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Friday, 14. June 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 14.06.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gewinnt ein Höhentief nördlich der Britischen Inseln wieder an Wettereinfluss. Mit südlicher Höhenströmung fließt erneut eine hochreichend feuchte und labil geschichtete Luftmasse ein. Der Norden und Nordosten Deutschlands liegen im Bereich einer Tiefdruckrinne, in der es bereits in der ersten Tageshälfte zu konvektiven Umlagerungen kommt. Im Alpenvorland werden konvektive Umlagerungen zunächst durch den Föhn unterdrückt, erst am Nachmittag kommt es aus den Alpen heraus zu teils kräftigen Gewittern.
Am SONNTAG bleibt das Höhentief bei den Britischen Inseln weiterhin wetterbestimmend, die Höhenströmung dreht auf Südwest bis West und führt kühlere Meeresluft heran. Diese ist zum Teil noch leicht labil geschichtet, gelangt aber im Tagesverlauf zunehmend unter den Einfluss eines Hochs über Frankreich und trocknet dabei von Westen her allmählich ab. Im Süden und Südosten kommt es jedoch weiterhin zu hochreichender Konvektion.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG verbreitet aufgrund massiver Überentwicklungen meist keine nutzbare Thermik, zwischen Vorpommern und Lausitz bis zum Mittag, im äußersten Südwesten am Nachmittag mäßige Wolkenthermik mit CU-Basis bei 1000-1200 m, weiterhin Möglichkeit von Überentwicklungen.
Am SONNTAG meist gute Wolkenthermik mit CU-Basis bei 1200-2000 m, die durch einzelne Überentwicklungen gestört wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bei vielfach starker Bewölkung und immer wieder eingelagerten Überentwicklungen kann sich nur lokal mäßige Thermik entwickeln.
Auch am SONNTAG ist es zunächst meist stark bewölkt, vor allem im Süden, später auch im Osten kommen verbreitet Niederschläge hinzu und es kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln. Am Nachmittag kommt der Westen und Südwesten jedoch auf die Rückseite und es kann sich lokal mäßige, lokal gute Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige, über dem Bayerischen Wald mäßig bis gute Thermik. Am Spätnachmittag und Abend vom Alpennordrand nordwärts ausbreitend Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG abgeschirmt durch starke bis geschlossene Bewölkung mit eingelagerten CB, Schauern und einzelnen Gewittern.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Wednesday, 12. June 2019 U25: Viel Wind und durchwachsene Bedingungen prägen die Runde 8 translate news

Es liegt eine Runde mit nicht ganz einfachen Bedingungen hinter uns. Während am Sonntag der Nordwesten bevorteilt ist, ist es Samstag der Rest Deutschlands. Wobei Vorteil hier relativ ist. Die erzielten Schnitte zeigen, dass die Punkte hart erkämpft sind. Wer einen Hang hat, kann diesen Dank des Windes einigermaßen gut nutzen. Auch hier sind Grenzen gesetzt. So gibt es beispielsweise Wettbewerbe, die an diesen Tagen aufgrund des Windes neutralisiert werden. Nicht nur das Wetter brodelt an diesem Wochenende, auch im Ranking geht es heiß her. Ein derart enger und häufiger Wechsel an der Tabellenspitze war im vergangenen Jahr nicht an der Tagesordnung. Erneut schiebt sich Lichtenfels mit einer grandiosen Leistung nach vorn.
Aber auch unter den Treppchenanwärtern gibt es Veränderungen. Während Oerlinghausen und Hammelburg weiter ihre Ränge halten, schiebt sich die LSG Erbslöh Langenfeld an Brandenburg vorbei auf Rang sechs. Bereits 2015 können sie mit nur drei Piloten am Start Rang vier erzielen. In dieser Saison haben sie neue junge Überlandflieger dazu gewonnen. Die damaligen Liga-Piloten bilden die Youngstars aus. Bereits im Winter begann die Einstimmung und Vorbereitung im Rahmen von Seminaren von der Bedienung des E-Varios bis hin zum mentalen Training. Geflogen wird in Langenfeld durch die Liga auch bei nicht optimalen Wetterbedingungen. So auch an diesem Wochenende. Hochmotiviert tankt die U25 morgens um neun ihre Flugzeuge, während die alten Hasen erst mittags antraben. Geringe Basis und große Wolkenabstände erschweren das Wegkommen vom Start. Auch die Steigwerte im Sauerland lassen sich als nicht berauschend zusammenfassen. Ein Stockwerk höher stehen die Lentis. Nur rankommen ist nicht. Sehnsüchtig kämpfen sie thermisch weiter. Und auch diese lässt auf dem Rückweg nach. So wird ein 40 Kilometer langer sportlicher Endanflug notwendig. Ein kleines Industriegebiet in der Nähe des Platzes lässt nochmal Höhe tanken und bringt ein wenig Entspannung. Außenposten Marc Wachtmeister ist beim Euregiocup. Nachdem sein Wettbewerb Dank des Wetters an den beiden Tagen gecancelt wird, startet er, um zumindest eine Liga-Wertung zu erfliegen. Auch wenn es nicht für zweieinhalb Stunden reicht, kommen wichtige Punkte zusammen. Drei Wertungen an einem schwierigen Wochenende schieben das Team als Belohnung eine Etage weiter nach oben. Potenziale für weitere Klettertouren sind definitiv vorhanden.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Aachen (NW) 205,39 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 195,42 Speed/49 Punkte, 3. FSV Erlangen-Nürnberg (BY) 166,63 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. AC Lichtenfels (BY) 307 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 292 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 289 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Carsten Richartz
 
Nicht sehr einladende Wolkenstruktur
Teamwork
Kurz vor der Heimat
 

 


Wednesday, 12. June 2019 Die Runde acht bringt dem Aero-Club Braunschweig einen Trostpunkt translate news

Die Minimoa ist eine absolute Augenweide für alle Oldtimerfans.
Im Rahmen der letzten beiden Bundesligarunden mussten sich die Braunschweiger Aufwindjäger mit jeweils einem Punkt begnügen. In der zurückliegenden achten Runde konnte der LSV Rinteln erfolgreich mit 361,15 Speedpunkten sein Heimspiel bei mächtigem Südwestwind an den Hängen des Weserberglandes gewinnen. Unsere 248,27 Speedpunkte wurden von diesen Piloten, die drei unterschiedliche Startorte hatten, eingeflogen:
Heiko Braden/Michael Schoof, Duo Discus, 86,77 Speedpunkte,
Hayung Becker, Standard Cirrus, 81,50 Speedpunkte,
Joerg Meyer, ASW 20, 80,00 Speedpunkte,
In der Gesamtwertung führt nun die LSG Bayreuth mit 111 Punkten und der Aero-Club liegt mit 72 Punkten auf Rang zehn. Braden und Schoof nahmen am geschichtsträchtigen Wilscher Vergleichsfliegen 2019 teil und konnten sich in ihrer 10 Maschinen umfassenden Konkurrenz im Mittelfeld positionieren. Der äußerst erfahrene Thermikjäger Becker hat zur Zeit seine Zelte in Riesa aufgebaut und fliegt dort die Streckenflugwoche Canitz mit. Er liegt in der Clubklasse aktuell auf Rang zwei in der 27 Maschinen umfassenden Konkurrenz.
Sein kongenialer Partner Meyer stieg mit der ASW 20 auf der Großen Höhe in Delmenhorst auf. Conni Bruns und Christian Ueckert nutzten den Pfingstsonntag zu erlebnisreichen Ausflügen mit ihrer Minimoa mit dem Startort Stade. Mit 46,59 Speedpunkten erfüllte „Yeti“ mit der „betagten Dame“ sogar die Grundlagen für eine Bundesligawertung.
Es ist schon ein absolutes Novum, dass eine Minimoa für das Bundesligafliegen eingesetzt worden ist. Der Rumpf wurde im zurückliegenden Winter mit sehr viel Liebe und Herzblut von den beiden bereits oben genannten „Holzwürmern“ und ihren weiteren Braunschweiger Freunden der gemeinsamen Haltergemeinschaft grundüberholt.
 
Rolf Wagner

 


Monday, 10. June 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Die 8. Runde der Segelflug-Liga war eine windige Angelegenheit. Auf der Vorderseite eines Troges bestimmte der Wind nicht nur den Wechsel untershiedlicher Luftmassen (Samstag eher kühler, Sonntag eher wärmer), sondern auch die daraus resultierende Flugtaktitk.
Samstag:
Vor allem am Samstag war der Wind "der" dominierende Faktor, aber auch die Feuchteverteilung, was das Satellitenbild von 12UTC recht deutlich zeigt: Das steuernde Tief lag zu der Zeit über der Nordsee. In einer weiten Spirale zieht sich die okkludierte Front über die britische Inseln (und entschwindet erst einmal aus dem Bild, das Südskandinavien nicht mit abdeckt) und dann als langgezogene Kaltfront, die von der Ostsee über Polen bis in die Tschechien reichte.
Mit der kräftigen Südwestströmung floss im Nordwesten feuchte Luft nach, während der Süden eher wolkenlos daherkam. Gut erkennbar reihen die Wolken im Wind, von Ostfrankreich bis ins nordhessische Bergland zeigen sich dabei sogar wellende Strukturen. Interessant ist auch der Grenzbereich zwischern feuchter und trockener Luft, der genau die richtige Mischung aus Cumuli und Reihungen zeigt. Eine weitere - fast singuläre - Reihung ist im Bogen zwischen Allgäu, der Oberpfalz und das Erzgebirge erkennbar, die sich bis nach Berlin erstreckt.
Während letztere keiner vollständig genutzt hat, erkennt man in den Flugspuren aber sehr deutlich, dass viele Flüge auf den Wind, d.h. entlang des Windes ausgerichtet waren. Nur an einem Hang im Nordwesten Deutschlands liegen die Flugspuren quer zum Wind, dazu aber gleich mehr ...
Sonntag:
Feuchte, warme und von Cirren durchsetzte Luft zeigt dagegen das Satellitenbild vom Sonntag 12UTVC. Vor dem Trog über der Biskaya war mit der anhaltenden Südwestströmung nun wieder eine deutlich wärmere und im Südwesten auch labile Luft herangezogen. Die "Reste" der kühleren Luftmasse vom Vortag und die darin ebenfalls deutlichen Reihungen im Wind sind nun zwischen den Niederlanden und dem Küstenumfeld zu sehen.
Wer hat was draus gemacht?
Betrachtet man beide Karten der Flugspuren, wird man je nach Sicht und Lage, unterschiedlicher Meinung sein, ob nun der Samstag oder der Sonntag der bessere der beiden Tage war. In der Summe beider hatte jeder wohl eine Chance, aber nur wenige konnten beide Tage voll nutzen. Aber bevor es in die Liga-Wertung geht, ein kleiner Abstecher in die Flugspuren: Wettbewerbe kann man häufiger erkennen, aber das man einzelne Flüge eindeutig in den Flugspuren ausmachen kann, ist eher selten -, es geht aber an diesem Sonntag. Der langgestreckte Flug aus dem nördlichen Baden-Württemberg bis nach Saches waren Frank Güntert & Heiko Nill, die vom Hornberg nach Oschatz unterwegs waren.
Aber zurück zur Liga, zurück zum Samstag: Was die Schnitte und Liga-Ergebnisse angeht, hat dieser Tag dann doch die Nase gegenüber dem Sonntag weit vorne. Die Luftmasse war einfach weiträumiger und taugte mehr für schnelle Schnitte. Und natürlich hatte auch der Wind seinen Anteil daran. Sind an "windschwächeren" Runden die auf die Liga optimierten Flüge häufig nur knappe 3 Stunden lang und als Jojo angelegt waren sie an diesem Samstag deutlich länger. Meist - und auch da gleichen sich die Taktiken - ging es erst gegen den Wind voran, bevor man sich dann im Liga-Fenster am Startplatz durch den Wind "vorbeitragen" liess, um dann die Rückkehr wieder gegen den Wind zu fliegen. Bei den Windgeschwindigkeiten in dieser Runde - oft in 1500m bei 30km/h oder mehr - war oft gar kein vollständiger Liga-Flug allein mit Rückenwind möglich, ein Teil musste gegen den Wind, aber unter den Reihungen, durchgeführt werden.
Im ähnlichen Wetterraum und im Rundenergebnis auch äußerst knapp ging es zwischen der SFG Giulini/Ludwigshafen und dem FSC Odenwald Walldürn zu: Jeweils im bereits beprochenen Bereich unterwegs, wo die Balance zwischen Cumulli und Wind optimal war, konnten sich am Ende die Kurpfälzer mit knapp 2km/h durchsetzen. Grund dafür war auch das ausgeglichene Mannschaftsergebnis, bei dem Jan Hertrich (109km/h), Simon Schmidt-Meinzer (108km/h) und Dieter Bartek (105km/h) nahezu gleichauf lagen. Für die Walldürner war Wolfgang Lehnert mit 117km/h am schnellsten, die beiden anderen Wertungsflüge lieferten Günter Rincker (109km/h von Altfeld aus) und Werner Ehrler (94km/h).
Dass man quer zum Wind noch deutlich schneller unterwegs sein kann, zeigte der LSV Rinteln, der diese Runde mit gut 40km/h Vorsprung mehr als deutlich für sich entscheiden kann. Die Orographie hatte dabei natürlich auch ihren Anteil, denn bei den Flügen wurden das Wiehengebirge und die jeweils angrenzenden Hänge genutzt, auf denen der Wind am Samstag in fast idealer Weise stand. Stefan Bachmann war dabei Schnellster für die Rintelner mit 130,5km/h. Carsten Kopsieker mit Co. Mario KIessling erflog nach einem "Überführungsflug" von Oerlinghausen aus noch 125km/h. Dritter war Dietmar Heintze (105km/h), der damit das Rundenergebnis auf insgesamt 360km/h bringt. Aus Liga-Gesichtspunkten könnte man noch überlegen, ob und wie man die 4 Abschnitte der Speed-Wertung optimal verteilt, da der Hang gegenüber der Wertungsstrecke ja deutlich gekrümmt ist.
Auch in Liga 2 dominierte der Hang. Hier liegt die FG Oerlinghausen ebenfalls weit vorne. Nicht ganz mit der Geschwindigkeit wie in Liga 1, trotzdem mit einem deutlichen Vorsprung, konnten die Ostwestfalen Rundeplatz 1 erfliegen. Dabei nutzten sie nicht den Teutoburger Wald direkt vor der eigenen Schwelle, sondern ebenfalls die weiter nördlich gelegenen Hänge. Während Michael Elvermann an der Porta Westfalica zu seinem Wertungsflug abhob (123km/h), starteten Tobias Blaum (110km/h) und Günther Robeck (108km/h) vom heimischen Platz aus -, um am Ende auch dorhin zurückzukehren. Zweiter dieser Runde wurde der HAC Boberg, jedoch nicht vom heimischen Platz aus, sondern auch sie hatten den Start an den Hang verlegt. Rolf Hilgert & Marcel Rast waren für die Hamburger am schnellsten unterwegs (116km/h), Marcel Damian Przygoda & Andreas Bergmann (98km/h) sowie Olaf Rehme & Roger Tiburg (96km/h) steuerten die beiden anderen Wertungsflüge bei. Wie man sieht, war an den Hängen recht viel Verkehr, das zeigt - mehr noch als die Flugspuren - der Blick in die "Meeting-Points", die selten so umfangreich gewesen sein dürften, wie an diesen Hangflugtagen. Dass es auch ohne Hang und auch am Sonntag gelingen konnte, Flüge in die Wertungs zu bringen, zeigt der Aero Club Berlin. Von Reinsdorf aus waren Stephan Kirchner (106kjm/h) und Klaus Engelherdt (96km/h) unterwegs, wobei der Wind leider nicht optimal als Unterstützung für die Rennstrecken des Fläming funktionierte. Den einzigen Flug in die Top3-Ränge beider Ligen vom Sonntag brachten Stephan Ühkötter & und erneut Stephan Kirchner ins Ziel.
In Liga 1 liegen weiter die LSG Bayreuth (111 Punkte), die Abstände zu den Verfolgern aus Aalen (108) und Rinteln (103) sind aber mehr als nur knapp. Ebenso eng geht es in Liga 2 zu, wo der Aero-Club Ansbach (108 Punkte) durch Rundenplatz 6 an die Spitze springen kann und damit Eichstätt (103) und Bad Nauheim (98) auf die Plätze 2 und 3 verdrängt..
In der Woche wird die genannte Troglage anhalten und das einzige Beständige bleibt dabei die Unbeständigkeit - für die nächste Runde ist also noch für alle alles drin ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 07. June 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.06.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen wird der Osten Deutschlands noch von der labil durchsetzten Kaltfront eines Sturmtiefs über der Nordsee beeinflusst. Diese zieht am Vormittag nach Nordosten ab. Rückseitig fließt mit kräftiger, zur Nordsee hin mit stürmischer Südwestströmung kühlere und labil geschichtete Luft ein. Nach Süden hin baut sich im Tagesverlauf Hochdruckeinfluss auf.
Am SONNTAG ist das Sturmtief nach Skandinavien abgezogen. Es dominiert nachfolgend der Einfluss eines Hochs über Polen, der die Luftmasse stabilisiert. Aus Südwesten wird im Tageslauf jedoch wieder etwas feuchtere und labil geschichtete Luft herangeführt. Am MONTAG
fließt im Vorfeld eines Höhentroges über Frankreich feuchte und labil geschichtete Warmluft nach Deutschland, die für teils kräftige Konvektion sorgt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist im Nordwesten bei einer CU-Basis um 500 m sowie starker Bewölkung und wiederholten Schauern keine nutzbare Thermik zu erwarten. Nach Südosten zu wird die Thermik rückseitig der Kaltfront bei einer maximalen CU-Basis bis 2300 m sehr gut sein. Vom äußersten Südosten abgesehen, ist sie allerdings häufig zerrissen.
Am SONNTAG ist im Nordwesten bei einer maximalen CU-Basis um 1300 m mit guter, im Südosten bei einer maximalen CU-Basis von bis zu 2500 m mit sehr guter Thermik zu rechnen. Gebietsweise, insbesondere nach Südwesten zu, stören allerdings abschirmende Wolkenfelder. Im Norden ist die Thermik bis weit in den Nachmittag hinein zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG westlich des Thüringer Waldes mäßige Wolkenthermik, die häufig zerrissen ist. Östlich erst mit Abzug von abschirmender  Bewölkung ausbildende, mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG mäßige Thermik, die vor allem im Bergland gezeichnet ist.  Von Südwesten her aufkommende Abschirmung. Im Südwesten entwickeln sich am späten Nachmittag Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, spät einsetzend und über Mittag gebietsweise noch durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG mäßige Thermik, nachmittags zunehmend von Westen her  abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Saturday, 01. December 2018 Erfolg für Königsdorfer Segelflieger bei der Sportlerehrung translate news

Bei der Wahl zum Sportler des Jahres 2018 in der 23.000 Einwohner zählenden Stadt Geretsried wurden die Königsdorfer Segelflieger in zwei von vier ausgeschriebenen zum Sieger gewählt und hinterließ so für den Segelflugsport doch eine gewisse Duftnote. Das U 25 Team setzte sich aufgrund ihres Hattricks in der Junioren Bundesliga durch und in der Kategorie Einzelsportler ging Mathias Schunk, dreifacher Europarekord Inhaber, Inhaber von zig deutschen Klassenrekorden und dieses Jahr zum 5. mal hintereinander DMSt Sieger, als Sportler des Jahres 2018 hervor. Ein großer Erfolg für eine Randsportart wie den Segelflug, bestand die Konkurrenz doch aus Fußballern, Eishockeyler, Badminton Spielern, Schwimmern etc., etc.
 
Mathias Schunk
 
Sportreferent Werner gratuliert U25 Teamcaptain Nikolai Wolf bei
der Sportlerwahl in Geretsried
Bei der Wahl zur Jugend Mannschaft
des Jahres ging das Königsdorfer U 25 Team (oben auf der Bühne)
als Sieger hervor
Der Geretsrieder Bürgermeister Müller gratuliert Mathias Schunk
zur Wahl zum Sportler des Jahres 2018

 


Saturday, 01. December 2018 Erste Palmenpflanzung in der Bitterwassersaison 2018/2019 translate news

Foto: Holger Weitzel,
www.aufwind-luftbilder.de
Robin Förster erflog sein FAI 1000 Kilometer Diplom am 24.November mit dem neuen Ventus 3.Der aus Möncheberg stammende Robin, sitzt sonst beruflich auf dem Copiloten Sitz einer Boing 757.Bei seinem Flug konnte er auf die Erfahrung von Reinhard Schramme bauen. Er schlug die Strecke vor und flog mit Robin die ersten Strecke im blauen. Die letzte Wende war nicht leicht zu erfliegen da Schauer den Weg verstellten. Aber Robin ist ein Kämpfer.Zum Unterschied zwischen seinem Heitmatflugplatz Eggersdorf und Bitterwasser befragt, sagte Roin mit Augenzwinkern: „In Eggersdorf gibt’s keine Palmen“. Glückwunsch Robin, jetzt hast du eine in Bitterwasser.
 
Holger Weitzel

 


Thursday, 29. November 2018 Segelflugkalender 2019 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet auch in diesem Jahr wieder tolle Kalender, nicht nur für OLC-Piloten an.
50 Jahre Segelflug-Bildkalender
Der Klassiker ist jetzt als Jubiläumsausgabe lieferbar. 13 brillante Motive aus der faszinierenden Welt des Segelflugs. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen aus dem großen Bildarchiv der renommierten Segelflugfotografen Claus-Dieter Zink und Tobias Barth. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Siebert bietet auf diesen Kalender interessante Mengenrabatte: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%. 5 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 
Segelflug-Bildkalender 2019 Fotokalender Segelfliegen 2019

 


Tuesday, 27. November 2018 Perfekter Saisonstart 2018/2019 in Bitterwasser translate news

Im November 2018, dem ersten Drittel der Bitterwassersaison wurden 50 Flüge über 1000 Kilometer aus der Pfanne absolviert. Die längste Strecke erflog am 14.November Reinhard Schramme und Norbert Siebert mit 1260 Kilometer. Sein 1000 Kilometer Diplom erflog Robin Förster am 24.November. Dafür wird eine neue Palme in die Allee gepflanzt. Den flächigsten Flug erflog Bruno Gantenbrink  am 26.11 mit 1000 Kilometer über das FAI Dreieck.
Mit der ersten Wiederumrundung  des Luftraums von Windhoek seit Jahren,  erflog Nej Lutti am 13.November einen besonderen Flug. In diesem Jahr ist der Luftraum nördlich Windhoek bis Flugfläche 145 wieder zu befliegen.  Es gibt nichts Besseres als Luftraum. Man kann den November in Bitterwasser als sehr guten Fliegermonat beurteile. Die Woche um den 13. November war rund und schön. Dann kamen aus Botswana eine paar Schauerlinien, die aber nicht bis Bitterwasser heranzogen. In den Novembertagen gibt es immer mal einen Tag zum Erholen aber die Flugpause ist meist nur ein Tag. Der Flugbetrieb verläuft gewohnt professionell.
 
Robin Foersters Vorbereitungen
auf das 1000 Kilometer Diplom.
Foto: Aufwind-Luftbilder.de
Landung nach 1000km in Bitterwasser  
  Flugplatz in der Bitterwasserpfanne  

 


Wednesday, 31. October 2018 Mit dem OLC-Discus: Die Wellenflugsaison hat begonnen! translate news

In perfektem Zustand durfte ich Anfang Oktober in Poppenhausen den OLC-Discus von meinem Vorgänger und Vereinskollegen Moritz Althaus übernehmen. Nach vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich Flugzeuge der Clubklasse flog war die Vorfreude auf den ersten Flug groß. Die Chance, noch einmal thermisch fliegen zu können, schätze ich eher gering ein, sodass ich den Wind im Auge behielt um eine Möglichkeit zum Hang- oder Wellenflug zu nutzen. Am ersten Wochenende nach der Übergabe konnte ich mich bei einem ersten Start bereits mit der Motorbedienung vertraut machen und ein wenig mit der Südostwelle im Hunsrück experimentieren.
Für den 23. Oktober war dann kräftiger Westwind mit ein wenig Nordkomponente ab mittags im Rheintal vorhergesagt. Um 9 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Büro, ich ließ die Arbeit liegen und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Geplant war, von Dannstadt aus am Westhang der Bergstraße zu fliegen. Aufgrund der Nordkomponente war ich etwas unsicher, ob das funktionieren würde, dennoch hing ich gegen 13 Uhr an der Remo mit Flugrichtung Osten. Ausgeklinkt habe ich über dem Rhein südlich von Mannheim, in der festen Überzeugung nach Heidelberg zum Königsstuhl abzugleiten.
Anders als erwartet trug es direkt nach dem Ausklinken dann laminar und ich entschied mich dazu, es doch in Richtung Pfälzerwald zu versuchen, um in die Welle einzusteigen. Über die tertiäre und sekundäre Welle konnte ich mich bis in die primäre Welle, welche direkt im Lee des Pfälzerwald stand, vorarbeiten. Alex Meinicke, ebenfalls in Dannstadt gestartet, war inzwischen an der Bergstraße gescheitert und machte sich mit Hilfe seines Turbos auch auf den Weg in die Welle. Mit einem integrierten Steigen von 0,5 – 1 m/s konnte man entspannt im Süden bis an die französische Grenze und im Norden bis nach Bad Dürkheim fliegen. Bisher war die Welle nicht durch Rotoren oder Lentis unter den 8/8 hoher Bewölkung gezeichnet. Auf dem vierten Schenkel näherte ich mich Flugfläche 100, die hohe Bewölkung ließ langsam die Sonne durch und es bildeten sich ein paar Lentis. Eine Freigabe um höher zu steigen, konnte uns der Fluglotse leider erst kurz vor Sunset erteilen, als wir bereits über den Abstieg nachdachten. Nach einem Endanflug durch eine Schauerlinie landeten wir mit Einbruch der Dämmerung und 300 geflogenen Kilometern wieder in Dannstadt. Danke an Alex und die Dannstädter für die Startgelegenheit, das Rheintal hat auch in der thermikschwachen Jahreszeit einiges zu bieten, die Hang- und Wellensaison ist eröffnet!
 
Marcel Kaspari
 
Pfälzerwald aus Flugfläche 100 Lenti im Rheintal Abstieg bei Sunset

 


Friday, 26. October 2018 Antares 21E - The new one from Lange Aviation translate news

Can a well-tuned aircraft like the Antares 20E be improved further upon? Lange Aviation makes every effort and is now introducing the Antares 21E.
Why develop something new, when the owners of Antares 20E are consistently very satisfied with their high-tech acquisition? The 20 m aircraft appeared 15 years ago with cutting edge airfoils, a trailblazing electric propulsion that even today remains relevant with an un-beaten efficiency for self-launching, as well as numerous intelligent detail solutions for pilot comfort. Using a super-elliptic geometry with optimized lift distribution, the wing was designed to carry the heavier load of a self-launching sailplane.  
When the Antares pilots were inquired about suggestions for improvements, there was one area which came to mind: A common wish was to be able to climb well also in very weak thermals. Due to higher masses, self-launching sailplanes, even ones with electric propulsion, will at some point reach their limits under such conditions. But limits exist to be pushed. The new Antares 21E with a wingspan of 21.5 m (70.5 ft) does so by reducing the minimum sink rate, by improving the glide performance in the lower to intermediate speed range, and, finally, by improving the maximum glide ratio. At higher speeds, an increased wing-loading also helps improve matters.
 
Further information can be found on https://www.lange-aviation.com/en/produkte/antares-21e/
 

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