OLC-Magazine ... powered by Bürklin


Thursday, 18. April 2019 Saisonstart in Südfrankreich mit dem OLC-Discus translate news

Mit der Hoffnung auf gutes Wetter habe ich meinen Saisonauftakt in Südfrankreich geplant. Als ich in Puimoisson eintreffe stellt sich tatsächlich eine gute Prognose für die folgenden Tage ein.
Am ersten Tag kann ich mir bei einer Arbeitshöhe über 4000 Meter ein wenig die Gegend erfliegen. In den nächsten Tagen lerne ich das Gebiet rund um den Parcours, Barcelonnette, Briancon und die Ecrins kennen. Trotz meiner geringen Erfahrung in Südfrankreich fühle ich mich in dem Gelände schnell wohl. Dies gelingt vor allem aufgrund einer ausgiebigen, theoretischen Vorbereitung anhand von Fluganalysen und Kartenmaterial.
Am fünften Flugtag, dem 29.03.2019, ist es dann an der Zeit, das bereits von mir erflogene Gebiet zu verlassen und flächendeckender zu fliegen. So bereite ich mich gut vor und mache mich auf den Weg in den Norden. Nach der klassischen Route entlang des Parcours über Barcelonette, St. Crepin und Briancon ergreife ich die Gelegenheit und springe mit einer Höhe von 3400 Metern ins Modane Tal. Richtung Norden kann ich bereits einen Blick auf den Mont Blanc werfen, schaffe es aber leider nicht einen guten Anschluss an das Thermiksystem zu finden. Sicher spielt hier der viele Schnee, die frühe Jahreszeit und mangelnde Ortskenntnis eine Rolle. Den Rückweg trete ich also über Grenoble und die etwas niedrigeren Berge an, um notfalls mit Hilfe des Turbos in dem flacheren Gelände heimfliegen zu können. In guter, schwach durch Flusen gezeichneter, Thermik komme ich schnell wieder in mir bekanntes Gelände und kann am westlichen Rand der Ecrins erneut bis an die hohe Basis steigen um die verbleibenden Schenkel noch am Parcours zu verfliegen.
Am Ende des Tages kann ich bereits zum vierten Mal in dieser Woche einen Flug über 500 Kilometer hochladen.
Wenige Tage später gelingt es mir erneut ins Modanetal zu springen und noch ein wenig näher an den Mont Blanc zu fliegen, allerdings kann ich auf dem Rückweg über Grenoble keinen Anschluss finden, sodass hier der Motor aushelfen muss.
Mit 10 Flügen und ungefähr 60 Stunden Flugzeit packe ich den OLC Discus wieder in den Anhänger und begebe mich motiviert und voller Vorfreude auf die Saison in Deutschland auf den Heimweg.
 
Marcel Kaspari
 
Gute Bedingungen an der
italienischen Grenze
Sunset in Puimoisson nach
einem langen Flug
Ausblick über das noch
schneebedeckte Gebirge

 


Thursday, 18. April 2019 Ziel 2019: Liga oder Langstrecke? Ist das wirklich eine „oder“-Frage! translate news

Höchstens für die absoluten Optimierer!
Denn natürlich führt jeder einzelne gewertete Flug am Wochenende zu einer Ligawertung. Selbstverständlich auch jeder Langstreckenflug. Da schließt sich überhaupt nichts aus. Aber der Erfolg tritt beim Ligafliegen wesentlich eher und für einen wesentlich größeren Pilotenkreis ein, als dass es bei jeder anderen Art des sportorientierten Segelfliegens gegeben ist.
Die Erfindung der OLC-Ligen hat der Segelflugwelt eine völlig neue Dimension erschaffen. Darum verwundert es, dass sich nicht mehr Piloten in den Vereinen zusammenschließen und das Ligafliegen durch abgesprochene Ziele in den Vordergrund stellen.
Es muss nicht immer gleich ein vorderer Platz in der Segelflug-Bundesliga sein, um sich intern am Mannschaftsergebnis zu erfreuen und extern mit vielen einfach zu erstellenden Presseberichten zu glänzen. Vor allem die Quali- und die U25-Liga mit ihren jeweils 16 Landeswertungen erzeugen viel Potential um eine Mannschaft mit Erfolgserlebnissen zu motivieren. Gerade Vereinspiloten ohne eigenes Flugzeug, die hauptsächlich nur am Wochenende Zeit zum Fliegen haben, werden sich schnell selbst höhere Ziele setzen, wenn eine ganze Gruppe mitmacht. Allein das Ziel, an jedem Wochenende mindestens drei Wertungen zu erreichen, hat schon manchen Piloten doppelt so viele Flüge pro Jahr und vielen Vereinen die doppelte Auslastung der Flugzeuge beschert. Und plötzlich ist man sogar aufgestiegen und kann zu einer großen Feier einladen!
Man muss nur den ersten Schritt machen und z.B. einen Grillabend zu Saisonbeginn organisieren. Wird erst einmal über die Liga-Möglichkeiten und Ziele gesprochen, kann man sofort die Motivation der Piloten spüren: „Aha, sogar ich kann da ja mitmachen!“. Etwas Liga-Regelkunde schadet dabei auch nicht. Erstens ist es nicht so kompliziert und zweitens vermeidet man Frust aus verpassten Chancen oder Unwissenheit. Außerdem kommt die Erfahrung mit den ersten Wertungsflügen. Ein dem Segelflieger per se angeborener Optimierungswille führt dann automatisch zu den Erfolgen und diese wiederum zu höheren Zielen. Und sei es auch nur ein vorderer Platz in einer U25-Landeswertung an einer der 19 Runden.
Mannschaftserfolge sind in der Liga viel einfacher zu erreichen, wesentlich mehr Piloten zugänglich, viel befriedigender und werden ausgiebiger gefeiert als die wenigen Einzelsieger. Darum wird geraten: Versucht es 2019 einfach einmal und beginnt am Osterwochenende mit einer sich gegenseitig motivierenden Mannschaft. Lest die Ligaregeln und findet euch auf einem siegreichen Platz einer Ligawertung wieder!
Eine packende Sport-Welt wartet auf euch - viel Erfolg!
 
Die Bundesliga-Mannschaft
der LSG Bayreuth.
Dieses Team gilt es 2019
zu schlagen ;-)
 
Habt Ihr etwas Besonderes erlebt,
seid ihr stolz auf euer Ergebnis oder
habt trotz mäßiger Wetterlage
Erstaunliches herausgeholt?
Dann schickt dem OLC eure
Vereinsberichte!
Die U25-Junioren - der Stolz
des OLC und die treibende
Kraft in vielen Vereinen.
 

Friday, 12. April 2019 U25-Liga: An Ostern eröffnet die JAGDSAISON translate news

Nach einem gigantischen U25 Liga-Jahr 2018 fällt am Osterwochenende der Startschuss in die neue Saison. Es wird erneut mit einem spannenden Krimi gerechnet. Die Liga für Piloten unter 25 stößt zunehmend auf Begeisterung und hat viele Junioren zu einem Team innerhalb der Vereine zusammengeschweißt. Und damit stehen nicht nur die Titelverteidiger aus Königsdorf, sondern die Youngstars diverser Teams, die im letzten Jahr teilweise auch schon ganz nah am Treppchen oder sogar am Titel dran waren, in den Startlöchern. Der Titel ist das eine, es warten jedoch noch weitere Sahnebonbons.
Worum wird gekämpft?
Auch in diesem Jahr fighten die U25-Sportler nicht „nur“ im Team um den Titel in der U25. Im Rahmen der OLC-Talentförderung hat jeder Einzelne erneut die Chance auf das Spitzen-Sportgerät LS8 neo. Dieses für Wettbewerbe bestens ausgestattete Flugzeug zu nutzen, ist ein Traum für jeden leistungsorientierten Segelflieger. Und ein Jahr lang gefördert zu werden, um ganz nach vorn zu fliegen – wer will das nicht?
Wie funktioniert das mit der LS8 neo?
Jeder U25 Liga-Pilot kommt in die Wertung, die Basis ist das Ranking der "U25 Pilotenprofile“. Wer nicht nur Top-Leistungen in dieser Einzelwertung erbringt, sondern auch mit seinem U25-Team unter den ersten 20 Vereinen landet und sich in zentralen Wettbewerben hervorragend platziert, kann sich für die LS8 neo bewerben. Anhand dieser Bewerbung entscheidet sich die Vergabe der LS8 neo. Wir sind schon sehr gespannt, wer die Nachfolge von Philipp Lauer (AC Lichtenfels) antritt.
Das ist aber nicht alles!
Zum krönenden Abschluss werden sich auf der Wasserkuppe vom 27. bis 31. August 2019 wieder die Top-U25 Piloten im OLC U25-Speed-Camp auf der Wasserkuppe messen können. Das Trainingslager orientiert sich am IGC Grand Prix Format und bietet somit direkte Vergleichsmöglichkeiten und enorme Lerneffekte.
Wer nimmt an der U25-Liga teil?
Dafür muss sich niemand separat anmelden. Alle in Deutschland im OLC registrierten Vereine sind automatisch auch Teilnehmer an der U25. Einzige Voraussetzung, die Piloten sind jünger als 25 Jahre (25. Geburtstag in dieser Saison). Gewertet werden am Liga-Wochenende die drei schnellsten Flüge auf Einsitzern innerhalb eines zweieinhalbstündigen Zeitfensters (Speed-OLC) von unterschiedlichen Piloten. Maßgeblich ist die deutschlandweite Wertung, man kann sich aber auch im Rahmen der nach Bundesländern sortierten Landesklassen messen.
Also keinesfalls den Start in die neue U25 Liga-Saison verpassen!
Jeder Flug zählt und vor allem gilt es, nicht die drei Startplätze, die jedes Team an jedem Wochenende zum Punkten hat, zu verschenken. Es gab schon tolle Doppelteams, die es extrem weit gebracht haben, ein zusätzlicher dritter Starter hätte aber vielleicht Gold in der Runde bedeutet.
Das Geheimnis der erfolgreichen U25-Teams ist so simpel wie schwer. Jedes Wochenende nutzen, möglichst drei Piloten am Start haben, kurz am Freitag abstimmen und sich natürlich gegenseitig motivieren. Klar, mit alten Hasen an der Seite, die einen unterstützen, läuft es noch besser, der Teamspirit innerhalb der Jugendgruppe ist aber noch viel wichtiger.
Eine erfolgreiche U25-Teilnahme eines Vereins ist im Grunde genommen ein Qualitätszertifikat für den Verein für seine Ausbildung und Jugendförderung. Über eine gute Leistung freuen sich also nicht nur die Youngstars, sondern sie bestätigt auch die Vereine in ihrer Ausbildungsarbeit.
Wir werden die ganze Saison über die Highlights, die Aufs und Abs und die damit verbundenen Emotionen berichten.
Bitte vergesst nicht, dem OLC hin und wieder eure Rundenberichte -am besten mit drei Bildern- zu senden.
Und Ehrensache … sicher habt ihr doch alle einen Smiley ;-)
Geht fliegen und lasst nichts anbrennen!
 
Steffi Keller (OLC-Magazin)
 
Ende August geht es für die
TOP-Junoioren wieder zum
U25-Speed Cup auf der Wasserkuppe.
.
Ein weiteres Schmuckstück
für den OLC: Eine perfekt
ausgestattete LS8 neo.
Die Titelverteidiger
aus Königsdorf.
 

Thursday, 04. April 2019 Fliegen in TMZ mit Hörbereitschaft, Beispiel TMZ Memmingen translate news

Im Rahmen der jährlichen Luftraumarbeit wurde gemeinsam mit der DFS München und dem Bereich Luftraumplanung der DFS in Langen eine Information zur erhöhten Aufmerksamkeit für den Bereich der TMZ Memmingen vereinbart. Neben den gut informierten Vereinen in der unmittelbaren Umgebung werden hiermit insbesondere die Segelflieger und Luftsportler angesprochen, die diesen Bereich bei den Streckenflügen mit den beliebten Strecken von den Alpen nach Norden und von der Schwäbischen Alb nach Süden nutzen.
Mit dieser Awareness Campaign möchte der DSV den Segelfliegern und den anderen Luftsportlern Informationen und Empfehlungen zum Verhalten in der Nähe von Flugplätzen mit und Nutzung in einer TMZ (mit Hörbereitschaft) geben – hier speziell im Bereich TMZ Memmingen. Logischerweise setzt die Nutzung dieses Luftraummoduls für Streckenflieger im Segelflug einen Transponder voraus. Die jeweiligen und standortspezifischen Frequenzen und Transponder Codes zu jeder TMZ sind der neuen ICAO Karte zu entnehmen.
Besonders weisen wir auf die Bedeutung der Hörbereitschaft hin, deren Nutzung wir als Selbstverpflichtung empfehlen. Weitere Maßnahmen für eine zukünftig rechtlich bindende Verpflichtung zur Hörbereitschaft werden von uns unterstützt und sind vom DSV initiiert.
Die Sicherheitshinweise gelten generell für die Nutzung des Luftraums in einer TMZ mit Hörbereitschaft. Das Wissen und Verstehen der Verfahren ist wichtig. Daher bitten wir insbesondere zu Beginn jeder Flugsaison alle Vereine, dieses Thema in die Auffrischungsseminare und Flugsicherheitshinweise aufzunehmen.
Diese Informationen sind Teil der DSV-Luftraumarbeit.
Wir bitten Sie/Euch die Information den Mitgliedern in den Vereinen über die Verteiler zugänglich zu machen und zudem an den Flugplätzen sichtbar zur Verfügung zu stellen..
Gerne stehen wir Ihnen/Euch für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung.

Tuesday, 02. April 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH 2019 translate news

Jonker Sailplanes rolled out their 50th RAPTURE JS3 sailplane on 13 March 2019 just as the morning sun made its first appearance. A very excited Katrin Senne, glider pilot from Southern Germany, the current women’s gliding world champion and the proud owner of JS3 Serial number 50 “BK”, attended the roll-out function and tells her story in this month’s newsletter. On the other side of the world, also in the Southern Hemisphere, the first South American JS3 got issued an experimental permit to fly and flew its first flight after three months of completing paperwork required from the (National Civil Aviation Agency). A final reminder is given to visit JS at the AERO Friedrichshafen which is taking place from 10 – 13 April.
 
 
 
 
Raul Garda - Happy owner of JS3 SN30
JS3 50 Roll-out

Thursday, 29. November 2018 Segelflugkalender 2019 translate news

Der OLC-Sponsor Siebert Luftfahrtbedarf aus Münster (www.siebert.aero) bietet auch in diesem Jahr wieder tolle Kalender, nicht nur für OLC-Piloten an.
50 Jahre Segelflug-Bildkalender
Der Klassiker ist jetzt als Jubiläumsausgabe lieferbar. 13 brillante Motive aus der faszinierenden Welt des Segelflugs. Die Rückseiten informieren zweisprachig über Flugzeugtypen, Historie und technische Entwicklungen. Der Kalender kostet € 29,80 zuzüglich Versandkosten.
Der Fotokalender Segelfliegen zeigt die Freiheit des Fliegens in handverlesenen Aufnahmen aus dem großen Bildarchiv der renommierten Segelflugfotografen Claus-Dieter Zink und Tobias Barth. Der Kalender im Großformat 640 x 480 mm ist zum Preis von € 29,90 zuzüglich Versandkosten erhältlich. Siebert bietet auf diesen Kalender interessante Mengenrabatte: Ab 2 St. 10% Rabatt, ab 5 St. 15%, ab 10 St. 20%, ab 20 St. 25%. 5 verschiedene Wandkalender aus allen Bereichen der Luftfahrt sind bei Siebert Luftfahrtbedarf lieferbar. Hier geht es zur Kalenderübersicht.
 
Segelflug-Bildkalender 2019 Fotokalender Segelfliegen 2019

 


Tuesday, 27. November 2018 Perfekter Saisonstart 2018/2019 in Bitterwasser translate news

Im November 2018, dem ersten Drittel der Bitterwassersaison wurden 50 Flüge über 1000 Kilometer aus der Pfanne absolviert. Die längste Strecke erflog am 14.November Reinhard Schramme und Norbert Siebert mit 1260 Kilometer. Sein 1000 Kilometer Diplom erflog Robin Förster am 24.November. Dafür wird eine neue Palme in die Allee gepflanzt. Den flächigsten Flug erflog Bruno Gantenbrink  am 26.11 mit 1000 Kilometer über das FAI Dreieck.
Mit der ersten Wiederumrundung  des Luftraums von Windhoek seit Jahren,  erflog Nej Lutti am 13.November einen besonderen Flug. In diesem Jahr ist der Luftraum nördlich Windhoek bis Flugfläche 145 wieder zu befliegen.  Es gibt nichts Besseres als Luftraum. Man kann den November in Bitterwasser als sehr guten Fliegermonat beurteile. Die Woche um den 13. November war rund und schön. Dann kamen aus Botswana eine paar Schauerlinien, die aber nicht bis Bitterwasser heranzogen. In den Novembertagen gibt es immer mal einen Tag zum Erholen aber die Flugpause ist meist nur ein Tag. Der Flugbetrieb verläuft gewohnt professionell.
 
Robin Foersters Vorbereitungen
auf das 1000 Kilometer Diplom.
Foto: Aufwind-Luftbilder.de
Landung nach 1000km in Bitterwasser  
  Flugplatz in der Bitterwasserpfanne  

 


Wednesday, 31. October 2018 Mit dem OLC-Discus: Die Wellenflugsaison hat begonnen! translate news

In perfektem Zustand durfte ich Anfang Oktober in Poppenhausen den OLC-Discus von meinem Vorgänger und Vereinskollegen Moritz Althaus übernehmen. Nach vielen Jahren, in denen ich fast ausschließlich Flugzeuge der Clubklasse flog war die Vorfreude auf den ersten Flug groß. Die Chance, noch einmal thermisch fliegen zu können, schätze ich eher gering ein, sodass ich den Wind im Auge behielt um eine Möglichkeit zum Hang- oder Wellenflug zu nutzen. Am ersten Wochenende nach der Übergabe konnte ich mich bei einem ersten Start bereits mit der Motorbedienung vertraut machen und ein wenig mit der Südostwelle im Hunsrück experimentieren.
Für den 23. Oktober war dann kräftiger Westwind mit ein wenig Nordkomponente ab mittags im Rheintal vorhergesagt. Um 9 Uhr hielt es mich dann nicht mehr im Büro, ich ließ die Arbeit liegen und machte mich auf den Weg ins Rheintal. Geplant war, von Dannstadt aus am Westhang der Bergstraße zu fliegen. Aufgrund der Nordkomponente war ich etwas unsicher, ob das funktionieren würde, dennoch hing ich gegen 13 Uhr an der Remo mit Flugrichtung Osten. Ausgeklinkt habe ich über dem Rhein südlich von Mannheim, in der festen Überzeugung nach Heidelberg zum Königsstuhl abzugleiten.
Anders als erwartet trug es direkt nach dem Ausklinken dann laminar und ich entschied mich dazu, es doch in Richtung Pfälzerwald zu versuchen, um in die Welle einzusteigen. Über die tertiäre und sekundäre Welle konnte ich mich bis in die primäre Welle, welche direkt im Lee des Pfälzerwald stand, vorarbeiten. Alex Meinicke, ebenfalls in Dannstadt gestartet, war inzwischen an der Bergstraße gescheitert und machte sich mit Hilfe seines Turbos auch auf den Weg in die Welle. Mit einem integrierten Steigen von 0,5 – 1 m/s konnte man entspannt im Süden bis an die französische Grenze und im Norden bis nach Bad Dürkheim fliegen. Bisher war die Welle nicht durch Rotoren oder Lentis unter den 8/8 hoher Bewölkung gezeichnet. Auf dem vierten Schenkel näherte ich mich Flugfläche 100, die hohe Bewölkung ließ langsam die Sonne durch und es bildeten sich ein paar Lentis. Eine Freigabe um höher zu steigen, konnte uns der Fluglotse leider erst kurz vor Sunset erteilen, als wir bereits über den Abstieg nachdachten. Nach einem Endanflug durch eine Schauerlinie landeten wir mit Einbruch der Dämmerung und 300 geflogenen Kilometern wieder in Dannstadt. Danke an Alex und die Dannstädter für die Startgelegenheit, das Rheintal hat auch in der thermikschwachen Jahreszeit einiges zu bieten, die Hang- und Wellensaison ist eröffnet!
 
Marcel Kaspari
 
Pfälzerwald aus Flugfläche 100 Lenti im Rheintal Abstieg bei Sunset

 


Friday, 26. October 2018 Antares 21E - The new one from Lange Aviation translate news

Can a well-tuned aircraft like the Antares 20E be improved further upon? Lange Aviation makes every effort and is now introducing the Antares 21E.
Why develop something new, when the owners of Antares 20E are consistently very satisfied with their high-tech acquisition? The 20 m aircraft appeared 15 years ago with cutting edge airfoils, a trailblazing electric propulsion that even today remains relevant with an un-beaten efficiency for self-launching, as well as numerous intelligent detail solutions for pilot comfort. Using a super-elliptic geometry with optimized lift distribution, the wing was designed to carry the heavier load of a self-launching sailplane.  
When the Antares pilots were inquired about suggestions for improvements, there was one area which came to mind: A common wish was to be able to climb well also in very weak thermals. Due to higher masses, self-launching sailplanes, even ones with electric propulsion, will at some point reach their limits under such conditions. But limits exist to be pushed. The new Antares 21E with a wingspan of 21.5 m (70.5 ft) does so by reducing the minimum sink rate, by improving the glide performance in the lower to intermediate speed range, and, finally, by improving the maximum glide ratio. At higher speeds, an increased wing-loading also helps improve matters.
 
Further information can be found on https://www.lange-aviation.com/en/produkte/antares-21e/
 

Monday, 08. October 2018 Beim OLC Liga-Finale am 6. Oktober in Poppenhausen: Michael Sommer plauderte aus dem Nähkästchen translate news

Das OLC Liga-Finale ist Abschluss und Höhepunkt der Bundesliga-Saison zugleich. Doch kaum einer der Gäste im nahezu vollen Von-Steinrück-Haus war gekommen, um sich nur seine Urkunde abzuholen - viel mehr waren es auch in diesem Jahr die fundierten und hochgeschätzen Vorträge und Analysen von Experten wie TopMeteo-Meteorologe Bernd Fischer oder Liga-Analyst Heiko Hertrich, die am Samstag nach Poppenhausen lockten. Als absolutes Highlight hatte der OLC Michael Sommer, fünfmaliger Weltmeister der Offenen Klasse, eingeladen, dem das Publikum bei seinen Ausführungen sprichwörtlich an den Lippen hing.
Rekordsaison 2018 - geht's noch besser?
Das Jahr 2018 war ein Jahr der Superlativen, sowohl aus meteorologischer als auch aus sportlicher Sicht - da waren sich Bernd Fischer und Heiko Hertrich einig. Während Bernd Fischer die Gründe für die stabilen Wetterlagen und die fast schon namibischen Thermikverhältnisse aus meteorologischer Sicht erläuterte, konnte Heiko Hertrich imposante Zahlen liefern. Noch nie wurden in der Liga solch hohe Speeds geflogen wie in der Saison 2018. Den absoluten Spitzenplatz nimmt die FG Schwäbisch Gmünd ein, die bereits in Runde 1 mit 488,30 Speedpunkten einen neuen Allzeit-Rekord aufstellte, der ganze 10% über dem bis dahin bestehenden Rekord liegt.
Ein neuer Allzeit-Rekord zeigt sich auch beim Blick auf die OLC-Statistik, die mit 134.363 Flügen, 38.722.138 Kilometern und 15.474 Teilnehmer noch nie dagewesene Ausmaße erreicht hat. Auch die Seitenaufrufe der Webseite schnellten von 104.204.859 in 2017 auf 145.702.958 in 2018 in die Höhe. Grund: der neue OLC 3.0 mit Responsive Design für mobile Geräte. Dieser massive Anstieg sorgte allerdings auch für Probleme wie etwa längere Ladezeiten, weshalb der OLC nach Runde 19 in Sachen Hardware aufrüstete. Der Arbeitsspeicher wurde verdoppelt und hat jetzt jetzt 64 Gigabyte. Des weiteren wurde die CPU um 50 % vergrößert, 8 CPU-Kerne á 2,1 GHz wurden implementiert. Wir bedanken uns bei allem OLC-Nutzern für die enorme Geduld in der 2018er Saison. Jetzt ist der OLC hardwareseitig top-gerüstet für die Saison 2019! Ermöglicht wurde diese Investition durch die Smiley-Träger und ihren kleinen Jahresbetrag, mit dem sie ihre Sympathie für den OLC ausdrücken.
Talentschmiede AC Nastätten
Vor genau einem Jahr durfte Moritz Althaus vom AC Nastätten aufgrund seiner hervorragenden Leistungen in der OLC Junior-Challenge den OLC-Discus -  das von Wilfried Großkinsky dem OLC zur Verfügung gestellte Förderflugzeug - übernehmen und für ein Jahr nutzen. In Moritz Vortrag zeigte sich einmal mehr, wie bis dato nahezu unbekannte Junioren innerhalb dieses einen Jahres fliegerisch über sich hinauswachsen und mit Flügen weit jenseits der 1.000 Punkte glänzen. Den Hänger kann Moritz nun gleich wieder nach Nastätten fahren, denn 2019 fliegt sein Vereinskamerad Marcel Kaspari das Förderflugzeug, was für ein exzellente Streckenflugförderung des AC Nastätten spricht.
Erfreulich war, dass sich fast alle der 20 vom OLC angeschriebenen Discus-Kandidaten zurückgemeldet haben - auch wenn sie z.B. aus beruflichen Gründen absagen mussten. Im vergangen Jahr hatten einige Junioren es nicht für nötig gehalten, auf die Einladung zu reagieren - aus Schlampigkeit oder Überheblichkeit, wie Gerd-Peter Lauer betonte. Die Möglichkeit, ein solches Flugzeug zu bekommen, ist nicht selbstverständlich, solch eine Förderung hat es früher nicht gegeben. "Verspielt diesen Kredit nicht", so Gerd-Peter. Florian Heilmann vom FC Kamenz, der es ebenfalls in die Top 3 Auswahl schaffte, erhielt von Wilfried Großkinsky eine Einladung zum 1.000 km Camp in Bitterwasser, wo er unter anderem den neuen Ventus 3 nutzen darf. Möglicher Nachrücker ist Philip Goralski vom HVL Boberg, der diese Entscheidung aber wohl verschmerzen kann, da er als Sportsoldat 2019 in Südafrika fliegen wird.
Michael Sommer: Segelfliegen kann und muss man systematisch trainieren - wie jede andere Sportart auch
So oder so ähnlich könnte man die Ausführungen von Weltmeister Michael Sommer zusammenfassen, der von Gerd-Peter Lauer in einem lockeren Gespräch interviewt wurde. Michael und Gerd Peter kennen sich seit vielen Jahren, denn als Michael nach dem Scheinerhalt seine ersten Wettbewerbserfahrungen im bayerischen D-Kader machte, war Gerd-Peter bayerischer Landestrainer.  Zu dieser Zeit wurde das, damals meist noch belächelte, mentale Training für Segelflieger entwickelt und fest in den Trainingsablauf eingebunden. "Von diesen Jahren profitiere ich noch heute", berichtete Michael. Hier hat er Fähigkeiten erlernt, die seiner Meinung nach zwischen Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Handwerklich fliegen können bei einer Weltmeisterschaft alle, so Michael. Entscheidend ist viel mehr die emotionale Stabilität, man braucht die Fähigkeit, im Flug Fehler verarbeiten und einordnen zu können. Ansonsten kommt schnell der Tunnelblick, man manövriert sich immer weiter hinein, anstatt einen offenen Blick für den weiteren Flug zu haben. Dazu zählt aber auch, sich bei guten Entscheidungen nicht von der Euphorie vereinnahmen zu lassen. Diese mentalen Fähigkeiten sind es, erklärt Michael, die einen konstant erfolgreichen Piloten ausmachen. Erlernen lassen sie sich aber nicht von heute auf morgen, das braucht viel Zeit. Und welchen Tipp gibt Michael den Junioren mit auf den Weg? "Das Ergebnis darf nicht im Vordergrund stehen. Es ist und bleibt ein Hobby. Wenn ich keine Freude mehr beim Fliegen empfinde und es nur noch um das Ergebnis geht, lasse ich es bleiben. Also, geht Fliegen und habt Spaß!"
Die LS8 neo - ein Förderflugzeug für die Besten der U25-Liga
Der OLC hat ein weiteres Förderflugzeug! Die von Ralph Bürklin zur Verfügung gestellte und von Sponsoren bestens ausgestattete LS8 neo. Der OLC dankt Ralph Bürklin (Stifter), LXNAV (LX9000), AIR AVIONICS  (AIR Control Display + Transponder), TQ (Funkgerät), TopMeteo (jew. Jahreslizenz) und NAVITER (jew. Jahreslizenz), welche dieses Flugzeug für die Talentförderung erst möglich machten.
Am Samstag wurde das Flugzeug erstmalig an Philipp Lauer vom AC Lichtenfels für ein Jahr vergeben. Kriterium für die Auswahl waren die "U25-Pilotenprofile", in denen alle U25 fliegenden Piloten mit den erflogenen  Punkten gerankt werden. Darüber hinaus muss der Verein, für den der Pilot antritt, einen der Top 20 Plätze der U25-Liga belegen. Die Bewertung des U25-Ligaerfolges eines Sportlers für die LS8-Bewerbung war aber nur ein Beurteilungspunkt, ein weiterer Punkt waren Engagement und Erfolge bei zentralen Wettbewerben. Der OLC war in der glücklichen Lage, dass ein und derselbe Bewerber sowohl der erfolgreichste U25-Pilot war als auch die besten Platzierungen bei zentralen Wettbewerben vorlegte. So ist Philipp Lauer qualifiziert für die DSM Standard-Klasse 2019 und für die Junioren-WM der Club-Klasse 2019.
 
Text: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
Fotos: Stefan Harries (LSG Hersbruck)
 
Fundierter Rücklick über alle Ligen – Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), ein Meister seines Fachs!
Die Offene Klasse unter sich (v. li.): Wolfgang Clas, Alexander Müller und Ralph Bürklin.
Der Chef im Ring: Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels) hatte wie immer alles fest im Griff.
Wachablösung beim OLC-Discus (v. li.): Moritz Althaus (Preisträger 2018), Marcel Kaspari (Preisträger 2019), OLC-Boss Reiner Rose und Stifter Wilfried Großkinsky
LSG Bayreuth: Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga 2018!
Der Stolz des OLC: Die erstplatzierten Teams der U25 Junioren-Liga. In der Mitte der Deutsche Meister ‘SFZ Königsdorf‘.
Michael Sommer, er war unstrittig der Höhepunkt des Nachmittages und sorgte für einen vollen Saal.
Der Interviewer Gerd Peter Lauer war einer der Weggefährten von Michael Sommer vor ca. 25 Jahren, als er seinen Weg im Wettbewerbssegelflug begann.
Mit lebhaften Gesten unterstrich er seine Worte – man spürte hier die Leidenschaft mit der er nach wie vor seinen Sport betreibt.

Die LS 8 neo Winglets, das ist der Bringer … da sind sich Mathias Schunk (li.) und Gerd Peter Lauer einig.

Das Team, welches das OLC Liga-Finale zum wiederholten Male souverän abspulte (v. li.): Stefan Harries (LSG Hersbruck), Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth) und Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin).

Gerne gesehene Gäste: Petra Zimmermann-Lauer und Holger Back.

Ein weiteres Schmuckstück für den OLC: Eine perfekt ausgestattete LS8 neo.
Have a good ride: Philipp Lauer (Mitte) vom AC Lichtenfels darf auf Grund seiner hervorragenden Erfolge in der U25-Liga und bei zentralen Wettbewerben die ‘OLC neo‘ in der Saison 2019 nutzen. Rechts der Stifter Ralph Bürklin – großartig!
Auch die Instrumentierung ist vom Feinsten … alles von Sponsoren dem OLC bereitgestellt: LX9070 (LXNAV), Transponder + Air Control Display (Air Avionics), Funk (TQ) … dazu noch jeweils eine Jahreslizenz von TopMeteo und SeeYou.

 


Monday, 08. October 2018 Antares 21E für die Top-Liga - Die Neue von Lange Aviation translate news

Ist ein rundum gutes Flugzeug wie die Antares 20E noch zu toppen? Lange Aviation setzt alles daran und bringt jetzt die Antares 21E. Warum eigentlich etwas Neues, sind doch die Halter der Antares 20E mehr als nur durchweg mit ihrer High-Tech-Erwerbung zufrieden. Das 20-Meter-Flugzeug erschien vor 15 Jahren mit modernsten Profilen, einem zukunftsweisenden und noch heute aktuellen, in seinem Wirkungsgrad unerreichten Elektroantrieb für den Eigenstart sowie vielen intelligenten Detaillösungen für den Pilotenkomfort.  Die Spannweite war mit der Auftriebsverteilung eines superelliptischen Grundrisses für die höhere Masse eines motorisierten Segelflugzeugs optimiert.
Nach Verbesserungsvorschlägen befragt, fiel den Antares Piloten nun doch etwas ein: Auch in ganz schwacher Thermik noch gut steigen zu können, wünschten sich viele. Einem Motorsegler, auch einem elektrischen, sind da mit der höheren Rüstmasse Grenzen gesetzt. Aber sie lassen sich hinausschieben. Die neue Antares 21E mit 21,5 Meter Spannweite wird das mit einem verbesserten minimalen Sinken, einem besserem Gleiten im Bereich bis zu mittleren Geschwindigkeiten und letztlich auch gesteigertem besten Gleiten umsetzen. Im hohen Geschwindigkeitsbereich wird sie dank einer möglichen höheren maximalen Flächenbelastung ebenfalls zulegen.

Weitere Informationen finden sich unter: https://www.lange-aviation.com/produkte/antares-21e/

HPH
Peter H. Braasch
TQ Avionics
aerokurier
ILEC
FLIGHT TEAM
binder
Bürklin
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