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Monday, 20. May 2019 AC Pirna: Podestplatz in Runde 5 translate news

Erfolgreiches JS1-Duo
am Sonntag
Die Wetterprognosen machten es in dieser Runde nicht einfach zu entscheiden, ob nun Samstag oder Sonntag der bessere Tag wird. Im Nachhinein war es eindeutig der Sonntag. Am Samstag machte die der Warmlufteinfluss aus dem Böhmischen Becken die thermischen Bedingungen im Elbtal extrem schwierig. Erst ab ca. 15:30 Uhr stieg die Basis über 1000m AGL.
Viele Piloten des AC Pirna scheiterten bei diesen Bedingungen. Das Team Augustin/Weigel (jeweils auf JS1) kämpfte sich 3h Stunden lang nach Norden, um in der Gegend von Cottbus Anschluss an gute Bedingungen zu bekommen. Prompt konnten sie 3m-Bärte kurbeln, die bis auf über 2000m AMSL reichten. Am Sonntag ging dann das Team Melde/Glatter an den Start. Die prognostizierten Schauer blieben aus und die Labilität produzierte eine tolle Linie vom Riesengebirge über den Niederen Fläming bis nach Burg. Die beiden ließen es auf dieser Strecke ordentlich krachen und brachten 129 Speedpunkte in die Wertung. Mit den 73 Speedpunkten von Uwe Augustin am Samstag landete der ACP auf Rundenplatz 3. Damit hält der AC Pirna weiter Anschluss an den Aufstiegsplätzen.
 
Text und Fotos: Benny Schüch
 

Monday, 20. May 2019 Einzigartig: Der OLC 10-km-Vollkreis translate news

Was macht man, wenn man bei gar nicht so ganz schlechtem Wetter aufgrund der fehlenden internen Überlandberechtigung auf der LS 4 nicht weiter als 10km vom Flugplatz weg fliegen darf? Richtig! Man kommt auf die ein oder andere dumme Idee oder auch auf die ein oder andere lustige Idee, wie z.B., man fliegt genau am 10km Radius entlang einmal um den Flugplatz herum. Zumindest dachte sich genau dies am Sonntag Jonathan Cross vom SFZ Königsdorf und setze dies dann auch recht eindrucksvoll in die Tat um. Nach dem Windenstart dreimal gekurbelt und im Süden bis 10km vom Platz weggeflogen, dann 90 Grad nach rechts abgebogen und entlang des 10km Radius`s ging`s mit minimaler Schräglage los, noch viermal Höhe gemacht, natürlich immer schön innerhalb des 10km Kreises gekurbelt und zum Schluß ging es genau vom Beginn des Kreises wieder zurück nach hause. Keiner der ganz großen weiten Streckenflüge, aber ein definitiv einzigartiger Flug im OLC, den man so von sich aus erstmal gar nicht entdecken würde...
 
Mathias Schunk
 
Und so sieht der Flug im OLC aus.
Jonathan Cross vom
SFZ Königsdorf absolvierte mit
seinem 10km Kreis einen
wohl recht einmaligen OLC Flug.
Das Wetter rund um Königsdorf
war eigentlich zu gut, um in Platznähe
zu bleiben, aber ohne die notwendige
Überlandberechtigung musste man
kreativ sein, was man mit dem Tag macht.

 


Friday, 17. May 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.05.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG wird mit süd- bis südöstlicher Strömung, deutlich wärmere und hochreichend feuchte und teils labile Luft in den Westen und Südwesten Deutschlands geführt, hier etabliert sich ein erster Schwerpunkt für hochreichende Konvektion. Die Alpen liegen im Südstau, aber auch im Alpenvorland sind konvektive Umlagerungen möglich. Ein weiterer Schwerpunkt entsteht in den Gebieten nördlich der Elbe und im Bereich der Ostseeküste, diese liegen am Südwestrand eines Hochs über Skandinavien und Weißrussland. Hier wird mit bodennaher Südostströmung ebenfalls labil geschichtete Warmluft herangeführt. Die übrigen Gebiete im Raum Mitte verweilen in einer Zone mit relativen Absinkvorgängen.
Am SONNTAG ändert sich an der großräumigen Konstellation wenig. Bei bodennah flacher Druckverteilung hält die Zufuhr von feucht-labil geschichteter Warmluft an. Schwerpunkt der Konvektion zunächst auch wieder im Südwesten und Westen, Tagesgang unterstützt gesellt sich
der Norden und Osten ab Mittag dazu, somit steigt in der gesamten Republik rasch die Wahrscheinlichkeit für hochreichende Labilität.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG kann mäßige bis gute, in einem Streifen vom südlichen Emsland nach Brandenburg örtlich auch sehr gute Thermik erwartet werden, diese wird jedoch nach Norden sowie im Südwesten durch Überentwicklungen gestört sein.
Am SONNTAG kann sich mäßige, im Südwesten auch gute Wolkenthermik ausbilden, die jedoch im Nachmittagsverlauf durch häufige
Überentwicklungen gestört sein wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich in der Mitte und im Osten/Nordosten mäßige bis gute Cu-Thermik entwickeln. Im Westen und Südwesten werden die Thermikansätze von zunehmender Abschirmung sowie Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG im Südwesten kaum nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen. Richtung Nordosten meist mäßige, lokal gute Thermik, jedoch ab dem Mittag mit zunehmendem Potential für Überentwicklungen!
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Südwesten wegen der Abschirmungen keine nutzbare Thermik. Weiter nach Osten mit zunehmenden Auflockerungen mäßige, über den Bergländern zum Teil gute Thermik. Nachmittags im Alpenraum örtliche Überentwicklungen.
Am SONNTAG im Osten mäßige bis gute Thermik, sonst wegen der zunehmenden Abschirmungen und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik. Im Südwesten keine Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 


Wednesday, 15. May 2019 Erneut erfolgreiche Platzierung für den Aero-Club Braunschweig translate news

Auch im Rahmen dieser vierten Bundesligarunde konnten die fünf niedersächsischen Segelflugvereine wichtige Punkte und Spitzenränge einfliegen. Dieser aktuelle Rundensieg ging allerdings mit 385,80 Speedpunkten nach Brandenburg und der Aero-Club folgte mit schnellen 359,62 Speedpunkten auf Platz zwei in der deutschlandweit 30 Vereine umfassenden 1. Bundesliga.
Nach dem verregneten Samstag hatte der Thermikgott tatsächlich ein Einsehen und daher öffnete der Himmel am Sonntag sein Herz und präsentierte den Segelfliegern wie am Vorsonntag wunderbare Cumuluswolken, die erneut tatsächlich schnelle Durchschnittsgeschwindigkeiten ermöglichten. Das nutzten die Löwenstädter natürlich und waren daher hoch motiviert an diesem Tag erneut mit einer Armada von insgesamt 14 Maschinen in Norddeutschland überland auf Strecke. Folgende drei für die Wertung relevanten Teams waren richtig schnell unterwegs:
Joshua Arntz/Nico Wichmann, Arcus T, 122,80 Speedpunkte,
Jens Rabe, Ventus bT/15m, 120,02 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2 cM/18 116,81 Speedpunkte,
Das Arcus-Team flog zunächst gegen den Nordwestwind an und wendete im Norden Niedersachsens in Beverstedt, das südwestlich von Bremervörde liegt. Rabe legte seinen Umkehrpunkt in dieselbe Region und änderte seinen Steuerkurs westlich von Sittensen.
Bennewitz trieb seine Maschine bis nach Bremervörde und dann zurück in das Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum. In der Gesamtwertung führen nach nunmehr vier absolvierten Runden unsre Nachbarn aus Gifhorn, die in der letzten Saison aufgestiegen sind, mit 59 Punkten. Die Aufwindjäger des Aero-Club reihen sich mit 50 Punkten auf Position fünf ein.
 
Rolf Wagner
 
Jens Rabe war erneut ein Garant
des Braunschweiger Erfolgs.
Bei diesen Steigwerten freut
sich das Arcus-Team.
Hammerwetter über dem
Heidepark Soltau.
 

Wednesday, 15. May 2019 LSG Fallersleben: Schnelle Sprints und weite Strecken translate news

Da es die thermikbestückte Luftmasse am Samstag nicht bis Ummern geschafft hat, musste die LSG alle Liga-Hoffnungen auf den Sonntag legen. Ungünstig war, dass zwei unser besten Ligapiloten auf dem Dienstplan standen. So machten sich zunächst Bernd Meindermann (ASW 22), Lothar Kaps (ASH 25), Arnie Weber (DG 400) und Benno Beesten (Nimbus 4 M) auf den Weg in die Lüneburger Heide. Die Taktik war eindeutig, erst möglichst weit gegen den Wind, dann ein langer Rückenwindschenkel und zum Schluss in der verbleibenden Zeit noch gut Strecke machen.
Nach der ersten Wende im Großraum Rotenburg stieg die Basis auf dem Weg nach Südosten mehr und mehr an und es konnte viel geradeaus geflogen werden. Da sich die Bedingungen hinter Helmstedt verschlechterten, gab’s hier die zweite Wende. Nach 100km Geradeausflug hat Benno noch einen Rückenwindschenkel angehängt, während Bernd weiter Strecke nach Nordwesten gemacht hat. Auch unsere „Dienstleister“ Helge Liebertz und Peter Meurers wurden abgelöst und konnten ca. 16:00 Uhr noch selber fliegen. Dabei sind Helge mit Copilotin Wiebke Kaps in knapp 3 Stunden noch fast 400 km und in „Undertime“ der beste LSG-Speed des Tages gelungen. Für den schnellen Sprit nutzte er eine schöne Aufreihung von Wolfsburg bis über den Elm hinaus. Bernd komplettierte zum Abend seine erste Strecke über 800km und hatte sichtlich Spaß mit seinem neuen Sportgerät. Drei Speeds deutlich über 100 reichten für Platz 10 und 11 wichtige Punkte für die Mission „Klassenerhalt“ der LSG.
 
Benno Beesten
 
Bernds neuer Flieger erweitert
die Offene Klasse-Flotte
in der LSG.
Tolle Sicht und schöne Cumuli
über der Heide.
Zum Abend trocknet es
über dem flachen Norden
deutlich ab.
 

Tuesday, 25. September 2018 DSV Awareness Campaign September 2018 - „Fliegen im Umfeld von Flugplätzen mit und in TMZ (mit Hörbereitschaft)“ translate news

Der DSV informiert über das Fliegen in der Nähe von TMZ und die richtige Nutzung in der TMZ informiert. Hiermit werden die DSV Awareness Campaign vom Juli 2018 über das Fliegen in der Nähe von Kontrollzonen ergänzt.
Die TMZ (Transponder Mandatory Zone) wurde vom Segelflug vor vielen Jahren initiiert und im Rahmen der Luftraumplanung erfolgreich eingesetzt. Seit Frühjahr 2017 ist die Regelung zur Nutzung der TMZ mit der dringenden Empfehlung „ …mit Hörbereitschaft…“ erweitert worden. Das bedeutet, dass alle Luftfahrzeuge, die mit Transponder ausgestattet sind, die TMZ der Flugplätze ohne Freigabe befliegen dürfen. Zur Erhöhung der Flexibilität während des Aufenthaltes in der TMZ wird auf der in der Luftfahrtkarte veröffentlichten „Monitor Frequenz“ Hörbereitschaft gehalten und dies durch den dort ebenfalls jeweils für den Standort vorgegebenen Transpondercode angezeigt. Die konsequente Nutzung ermöglicht dem Fluglotsen im Bedarfsfall die Kontaktaufnahme zum VFR-Verkehr zur Verbesserung der Situational Awareness für alle Beteiligten. Auch sind allgemeine Rundrufe durch den Fluglotsen möglich.
Das Format Awarness Campaign ist Teil der Luftraumarbeit des DSV. Wir kümmern uns mit Experten als Fachverband Segelflug um den Luftraum für den Segelflug. Am besten unterstützt ihr diese Aktivitäten durch eure Mitgliedschaft im DSV.
 
Mehr dazu findet sich hier.
 

Sunday, 23. September 2018 OLC Liga-Finale am 6. Oktober um 13:00 Uhr in Poppenhausen / Rhön translate news

Great news: Michael Sommer, vor Wochen wurde er in Hosin (CZ) zum fünften Mal Segelflug-Weltmeister in der Offenen Klasse, kommt zum Liga-Finale. 'Mein Weg zum Weltmeister' lautet sein Thema ... und da hat er weiß gott was zu erzählen - wir freuen uns ;-)
An Sport-Spannung nicht zu überbieten war das Finale der Segelflug-Bundesliga 2018. Lag die LSG Bayreuth in der vorletzten Runde noch knappe 7 Punkte hinter dem LSR Aalen auf Platz zwei, so konnten die Bayreuther mit einem furiosen Endspurt in der letzten Runde an den Aalenern noch vorbei ziehen und mit hauchdünnen zwei Punkten Vorsprung den Titel ‘Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga‘ fest machen.
Mit diesem Ausgang hat sich das OLC Liga-Format wieder einmal selbst bewiesen: Spannung pur im Vereins-Breitensport von der ersten bis zur letzten Runde Ende August. Und das gilt nicht nur für die Sieger, sondern insbesondere auch für die Aufsteiger in der zweiten Segelflug-Bundesliga und in der Quali-Liga.
Am 6. Oktober wird im Steinrück-Haus in Poppenhausen mit dem OLC Liga-Finale dieser herausragenden Saison ein krönender Abschluss zelebriert. Aber die Zielsetzung dieses Segelfliegertreffens ist nicht nur das Überreichen von Urkunden und Pokalen, sondern im Mittelpunkt stehen umfassende Informationen um den sportorientierten Segelflug.
Hier in Stichworten das Programm:
- Das Wetter in der Liga-Saison 2018 … geht es noch besser?
- Bitterwasser-Cup 2018: Ein Trip nach Bitterwasser
- Resümee ‘ein Jahr mit dem OLC-Discus‘ … Erlebnisse und Erfahrungen in 2018
- Präsentation 'Nutzer des OLC-Discus für 2019'
- Teilnehmer am 1.000 km Camp in Bitterwasser
- Markant: Die U25-Liga
- Zuckerbrot-Aktion: Die OLC LS 8 neo für U25 Piloten
- Präsentation: SFZ Königsdorf, Deutscher Meister U 25-Liga
- Präsentation: AC Schweinfurt, Deutscher Meister Quali-Liga
- Präsentation: SFG Steinwald, Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga
- Präsentation: LSG Bayreuth, Deutscher Meister Segelflug-Bundesliga
 
Selbstverständlich ist im Steinrück-Haus auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Kaffee, Kuchen, heiße Würstchen und Deftigeres!
Der OLC freut sich auf eueren Besuch.
Der Eintritt ist frei (aber Smilies sind erwünscht).

Thursday, 06. September 2018 Segelflug-BUNDESLIGA 2018: Die Auf- und Absteiger stehen fest translate news

Am vergangenen Wochenende ging die Bundesliga-Saison 2018 in einem noch nie dagewesenen, hochspannenden Finale zu Ende. Der LSR Aalen wurde trotz leichtem Vorsprung noch auf der Zielgeraden von Bayreuth überholt und wird nach dem Sieg im vergangenen Jahr nun Deutscher Vizemeister. Der Titel "Deutscher Meister 2. Segelflug-Bundesliga" stand mit der SFG Steinwald  schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier). Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf. Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächstuntere Liga ab.

Am 6. Oktober um 13.00 Uhr werden die Sieger und die Aufsteiger beim OLC Finale in Poppenhausen gebührend gefeiert!       
 
                                                                                                                                      
Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 262,00
2 260,00
3 219,00
4 184,00
5 183,00
6 174,00
7 164,00
8 159,00
9 159,00
10 156,00
11 153,00
12 145,00
13 143,00
14 136,00
15 135,00
16 133,00
17 133,00
18 130,00
19 123,00
20 120,00
21 119,00
22 117,00
23 115,00
24 115,00
25 108,00
26 93,00
27 68,00
28 60,00
29 38,00
30 33,00
 
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2018:
 
# Punkte
1 296,00
2 272,00
3 221,00
4 200,00
5 198,00
6 198,00
7 192,00
8 181,00
9 180,00
10 161,00
11 160,00
12 156,00
13 133,00
14 132,00
15 123,00
16 118,00
17 112,00
18 110,00
19 107,00
20 106,00
21 101,00
22 95,00
23 95,00
24 90,00
25 77,00
26 72,00
27 68,00
28 57,00
29 46,00
30 10,00
 
 
 
 

 


Tuesday, 04. September 2018 Das OLC U25 Speed-Camp auf der Wasserkuppe … ein krönender Saisonabschluss translate news

Zehn herausragende U25 Liga-Juniorpiloten hatten die Einladung des OLC angenommen und waren auf der Wasserkuppe zum U25 Speed-Camp zusammen gekommen. Sie stammen aus dem gesamten Bundesgebiet … von Burgdorf über Gifhorn, Hammelburg, Grabfeld, Grabenstetten, Lichtenfels, Eichstätt bis Königsdorf.
Mit diesem Projekt plante der OLC wieder einmal einen Versuchsballon in Richtung ‘innovatives Segelfliegen‘ und bot ein Trainingslager speziell für Junioren an, welches sich am bekannten IGC Grand Prix Format orientierte. Den TOP-Nachwuchspiloten wollte man hier die Möglichkeiten aufzeigen, in dieser Form Defizite bei eigenen Fertigkeiten zu erkennen … oder aber zumindest zu checken, wo man steht. Kaum etwas anderes ist für ein derartiges Vorhaben geeigneter als das Grand Prix Format mit seinen exzellenten unmittelbaren Vergleichsmöglichkeiten.
Gleich nach dem Liga-Ende, also schon am darauffolgenden Montag, reisten die Teilnehmer an, um dann am nächsten Tag eine kleine Grand Prix Aufgabe mit 174 km zu fliegen. Alle erledigten dies mit Bravour, wenngleich dann der Tagesschnellste doch überraschte: Es war der junge Eric Schneider aus Hammelburg, der mit seiner LS4 allen LS8en und Discen eine lange Nase zeigte und die Ziellinie als erster überquerte. Insbesondere der Zweitplatzierte Philipp Lauer musste etwas Federn lassen, denn in der allerletzten Phase des Race blieb ihm nichts anderes übrig als vorzufliegen, um noch einige Meter zu erkurbeln, damit es zum Zielüberflug reichte. Eric Schneider hingegen gelang es kurz dahinter noch etwas Höhe zu ersteigen, um dann am etwas tieferen Philipp Lauer vorbeizuziehen und als erster über die Ziellinie zu fliegen. Absolut spannend war es, alles im OGN Online-Tracking mit zu verfolgen.
Sieger an diesem ersten Tag war aber das Grand Prix Format als solches. Denn ganz entspannt handelten alle Teilnehmer das komplette Prozedere, auch beim Zielüberflug lief alles sehr diszipliniert ab. Wie an einer Perlenkette aufgereiht kamen die Junioren nacheinander an und überflogen die Ziellinie in der regelkonformen Höhe.
Der darauffolgende Tag (Mittwoch) war meteorologisch eine Geduldsprobe … man stand zwar akkurat in der Startreihe, aber die Thermik wollte und wollte nicht auslösen. Und kaum war um 15:30 Uhr der Tag neutralisiert, bildeten sich über der Rhön die ersten Wolken. Einzig Mike Bauer erkannte seine Chance, startete und gönnte sich einen atemberaubenden Lust-Flug im präfrontalen Bereich. Der Flug findet sich hier im OLC.
Die Erkenntnis aber aus diesem Tag wird man beim nächsten U25 Speed-Camp nutzen. Falls ein Tag zwar für eine Grand Prix Aufgabe an sich als nicht machbar erscheint, aber es dennoch fliegbar ist, wird man einfach umswitchen und nach OLC Speed-Regeln fliegen – in einem Trainingslager kein Problem … die Endwertung spielt ja definitiv nur eine Nebenrolle.
Atemberaubend schlecht und absolut eineindeutig waren dann die Wetterprognosen für den Donnerstag – es war definitiv Pause angesagt, der Besuch des Segelflugmuseums stand auf dem Programm.
Aber der Freitag sollte es dann doch noch bringen … eine Grand Prix Task über 220 km stand an. Obwohl sich alles gut anließ, besserte sich das Wetter nicht wie prognostiziert. Das führte dann dazu, dass fast alle Teilnehmer nach Umrundung der ersten Teilaufgabe wieder auf der Wasserkuppe landeten. Aus Sicht eines Traningsfliegens war der Tag jedoch keineswegs verloren, denn bestimmt 65 % der Aufgabe waren ja gemeistert!
Am Samstag ging man das Finale des Meetings an. Die Aufgabe war die gleiche wie am Vortag. Und es sah am späten Vormittag auch ganz hervorragend aus. Allerdings ein Nachteil stellte sich später doch ein … es breiteten sich um die Mittagszeit herum die Cu’s ganz markant aus und man hätte fast mit dem Startbetrieb Probleme bekommen. Letztlich ging es noch einmal gut, um 13:35 Uhr war die Linie offen und das Feld machte sich geschlossen auf den Weg. Schon an der ersten Wende Alsfeld bildeten sich zwei Gruppen und es gelang danach der zweiten Gruppe nicht mehr, wieder zur ersten Gruppe aufzuschließen. Dieses Zurückfallen und die darauf folgenden Aufholbemühungen machten den gesamten Verlauf, wenn man das im OGN-Tracking beobachtete, sehr spannend und umso packender, je mehr sich der kleine Führungspulk dem Ziel näherte. Die Frage, die beim Grand Prix immer in der Luft liegt ist stets: Wer hat die entsprechenden Höhenreserven, um in einem Sprint (wie bei der Tour de France) die anderen auf den letzten Metern abzuhängen und über die Ziellinie zu jagen. Diese Spannung ergab sich an diesem Tag jedoch nicht, und so überflogen Dennis Polej, Philipp Lauer und Christian Lampert kurz hintereinander diszipliniert die Ziellinie.
Im anschließenden Video-Debriefing wurden die einzelnen markanten Phasen des Tages nochmals aufgezeigt und ausgiebig diskutiert.
Fazit der Veranstaltung: Es war eine kompakte fünftägige Angelegenheit. Die Wasserkuppe mit dem Personal der Fliegerschule unter der Leitung von Schulleiter Harald Jörges ist hervorragend geeignet für derartige Veranstaltungen im Grand Prix Format. Mustergültig war aber auch die Betreuung von Naviter/SoaringSpot (Andrej Kolar) und OGN (Dominic Spreitz). Die eindeutigen Sieger unterm Strich waren die außerordentlich diszipliniert fliegenden U25-Juniorpiloten, sie setzten fraglos mit diesem Meeting der 2018er Flugsaison ein Sahnehäubchen auf.
 
Hier finden sich alle Tagesberichte mit den Links zu Wertungen und Videos.
 
Bilder: Eric Scharfenort (CvD OLC-Magazin)
 
 
 
Der U25 GliderRace-Grid 2018: Ganz vorne der spätere winner Denis Polej (Gifhorn)
Eine markante Bereicherung: Mit dem OGN Online-Tracking stetst im Bilde, was sich unterwegs tut.
Die Fliegerschule Wasserkuppe der Gesellschaft zur Förderung des Segelflugs auf der Wasserkuppe e.V. (GFS), ein für das Grand-Prix Wettbewerbsformat prädestinierter Austragungsort.
Die Teilnehmer des OLC U25 Speed-Camps (von links): Hen­rik Theiss (FLG Graben­stet­ten), Mike Bauer (FC Eich­stätt), Philipp Lauer (AC Licht­en­fels), Chris­t­ian Lam­pert (FSV Grabfeld), Den­nis Polej (LSV Gifhorn), Patric Rießner (AC Lichtenfels),Yannik Fre­und (LSV Burgdorf), Dominik Biese­necker (AC Licht­en­fels), Eric Schnei­der (FSG Ham­mel­burg), Johannes Beyer (SFZ Königsdorf).
Die besten am ersten Tag (von links): Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels), Eric Schneider Sieger (FSG Hammelburg), Mike Bauer (FC Eichstätt)
Ziel erreicht ... Zielüberflug und Wasserhahn auf!
Die besten am 4. Flugtag (von links): Christian Lampert 3. (FSV Grabfeld), Dennis Polej Sieger (LSV Gifhorn), Philipp Lauer 2. (AC Lichtenfels)
Mit dem Softwareprodukt SeeYou/NAVITER erfolgte die Auswertung. Die Präsentation war perfekt in SoaringSpot eingebunden. Markant konnte man über eine Animation die Flugphasen im Nachhinein bis in's Kleinste aufbereiten - genial!
Markante Köpfe im Deutschen Segelflug (von links): Gerd Peter Lauer (zusammen mit Reinhard Schramme Deutscher Meister 2005) und sein Sohn Philipp Lauer (Sieger der OLC U25 Pilotenprofil-Wertung 2018, qualifiziert für die Deutschen Meisterschaften in der Standard-Klasse 2019, qualifiziert für die Junioren-WM in der Club-Klasse 2019)
 
 

Wednesday, 29. August 2018 SFG Giulini: Finale in der Segelflug-Bundesliga translate news

Nach der abgezogenen Regenfront starteten am Samstag um 15:30 Uhr Peter Franke, Dieter Bartek und Uwe Melzer noch zu sehr interessanten und eindrucksvollen Ligaflügen. Immerhin kamen bis zu 96 Speedpoints und ein vorläufiger Platz 1 in der Tabelle zustande - aber der Sonntag sollte der ausschlaggebende und bessere Tag werden.
Schnellster der Giulini´s am Sonntag wurde Johannes Dibbern und Fritz Thiessen (Duo XLT, FT) mit einem 750km Flug um Frankfurt und Nürnberg, gefolgt von Dieter Bartek (LS-4WL, UY) und Uwe Melzer (LS-4WL, UWE), die erst weit in Westen nach Frankreich ausholten und dann einen 250km Mitwindschenkel nutzten. Mit den 3 Tagespunkten beenden wir die Saison auf Platz 16, dem bisher schlechtesten Endergebnis unserer 16jährigen Bundesligakarriere - aber wir hatten, wie immer, viel Spaß und tolle Flüge und in der nächste Saison weden wir wieder am Start stehen und aus der Rheinebene in der Bundesliga mitmischen.
Wir gratulieren den Bayreuthern, die auf den letzten Gleitmetern noch die starken Aalener Piloten abgefangen haben - großartiger Sport.
 
Uwe Melzer
 
Samstags, hinter der Regenfront
Sonntags, tief im Westen
End of Bundesliga 2018
 

Wednesday, 29. August 2018 FLG Blaubeuren: Fulminantes Liga Finale translate news

Nun ist sie vorbei die wohl spannendste Bundesliga Saison aller Zeiten. Neunzehn Runden lang kämpften die 30 besten Vereine aus der Republik um den begehrten Ligapokal. Für die wenigen Piloten der FLG Blaubeuren war es ein sehr erfolgreiches Jahr, wobei zum Schluss ein kleiner Wehrmutstropfen hingenommen werden musste.
Der Sonntag zeichnete sich als der Tag aus, der den Abschluss der Saison bringen sollte. Zunächst galt es jedoch ein logistisches Problem zu bewältigen, da beide Schleppmaschinen der FLG unterwegs waren. So wurde kurzerhand die Winde aufgebaut sowie bei den befreundeten Fliegerkameraden aus Oppingen angerufen. Hier kam Bernd Sebald mit deren Schleppmaschine um die Piloten der FLG zu ihren Ligaflügen zu schleppen. Der zuerst an der Winde gestartete Sebastian Wastl machte sich auf den Weg entlang der A 7 Richtung Norden. Philipp und Martin Söll mit Copilot Michael Heiß flogen zunächst gen Osten. Charlie Bauder und dessen Sohn Sebastian machten sich Richtung Westen auf. Nachdem die Wolken bei Harburg nicht zuverlässiges Steigen brachten kehrte Philipp Söll auch Richtung Westen um. Das Arcus Team Heiß und Martin Söll kämpften sich weiter Richtung Osten bis hinter Eichstätt im Altmühltal. Bei klarer Sicht und guter Steigwerte ging es für sie über Franken hinweg nach Westen bis Rothenburg ob der Tauber und erneut in den Osten.
Die beiden Bauders und Philipp Söll versuchten währenddessen ihr Glück im Schwarzwald. Um 15 Uhr meldete Wastl im Funk, dass er die 230 Kilometer entfernte Wasserkuppe in der Röhn erreicht hat und sich nun wieder auf den Rückflug nach Blaubeuren auf macht. Dort warteten schon seine Vereinskollegen mit einem kühlen Bier um auf die erfolgreiche Saison anzustoßen. Trotzdem dass die FLG Piloten in alle Himmelsrichtung verstreut flogen, waren deren Ligapunkte nahezu gleich. So kamen Sebastian Bauder mit 112,89 Punkten, Team Heiß und Söll mit 112,30 Punkten und Philipp Söll mit 109,49 Punkten in die Wertung.
Dies reichte immerhin für Rundenplatz 17 und somit zog der AC Lichtenfels, welcher Rundenplatz 3 erreichte um einen Platz noch knapp an den Blaubeurer vorbei auf Platz vier. Dass es in Bayern besser lief zeigte auch der knappe Wechsel an der Spitze. So überholte die LSG Bayreuth dank Rundensieg noch den LSR Aalen mit nur 2 Punkten Abstand und sicherte sich somit den Pokal, den die FLG bereits zweimal gewonnen hat. Wir können uns nun voll und ganz auf unser Flugplatzfest am kommenden Sonntag konzentrieren.Glückwünsch noch an die Sieger und Aufsteiger, wir freuen uns auf die neue Konkurrenz insbesondere auf unseren „Nachbarn“ die FLG Grabenstetten.
 
M.Söll
 
Aufreihungen am großen Brombachsee.
Martin Söll und Michael Heiß.
Mit den Platzgeiern über der Wasserkuppe.
 

Peter H. Braasch
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