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OLC Alps: With six flights over 7,000 kilometers Monday, 20. September 2021 translate news

Gliding in the mountains  is a thing in itself. The OLC therefore has its own scoring for flights in the Alps – as OLC Plus, Speed ​​and as an Alpine League. But it is by no means a competition for pure alpine people. Many holiday pilots were involved in the 2020/21 season.

Almost 2000 pilots took part in the competition for the largest alpine distances. And this time the winning laurels were particularly high, Mathias Schunk from SFZ Königsdorf had made sure of that. With his six competition flights he showed 7061 kilometers! Including a distance of 1643 kilometers and only once did the Königsdorfer stay one kilometer below the 1000 k mark. Mathias Schunk already completed two flights with his Quintus at the beginning of the 2020/2021 OLC season in the October waves of last year.

The decisive long distances were covered in waves and in ridge soaring. Holiday pilots had no chance here. Hermann Eingang achieved the highest cutting speeds with his ASH 31 in ridge soaring and waves and, after his second place in the OLC Alps, relegated Mathias Schunk to second place in the speed scoring. With his starting point in Trieben, Hermann Eingang is also right at home in the middle of the racetrack in the Northern Alps.

OLC Alps competition area. 50 percent of the distances must be flown in this borders.

In the OLC League Alps, the team of SFZ Königsdorf was in the lead again and with a huge lead over the SFG Werdenfels. In 3rd place is the SG Lägern from Switzerland, behind it the AFZ Unterwössen and in 5th place Fayence near the Cote d’Azur, once decreed as a pure starting point for high-altitude flights.

More than one hundred clubs took part in the Alpine League, but only Königsdorf took part in this race that was really systematic. With one exception (lap 12), the teams were always ahead over 15 laps.

South of the main Alpine ridge, the AeC Vol Alpino (6th place) from the cozy grass strip Enemonzo fought his way in front of Verona into the top ten. The best team outside the Alps came from the Dutch. The Glederse Zweefvliegclub from the Terlet gliding center took 23rd place. Four places behind was LSV Straubing, with Philipp Keller providing a boost with a particularly large number of flights from Puimoisson.

Of the top pilots only Yves Gerster (3rd place in the OLC Alps) from Courtelary in the Swiss Jura started really outside the Alps. At the beginning of the season at the end of September 2020 he completed a 940 k from Aosta in waves.

In the summer it were the gliding centers in the French Alps that were brought by the holidays pilots to the fore. Maximilian Schäfer made it to 17th place in the OLC Alps in August with six flights from Puimoisson among almost 2000 participants.

The new season starts on September 21st. For guest pilots, Lienz in East Tyrol, Nötsch in Gailtal and in Switzerland Locarno, perhaps even southern France, will be in demand again in April.

Gerhard Marzinzik


OLC Alps: Mit sechs Flügen über 7000 Kilometer Monday, 20. September 2021 translate news

Gebirgsflug ist eine Sache für sich. Im OLC gibt es deshalb eine eigene Wertung für Flüge in den Alpen – als OLC Plus, Speed und als Alpenliga. Aber es ist keineswegs ein Wettbewerb für reine Älpler. In der Saison 2020/21 mischten viele Urlaubspiloten mit.

Fast 2000 Piloten beteiligten sich am Wettbewerb um die größten Alpenstrecken. Und diesmal hingen die Siegerlorbeeren besonders hoch, dafür hatte Mathias Schunk vom SFZ Königsdorf gesorgt. Er legte mit seinen sechs Wertungsflügen 7061 Kilometer vor! Darunter eine Strecke von 1643 Kilometer und nur einmal blieb der Königsdorfer um einen Kilometer unter der 1000er Marke. Zwei Flüge absolvierte Mathias Schunk mit seinem Quintus zu Beginn der OLC-Saison 2020/2021 in den Oktoberwellen des vergangenen Jahres.

Die entscheidenden großen Distanzen wurden in Wellenaufwinden und im Hangwind zurückgelegt. Hier waren Urlaubspiloten eher chancenlos. Die höchsten Schnittgeschwindigkeiten erzielte denn auch Hermann Eingang mit seiner ASH 31 in Hangwindbändern und Leewellen und verwies nach seinem zweiten Platz im OLC Alps, Mathias Schunk in der Speedwertung auf Platz 2. Mit seinem Startplatz Trieben ist Hermann Eingang auch gleich mitten in der Rennstrecke der Nordalpen zu Hause.

Der Wettbewerbsraum für den OLC Alps, hier müssen mindestens 50 Prozent der Flugstrecke absolviert werden.

Südlich des Alpenhauptkamms kämpfte sich von dem heimeligen Grasplatz Enemonzo der AeC Vol Alpino (Platz 6) unter die besten Zehn. Das beste Team außerhalb der Alpen stellten die Holländer. Der Glederse Zweefvliegclub vom Segelflugzentrum Terlet eroberte sich Platz 23. Vier Plätze dahinter reihte sich der LSV Straubing ein, bei dem Philipp Keller gleich mit besonders vielen Flügen von Puimoisson aus für Schub sorgte.

So richtig außerhalb der Alpen startete von den in der Spitze platzierten Piloten nur Yves Gerster (Platz 3 im OLC Alps) von Courtelary im Schweizer Jura. Zu Beginn der Saison Ende September 2020 absolvierte er ein 940er von Aosta aus in Wellenaufwinden.

Im Sommer waren es dann die Segelflugzentren in den französischen Alpen, die die Urlaubsflieger in den Blickpunkt rückten. Maximilian Schäfer schaffte es im August mit sechs Flügen von Puimoisson aus unter immerhin fast 2000 Teilnehmern auf Platz 17 im OLC Alps.

Am 21. September startet die neue Saison. Für Gastpiloten sind dann im April wieder Lienz in Osttirol, Nötsch im Gailtal und in der Schweiz Locarno vielleicht auch schon Südfrankreich gefragt.

Gerhard Marzinzik


Change club affiliation in time! Sunday, 12. September 2021 translate news

As already announced in March 2021, a club change must be performed before the first flight registration in the next season and then remains unchanged for a whole season. As the new OLC season already starts on 21 September, there is not much time left for the first autumn flights to make this change. For example, if you have moved in the last few months and now want to enter a different home club, or if you want another team to benefit from your flights for the 2022 League season. The corresponding rule is described in the OLC-Plus rules under 1.10.

As already explained in March, it has become apparent that more and more pilots are reporting their weekend flights for one League team or club and during the week for another club. In addition, League entries from pilots who are only in fourth place or worse in their own team, i.e. who are not needed for their own team ranking, but who could, for example, be entered as a third ranking by the neighbouring club and thus save it from possible relegation, have made an unfair contribution to other potential relegation candidates. Since official club affiliation is not checked by the OLC, it can be assumed that this club hopping during the year would be exploited and lead to an unfair distortion of the results of the league and club rankings.

So: It can't hurt to check the participant data in good time before the first flight of the new season.

Your OLC Team


Vereinszugehörigkeit rechtzeitig ändern! Sunday, 12. September 2021 translate news

Wie schon im März 2021 bekannt gegeben, muss ein Vereinswechsel vor der ersten Flugmeldung in der nächsten Saison geändert werden und bleibt dann eine ganze Saison unverändert. Da die neue OLC-Saison schon am 21. September beginnt, bleibt für die ersten Herbstflüge nicht viel Zeit, um diese Änderung durchzuführen. Zum Beispiel, wenn in den letzten Monaten umgezogen und nun ein anderer Heimatverein eingetragen werden soll, oder wenn für die 2022-Liga-Saison ein anderes Team von deinen Flügen profitieren soll. Die zugehörige Regel ist in den OLC-Plus-Regeln unter 1.10 beschrieben.

Wie schon im März begründet, hat sich nämlich gezeigt, dass immer mehr Piloten ihre Wochenendflüge für ein Liga-Team bzw. einen -verein melden und unter der Woche für einen anderen Verein. Zusätzlich haben Ligameldungen von Piloten, die im eigenen Team nur an vierter Stelle oder schlechter stehen, also nicht für die eigene Mannschaftswertung gebraucht werden, aber zum Beispiel beim Nachbarverein als dritte Wertung eingehen können und ihn somit vom eventuell vor dem Abstieg retten könnten, einen unfairen Beitrag gegenüber anderen potenziellen Absteigern geleistet. Da eine offizielle Vereinszugehörigkeit vom OLC nicht geprüft wird, kann man davon ausgehen, dass dieses unterjährige Vereins-Hopping ausgenützt und zu einer unfairen Ergebnisverfälschung der Liga- und Vereinswertungen führen würde.

Also: Es kann nicht schaden, rechtzeitig vor dem ersten Flug in der neuen Saison einmal die OLC-Teilnehmerdaten checken.

Dein OLC-Team


Hochgeschätzt: Die OLC-World-League Tuesday, 07. September 2021 translate news

Mit der erstmaligen Erfindung eines richtigen Team-Wettbewerbes für den Segelflug im Jahre 2001, genannt Segelflug-Bundesliga, gelang dem OLC ein bahnbrechender Schub für die anfänglich 324 teilnehmenden Vereine in Deutschland. Schon zwei Jahre später lag die Reichweite mit 576 Mannschaften bei nahezu 100% Prozent aller Vereine in Deutschland. Es wurde eindeutig mehr und öfter geflogen. Gerade bei nicht so tollem Wetter gingen die Hallentore auf und viele stellten fest, für was so manche Schlechtwetterlage ausreichte. Zusätzlich kamen plötzlich Erfolge für diejenigen, die sich nie zu den Höchstleistern im Streckensegelflug zählten. Von der explosionsartigen Vermehrung der lokalen Presseberichte ganz zu schweigen! Was lag näher, als größer zu denken und den Versuch einer Welt-Liga zu wagen?

Natürlich war man sich klar, dass bestimmte Fluggebiete nie fair mit anderen verglichen werden können. Neue Regeln entwickeln? Wie sollten solch vermutlich komplexen Regeln formuliert und verstanden werden? Deshalb wurde entschieden, sich erst einmal größtmöglich an der inzwischen aufgeteilten Bundesliga zu orientieren. Das hieß, dass durch die Festlegung des gleichen Rundensystems und -zeitraums, praktisch nur Vereine auf der Nordhalbkugel als Teilnehmer in Frage kommen würden. Um die World-League im ersten Jahr 2007 nicht gleich mit den fast 600 inzwischen Liga-erfahrenen deutschen Klubs zu überschwemmen, wurden die deutschen Teilnehmer auf die 30 Erstligisten beschränkt. Immerhin konnten dann doch schon 344 nicht-deutsche Vereine mit ligaoptimierten Flügen registriert werden. Beherrscht wurde die Tabelle am Jahresende von den US-Clubs. Warner Springs Gliders aus Kalifornien durfte sich als erster Weltmeister der neuen World-League eintragen, gefolgt von Albuquerque Soaring und Black Forest Soaring. Auf Platz sechs schloss Porin Ilmailukerho aus Finnland ab, bevor mit der Fliegergruppe Blaubeuren der Deutsche Meister folgte.

 

Siegesfeier in Minden (von links): Uwe Kleinhempel, Nico Bennet, Brad Jackson, Jim Payne, Jackie Payne

Daraufhin war klar, dass die wenigen, aber sehr schnellen Tage über den Rockies nicht immer die zukünftigen Sieger bestimmen dürfen. Man hob jegliche Teilnehmer-Beschränkung auf und alle Vereine der Welt konnten somit in eine Liga losgelassen werden. Das 40-Punkte-System wurde eingeführt, sowie die unbeschränkte Startortmöglichkeit. Schon 2008, im zweiten Jahr der OLC-World-League nahmen fast 1100 Mannschaften teil. Diese Zahl hat sich bis heute in etwa gehalten. Auch zeigte sich, dass nun nicht nur die superschnellen Flüge aus den USA den Ausschlag gaben, sondern dass gerade die Schlechtwetterrunden in Europe die Big Points lieferten. Der Aero-Club Langenselbold durfte sich als Deutscher Meister dann als nächster Weltmeister feiern. Und seitdem wurden die Meistertitel immer nur an Teams aus Deutschland (6 mal) und den USA (9 mal) vergeben. Neben Langenselbold duften sich Blaubeuren (2011), Bayreuth (2015 und 2018), Burgdorf (2016) und Aalen (2017) Weltmeister nennen. Für Aalen und Bayreuth (2 mal) führte dies bei Leserbefragungen der heimischen Zeitungen sogar zur Ernennung als Mannschaft des Jahres – meist gegen etablierte Ballsportarten! Aber auch in Amerika wurden die Meistertitel von den bisherigen (nur) vier Siegern oft hoch gefeiert. Neben Warner Springs (2007) und Hole in the Wall aus Kalifornien (2013) kommt der Rekordsieger aus Albuquerque/New Mexico, nennt sich seit ein paar Jahren Moriarty Soaring und gewann schon fünfmal: 2009, 2010, 2012, 2014 und 2019. Die letzten beiden Jahre dominierte der USA-Gold-League-Sieger Minden Soaring Club aus Nevada, während der dreifache Deutsche Meister, LSV Rinteln sich jeweils mit Platz 2 oder 3 begnügen musste. Immerhin ist doch eine Vize-Weltmeisterschaft auch etwas! Neben Rinteln 2019 und 2021 gelang dies ebenfalls den deutschen Vereinen aus Aalen (2018), Braunschweig (2016), Schwarzwald (2015) und Königsdorf (2010), sowie aus den USA der Soaring Society of Boulder (2020), Moriarty (2017, 2013, 2007), Minden (2014), Hole in the Wall (2012), TSA (2011), Warner Springs Gliders (2009, 2008).

In steigender Anzahl erscheinen aber auch immer mehr Mannschaften aus anderen Ländern in den Top 50. Das Interesse an dieser einzigartigen Club-Weltmeisterschaft, die es in keiner anderen Sportart so gibt, wird immer größer. Der finnische Räyskälä Aero Club kann sich 2021 mit Platz 12 wieder einmal nahe on den Top 10 platzieren. Gleich mehrere Italiener, angeführt vom AeC Pavullo, sind ab Platz 25 zu finden. Weiterhin stehen der Club Cumulus Fuentemilanos/Spanien (2021: Platz 35) und der Romanian Aeroclub (Platz 36) für zukünftige Spitzenplatzierungen bereit. In der Schweiz erreichten die eifrigen Flieger vom SG Knonaueramt 2009 mit Platz 8 ihr bestes Ranking. Österreich wird von SMBC Kirchdorf/Micheldorf angeführt, Niederlande von den Amsterdamsche Zweefvliegen, und der Canadian Rockies Soaring Club sollte erwähnt werden. Vordere Rundenplatzierungen kommen auch vom ALC Lesce/Bled aus Slowenien, ACBA Nogaro/Frankreich, Aeroklub Bielsko Bialski/Poland und Lasham/UK. Nahezu alle europäischen Länder sind inzwischen vertreten. Aber selbst Vereine von der Südhalbkugel beteiligen sich und streben die Top 100 Platzierungen an. Beispiele sind der Piako Gliding Club aus Neuseeland, Kingaroy Soaring Club/Australien und Cape Gliding Club/Südafrika. Nicht zu vergessen, dass in dieser eingleisigen Liga auch immer wieder deutsche Vereinen aus der 2. und der Quali-Liga sehr gute Chancen auf vordere Platzierungen haben. So wird 2021 der Sieger der 2. Liga, AV Pirna, als drittbeste deutsche Mannschaft in der OLC-World-League-Abschlusstabelle auf Platz 5 geführt!

Dass eine vordere Runden- oder Endplatzierung gut in Presse und Medien ausgeschlachtet werden kann, zeigen viele Beispiele von den Vereinen, die gemerkt haben, dass hier einiges an Potential zum Wohle des Segelflugs steckt. Stellvertretend sei hier der Instagram-Auftritt des diesjährigen Sieger gezeigt.

Für alle ambitionierten Liga-Mannschaften lohnt es sich auf jeden Fall, mal in die OLC-World-League zu schauen, sich mit den Regeln vertraut zu machen und 2022 Erfolge neben der OLC-Bundesliga anzustreben, zu feiern und zu verbreiten. Das OLC-Team wird in Zukunft den Fokus auf die World-League etwas verstärken, um der Einzigartigkeit und Attraktivität dieser Liga gerecht zu werden.

Heiko Hertrich


Highly appreciated: The OLC-World-League Tuesday, 07. September 2021 translate news

With the first invention of a real team competition for gliding in 2001, called the Segelflug-Bundesliga, the OLC achieved a groundbreaking boost for the initially 324 participating clubs in Germany.  Just two years later, with 576 teams, the coverage was almost 100 % of all clubs in Germany. There was clearly more and more frequent flying. Especially when the weather was not so great, the hangar doors opened and many realised what some bad weather was good for. In addition, successes suddenly came for those who had never counted themselves among the top performers in cross-country gliding. Not to mention the explosion in local press coverage! What could be more obvious than to think bigger and attempt a World-League?

Of course, it was clear that certain flying areas could never be fairly compared with others. Develop new rules? How should such presumably complex rules be formulated and understood? That is why it was decided to first orientate themselves as much as possible on the German Bundesliga, which had been split up in the meantime. This meant that by setting the same round system and period, practically only clubs in the northern hemisphere would be considered as participants. In order not to flood the World League in the first year 2007 with the almost 600 German clubs that had meanwhile gained league experience, the German participants were limited to the 30 first division clubs. Nevertheless, 344 non-German clubs were registered with league-optimised flights. The table was dominated by the US clubs at the end of the year. Warner Springs Gliders from California was the first World Champion of the new World-League, followed by Albuquerque Soaring and Black Forest Soaring. Porin Ilmailukerho from Finland finished in 6th place, before the German champion, Fliegergruppe Blaubeuren, followed.

It was then clear that the few but very fast days over the Rockies should not always determine the future winners. Any restriction on participants was lifted and all clubs in the world were "let loose" in just one global league. The 40-point system was introduced, as well as unrestricted starting locations. Already in 2008, the second year of the OLC-World-League, almost 1100 teams participated. This number has remained more or less the same until today. It also became apparent that it was not only the super-fast flights from the USA that made the difference, but that it was the bad weather rounds in Europe that delivered the BigPoints. The Aeroclub Langenselbold, as German Champion, was then allowed to celebrate itself as the next World Champion. And since then, the championship titles have only ever been awarded to teams from Germany (6 times) and the USA (9 times). In addition to Langenselbold, Blaubeuren (2011), Bayreuth (2015 and 2018), Burgdorf (2016) and Aalen (2017) were called world champions. For Aalen and Bayreuth (2 times), this even led to them being named Team of the Year in reader surveys in local newspapers - mostly against established ball sports! But also in America, the championship titles were often highly celebrated by the previous (only) 4 winners. Besides Warner Springs (2007) and Hole in the Wall from California (2013), the record winner comes from Albuquerque/New Mexico, has been called Moriarty Soaring later on and has already won 5 times: 2009, 2010, 2012, 2014 and 2019. The last two years, the USA Gold League winner Minden Soaring Club from Nevada dominated, while the three-time German champion, LSV Rinteln had to settle for 2nd or 3rd place each time. After all, a Vice World Champion title is something too! Besides Rinteln in 2019 and 2021, the German clubs from Aalen (2018), Braunschweig (2016), Schwarzwald (2015) and Königsdorf (2010), as well as from the USA Soaring Society of Boulder (2020), Moriarty (2017, 2013, 2007), Minden (2014), Hole in the Wall (2012), TSA (2011) and Warner Springs Gliders (2009, 2008) achieved this, also.

Celebrations in Minden (from the left): Uwe Kleinhempel, Nico Bennet, Brad Jackson, Jim Payne, Jackie Payne

However, more and more teams from other countries are appearing in the top 50. The interest in this unique club world championship, which does not exist in any other sport, is growing. The Finnish Räyskälä Aero Club can once again place close to the top 10 in 2021 with 12th place. Several Italians, led by AeC Pavullo, can be found from 25th place onwards. Furthermore, the Club Cumulus Fuentemilanos/Spain (2021: place 35) and the Romanian Aeroclub (place 36) are ready for future top rankings. Also from Switzerland, the eager flyers from SG Knonaueramt achieved their best ranking in 2009 with 8th place. Austria is led by SMBC Kirchdorf/Micheldorf, Netherlands by the Amsterdamsche Zweefvliegen and the Canadian Rockies Soaring Club should be mentioned, as well. Front round placings also come from ALC Lesce/Bled from Slovenia, ACBA Nogaro/France, Aeroklub Bielsko Bialski/Poland and Lasham/UK. Almost all European countries are now represented. But even clubs from the southern hemisphere are participating and aiming for the top 100 placings. Examples are Piako Gliding Club from New Zealand, Kingaroy Soaring Club/Australia and Cape Gliding Club/South Africa. It should not be forgotten that in this single-tier league, German clubs from the 2nd and Quali leagues also have very good chances of achieving top placings. In 2021, for example, the winner of the 2nd league, AV Pirna, will be listed as the third best German team in the OLC World League final table in 5th place!

The fact, that a top round or a final ranking can be well "exploited" in press and media, is shown by many examples of clubs that have noticed, that there is a lot of potential here for the benefit of gliding. The Instagram page of this year's winner is a good example.

It is definitely worthwhile for all ambitious league teams to take a look at the OLC-World-League, familiarise themselves with the rules and strive for, celebrate and spread success alongside the local OLC-Leagues in 2022. The OLC team will be increasing the focus on the World-League somewhat in the future to reflect the uniqueness and appeal of this league.

Heiko Hertrich


Late Night Soaring: Flug des Monats August Tuesday, 07. September 2021 translate news

Zum sechsten Male werden Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk im Rahmen von Late Night Soaring mit dem auserwählten Piloten den Flug des Monats besprechen. Nachdem es in den letzten beiden Monaten mit einem Doppelsitzerflug und einem Ka-6-Teamflug jeweils bereits zwei Neuigkeiten beim Flug des Monats gab, so stellt auch dieser Flug des Monats und dessen Besprechung ein absolutes Novum dar, Ihr dürft alle sehr gespannt sein!
Am Donnerstag 9. September wird um 20:30 Uhr auf youtube  bekanntgegeben, wer diesmal der Gewinner ist.
 


OLC-League 2021: Minden Soaring Club wins the Gold League Monday, 30. August 2021 translate news

The clubs No. 15-18 will be competing in next year’s Silver League. Green marked Silver League clubs will line up for the 2021 OLC-Gold League...

OLC Gold-League 2021:
# Points Speed Club
1 172 5486,31 Minden Soaring Club (R11: CA-N GU HI NV)
2 118 3726,57 Soaring Society of Boulder (R9: AZ CO NM UT WY)
3 103 3534,41 Tucson Soaring Club (R9: AZ CO NM UT WY)
4 83 2644,7 Warner Springs Gliders (R12: CA-S)
5 75 2667,26 Moriarty Soaring (R9: AZ CO NM UT WY)
6 75 2666,92 Tehachapi Southern Sierra (R12: CA-S)
7 73 2665,25 NUTSO (R9: AZ CO NM UT WY)
8 69 2305,82 Black Forest Soaring (R9: AZ CO NM UT WY)
9 67 2388,25 Soaring Club of Houston (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
10 50 1602,23 GBSC Boston (R1: CT ME MA NH RI VT)
11 48 1902,63 Caesar Creek Soaring (R6: IN KY MI OH)
12 45 1801,85 SGC Seattle Glider Council (R8: AK ID MT OR WA)
13 37 1363,35 Colorado Soaring Assn (R9: AZ CO NM UT WY)
14 36 1396,01 Williams Soaring Center (R11: CA-N GU HI NV)
15 34 1218 TSA-Texas Soaring Association (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
16 27 751,72 Harris Hill Soaring Corporation (R3: NY-N PA-W)
17 21 487,63 Aero Club Albatross (R2: NJ NY-S PA-E)
18 16 990,34 Fault Line Flyers (R10: AR KS LA MO-W NE OK)

 

OLC Silver-League 2021:
# Points Speed Club
1 145 1726,68 PMSC Post Mills (R1: CT ME MA NH RI VT)
2 143 1395,72 Steamboat Springs Soaring Assoc. (R9: AZ CO NM UT WY)
3 124 1353,86 Carolina Soaring Association (R5: AL FL GA MS NC SC TN)
4 113 1393,98 Central California Soaring Club (R11: CA-N GU HI NV)
5 111 1208,45 Mid-Georgia Soaring (R5: AL FL GA MS NC SC TN)
6 111 1207,36 Auxiliary-powered Sailplane Assn. (R9: AZ CO NM UT WY)
7 106 1143,02 Prescott Soaring Society (R9: AZ CO NM UT WY)
8 106 1062,22 Air Sailing Nevada (R11: CA-N GU HI NV)
9 103 932,61 Greater Houston Soaring (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
10 101 1160,12 Willamette Valley Soaring (R8: AK ID MT OR WA)
11 92 936,61 Louisville Soaring Club (R6: IN KY MI OH)
12 84 1025,64 Northern California Soaring Ass. (R11: CA-N GU HI NV)
13 81 1049,38 Las Vegas Valley Soaring Association (R11: CA-N GU HI NV)
14 79 739,96 Saint Louis Soaring (R7: IL IA MN MO-E ND SD W)
15 76 791,7 Kansas Soaring Assoc (R10: AR KS LA MO-W NE OK)
16 74 824,5 Blue Ridge Soaring Society (R4: DE DC MD VA WV)
17 57 585,32 Skyline Soaring Club (R4: DE DC MD VA WV)
... ... ... ...

 


FLG feiert mit FLY IN: Abstieg in letzter Sekunde verhindert Monday, 30. August 2021 translate news

Am vergangenen Wochenende war bereits die letzte Runde der diesjährigen verkürzten Segelflug Bundesliga. Vor dieser Runde standen die Blaubeurer Erstligisten auf Platz 24, was einen sicheren Abstieg in die zweite Liga bedeuten würde. Nach einer Kampfansage von Werkstattleiter Michael Heiß reihten sich nach und nach die Hochleistungssegler der Blaubeurer zwischen die Flugzeuge der holländischen Fluglagergäste aus Nistelrode.

So Starteten Heiß, Martin Söll und Oliver Stockinger in den erst leicht bewölkten Himmel. Bei Westerheim traf man sich und flog entlang den ersten Wolken Richtung Westen gegen den Wind. Nachdem sie verschiedene Aufwinde genutzt hatten trafen sich die Drei wieder bei Villingen-Schwenningen. Dort gewendet reihten sich die Wolken zu sogenannten Wolkenstrassen und boten den Blaubeurer einen sagenhaften Heimflug. Über 110 Kilometer ohne einen Kreis mit 190 km/h Groundspeed. Da die Wertungszeit der Liga jedoch 150 Minuten beträgt wollten die drei wieder entlang der Aufreihungen zurückfliegen und drehten bei Blaustein um. Dies war jedoch etwas zu spät, so verpassten Söll und Stockinger den erneuten Anschluss an die Wolken und mussten vor Wertungsende schon in Blaubeuren landen. Heiß kämpfte sich auf dem Hochsträß mühsam wieder zurück an die Wolkenbasis und konnte seinen Flug fortsetzen. Da die Wettervorhersage für Sonntag in ganz Deutschland keine nutzbare Thermik vorhergesagt hatte fing das bangen am Samstagabend schon an. Mit einem Starken Rundenplatz 7 kämpften sich die Blaubeurer auf Platz 20 der Tabelle vor und fliegen somit auch in der kommenden Saison in der ersten Liga, welche sie bereits zweimal in der Vereinsgeschichte gewinnen konnten.

Da das alljährliche Flugplatzfest dieses Jahr coronabedingt ausfallen wird, machen die Blaubeurer am 5.9. ab 10 Uhr ein „Fly In“, zu dem sie alle Fliegerkollegen zum gemeinsamen feiern einladen möchten. Außerdem wird um 11 Uhr der neue Kinderspielplatz des Vereins durch Vertreter der Stadt Blaubeuren eingeweiht und der neue Hochleistungssegler der FLG vom Ortsvorsteher des Blaubeurer Teilorts auf den Namen Sonderbuch getauft.

Bewirtet wird in der oberen Halle, der Zugang ist nur mit 3 G möglich. Außerdem wird es sämtliche Speisen und Getränke auch zum mitnehmen auf die Hand geben. Kaffee und Kuchen nur in der Halle.

Also packt Eure Impfpässe ein und kommt uns im schönen Blaubeuren besuchen. Anmeldung für das Fly in bitte auf https://flyin.blueberrybirds.de/

 

Martin Söll

 

Fly In


The OLC needs your support! Friday, 27. August 2021 translate news

You regularly report your flights in the OLC like more than 14,000 participants around the world. The competition system is online 24 hours a day, 365 days a year. But it doesn't work automatically. Behind it is a small team of glider pilots who do the work for it in their free time. These supporters work on a voluntary basis. The whole thing just doesn't work without financial support: The use and maintenance of the highly professional and complex IT system that may be necessary cost money. Many participants therefore already support the OLC work annually with a donation of 12 euros. In the rating system they identify themselves with the smiley face.

If you want to support the OLC too, that would be very helpful. With your small contribution, you ensure that you can continue to share your flights worldwide and follow all international events, that the OLC will continue to function smoothly in the future – even if 3000 flights are reported almost simultaneously in one day.

Aren't the arguments enough for you yet? Take a look at how the OLC has revolutionized gliding since it was founded in 1999.

With the 12 euros a year you belong to the large OLC community. Simply register here.

 

 


Der OLC braucht auch deine Unterstützung! Friday, 27. August 2021 translate news

Du meldest fleißig deine Flüge im OLC wie mehr als 14000 Teilnehmer auf der ganzen Welt. Das Wettbewerbssystem ist dafür 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr online. Aber automatisch läuft das nicht. Dahinter steckt ein kleines Team von Segelfliegern, das in seiner Freizeit die Arbeit dafür stemmt. Diese Unterstützer arbeiten ehrenamtlich. Nur ganz ohne finanzielle Unterstützung funktioniert das Ganze nicht: Der Einsatz und die Pflege des dafür notwendigen hochprofessionellen und komplexen IT-System kosten. Viele Teilnehmer unterstützen deshalb schon die OLC-Arbeit jährlich mit einer Spende von 12 Euro. Im Wertungssystem weisen sie sich durch den Smiley aus.

Wenn auch du den OLC unterstützen willst, wäre das sehr hilfreich. Du sicherst mit deinem kleinen Beitrag, dass du weiterhin deine Flüge weltweit teilen und das gesamte internationale Geschehen verfolgen kannst, dass der OLC auch in Zukunft reibungslos funktioniert – auch wenn mal an einem Tag 3000 Flüge fast zeitgleich gemeldet werden.

Reichen dir die Argumente noch nicht? Schau mal nach, wie der OLC seit seiner Gründung 1999 den Segelflug revolutioniert hat.

Mit den 12 Euro im Jahr gehörst du mit zur großen OLC-Gemeinschaft. Melde dich hier einfach an.

 

 

 


Die zweite Corona-Ligasaison 2021 – ein Fazit Thursday, 26. August 2021 translate news

Wer konnte schon erwarten, dass uns das verdammte Virus eine zweite Flugsaison „befallen“ wird. Aber nachdem selbst unzählige zentrale Meisterschaften, einschließlich der Weltmeisterschaften in Stendal, abgesagt werden mussten, entschloss sich das OLC-Team wieder zu einer verkürzten Liga-Saison. Diesmal sollte sie Mitte Mai beginnen und damit 15 Runden dauern, immerhin zwei mehr als 2020. Wieder lagen die OLC-Entscheider goldrichtig. Pünktlich zum 15. Mai konnte man von annehmbaren Inzidenzzahlen, von entsprechenden Lockerungen der Einschränkungen und von überwiegend fairen Bedingungen für alle teilnehmenden Vereine ausgehen.

Und die erste Runde stellte schon fast die Weichen in der Segelflug-BUNDESLIGA. Das spätere 2021er Podium aus Rinteln, Königsdorf und Walldürn setzte sofort ihre Duftmarken und belegt gleich die Rundenplätze zwei, drei und vier. Nur der Wiederaufsteiger SFV Bad Wörishofen gönnte keinem den Rundensieg und kassierte die ersten 20 Punkte – übrigens damit auch gleichzeitig den Rundensieg bei den U25ern. Aber auch Pirna setzte mit einem zweiten Rundenplatz in der 2. Liga ein erstes Zeichen für eine hochmotivierte Saison. Auch fällt auf, dass wohl wegen des halbseidenen Wetters, nur wenige Mannschaften überhaupt ihre Hallentore und Hänger öffneten. Diese Feststellung zieht sich leider durch die gesamte Saison, hauptsächlich gültig für die 2. und die Quali-Liga. Auch in der U25-Liga wurden sehr oft nur einzelne Piloten tätig. Selten kommen mehr als zehn vollständige Mannschaften zustande und oft bleibt es bei weniger als 30 Teilnehmern pro Runde – bei immerhin über 500 registrierten Vereinen in Deutschland!

Runde zwei lieferte dann bei besserem Wetter schon den besten Saisonschnitt durch die Altmeister vom LSR Aalen mit 410 Speedpunkten. Bad Wörishofen wiederholt den U25-Rundensieg, genauso wie Pirna den zweiten Platz in der 2. Liga. Ab Runde drei bahnte sich aber durch einen Sieg von Mannheim und nur einen Trostpunkt für Pirna der spannende Zweikampf dieser beiden Mannschaften an, der sich bis zur siebten Runde fortsetzte. Erst dann kann sich der spätere Meister, AC Pirna, etwas absetzen. In der Quali-Liga ist selbst nach vier Runden noch kein Favorit ersichtlich. Das große Teilnehmerfeld und die 50 Punkte für den Rundensieg produzieren Runde für Runde sehr stark wechselnde Tabellenstände. Einzig die Jungs und Mädels der FSG Schwarze Heide platzieren sich von Anfang an immer wieder konstant vorne und werden am Ende auf Tabellenplatz drei mit dem Aufstieg belohnt.

Die Runden vier bis sieben zeichneten sich dadurch aus, dass sich die späteren Meister schon durchsetzten. Sie übernahmen jeweils die Tabellenführung und hielten sie bis zum Schluss – außer in der schon angesprochenen Quali-Liga. Dort dauerte es bis Runde elf, dann konnte sich Klix etwas von Mannheim absetzten und schließlich bis zum Finale den Sieg bewahren.

Dann kam wieder eine Diskussion auf, wie man sich nach den katastrophalen Überschwemmungen im Westen Deutschlands verhalten sollte. Ganz klar, richtig faire Bedingungen sollte es durch traurige Einzelschicksale wohl nicht so schnell wieder geben. Zumindest eine Runde aussetzen war kurzfristig die richtige Lösung, um auf die damals noch unbekannte Lage und dem angekündigten Flugsperrgebiet reagieren zu können. So wurde die Runde zehn in Deutschland eine Nullrunde für alle Ligen.

Die folgenden Finalrunden waren dann dadurch gekennzeichnet, dass die vorderen Plätze fleißig und mit Elan verteidigt wurden und die Spannung sich auf die verbliebenen Ab- und Aufstiegsplätze konzentrierte. Rinteln fixierte seinen Meister-Hattrick schon in der vorletzten Runde. Pirna durfte zum dritten Mal innerhalb von fünf Jahren eine Aufstiegsfeier organisieren und Königsdorf errang im achten Jahr der U25-Liga den schon den fünften Titel. Bestimmt hat man sich in Königsdorf nach über zehn Jahren Abstinenz vom Podium über den Vizemeistertitel gefreut. Die Odenwäldler, die geschickt zwischen Walldürn und ihrer „Außenstelle“ in der Oberpfalz pendelten, vervollständigten zum zweiten Mal hintereinander das Podium der Bundeliga auf dem dritten Platz.

Mit dem FCC Berlin, AC Braunschweig und Pirna schafften gleich drei Teams den sofortigen Wiederaufstieg aus der 2. Liga. Begrüßen darf man im Oberhaus auch wieder den allersten Liga-Sieger aus dem Jahre 2001 der damals noch eingleisigen Bundesliga, den SFV Mannheim. Als Neuling schaffte es der AC Weiden als neuzigster Verein in Deutschland erstmalig in die Segelflug-Bundesliga.

Rekordmeister Burgdorf, in Runde 13 noch auf einem klaren Abstiegsplatz, motivierte für die Finalrunden nochmal alle Kräfte und rettete sich gerade so auf Tabellenplatz 23; bleibt also erstklassig. Leider auf Kosten ihres Nachbarn, der LSG Fallersleben, die mit nur einem einzigen Punkt Unterschied zu Burgdorf ihren dritten Abstieg in der Vereinsgeschichte besiegelten. Viel Glück zu einer erneuten Aufstiegsfeier im nächsten Jahr, was natürlich auch allen anderen Absteiger gewünscht wird!

Was zeichnet die Bundesliga-Saison 2021 noch aus? Viele Trends setzten sich fort. Die Meister der einzelnen Ligen weisen meist einen großen Punkteabstand zum Zweiten aus. Dagegen geht es bei den ersten Abstiegsplätzen bei Rang 23 und 24 und den letzten Aufstiegsmöglichkeiten um Platz 7 und 8 immer sehr eng zu. Oft entscheiden ein bis drei Punkte, über die man sich dann nachträglich gehörig ärgert, weil es doch einfach gewesen wäre, in der ein oder anderen Runde doch gestartet zu sein oder eine volle Teamstärke zu erwirken. Zumal immer wieder geringste Geschwindigkeitsunterschiede über einige Punkte entschieden haben. Da hört man dann oft auch erst hinterher: „Das bisschen Optimierung wäre auf jeden Fall drin gewesen!“ Dies sollte dann auch der Leit- und Motivationsspruch für die kommende Saison sein.

Erfolge, ob Meister, Aufsteiger, Platzierter, Rundensieger oder einfach nur der Verbleib in einer Liga – wie bei den Bensheimern, die jetzt 30 Liter Bier eines Gönners für den 18. Platz in der 2. Liga genießen dürfen – wurden wieder vielfältig und quer durch die Republik in allen möglichen Medien verbreitet. Sehr viele Teams nutzten wöchentlich ihren Ligabericht, um über den Segelflug und ihren Verein positiv zu informieren und zu werben.

Zum Schluss sei den Meistern und Gewinner der einzelnen Ligen herzlich gratuliert! Für die nächste Saison hoffen wir alle auf normale Verhältnisse, ohne Virus und Naturkatastrophen – und natürlich auch keine Unfälle. Viel Erfolg den Aufsteigern und hoffentlich eine erneute hohe Motivation für die Absteiger! Bleibt gesund und zuversichtlich, so wie der OLC-Ligabetrieb es bleiben wird.

 

Text: Heiko Hertrich, Fotos: Stefan Harries

 

Immer vorn dabei

Rennwetter in Franken

Königsdorfer Jugend (Foto: KDF)

Mieses Wetter

Rennpferde satteln für die nächste Runde

 

 


Die Auf- und Absteiger stehen fest! Tuesday, 24. August 2021 translate news

Mit der 14. Runde am 21. und 22.8.2021 ist die Liga-Saison 2021 Geschichte und der LSV Rinteln hat das Triple! Deutscher Meister 2019, 2020 und nun 2021. Die Meistertitel standen schon vor der Finalrunde fest (Bernd Fischer von TopMeteo berichtete hier), um den Klassenerhalt und den Aufstieg konnte aber noch in der letzten Runde vielerorts gekämpft werden. Nun stehen die Auf- und Absteiger fest. Wie immer steigen die ersten sieben Vereine der 2. Segelflug-BUNDESLIGA in die Segelflug-BUNDESLIGA auf (grün markiert). Die jeweils letzten sieben Clubs steigen in die nächst untere Liga ab (rot markiert)....
 

Das OLC Finale in Poppenhausen ist terminiert für den 16. Oktober 2021.

Endstand Segelflug-BUNDESLIGA 2021
# Punkte Speed Club
1 220 4317,3 LSV Rinteln (NI)
2 193 3730,49 SFZ Königsdorf (BY)
3 180 3687,72 FSC Odenwald Walldürn (BW)
4 161 3310,66 SFG Steinwald (BY)
5 147 3324,76 SFG Donauwörth-Monheim (BY)
6 130 3219,39 Fliegergruppe Wolf Hirth (BW)
7 130 2906,19 LSV Schwarzwald (BW)
8 129 2936,95 FLC Schwandorf (BY)
9 117 3097,55 AC Bad Nauheim (HE)
10 117 2765,64 LSV Gifhorn (NI)
11 105 2756,17 FSV Eisenhüttenstadt (BB)
12 103 2765,83 FSV Laichingen (BW)
13 101 2874,42 LSR Aalen (BW)
14 97 3043,64 SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)
15 94 2772,26 LSG Bayreuth (BY)
16 91 2700,74 AC Bamberg (BY)
17 90 2705,33 Aero-Club Ansbach (BY)
18 89 2618,7 FK Brandenburg (BB)
19 76 2464,69 AC Lichtenfels (BY)
20 76 2356,28 FLG Blaubeuren (BW)
21 74 2774,71 FG Oerlinghausen (NW)
22 74 2353,46 SFV Bad Wörishofen (BY)
23 69 2203,14 LSV Burgdorf (NI)
24 68 2373,27 LSG Fallersleben (NI)
25 61 1845,18 LSV Homberg/Ohm (HE)
26 58 2103,18 HAC Boberg (HH)
27 52 2188,4 SFC Schwäbisch Hall (BW)
28 35 1769,92 LSV Hofgeismar (HE)
29 20 1500,7 AC Nastätten (RP)
30 19 1697,33 FG Schwäbisch Gmünd (BW)
Endstand 2. Segelflug-BUNDESLIGA 2021
# Punkte Speed Club
1 217 3793,09 AC Pirna (SN)
2 167 2978,95 SFV Mannheim (BW)
3 155 2715,96 AC Weiden (BY)
4 147 2777,83 AC Braunschweig (NI)
5 144 2714,53 LSC Bad Homburg (HE)
6 143 2898,34 LSV Bückeburg-Weinberg (NI)
7 142 2650,06 FCC-Berlin (BL)
8 136 2588,93 SFZ Ottengrüner Heide (BY)
9 116 2360,23 FSV Mössingen (BW)
10 108 2485,57 FLG Grabenstetten (BW)
11 102 2239,02 SSV Ludwigshafen/Rhein (RP)
12 95 2168,89 LSG Hersbruck (BY)
13 93 2123,59 Isar Segelflug Team (BY)
14 89 2198,91 FG Freudenstadt (BW)
15 89 1685,13 Hannoverscher Aero-Club e.V. (NI)
16 88 2171,62 FSVO Reinheim (HE)
17 87 2052,6 Aero Club Berlin (BL)
18 84 2089,61 SFG Bensheim (HE)
19 84 1750,55 LSV Altkreis Isenhagen (NI)
20 76 1631,66 AC Schweinfurt (BY)
21 75 1897,58 FSV Neustadt/Weinstr (RP)
22 71 1694,5 FSV Tübingen (BW)
23 63 1563,82 FC Eichstätt (BY)
24 62 1859,89 SG Möckmühl-Öhringen (BW)
25 49 1448,38 AC Esslingen (BW)
26 31 1360,69 AFZ Unterwössen (BY)
27 30 1200,85 SFG Stadtlohn (NW)
28 28 961,53 FSV Sindelfingen (BW)
29 18 613,16 FSG Hammelburg (BY)
30 15 809,7 FV Celle (NI)
Endstand Quali-Liga 2021
# Punkte Speed Club
1 416 2199,3 Aero Team Klix (SN)
2 405 2273,52 LSG Ravensburg (BW)
3 388 2258,11 FSG Schwarze Heide (NW)
4 384 2061,52 FLG Dettingen/Teck (BW)
5 383 2172,35 LSV Straubing (BY)
6 381 2241,07 SFC Malmsheim (BW)
7 341 2003,65 FSC Giebelstadt (BY)
8 331 2140,55 FC Bronkow (BB)
9 320 1561,11 LSC Ueckerfalken (MV)
10 288 1686,46 SFC Ulm (BW)
11 261 1503,04 BAEC-Mitte (BL)
12 251 1732,07 LSG Erbslöh Langenfeld (NW)
13 248 1326,65 Airbus Segelfluggemeinschaft Bremen (HB)
14 247 1578,68 FK Wittstock (BB)
15 233 1408,77 Aero-Club Rhein-Nahe (RP)
16 225 1785,66 Paradiesvögel LU (RP)
17 211 1535,78 FBG Pattonville (BW)
18 204 1427,6 LG Hotzenwald (BW)
19 199 1409,42 VfS Krefeld (NW)
20 196 1648,93 SFG Werdenfels (BY)
21 191 1371,49 SFZ Aero Jena (TH)
22 190 1487,14 FSV Kassel-Zierenber (HE)
23 186 1404,47 SFC Neustadt-Glewe e.V. (MV)
24 177 1164,66 GFS Wasserkuppe (HE)
25 171 1392,92 LSV Regensburg (BY)
26 164 953,68 FLG Lahr (BW)
27 152 1035,51 Segelflugzentrum am Sommersberg-Pritzwalk (BB)
28 148 1349,98 FSG Letzenberg Malsch (BW)
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Endstand U25-Liga 2021
# Punkte Speed Club
1 495 1594,45 SFZ Königsdorf (BY)
2 411 1235,82 FLG Grabenstetten (BW)
3 332 854,64 FSC Odenwald Walldürn (BW)
4 318 1119,82 SFV Bad Wörishofen (BY)
5 281 852,79 AC Lichtenfels (BY)
6 264 739,14 FSV Laichingen (BW)
7 237 632,36 FSV Radolfzell e.V (BW)
8 228 671,27 LSG Erbslöh Langenfeld (NW)
9 226 639,01 LSV Gifhorn (NI)
10 224 606,84 LSV Bückeburg-Weinberg (NI)
11 221 547,35 SFZ Ottengrüner Heide (BY)
12 210 678,01 FSV Stölln/Rhinow (BB)
13 207 710,08 FC Eichstätt (BY)
14 200 517,9 FSG Letzenberg Malsch (BW)
15 193 587,43 AC Pirna (SN)
16 186 572,05 FCC-Berlin (BL)
17 181 570,83 LSV Straubing (BY)
18 178 602,41 Paradiesvögel LU (RP)
19 171 480,82 AC Braunschweig (NI)
20 170 389,34 AC Weiden (BY)
21 166 458,7 FSVO Reinheim (HE)
22 162 472,3 LSV Homberg/Ohm (HE)
23 156 493,21 FLC Schwandorf (BY)
24 154 381,04 LSG Bayreuth (BY)
25 151 470,85 AC Bonn-Hangelar (NW)
26 133 322,75 BVL Bremen (HB)
27 126 403,35 LSV Schwabmünchen (BY)
28 125 300,11 LSV Wittlage (NI)
29 122 312,23 FG Wuppertal Radevormwald (NW)
30 121 422,78 SFG Bensheim (HE)
31 118 301,65 Airbus HFB Fluggemeinschaft e.V. (NI)
32 116 429,7 LSC Erftland (NW)
33 116 351,4 SSV Ludwigshafen/Rhein (RP)
34 114 467,92 FSG Hammelburg (BY)
35 114 380,69 FC Langhennersdorf (SN)
36 113 399,07 VfS Krefeld (NW)
37 106 390,21 SFG Stadtlohn (NW)
38 106 294,32 FBG Pattonville (BW)
39 106 225,32 Hannoverscher Aero-Club e.V. (NI)
40 104 322,7 SFG Giulini/Ludwigshafen (RP)
41 103 323,55 LSV Burgdorf (NI)
42 102 318,37 LSV Bruchsal (BW)
43 98 306,8 LSC Bad Homburg (HE)
44 98 257,4 Fliegergruppe Wolf Hirth (BW)
45 94 360,93 FSV Mössingen (BW)
46 92 328 FC Kamenz (SN)
47 92 194,96 LSG Hersbruck (BY)
48 85 209,25 ACR Fulda (HE)
49 84 267,34 HAC Boberg (HH)
50 82 283,16 LSC Interflug Berlin (BL)

 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur Finalrunde der Segelflug-BUNDESLIGA am 21.08./22.08.21 Monday, 23. August 2021 translate news

Auch wenn die Titelträger bereits in der Vorwoche fest standen - beim Thema Auf- und Abstieg war es in allen Ligen nochmal spannend. Auch wenn am Ende keine großen Verschiebungen mehr stattfanden - wer sicher gehen oder wer noch etwas erreichen wollte, musste auch in dieser letzten Runde nochmal ran. Das Wetter bot zumindest fast allen eine Gelegenheit dazu - über die Qualität lässt sich dabei sicher streiten.

Samstag: Der Samstag war gleich von mehreren Luftmassen geprägt: Von Emsland über den Harz bis an die Havel lag eine schwache Front, die ein trockenkühle Luft im Ostseeumfeld von der sich erwärmenden Luftmasse südlich davon trennte. Unter leichtem Hochdruckeinfluss und bei eher schwachen Windverhältnissen wurde die Front im Tagesverlauf zwar schwächer, der Blick in die Flugspuren zeigt aber, dass dieser Bereich nicht zu den bevorzugten Gebieten gehörte.
Aber auch der weite Bereich im südlich der Front war nicht störungsfrei. Ein ersten Schwall Cirren löste sich zwar auf dem Weg nach Osten in der trockenen Luft noch auf, auf dem Satellitenbild von 15UTC (17MESZ) sieht man aber bereits die nächsten Cirren, die im Vorfeld eines Tiefs vor Irland aufzogen. Sie waren gleichzeitig das Kennzeichen für eine deutlich beginnende Warmluftzufuhr. Und die machte sich auch in der Grundschicht bemerkbar - sichtbarstes Zeichen dafür war die von Westen her einsetzende Abtrocknung der Cumuli. Trotzdem gab es gerade unter den Cumuli im Südwesten auch schnelle Linien, wobei sich vor allem die Alb in den Flugspuren als bevorzugt genutzte Region zeigt.
Den zum Sonntag bevorstehenden Wetterwechsel zeigt das Satellitenbild ebenfalls an den ersten, in die Kaltfront über Frankreich eingelagerten Blitzen.

Meteosat 8: Der Samstag

Blitze 12.00 UTC
Blitze 15.00 UTC

Sonntag: Damit ist dann das Programm des Sonntags rasch beschrieben: Das Tief war inzwischen über dem Westen Deutschland angelangt. Während auf der Vorderseite der Front in der verbliebenen Warmluft die Gewittertätigkeit erneut auflebte, floss rückseitig eine kühlere Luftmasse ein. Im Einfluss des Troges fehlte ihr aber das stabilisierende Moment, so dass sich auch in der Kaltluft Gewitter bildeten, die sich dazu noch teils linienhaft aufreihten.
Als Konsequenz daraus sucht man Wertungslisten, und damit auch Karte mit den Flugspuren, vom Sonntag leider vergebens ...

Blitze 12.00 UTC

Blitze 15.00 UTC

Wer hat was draus gemacht?
Die Meister der Segelflug-Bundesliga und 2. Segelflug-Bundesliga standen ja bereits nach der vorherigen Runde fest. Für eine Reihe von Teams war es aber noch spannend, ging es doch darum, wer noch absteigen muss bzw. aufsteigen darf. So dürfte bei einigen die Motivation nochmal hoch gewesen sein, auf dem letzten Meter die entscheidenden Punkte zu erfliegen. Sowohl in der Segelflug-Bundesliga, als auch in der 2. Segelflug-Bundesliga war man ab Platz 18 (zumindest theoretisch) noch abstiegsgefährdet und selbst der jeweils 24. konnte sich noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen. Und auch in der Quali-Liga waren noch 5 Aufstiegsplätze unbesetzt. Die Prognosen im Vorfeld hatten klar angedeutet: Der dafür entscheidende Tag sollte der Samstag sein.
Besonders spannend war die Lage in der 1. Segelflug-Bundesliga: Die LSG Fallersleben und der LSV Burgdorf lagen unmittelbar vor den Abstiegsrängen, direkt dahinter folgten die FLG Blaubeuren und der LSV Homberg/Ohm - und das mit einem Punkteabstand von gerade einmal 7 Punkten. Leider konnten die Homberger keine Punkte erfliegen und die Hessen können - trotz sehr erfolgreicher Einzelpiloten auf zentralen Meisterschaften - die Liga nicht halten. Damit kam es zum Fernduell zwischen Heide und der Alb. Wie Eingangs bereits erwähnt, lagen die schnellen Linien über dem Südwesten, was sich Blaubeuren zu Nutze machen konnte - Rundenplatz 7 und die daraus resultierenden 14 Punkte tragen den immerhin 2-maligen Deutschen Meister am Ende sogar bis auf Platz 20. Letztlich musste die Entscheidung daher zwischen den fast direkten Nachbarn fallen und damit kam es zu einem Duell im selben Wetteraum. Und der war alles andere als einfach, wie die Flüge bei tiefer Basis und nur sehr mäßigen Steigwerten zeigen. Die hier liegende Front war zwar wenig wetterwirksam, aber mit Cirren, Ausbreitungen und den thermisch eher unwilligen Luftmassen hatten beide Teams gleichermaßen zu kämpfen. Und von einem Kampf kann durchaus die Rede sein, denn für alle Piloten ging es auf ihrem Weg nach Osten in Richtung Altmark nur langsam voran. Bei kaum 4-stelligen Basishöhen und Kurbelanteilen von 30 bis 50% hatte am Ende Burgdorf die Nase ganz knapp vorne. Schnellster war Steven Dehne, der immerhin noch auf 76,81 Punkte (84,87km/h) kam. Lohn für die Mühen war Rundenplatz 16 und damit wichtige 5 Punkte. Die LSG Fallersleben kommt leider nur auf Rang 9 und rutscht nach Gesamtplatz 22 in der Vorwoche noch auf Rang 24 ab. Am Ende entscheidet damit nur 1 Punkt zwischen Klassenerhalt und Abstieg.
Auch in der 2. Segelflug-Bundesliga ging es im unteren Drittel knapp zu: Hier lag in der Vorwoche die SG Möckmühl-Öhringen auf dem 24. Rang und damit 5 Punkte vom Klassenerhalt entfernt. Diesen Platz belegte zu dem Zeitpunkt der FSV Tübingen, wiederum knapp hinter dem FC Eichstätt. Hier kam es zu einem Fernduell der anderen Art, denn die Tübinger waren (zumindest teilweise) in Lüsse zu Gast und auch einige Möckmühler hatten nach Mittelfischach verlegt. Schnellster für die Tübinger war Julian Kapitel von Lüsse aus (84,29 Punkte, 96,3 km/h). Die 66,01 Punkte (72,94 km/h) von Manfred Henninger zeigen, dass die Bedingungen aus dem Jagsttal heraus nicht die einfachsten waren. Trotzdem schaffte Möckmühl noch Rundenplatz 13 (8 Punkte), kann Tübingen als Runden-9. (12 Punkte) nicht abfangen. Sehr minimalistisch war trozt akuter Abstiegsgefahr der FC Eichstätt unterwegs, denn einzig Elias Daniel's Flug ging in die Wertung ein. Seine 54,61 Punkte (61,98km/h) brachten letztlich aber einen Punkt - und der war auch entscheidend, denn er sichert Eichstätt den Klassenerhalt. Ansonsten hätte bei Punktgleichheit auf Grund der besseren Gesamtspeed die SG Möckmühl-Öhringen noch vorbeiziehen können. Zwar wurden bei den Aufstiegsplätzen der 2. Segelflug-Bundesliga die Positionen nochmal etwas durchmischt, letztlich blieben aber die 7 Teams vorne, die sich bereits in der Vorwoche dort positioniert hatten.
Aber trotz aller bisher geschilderten Widrigkeiten wurde in der letzten Runde auch schnell und weit geflogen:
Punktbestes Team waren Lukas Esser & Juliane Gold, die vom Klippeneck aus für die LSG Erbslöh-Langenfeld mit einem 2-fachen JoJo in Richtung Ulm den Speed-OLC mit 121,98 Punkten (134,78km/h) anführen. Auch der schnellste Schnitt und der punktbeste Flug der Bundesligen folgte den Reihungen im Südwesten: Sebastian Nägel flog von der Hahnweide aus dabei nicht nur einen Schnitt von 139,56km/h (117,52 Punkte) sondern auch den weitesten Flug mit 624km. Etwas flächiger - und damit punktbesser - ging es u.a. für Erik Kurtz, Mathias Schunk und Erwin Ziegler über den Alpen.
Nach einem Corona-bedingt verzögerten Start und der Unterbrechung durch die Hochwasser-Katastrophe endet eine Liga Saison, die damit nicht nur vom Wetter mehr als wechselhaft war.
Mit einem optimistischen Blick auf die kommende Saison grüße ich Euch alle aus dem Ahrtal.

Euer Bernd Fischer vom TopMeteo-Team

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag









 

 


Segelflug-Bundesliga: Herzliche Glückwünsche an die Deutschen Meister 2021 ;-) Monday, 23. August 2021 translate news

Abermals liegt ein Covid 19 geschwächtes Jahr mit 15 (14) statt 19 Runden hinter uns. Doch der Sport, der geboten wurde, war wieder absolute Spitze. Dafür sorgte auch das OLC Liga-Reglement, das keine Wischi-Waschi-Ergebnisse zuließ. Man musste eben vor allem wieder heimkommen – und das erforderte kluges Taktieren und war nicht mit einfachem Drauflosfliegen zu bewerkstelligen.
In der Segelflug-Bundesliga, in der 2. Segelflug-Bundesliga und in der U25-Segelflug-Bundesliga stand das Ergebnis schon nach der vorletzten Runde fest. Richtig spannend war es dagegen bis zum letzten Wochenende in der Quali-Liga zur 2. Segelflug-Bundesliga. Hier war der Sieger erst nach der letzten Runde ausgeflogen ... so muss es sein!
Das Prinzip der Segelflug Bundesliga existiert nun schon seit zwanzig Jahren. Die Regeln haben die Weichen für den Jedermannsport in den Vereinen neu gestellt. Wenn hier ein Verein in der Spitze mitmischen will und noch dazu permanent, dann braucht er einen harten Kern an Power-Leuten. Ohne solch ein Team läuft nichts.
Der OLC tut seinerseits alles, damit die Rahmenbedingungen passen: Da werden die Wetterprognosen des DWD am Freitagabend vor jeder Runde präsentiert. Danach gibt es den allwöchentlichen Runden-Report von TopMeteo-Spezialist Bernd Fischer. Er präsentiert meteorologische Infos und Sportergebnisse gekonnt vermischt.

Das OLC-Team gratuliert den Deutschen Meistern ganz herzlich!
Gerd Peter Lauer (AC Lichtenfels), Heiko Hertrich (LSG Bayreuth), Gerhard Marzinzik (LSV Neuwied), Martin Petz (LSV Papenburg), Reiner Rose (LSG Hersbruck)

Unten/daneben die Urkunden der Deutschen Meister 2021.

Der Rundenreport vom Abschluss-Wochenende erscheint am morgigen Dienstag im OLC-Magazin, alle Auf- und Absteiger am Mittwoch und das Gesamtresümee von Heiko Hertrich am Donnerstag ;-)

 

 

 

Meistertitel für OLC-Preisträger Eric Schneider Sunday, 22. August 2021 translate news

Herzlichen Glückwunsch Eric Schneider! Bei der DM der Junioren 2021 auf Burg Feuerstein ist der Gewinner des OLC-Discus von der FSG Hammelburg in der Clubklasse zum Meistertitel geflogen. Weil Eric Schneider sich in der Clubklasse bessere Chancen ausrechnete, startet der Hammelburger aber nicht mit einem auf 15 Meter Spannweite verkleinerten Disucs 2cT „OLC“ in der Standard-Klasse, sondern zog für den Wettbewerb eine LS4-b für die Clubklasse vor. Ein schöner Erfolg nach viel Training mit dem Discus, den Wilfried Großkinsky im OLC zur Förderung begabter Junioren zur Verfügung stellt.


1300km en triangle FAI entre Alpes et Méditerranée Friday, 20. August 2021 translate news

La situation cette fois-ci ne ressemblait pas tellement à celle du 25 mai. Une perturbation est passée le mercredi, mais s'est évacuée tard dans la nuit. Le vent à l'arrière était prévu assez faible à tous niveaux, mais avec un gradient intéressant et une orientation au 290° qui donnent un ressaut sur Fayence normalement bon. Ce flux est annoncé homogène sur la Corse mais rien en Italie, ce qui implique une progression en thermique seulement (et donc une arrivée pas avant midi, voire 13h). Jusque la veille au soir j'hésite, le vent me paraît faible, je n'ai pas eu le temps de faire un dossier de vol pour les contrôleurs aériens, Klaus avait l'air pessimiste au téléphone... bref, je pose quand même mon plan de vol, je prépare mon planeur dans le hangar, je fais mon circuit qui sera un triangle FAI de 1178km par Mons, Figari, Pavullo, Serres et Mons, et je me couche...

 

Lever tôt, il fait étoilé, planeur en piste 10 car pas un souffle d'air au sol, enfin si légèrement sud qui signifie que le rotor est au-dessus... bonne nouvelle.

 

Peu de temps avant le décollage se forme un beau Ac lenticulaire assez large mas dont le bord d'attaque semble bien dessiné. De mieux en mieux. Décollage 6h, turbulent vers 600m, laminaire 800m... ça semble pousser fort mais je me méfie car le 25 mai c'était pareil.. je vais jusque mon point de départ Mons, ça pousse toujours fort moteur réduit, j'éteins à 2000m et ça monte bien... 3m, 4m... super. J'appelle Nice, fort sympathique, qui me demande mon projet d'action. Ce sera Figari. Clairé direct Figari... mais je précise par le Cap Corse. Clairé par Cap Corse, transféré à Marseille Contrôle, FL195 autorisé et clairé à la traversée. J'atteins le niveau à 6h45, jamais vu ça. A peine 70km/h de vent, comme quoi c'est bien tous les paramètres météo qui sont déterminants. J'entame la traversée, remonte dans le 2e ressaut qui est encore meilleur, puis se succèdent 3 autres ressauts et enfin le calme sur plus de 100km. Je plane vite et bien, je vise le ressaut du Cap Corse à 2000m.

 

Je croise un Air Corsica, surpris de me voir (ça peut se comprendre), ça fait rire le contrôleur. C'est à l'opposé de la dernière fois, et que c'est agréable ! Cap Corse franchi, il y a des rotors, mais le vent est faible en bas. Je monte mal, ne trouve pas le ressaut et c'est turbulent pourtant au dessus des nuages. Il y a un cisaillement plus haut, il faut s'accrocher. Finalement c'est à 4000m que se fait la transition, j'avance au vent de 4km et enfin la montée puissante jusqu'au 195. La deuxième montée sera sur Corte, que j'atteins à 3000m pour remonter au 195. Direction Figari, une magnifique pile de lenticulaires s'est formée sur la partie est de l'île, à 6000m.

 

C'est puissant, c'est beau, il fait froid mais je sais que quelques heures plus tard j'aurais chaud... je vire Figari et remonte au nord. Seulement il est beaucoup trop tôt, je vise le Cap Corse à midi alors qu'il n'est même pas 10h. Je demande un autre aller-retour Figari pour patienter et reconnaître encore une fois le trajet pour les fois futures. Est-ce que j'aurais pu aller en Sardaigne à la place de ce deuxième aller-retour ? Certainement, il m'a semblé y voir des rotors à une centaine de km. Mais je ne l'avais pas préparé, tant pis ce sera pour la prochaine fois. Je me tiens à mon circuit.

 

Deuxième aller-retour rapide, Cap Corse avant midi, montée 195 dans le gros vario. Tout va bien, Milan m'attend, aucun problème pour la directe Pavullo en descente... enfin le contrôle aérien tel qu'il est la plupart du temps : sympathique et compréhensif... Cette transition de presque 200km se passe une nouvelle fois très bien, les nuages bas s'arrêtent à 20km dans les terres et sous le vent de la chaine de montagnes se dessine une belle confluence qui semble partir du sud-est de Pavullo pour aller jusqu'à Novi Ligure, soit 200km... merveilleux. Je pense que dès le printemps et dès qu'il y a un flux d'ouest elle se met en place. À vérifier ! C'est super bon, 125km/h de moyenne sur 200km pour des plafonds oscillant entre 2300m et 1700m. C'est moins haut que la fois précédente mais c'est meilleur...

 

La plaine du Pô est en vue, je suis face à l'écueil. J'ai dit à qui veut bien l'entendre que cette traversée n'est pas possible en été à cause de la plaine du Pô surchauffée. Au fond de moi j'aimerais bien avoir tort, mais les nuages très bas que je vois vers Turin semblent me donner raison. Ce ne sera donc pas un retour par le Val de Suse. Reste le sud. Mais où ? Nice ? Ça me semble très bas.. Isola 2000 ? J'y vois des Cumulus mais la marche est assez haute. Cuneo et les vallées à l'est du col de l'Arche ? C'est ce qui me semble être le mieux. Surtout qu'une petite ligne de confluence me mène à 2000m à quelque 30km de Cuneo. Et les premiers contreforts sont 20km à l'ouest.

 

Je me lance. Ça plane très bien, je les atteins vers 1300m. Les cumulus qui me permettraient de rentrer dans les Alpes ne sont plus qu'à 20km. Mais quelle difficulté pour les atteindre !! Chaque crête me donne un petit thermique qui me monte 100m plus haut que le précédent et laborieusement. Patience patience !

 

Après un temps qui m'a paru infini (30km/h de moyenne sur la dernière heure et demie), c'est la délivrance, le vent d'ouest qui alimente la bonne crête, je monte, 3000m.. incroyable, il est 17h, je suis en local de Barcelo... je fonce sur Serres, c'est bon mais sans plus avec le vent d'ouest. Pourquoi pas etendre à l'ouest ? Aubenasson ? C'est jouable. Je vire Saou pour le triangle de 1300km libre, mais je ne remonte pas bien sur le retour. J'ai péché par orgueil, je m'en veux. Je raccroche un 0,3m/s au Grand Delmas, je le garde. Finalement je monte à 1500m, mais c'est pas gagné. Ça ira mieux à Rosans. Mais encore un point à 1100m sur les Gravières (nord de Rosans) pour un dernier doute, mais le thermique est bon. Je peux enfin rentrer par les pentes, Chabre, Gâche, Vaumase, Bigue, Cousson, Coupe, c'est excellent.

 

Arrivée facile par le Teillon, le ressaut sur le Logis du Pin est magnifique, mais cette fois-ci je n'en aurai pas besoin. Je me pose à 20h05 à Fayence, 1h20 avant la nuit aéronautique, après un vol incroyable de 14h à la fois si semblable et si différent de celui du 25 mai. Sous réserve d'homologation, il pourrait y avoir un record de France, deux records territoriaux et deux records d'Europe.

 

Baptiste Innocent

 


1300km in FAI triangle between Alps and Sea Friday, 20. August 2021 translate news

The weather situation was different from that of 25th of May. A rainy front passed on Wednesday, but evacuated late in the night. Behind the wind was forecasted to be weak at all levels, but with an good gradient and from 290°, which can give a good wave over Fayence. This flow goes onto Corsica, but not to Italy, which implies a progression in thermal flying, and consequently an arrival not before noon. Until late evening I’m not sure, the wind seems weak and I didn’t have time to write something for ATC about my flight, and Klaus sounded pessimistic on the phone… anyway, I file my flight plan, prepare my glider in the hangar, set my task which will be 1178km FAI triangle and go to bed.

 

I wake up early, the sky is clear, I tow my glider on runway 10 because there is no air, except a slight southerly blow which means that the rotor is above… good news.

 

A lenticular cloud appears just before take off, quite wide but with a beautiful leading edge. Looks better. Take off 6 o’clock, turbulent passing 600m, calm 800m… seems to be strong but I stay prudent because in May it looked similar… I fly to the start point, it is still strong with engine at idle, I shut it off at 2000m and begin to climb… 3m, 4m… great ! I call Nice approach, nice guy, who asks me for my intentions. Figari… Cleared direct Figari… but passing by Cap Corse. Cleared direct Cap Corse, transferred with Marseille Ctrl, FL195 and start the crossing. Level reached by 6:45am, I’ve had never seen that. Hardly 70kph of wind, which means that all the weather parameters need to be taken into account. Close to the shore I catch the second wave, which is even better, then follow 3 other waves and finally 100km in still air. My glide is fast and efficient, my next target is Cap Corse wave at 2000m.

 

I cross an Air Corsica who looks surprised to see me (I can understand), and it makes the ATC laugh. Completely different atmosphere than last time, and it feels good. Lee side of Cap Corse, there are rotor clouds, but the wind is weak in lower layers. I don’t climb very well, I don’t find the wave and the air is turbulent even above the clouds. There’s a kind of windshear above, I need to insist. Finally the transition is made at 4000m, I fly headwind for more than 4km and here’s the strong climb up to FL195. The second climb will be over Corte, which I reach at 3000m to climb again at FL195. Heading Figari, a wonderful pile of lenticular clouds at the eastern edge of the island shows me the way.

 

It’s strong, it’s beautiful. I’m feeling cold but I know that a few hours later I’ll feel warmer… turnpoint Figari and I’m heading North. But it’s too early, my goal is Cap Corse around noon although it’s not even 10am. I ask for and other run from Corte to Figari and back, in order to wait and recognize again the best way to fly. May I have gone to Sardinia instead ? I think so. I may have seen rotors clouds 100km away. But i didn’t prepare it. Next time maybe. I stick to my task.

 

The second run is very fast, Cap Corse before noon, FL195 reached quickly. Everything is alright, Milan waits for me, no problem to go direct Pavullo descending… ATC is what it is most of the time : nice and comprehensive. This almost 200km transition is doing well, low clouds are only 20km east of the coast and on the lee side of the mountains there is a beautiful convergence line that seems to start from the South-East of Pavullo to Novi Ligure, that is to say about 200km. Amazing ! I think that as early as spring time and as soon as it exists a westerly flow this convergence takes place. It’s very good, 125kph average speed over 200km and cloud bases oscillating between 2300m and 1700m. It’s lower than last time but it’s better.

 

Pô plain is in sight, I’m in front of the major difficulty of the flight. I told everybody that this crossing would not be possible in summer because of that plain being overheated. I’d like to be wrong that time, but I can see very low clouds around Turin. Val Susa is therefore excluded. Only the South is clear. But where ? Nice ? Looks low. Isola 2000 ? I can see Cumulus far away but the step is too high. Cuneo and valleys west of Arche pass ? Seems to be the best way, given that a small convergence line leads me until only 30km form Cuneo, at 2000m. And the first hills are 20km to the West.

 

Let’s go ! Good glide ratio, I reach them at 1300m. The Cumulus that would help me to make it to the Alps are only at 20km. But what a tough work to reach them !! Each summit gave me a little thermal, 100m higher than the previous one. And with weak climb. To be patient is the only way !!

 

After a long long time (30kph average speed over the last 90 minutes), I can finally feel free ! The west wind is blowing on the ridge, I climb… 3000m… incredible. It’s 5pm, I’m in local of Barcelonnette. I fly fast towards Serres, it’s good but not that much with west wind. Why not extend the triangle to the West ? Aubenasson ? Could work. Turnpoint Saou for a 1300km free triangle, but I’m low in altitude on the way back. I feel angry against myself, how so overconfident can I be ? I catch a small 0,3m/s at the Grand Delmas, let’s keep it ! Finally I can climb up to 1500m, but it’s not over yet. Will work better after Rosans. But another low fix on the Gravières (North of Rosans) to feel doubtful a last time, but the thermal is good. I’ll be eventually able to go back only on the ridges, Chabre, Gâche, Vaumase, Bigue, Cousson, Coupe… all are excellent.

 

Final glide before the Teillon, the wave over Logis du Pin is awesome, but I wouldn’t need it that time. Landing at 8:05pm in Fayence, 1h20 before night time, after an amazing 14h flight that was in some point similar but globally different to that of 25th of May. There might be 2 European records and one French record. What a day !!

 

Baptiste Innocent

 


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 20. August 2021 translate news

herausgegeben am 20.08.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland im Einflussbereich eines
Hochdruckgebietes mit Schwerpunkt über Mitteleuropa in einer südwestlichen bis westlichen Strömung. Dabei ist eine stabil geschichtete, in der Mitte und im Süden warme bis sehr warme und relativ trockene Luftmasse wetterbestimmend. Nach Norden hin hält
sich mäßig warme und häufig noch feuchtere Luft.
Am SONNTAG zieht ein kleinräumiges, kräftiges Tief von den Niederlanden nach Norddeutschland. Die dazugehörige okkludierende Kaltfront liegt am Morgen über Niedersachsen, Hessen und im Westen Baden-Württembergs. Sie zieht langsam ostwärts und erstreckt sich am Abend in einem großen Bogen von Norddeutschland über Sachsen/Tschechien nach Südbayern und zu den Alpen. Aus Westen gelangt eine feuchte und labil geschichtete Luftmasse in den Vorhersagebereich. Im Osten und Südosten liegt eine sehr warme und hochreichend labil geschichtete Luft. Der äußerste Norden und Nordosten des Landes profitieren von einem Hoch über Skandinavien.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG setzt die Thermik am Vormittag meist sehr zögerlich ein. Im weiteren Tagesverlauf dann vielerorts Wolkenthermik, die jedoch immer wieder durch Ausbreitung und höhere abschirmende Wolkenfelder, vereinzelt auch durch Regenschauer gestört wird. Höchste Quellwolkenbasis im Norden bei etwa 1000-1300 m AMSL, im Süden bei 1500-2000 m AMSL.
Am SONNTAG im Nordosten abgeschirmte Thermik, teils gezeichnet, teils blau, allerdings mit Ansätzen von Thermikstraßen. Von Südwesten kommt die Thermik mit Ausbreitung der frontalen Bewölkung zum Erliegen, in weiten Teilen der Südwesthälfte des Vorhersagebereichs ist keine nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich mäßige Wolkenthermik ausbilden, die durch Warmluftadvektion frühzeitig beendet wird.
Am SONNTAG Fronteinfluss, im Osten anfangs starke Abschirmung und später ebenfalls Überentwicklungen und Frontbedingungen. Keine nutzbare Thermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG: mäßige bis gute Wolkenthermik bis FL060, im Alpenraum bis FL080, außerhalb vom Bergland zeitweise auch blau.
Am SONNTAG im äußersten Südosten Bayerns bis zum Eintreffen der Front am Nachmittag geringe Wolkenthermik bis FL060. Andernorts aufgrund von frontalem Einfluss mit Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 















 


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 13. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 14.08./15.08.21 Monday, 16. August 2021 translate news

Der LSV Rinteln nutzt gleich den ersten Matchball und kann eine Runde vor dem Liga-Ende die Titelverteidigung klarmachen. Zwar fliegt das SFZ Königsdorf als engster Verfolger auch in dieser Runde wieder ganz vorne mit, aber Rinteln kann als Runden-Vierter ebenfalls hoch punkten und liegt nun uneinholbar auf Platz 1 der Segelflug-Bundesliga. An dieser Stelle schonmal: "Herzlichen Glückwunsch an den LSV Rinteln!"

Samstag: Das Wetter hate passend zur vorletzten Ligarunde Wetter für (fast) alle aufgelegt. Lediglich der äußerste Norden hatte im Bereich einer durchschleifenden Front, gepaart mit einer kräftigten Westströmung , das Nachsehen. Nicht mehr im Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) dagegen auszumachen ist eine schwache Kaltfront, die am Vortag hereingezogen war und sich unter dem nachrückenden Hochdruckeinfluss über der Mitte aufgelöst hatte. Im Süden lag dagegen noch die warme, thermisch aber ebenfalls aktive Luftmasse.
Auch wenn der Wind nicht mehr ein solch signifikante Rolle spielte, wie in der Vorwoche, war er vor allem im Norden noch deutlich spürbar unterwegs. So zeigen vor allem hier die Flugspuren zahlreicher Flüge die klare Tendenz , die Reihungen zu nutzen und/oder den Wind für die Ligawertungen mit einzubeziehen.

Meteosat 8: Der Samstag

Blitze 12.00 UTC

Sonntag: Auch am Sonntag gab es beim Wetter weiter eine klare Nord-Süd-Verteilung: Hinter der im Norden durchschleifenden Front war nun wieder eine deutlich wärmere Luftmasse auch in den Norden geflossen. Feucht im Nordosten, eher trocken von Westen aber überall mit Cirren garniert war es zwar nochmal verbreitet fliegbar, die Bedingugen aber deutlich schwieriger /schwächer als noch am Vortag. Spannend hatte es das Wetter im Süden gemacht: Die hohe Labilität zeigt sich im Bild von 12UTC bereits an dem kräftigen Gewitterkomplex über dem Südwesten und der beginnenden Entwicklung über dem Osten Frankreichs. Keine 3 Stunden später, auf dem Satellitenbild von 15UTC zu sehen, hatten sich beide Komplexe auf ihrem Weg nach Osten zu ausgedehnten Gewitter-Clustern aufgebaut, während gleichzeitig nördlich der Mainlinie die Cirren immer dichter wurden.
Entsprechend waren die Flugspuren deutlich ausgedünnter als am Samstag. Ein Schwerpunkt war sicher die Junioren-DM auf dem Feuerstein, aber auch eine Reihe von Flügen ging in die Alpen hinein - und die sollten nicht die langsamsten gewesen sein.

Meteosat 8: Der Sonntag

Blitze 12.00 UTC

Wer hat was draus gemacht?
Wer vorne mitfliegen wollte, musste am Samstag mindestens den Grundstein dafür legen. Dass der Tag trotz unterschiedlicher Luftmassen in unterschiedlichesten Regionen genutzt werden konnte, zeigt exemplarisch der Blick in die OLC-Speed-Wertung vom Samstag: Unter den 10 schnellsten Flügen finden sich sowohl Flüge über der Heide aber auch über Alb und Alpen. Schnellster (und punktbester) am Samstag war Nikolai Wolf, der sich zu Beginn wohl eher das Inntal entlang gequält haben dürfte, bevor es dann in Richtung Engadin endlich schnell wurde, denn am Ende kommt er in den 2,5h auf 129,21km/h (113,09 Punkte). Im Fernduell platzieren sich dahinter aber bereits Reinhard Schramme & Rolf Bödecker (109,65 Punkte), wiederum gefolgt von Mathias Schunk (108,73 Punkte). An die Spitze der Wertung setzte sich aber die SFG Donauwörth-Monheim, von denen es gleich 3 Piloten unter die Top 10 des samstäglichen Speed-OLC schaffen. Im Team waren Wolfgang Köckeis, Stephan Bosch und Lothar Press vom Stillberghof aus unterwegs, um die Reihungen zwischen Heidenheim an der Brenz und Regensburg zu nutzen. Die geschlossene Mannschaftsleistung brachte mit 315,09 Speed-Punkten dann auch den vorläufigen - und sicher verdienten - zwischenzeitlichen Platz 1 dieser 14. Runde, noch gefolgt vom LSV Burgdorf. Königsdorf lag zu diesem Zeitpunkt auf Platz 3, direkt dahinter Rinteln, die damit zu diesem Zeitpunkt bereits Deutscher Meister der Segelflug-Bundeliga waren - man erinnert sich vielleicht, es fehlte letzte Woche nur noch ein einziger Punkt aus den verbleibenden Runden für die Titelverteidigung. Offenbar war das aber eher Motivation für die Königsdorfer, am Sonntag nochmal nachzulegen. Tatsächlich schafften Mathias Schunk und Christian Pfeifer noch ein paar km/h - respektive Punkte - herauszufliegen. Bei der Landung dürfte es von links her aber schon recht dunkel geworden sein. Offenbar war zu wenig Restlicht vorhanden, damit Matias seinen Flug mit Bildern dokumentieren konnte... Schneller als Mathias (136,75km/h) war am Sonntag Robert Schröder: Mit 139,81 km/h (122,37 Punkte) setzte sich der Bad Wörishofener an die Spitze der Speed-Wertung und schaffte den schnellsten Flug der Runde über alle Ligen hinweg. Bei der Fluganalyse fast noch spannender als die schnellen Schenkel bis nach Graubünden und ins Engadin ist sein Flug im Tiefpaterre in die Berge hinein, bei dem er während der ersten Stunde kaum über die anfängliche Windenstarthöhe hinauskam. Gelandet ist der dann rückseitig des bereits erwähnten, nach Osten ziehenden Gewitter-Clusters.
Auswirkungen auf die Wertungsrunde hatte der Flug aber keine mehr. Den Spitzenplatz behält die SFG Donauwörth-Monheim (315,09 Punkte) während das SFZ Königsdorf (311,28) den LSV Burgdorf (305,65) noch auf Rang 3 verdrängen kann. Der LSV Rinteln (280,83) geht als Runden-Vierter, aber dennoch als Deutscher Meister der Segelflugbundesliga, über die Ziellinie.
In der 2. Segelflug-Bundesliga ist die finale Entscheidung über den ersten Platz ebenfalls gefallen: Der AC Pirna kommt zwar "nur" auf 3 Punkte, die reichen aber, um eine Runde vor Schluss nicht mehr von Platz 1 verdrängt werden zu können. Mit 7 Punkten in dieser Runde kann sich der SFV Mannheim Platz 2 sichern. Die Runde gewinnen kann der LSV Bad Homburg: Die Reihungen über Taunus und Hunsrück nutzten Niels Deimel und Burkhard Müller, die ein ganzes Stück zusammen unterwegs waren. Die restlichen Punkte steuerte Uwe Stüben bei, der seinen Flug etwas weiter nach Nordosten als die Teamkameraden ausdehnte. Am Ende erreichen die Hessen 263,33 Speed-Punkte und damit Rundenplatz 1 vor dem FSV Tübingen und den LSV Altkreis Isenhagen. Während der LSC Bad Homburg sich durch den Rundensieg auf einen Aufstiegsplatz (7.) vorschieben kann, kann der FSV Tübingen die Abstiegsränge verlassen. Für beide gilt aber: Die Punkteabstände sind so knapp, dass hier eine endgültige Entscheidung erst in der letzten Runde fallen wird.
Mal sehen, was das Wetter nach einer eher durch Kaltluft und Feuchte bestimmten Woche zum Liga-Finale auflegen kann ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag



















 


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