OLC-Magazine... powered by Bürklin


OLC-FlightFinder: easy flight search Friday, 30. July 2021 translate news

There are over 1.5 million flights in the OLC archive! A real treasure when it comes to using them for planning a vacation or a competition. Then such questions are extremely interesting as: Which flights were completed in the planned period at the holiday or competition location, what directions did they prefer, how big were the flights? All this can now be found out in preparation in OLC with just a few clicks with the new OLC function FlightFinder - and much more.

The FlightFinder now makes it particularly easy to find these flights. An input mask asks for the most important selection parameters, the take-of location, the period or a time span within a flying season, namely over the years back to OLC 2006/2007. You can restrict the search to a club, a pilot or a glider type, for example if you only have an older club-class glider available and are looking for a comparison. The search is also possible for several airfields in order to cover a region.

So that not all short flights are also served, the search can be restricted by a certain number of scoring points. The sorting criterion for the search is always the number of points. It should be noted that the flights are not always directly comparable according to their rating, because the OLC rules have changed over time. A statistical comparison is always possible.

Just give it a try: Call up the FlightFinder and search for flights. For example, that of your own club at the popular airfield for holidays. Also interesting: Who in the club has completed the biggest (highest point) flights over the years? What were my best flights? The search criteria can be combined in any way, including the country selection from the OLC menu.

But everything is not always perfect: If you find weak points on the FlightFinder, please report them to OLC help@onlinecontest.org. We'll take care of it then.

Gerhard Marzinzik


OLC-FlightFinder: Flugsuche ganz bequem Friday, 30. July 2021 translate news

Im OLC-Archiv stecken über 1,5 Millionen Flüge! Ein wahrer Schatz, wenn es darum geht, sie für die Planung eines Urlaubs, Fliegerlagers oder Wettbewerbs zu nutzen. Dann sind so Fragen hochinteressant wie: Welche Flüge wurden in dem vorgesehenen Zeitraum am Urlaubs- oder Wettbewerbsort absolviert, wohin haben sie sich orientiert, wie groß wurde geflogen? All das kann man jetzt für Vorbereitung im OLC mit ganz wenigen Mausklicks mit der neuen OLC-Funktion FlightFinder herausfinden – und noch viel mehr.

Das Zusammensuchen dieser Flüge macht der FlightFinder jetzt besonders leicht. Eine übersichtliche Eingabemaske fragt die wichtigsten Auswahlgrößen ab, den Startplatz, den Zeitraum, oder eine Zeitspanne innerhalb einer Flugsaison und zwar über die Jahre zurück bis zum OLC 2006/2007. Man kann die Suche auf einem Club einschränken, einen Piloten oder ein Flugzeugmuster, wenn man zum Beispiel nur ein älteres Clubklasse-Flugzeug zur Verfügung hat und dafür den Vergleich sucht. Die Suche ist auch gleich für mehrere Startplätze möglich, um so eine Region abzudecken.

Damit nicht auch alle kurzen Flüge mit aufgetischt werden, kann die Suche nach solchen ab einer bestimmten Punktzahl eingeschränkt werden. Sortierkriterium der Suche ist immer die Punktzahl. Dabei ist zu beachten, dass die Flüge nach ihrer Wertung nicht immer direkt vergleichbar sind, weil sich im Lauf der Zeit die OLC-Regeln verändert haben. Ein statistischer Vergleich ist damit aber immer möglich.

Einfach mal ausprobieren: Den FlightFinder aufrufen und nach Flügen suchen. Zum Beispiel die des eigenen Clubs am beliebten Fluglagerort. Auch interessant: Wer im Verein hat über die Jahre die größten (punkthöchsten) Flüge absolviert? Was waren meine besten Flüge? Die Suchkriterien lassen sich beliebig miteinander verbinden, einschließlich der Landesauswahl vom OLC-Menü.

Aber nicht immer ist alles perfekt: Wer beim FlightFinder Schwachpunkte findet, meldet sie bitte an OLC help@onlinecontest.org . Wir kümmern uns dann.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 30. July 2021 translate news

herausgegeben am 30.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen erstreckt sich die bereits erwähnte Kaltfront mit ihrer leicht labilen, mäßig warmen Meeresluft von der Grenze zu Polen über Nordbayern bis zum Schwarzwald. Vorderseitig bleibt für weite Teile Süddeutschlands sowie in den Alpen bis zum Abend hochreichend labile und feuchte Warmluft wetterbestimmend. Rückseitig der Kaltfront fließt mit aufgefrischter südwestlicher bis westlicher Strömung zunächst trockene und stabile Luft ein. Mit dem Randtief, das von der Nordsee unter Abschwächung Richtung Südschweden zieht, wird die Luftmasse jedoch von Nordwesten her bis in die Bereiche von Rügen bis zur Eifel teils hochreichend labilisiert und angefeuchtet.
Am SONNTAG wird die Kaltfront durch die auf Süd drehende Höhenströmung wieder etwas nordwärts geschoben. Dadurch bleibt in den Bereichen von der Schweiz bis nach Oberfranken sehr feuchte, durch den Einfluss eines Bodenhochs über Frankreich mittlerweile stabile Luft wetterbestimmend. Auch die hochreichend labile Warmluft südostwärts davon wird langsam stabilisiert. Nordwestlich der Kaltfront bleibt die Luft verbreitet feucht und hochreichend labil. Lediglich in einem schmalen Streifen von Brandenburg bis ins Saarland ist die Luftmasse etwas trockener und etwas stabiler.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist in Nordseenähe bei einer CU-Basis um 600 m kaum nutzbare Thermik zu erwarten, während sie nach Südosten hin bei einer CU-Basis von bis zu 1800 m gut sein wird. Dabei ist die Thermik zerrissen und vor allem im Nordwesten durch Überentwicklungen
gestört, gebietsweise stören auch Ausbreitungen.
Am SONNTAG ist bei einer CU-Basis um 700 m im Nordwesten und um 1500 m im Osten mit mäßiger, im Osten auch guter Thermik zu rechnen. Dabei stören gebietsweise abschirmende Wolkenfelder und nach Westen hin auch Überentwicklungen. Im Westen und in der Mitte ist die Thermik zeitweise zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Thermikbeginn am späten Vormittag. Danach unter Kaltluftzufuhr vom Saarland/von Rheinland-Pfalz bis nach Sachsen/Oberfranken oftmals Ausbildung guter CU-thermik bis etwa FL055-065, die jedoch durch lokale Abschirmung gedämpft wird. Nördlich der Mainlinie generell Tendenz zu zerrissenen Thermikansätze. Im Südosten bei abdeckender Bewölkung nur kaum nutzbare Thermik zu erwarten.
SONNTAG: Verbreitet durch Abschirmung oder vermehrten Überentwicklungen kaum bis nicht nutzbare Thermik zu erwarten.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG und am SONNTAG durch Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 









 


10.345 zu 2.663 - aber noch niemand weiß, wer wie viele Stimmen hatte Thursday, 29. July 2021 translate news

Bayreuth hat seine Mannschaft des Jahrzehnts gesucht, theoretisch hat es sie auch gefunden - aber der Finder hat sich noch nicht gemeldet.

Was komisch klingt, ist darin begründet, dass sich das Sportkuratorium Bayreuth anders als ursprünglich geplant, dazu entschieden hat, den für den 24.7. geplanten Tag des Sports abzusagen, nachdem die lokalen Corona-Inzidenzen kurzzeitig wieder angestiegen waren. Somit lässt die Verkündigung des Siegers noch auf sich warten und auch die beiden Vereine haben noch keine Nachricht bekommen. Ob die Verkündung bis zu einem Nachholtermin dauert oder vorher in einem anderen Rahmen stattfindet, ist offenbar auch noch nicht entschieden.

Ein erstes Indiz wurde vom Nordbayerischen Kurier aber bereits veröffentlicht: Ein Verein hat 10.345 Stimmen erhalten, der andere 2.663. Nur die Namen dazu fehlen. Noch dürfen also sowohl die Handballer als auch die Segelflieger hoffen.

Trotzdem möchten wir natürlich schon einmal allen danken, die für uns gestimmt haben. Die Spannung bleibt!

 
Daniel Große Verspohl
 




 

Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 11. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 24./25.7.21 Monday, 26. July 2021 translate news

"Trogeinfluss mit labiler Luft" - das beschreibt zusammenfassend eigentlich ganz gut das Wetter der 11. Runde der OLC-Ligen.
Samstag/Sonntag:
Besagter Trog lag dabei über dem Kanal und lenkte aus Südwest warme Luft zu uns. Als Konsequenz aus der Kombination "feucht" und "trogvorderseitige Labilisierung" führte das darin immer wieder zu Überentwicklungen, Schauern und Gewittern.
Das zeigt sich auch sehr eindrucksvoll auf den beiden Blitz-Satellitenbildern Mitteleuropas zum Termin 15 UTC (17 MESZ).
Zumindest der Nordosten lag am Samstag noch vor der herannahenden Okklusion. In der trockenwarmen Luft sorgten reihende Cumuli dort für schnelle Bedingungen. So wundert es nicht, dass der fliegerische Schwerpunkt genau unter diesen Reihungen zu finden ist, wie die Flugspuren zeigen. Vor der heranziehenden Front, aber auch in den wenigen Lücken rückseitig, war dabei das richtige Timing gefragt.
Am Sonntag zogen die Frontreste zur Ostsee ab, der Nachschub von labiler Luft hielt auf dessen Rückseite aber an. Während sich vor allem östlich von Berlin und zum Erzgebirge hin, aber auch im Süden teils große Gewitterkomplexe bildeten, waren es sonst eher "Linien" aus teils gewittrigen Schauern, die von Südwest nach Nordost zogen. Die Flugspuren sind zwar weiter verteilt als am Vortag - offenbar hat es eine ganze Reihe von (erfolgreichen) Versuchen gegeben, auch Liga-Punkte zu erfliegen -, insgesamt war die Lage aber überall inhomogen und teils schaurig.

 

Meteosat 8: Der Samstag
 


Blitze 15.00 UTC

 

Meteosat 8: Der Sonntag


Blitze 15.00 UTC

Wer hat was draus gemacht?
In Summe also eine schwierige Angelegenheit, bei der neben dem Glück, Zugriff auf den Wetterraum zu haben, auch das richtige Timing gefragt war, den Flug auf die richtige Spur zu zirkeln. Dazu kam noch die Schwierigkeit, in der Wertungszeit Umwege durch Schauer möglichst zu vermeiden.
Klar, am Samstag wurde die Speed im Nordosten gemacht. Von den Flügen, die ihren Anfang zwischen Neustadt-Glewe und Pirna nahmen, ragen zwei deutlich nach oben heraus: Schnellster - sowohl nach der erflogenen Speed (138,98km/h) als auch Punkten (121,64) war Thomas Melde. Auf Liga-Kurs - schließlich hat der AC Pirna in dieser Saison hohe Ambitionen - ging es für ihn erst ein Stück das Erzgebirge entlang, um dann ein 2faches JoJo in Nord-Süd-Richtung für die Liga zu optimieren. Die Entwicklungen standen in diese Richtung gereiht, aber waren (zumindest im Satellitenbild) gar nicht als durchgängige, klare Straße erkennbar. Ein Kurbelanteil von rund 17% bei einer hohen Basis ermöglichten Thomas letztlich den schnellsten Flug der Runde über alle Ligen hinweg. Deutlich kräftiger waren die Entwicklungen von Eisenhüttenstadt in Richtung Südosten nach Polen hinein. Unter diesen schaffte es Andreas Kühl auf 131,24km/h (114,87 Punkte). Auch er legte seinen Flug als doppeltes Jojo an, wobei der erste Schenkel der der Weg zum "Abflugpunkt" war. Beide dominieren damit die Speed-Liga, denn bereits der drittschnellste Flug ist um einiges "langsamer" als das Spitzenduo.
Ein ganz ähnliches Bild zeigt sich am Sonntag, denn erneut liegen die beiden Speed-Spitzenplätze weit vor den Verfolgern. Steffen Göttler nutzte den Zeitraum zwischen gut beginnender Cumulus-Entwicklung und aufziehender Gewitterlinie optimal. Von Anspach/Taunus aus ging es an bzw. über Taunus und Hunsrück hin-und-her. Die nicht so üppigen Arbeitshöhen kompensierte er durch entsprechend große Geradeausfluganteile unter den Reihungen. Für eine weitere Runde hätte es aber wohl nicht gereicht, denn von Südwesten kommend, beendete die Gewitterlinie den Tag frühzeitig. 133,97km/h (121,24 Punkte) bringen Stefan in der Speed-Wertung auf (Punkte-)Rang 2 des Wochenendes. Nur wenig langsamer, dabei teilweise gemeinsam mit Stefan unterwegs waren Karsten Leucker & Sebastian Dierks. Von Ober Mörlen aus gestartet, flogen auch sie über Taunus und Hunsrück. 130km/h (117,89 Punkte) lautete am Ende ihre Bilanz. Gemeinsam mit Jürgen Breitenfelder und Nuno Ferreira kann der AC Bad Nauheim die 11. Runde der Segelflug-Bundesliga für sich entscheiden, und zwar sehr souverän. Ihr Vorsprung auf den Zweitplatzierten, die SFG Giulini/Ludwigshafen, beträgt fast 50 Speed-Punkte, dann aber nur knapp dahinter folgt der LSV Rinteln. Der amtierende Meister kann damit in der Gesamtwertung seinen Vorsprung auf die Verfolger weiter ausbauen. Landet der FSC Odenwald Walldürn (122 Punkte) zumindest im Mittelfeld der 15 gewerteten Teams landen, lässt das SFZ Königsdorf (134 Punkte) Federn. Für die Bayern kann lediglich Mathias Schunk punkten - Rundenplatz 15. Leider zahlt sich auch für den FSV Eisenhüttenstadt der tolle Flug von Andreas Kühl nicht aus, denn sein Flug blieb der einzige dieser Runde für die Brandenburger.
Freude dürfte dagegen in Pirna geherrscht haben, denn neben Thomas Melde bringen u.a. auch Benjamin Schüch und Lutz Ebert ihre Flüge in die Wertung. Nachdem die Sachsen in dieser Saison bereits 4x Rang 2 belegten, schaffen sie damit ihren ersten Rundensieg, gefolgt vom Aero Club Berlin und dem AC Braunschweig. Die Konstanz der Pirnaer zeigt sich eindrucksvoll in der Tabelle, die sie nun mit 42 Punkten Vorsprung vor der SFV Mannheim mehr als souverän anführen.
Nach einer anhalten wechselhaften und zeitweise windigen Woche sehen die ersten Prognosen für Runde 12 ebenfalls nicht nach einfachem Wetter aus. Der erste Satz dieses Rückblicks könnte auch an dieser Stelle stehen - ausser, dass die Luftmasse wohl etwas kühler sein wird.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag













 


Ein Blick zurück: So hat der OLC den Segelflug revolutioniert Friday, 23. July 2021 translate news

Erinnert sich noch jemand, wie vor der Jahrtausendwende die dezentrale Wettbewerbsszene aussah? Kennt noch jemand die Zeit aus den Jahren vor 1999, als der OLC aus der Taufe gehoben wurde? Was heute als völlig selbstverständlich gilt, lag – gerade einmal 20 Jahre zurückgeblickt – hinter dem Vorstellungshorizont der allermeisten von uns.

Im Vor-OLC-Zeitalter gab es allein die Deutsche Meisterschaft im Streckensegelflug mit der Wertung von drei angemeldeten Flügen. Wer was in diesem Wettbewerb erreicht hatte, erfuhr man Monate nach dem Flug, mitunter standen die Sieger erst im November zum Segelfliegertag fest. Die DMSt wurde im Verborgenen geführt.

Der OLC hat den Segelflug aus diesem Dornröschenschlaf geweckt. Es war Reiner Roses Idee und Verdienst, 1999 das damals noch junge World Wide Web – es war ja erst 1993 öffentlich verfügbar – und die GPS-Dokumentation von Flügen zusammenzubringen. Die GPS-Dokumentation erlebte bei den Segelflug-Weltmeisterschaften 1995 in Neuseeland ihre Geburtsstunde im Wettbewerbssegelflug. Vorher wurde mit Zeitkameras beziehungsweise Zeitnahmen an Start- und Ziellinie dokumentiert, dezentrale Flüge bezeugten Fotos von Abflugort und Wendepunkten. Die Geschwindigkeitswertung gehörte in den Bereich der Utopie.

In dieses abseits jeder Öffentlichkeit laufende Wettbewerbsgeschehen brachte der OLC mit einem Schlag die weltweite tagesaktuelle Wertung und gleichzeitig als absolute Neuerung die Geschwindigkeitswertung. Und jetzt waren auch Flugwege und Höhenschriebe öffentlich. Mit einem Mal konnte jeder die gemeldeten Streckenflüge bis ins kleinste Detail nachvollziehen.

Das Dokumentationsgeschehen hat der OLC damit geradezu revolutioniert und dem Strecken- und auch Wettbewerbsegelflug zu einen Leistungsschub verholfen, wie er nur mit der Verbreitung der Streckenflugtheorie durch Weltmeister Heinz Huth in den 1960er Jahren und der Einführung der Faserverbundbauweise für die Segelflugzeuge vergleichbar ist. Rennstrecken, Leewellenstandorte bei den unterschiedlichsten Windrichtungen oder die hot spots in den Alpen waren bald keine Geheimnisse mehr. Das Gebot hieß: analysieren, nachfliegen und steigern. Heute steht jedem Einsteiger oder Wettbewerbspilot, den eine bestimmte Region interessiert, dafür im OLC ein riesiges bis 2006 zurückreichendes Archiv für seine Vorbereitungen zur Verfügung.

Mit einen großen Beitrag zu dieser Leistungsexplosion hat der mit der GPS-Dokumentation erstmals möglich gewordene Verzicht auf die Anmeldung des Streckenflugvorhabens gebracht. Ohne den Anmeldezwang konnte noch während des Fluges die Streckenwahl so modifiziert werden, dass zum Tagesende die größtmögliche Distanz herauskam. Nicht mehr die Qualität der Wettervorhersage, das heißt die Erreichbarkeit von Wendepunkten nahe Wettergrenzen, bestimmte den Wettbewerbserfolg, die größtmögliche Tagesdistanz, sondern der geschulte meteorologische Blick des Piloten und dessen Flugwegwahl.  Mit der freien Wendepunktwahl führte der OLC zugleich die Wertung über mehrere (sechs) Teilstrecken ein und erleichterte so noch einmal das Erfliegen größtmöglicher Tagesdistanzen.

Möglich gemacht hat diese Revolution die ehrenamtliche Organisation und vor allem die Verbandsunabhängigkeit des OLC-Organisationsteams. Das bescherte den Machern eine bis dahin im organisierten Sport unbekannte Denk- und Handlungsfreiheit. Es konnte kein traditionsverhafteter Funktionsträger reinreden. Neues war ohne weitreichende Abstimmungsarbeit in Gremien und Untergremien auf kurzem Weg zur Einführung beschlossen.

Und da war dann auch auf einmal der Streckensegelflug ein Wettbewerbssport für die gesamte Segelflugsaison! Ging es zuvor nur um die drei und dann sechs größtmöglichen, sprich punkthöchsten Flüge, die sich in Deutschland nach dem Frühjahr kaum mehr toppen ließen, schuf die Idee der Segelflug-Bundesliga mit ihrer Formel-1-Wertung den spannenden Vergleich über die gesamte Saison und das nicht nur für Einzelpiloten, sondern Vereinsmannschaften! Erfolgen nachjagen, die Spannung im Sport erleben, das können mit dem Ligafliegen jetzt auch all die Piloten mit zeitlichem Handicap, die sich nicht an der Jagd nach den größten Strecken beteiligen können. Beim Liga-Fliegen geht es nicht um episch lange, den ganzen Tag ausnutzende Flüge, es geht um 2,5 schnelle Stunden. Da können auch Piloten mit beschränktem Zeitbudget kräftig mitmischen.

Stillstand gibt es beim OLC keinen. Immer wieder fließen neue Ideen ein. Hinter allem aber steckt die Philosophie: So wenig Regeln und so einfach handhabbar wie möglich, keine Klassenwertung, aber alles, was die Motivation für den Segelflug steigert und den Breitensport in den Vereinen fördert!

Hinter dem allen steckt ein hochmotiviertes, in seiner Freizeit ehrenamtlich arbeitendes Organisationsteam, das im Rahmen der gemeinnützigen GmbH Segelflugszene ohne jegliche Gewinnerzielungsabsicht arbeitet (im Gegensatz zu einer nicht gemeinnützigen, das heißt üblichen GmbH, die eine Gewinnerzielungsabsicht haben muss). Nur ganz ohne Geld lässt sich nicht alles betreiben. Wer hier den OLC unterstützen will, kann dies mit einer jährlichen 12 € Kleinspende gerne realisieren. Wie das geht, das erfährt man auf der OLC-website unter OLC unterstützen. Der OLC bedankt sich dann für diese Kleinspende mit einem freundlich grinsenden OLC Sympathie-Smiley neben dem Teilnehmernamen in den Wertungen.

Gerhard Marzinzik


Looking back to the future: The OLC has revolutionized gliding Friday, 23. July 2021 translate news

Does anyone remember what the decentralized competitive scene looked like before the turn of the millennium? Does anyone know the time from the years before 1999, when the OLC was launched? What is taken for granted today was - just 20 years back - behind the horizon of the vast majority of us.

In the pre-OLC era there was in Germany only the German championship in distance gliding (DMSt) with the evaluation of three declared flights. Months after the flighst you found out who had achieved what in this competition. The DMSt was conducted in secret.

The OLC has awakened gliding from this deep sleep. It was Reiner Rose's idea and merit in 1999 to bring together the then still young World Wide Web - it was not publicly available until 1993 - and the GPS documentation of flights. GPS documentation was born at the 1995 World Gliding Championships in New Zealand in competitive gliding. Previously, time cameras or timekeeping at the start and finish line were used to document the flights, decentralized flights were documented by photos of the departure point and turning points. The speed rating belonged to utopia.

In this competition the OLC brought the worldwide daily rating and at the same time the speed rating as an absolute innovation. Flight paths and altitudes were got public. Suddenly everyone was able to analyse the reported cross-country flights down to the smallest detail.

So the OLC has revolutionized the documentation process and helped cross-country and competition gliding to a performance boost, as it can only be compared with the distribution of cross-country flight theory by world champion Heinz Huth in the 1960s in Germany and the introduction of fiber composite construction for gliders. Tracks, lee wave locations and the hot spots in the Alps were soon no longer a secret. The command was: analyze, follow up and improve. Today every newcomer or competition pilot interested in a particular region has a huge archive available in the OLC that goes back to 2006 for their preparations.

The waiver of declaration of the cross-country flights was possible for the first time with GPS documentation and made a major contribution to this explosion in performance. Without the obligation to declare the turn points the route selection could be modified during the flight so that the greatest possible distance was achieved at the end of the day. It was no longer the quality of the weather forecast, i.e. the accessibility of turning points near weather limits, that determined the success of the competition but the trained meteorological eye of the pilot and his choice of flight path. With the free choice of turning points the OLC also introduced the scoring over several (six) legs and thus once again made it easier to fly the greatest possible daily distances.

This revolution was possible due to the OLC’s the independence of the OLC organization team from other institutions. This gave the team a freedom of thought and action previously unknown in organized sport. No traditional functionary could speak in. New things were decided on a short route to introduction without extensive coordination work in committees and sub-committees.

And then gliding was a competitive sport for the entire gliding season! The idea of the glider league with its Formula 1 rating created an exciting comparison over the entire season and not only for individual pilots, but also for club teams! Chasing success, experiencing the excitement in sport, with league flying all pilots with a time handicap who cannot take part in the hunt for the biggest distances can now do that. League flying is not about epic long flights that take advantage of the whole day, it is about 2.5 hours of speed. Even pilots with limited time budgets can get involved.

There is no standstill with the OLC. New ideas keep coming in. But behind everything is the philosophy: only few rules and as easy to use as possible, no class rating, but everything that increases motivation for gliding and promotes popular sport in the clubs!

Behind all of this is a highly motivated organization team who work voluntarily in their free time and who work within the framework of the non-profit GmbH Segelflugszene without any intention of making a profit (in contrast to a usual GmbH, which must have an intention to make a profit). But not everything can be done without money. Anyone who wants to support the OLC can do so with an annual small donation of € 12. You can find out how to do this on the OLC website under OLC unterstützen Support OLC. The OLC then thanks for this small donation with a friendly grinning OLC sympathy smiley next to the participant's name in the ratings.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 23. July 2021 translate news

herausgegeben am 23.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG bestimmt eine von der Ostsee über Polen in Richtung Schwarzes Meer verlaufende Hochdruckzone das Wetter im Norden und Osten Deutschlands mit recht trockener und sehr warmer bis heißer Luft. Abgesehen davon setzt sich allerdings ein Tief über Nordfrankreich durch. Es lenkt mit südwestlicher Strömung hochreichend labil geschichtete und feuchte Warmluft heran. Die zugehörige Tiefdruckrinne beeinflusst ab dem Morgen den Südwesten Deutschlands und greift bis zum Abend nordostwärts etwa bis zur Linie Emsland-Erzgebirge aus.
Am SONNTAG beeinflusst das umfangreiche Tief mit Kern über Benelux und der südlichen Nordsee das Wettergeschehen. Es führt aus Südwesten weiterhin feuchtlabile Warmluft nach Deutschland und in den Alpenraum. Eine davon ausgehende Tiefdruckrinne reicht über die Mitte Deutschlands hinweg zur Lausitz.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG vor allem in der Nordosthälfte überwiegend gute Wolkenthermik mit maximaler CU-Basis bei 1400-2000 m AMSL, in der Südwesthälfte zwar auch 1300-1600 m, allerdings durch abschirmende Wolkenfelder und zunehmende Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG überwiegend mäßige Wolkenthermik mit CU/CB-Basis bei 1000-1200 m AMSL, im Tagesverlauf von dichter Bewölkung und zahlreichen Überentwicklungen gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Im Vorfeld der Schauer und Gewitter kann sich im Osten noch mäßige bis gute Wolkenthermik bis 5000 FT AMSL bilden, die jedoch mit aufziehender höherer Bewölkung zunehmend abgeschattet wird. Sonst kann sich wegen Abschirmung und zahlreichen Überentwicklungen keine nutzbare Thermik entwickeln.
SONNTAG: Konvektive Lage mit zahlreichen Überentwicklungen. Meist keine nutzbare Thermik. Lediglich im östlichen Sachsen ist gute CU-Thermik
möglich, beeinträchtigt durch Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe Thermik, nach Osten hin weitestgehend blau, hier Thermikhöhe bis 2000, an den Alpen bis 2800 AMSL. Von Westen her ab dem Nachmittag durch zunehmende Überentwicklungen, sonst allgemein durch Abschirmungen gestört.
Am SONNTAG aufgrund von Abschirmung und Überentwicklungen kaum nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 








 


Aussetzen der Liga-Runde 10 für Deutschland Friday, 16. July 2021 translate news

In Anbetracht einer Hochwasserkatastrophe von historischem Ausmaß in den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz wird die Liga-Runde 10 ausgesetzt. Im Lauf der nächsten Woche werden alle entsprechenden Wertungen der Runde 10 auf Null gesetzt.
 
Unser Mitgefühl gilt den Opfern dieser Katastrophe.
 
OLC

Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 9. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 10./11.7.21 Monday, 12. July 2021 translate news

Zwischen allen Trögen, Tiefs und Fronten - so oder so ähnlich könnte man die Lage der 9. Runde grob zusammenfassen. Gleich mehrere Systeme spielten wettertechnisch eine Rolle, unterschiedliche Luftmassen inklusive ...
Samstag: So zeigt sich auf dem Mitteleuropa-Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ) diese Verteilung exemplarisch: Über der Ostsee liegt noch die Bewölkung eines abziehenden Troges, während über Frankreich bereits der nächste Trog auftaucht. Aber selbst die Luftmasse dazwischen war nicht homogen: Während sich zumindest im Nordosten reihende Cumuli zeigten, hatten sich vom Emsland bis ins Erfurter Becken und über dem zentralen und westlichen Mittelgebirgsraum zahlreiche tiefe Ausbreitungen gebildet, die in der Höhe noch von Cirren überdeckt wurden. Südlich von Main und Mosel war es dagegen deutlich offener, wobei sich in der Warmluft vor allem in den westlichen Bereichen noch Cumuli bilden konnten, während es nach Osten hin zunehmend blau(er) wurde. Erst die Kämme im Südosten zeigen dann wieder Entwicklungen.
Das eine Bild zeigt dabei nur eine frühnachmittägliche Momentaufnahme, die Entwicklung wird erst mit den Bildern des kompletten Tages sichtbar (die jeweils 2 Tage in die Vergangenheit im TopMeteo-Webshop kostenfrei verfügbar sind). So begann der Tag im Nordosten noch mit zahlreichen dichten Abschirmungen das abziehenden Troges und über weiten Teilen störte überhaupt tiefe Restfeuchte, teilweise bis in die späten Mittagsstunden. Und zum Abend fiel dann die Thermik als kräftige Gewitter von Westen kommend wieder aus dem Himmel.
Keine einfachen Bedingungen also, seinen Flug zur optimalen Zeit in den optimalen Wetterraum zu zirkeln. Die Flugspuren zeichnen das ein Stück weit nach und lassen in der Summe die meistgenutzten Regionen über den Kämmen im Südwesten, zwischen Thüringer und Frankenwald sowie im Nordosten, aber auch in den Alpen erkennen. Die geflogenen Strecken und Schnitte wiesen dabei eine breite Streuung auf, aber dazu später mehr.

Meteosat 8: Der Samstag


Mitteleuropa-Satellitenbild 12 UTC

Sonntag: In einem breiten Streifen liegen die Gewitterreste des Vorabends und der Nacht von Nordwesten nach Südosten, eingebettet in den Trog, der sich zu dem Zeitpunkt (12 UTC) von BeNeLux bis nach Tschechien erstreckte. Eingebettet in diese Konvergenzlinie dreht ein kleines Tief mit Zentrum über Franken. Sowohl nordöstlich als auch südwestlich liegt eine eher warme und nun überall etwas feuchtere Luftmasse. Dass diese vor allem im Südwesten zur Labilität neigte, zeigen u.a. die kräftigen Entwicklungen an und südlich der Donau. Ruhiger und erneut mit reihenden Cumuli war es dagegen im Nordosten, wo mit dem Ostwind eine etwas trockenere Luft aus Polen herangeführt werden konnte.
Die Flugspuren lassen fast jeden der wenigen Flüge des Sonntags einzeln erkennen. Dass es nur so wenige waren steht vielleicht in einem kleinen Widerspruch zur erreichten Speed, denn es wurde in der Liga durchaus zügig geflogen.

Meteosat 8: Der Sonntag


Mitteleuropa-Satellitenbild von 12 UTC

Wer hat was draus gemacht?
War es also eine Runde der verpassten Gelegenheiten? Zumindest ein Blick in die Wertungslisten der beider Segelflug-Ligen könnte das vermuten lassen. Auf den ersten Blick sind in der Summe die Schnitte im Vergleich mit den vorhergehenden Runden eher gering, nach Speed-Punkten war dies sogar die "langsamste" Runde überhaupt. Beim zweiten Blick war ich dann aber doch etwas verwundert: Normalerweise finden sich die schnellsten geflogenen Schnitte einer Runde bei den Teams, die weit vorne platziert sind -, das Teilnehmerfeld ist inzwischen ja sehr ausgeglichen und die guten Bedingungen werden meist vom kompletten Team gleichermaßen genutzt. Nicht so offenbar in dieser Runde, denn die (nach Punkten) schnellsten Flüge finden sich erst im letzten Drittel der Tabelle - noch dazu aus der "gleichen" Region, dafür aber an zwei unterschiedlichen Tagen! Waldemar Labusga vom FK Brandenburg nutzte am Sonntag die nördlich von Berlin weit nach Polen hineinragenden Reihungen in Ost-West-Richtung. Auf senem Rückweg nach Brandenburg erreichte er unter der im Vergleich zum Hinflug angestiegenen Basis eine Speed von knapp 120km/h (104,8 Punkte). Mit Lothar Dittmer, der am Samstag unterwegs war, brachten die Brandenburger am Ende aber nur 2 Flüge in die Wertung. Fast "gegengleich" machten es die Eisenhüttenstädter. Hier nutzte Andreas Kühl am Samstag die Ost-West-Reihungen zwischen Zielona Góra bis kurz vor Luckenwalde für 114,1 km/h (103,3 Punkte). Aber auch er war damit alleine unterwegs, denn den zweiten Wertungsflug für "Hütte" flog Manfred Lauserdorf dann am Sonntag. Hier wäre vielleicht für beide Teams mehr drin gewesen als nur ein Platz im letzten Drittel dieser Runde!? Eine ähnliche Geschichte ließe sich übrigens auch für die 2. Segelflug-Bundesliga erzählen. Den nach Punkten schnellsten Flug schaffte hier Hans-Georg Raschke (93,3 Punkte) von Unterwössen aus -, aber auch er war am Ende für sein Team als einziger unterwegs.
So entschied am Ende die Teamleistung über die vorderen Plätze dieser 9. Runde - und diese Entscheidung war jeweils eng. Schnellster im Spitzentrio der Segelflug-Bundesliga war Sven Killinger. Der Winzelner machte seine Speed (117,5km/h, 100,8 Punkte) ganz klassisch entlang der Ost-Seite des Schwarzwaldes, während Stephan Mayer bei seinem Flug auch die Alb mit einbezog. Am Sonntag startete Joachim Schwenk noch einen Versuch, an die knapp vor den Schwarzwäldern liegende Fliegergruppe Wolf Hirth heranzukommen, er konnte die Lücke aber nur auf etwas mehr als 1 Punkt reduzieren, die Kirchheimer letztlich aber nicht mehr überholen. Für die hatten am Samstag Holger Karow, der von Oberhinkofen über dem Bayerischen Wald 110,2km/h (96,4 Punkte) erflog, sowie Abi Kissling und Peter Kluge & Stefan Kessler die Punkte geholt. In Summe noch etwas schneller waren die Königsdorfer, angeführt von Mathias Schunk, der zwischen Inntal und St. Moritz 112,8 km/h (96,2 Punkte) auflegen konnte. Mit den Flügen von Ecki Wehnert und insbesondere Nikolai Wolf zeigt sich die geschlossene Mannschaftsleitung, denn Nikolai bringt den "schnellsten dritten Flug" in die Wertung und damit die Königsdorfer (271,77 Punkte) ganz nach vorne. Die entscheiden diese Runde mit nur knapp 3 Punkten Vorsprung vor der FG Wolf Hirth (268,98). Auch auf den weiteren Plätzen geht es eng zu: Auf Rang 3 folgt der LSV Schwarzwald (267,8 Punkte) und selbst der LSV Rinteln (264,99 Punkte) liegt nur denkbar knapp hinter der Süd-Phalanx.
Auch in der 2. Segelflug-Bundesliga ging es sehr knapp zu. Hier trennen letztlich weniger als 1 Punkt die Plätze 2 und 3 des SFZ Ottengrüner Heide und des FCC-Berlin, wobei die Oberfranken die Nase kanpp vorne haben. Aber auch der Vorsprung des Rundensiegers AC Weiden ist mit rund 5 Punkten nur knapp. Für die Oberpfälzer erfliogen Philipp Pollinger, Bernd Morawitz und Hans Stock & Aleksander Umov die Punkte. Der Begriff Mannschaftsleitung wurde hier sogar recht eng ausgelegt: Philipp und Bernd flogen ein gutes Stück der Liga-Wertung im Team, dem daz noch Josef Eger angehörte.
In der Gesamtwertung der Segelflug-Bundesliga bleibt das SFZ Königsdorf (128 Punkte) stärkster Verfolger des LSV Rinteln (139), während der FSC Odenwald Walldürn (108) in dieser Runde nochmals etwas an Boden verloren hat. Alleiniger Vierter ist nun die SFG Steinwald (96).
In der 2. Segelflug-Bundesliga können der AC Weiden (96 Punkte) und der FCC-Berlin (98) durch die gute Rundenwertung den LSC Bad Homburg verdrängen und liegen nun auf Rang 3 und 4. Da der SFV Mannheim (109 Punkte) sich wieder nur mit einem Mittelfeldplatz begnügen muss, kann der AC Pirna (142) mit Rundenplatz 4 seinen Vorsprung auf nun bereits 33 Punkte ausbauen.
Die kommende Woche wird wettertechnisch von einem Kaltlufttropfen bestimmt, womit die feuchtwarme und vielerorts gewittrige Lage anhalten wird. Zum kommenden Wochenende bestehen aber gute Chancen, das diese Luftmasse endlich ausgeräumt wird und - zumindest für den Sonntag - verbreitet fliegbare Bedingungen möglich sind.

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag











 


Wir brauchen Eure Hilfe! Bayreuth sucht seine Mannschaft des Jahrzehnts Friday, 09. July 2021 translate news

Mit nur einem Klick könnt Ihr dem Segelflug einen Titel sichern, den es so nicht so schnell wieder zu gewinnen gibt: Unter https://sportlerwahl.kurier.de wird die Mannschaft des Jahrzehnts aus Bayreuth und Umgebung gesucht - und die LSG-Segelflieger stehen nun in der Endrunde!

OLC-Bundesliga und World League haben in den letzten Jahren nicht nur innerhalb des Segelflugs ihre Eigendynamik entwickelt. Auch über die Fliegerkreise hinaus konnten die teilnehmenden Teams Aufsehen erregen und Aufmerksamkeit auf unseren Sport lenken. Die regelmäßige Präsenz in der Lokalzeitung führte bei uns in Bayreuth immer wieder dazu, dass der Nordbayerische Kurier unser Bundesliga-Team bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres unter die Kandidaten gesetzt hat - und nach den Doppelsiegen in Bundes- und Weltliga 2015 und 2018 konnten wir uns den Titel des lokalen Sportchampions auch tatsächlich holen - schon damals mit Eurer Unterstützung.

Nachdem im letzten Jahr in vielen Sportarten kaum Wettbewerbe stattgefunden haben, hat sich die Sportredaktion unserer Zeitung für dieses Jahr eine Suche nach der Mannschaft des Jahrzehnts ausgedacht. Qualifiziert waren alle Mannschaften des Jahres von 2010 bis 2019 - wir also quasi doppelt. Und außer uns ist natürlich keine andere Mannschaft dabei, die auch nur mit einem Weltmeistertitel glänzen könnte.

Doch die sportlichen Erfolge zählen in dieser Art von Wettbewerb eigentlich gar nicht: Der Titel wird nur nach der Anzahl Stimmen vergeben. Schon in den zwei Vorrunden mussten wir uns einer immer stärker werden Konkurrenz erwehren. Erfolgreich: Jetzt läuft die Endrunde LSG Bayreuth gegen den Handballverein Haspo Bayreuth, Mannschaft des Jahres 2014 (Bundesligaqualifikation der A-Jugend) und 2019 (Aufstieg in die 2. Handball-Bundesliga).

Haspo hat auf den letzten Metern der zweiten Runde gewaltig aufgeholt und hat so auch die Bundesliga-Basketballer von medi Bayreuth hinter sich gelassen. Jetzt zur Endrunde werden die Karten neu gemischt und die Entscheidung fällt nur noch zwischen den beiden letzten Teams.

Aber auch wir haben noch Reserven für diese letzte Runde offen gelassen: Euch. Wenn wir Segelflieger zusammen stehen, können wir auch gegen Publikumssportarten gewinnen. Daher macht bitte mit!

Die Abstimmung läuft noch bis zum 18. Juli. Verkündet wird die Entscheidung beim Bayreuther Tag des Sports am 24. Juli.

 
Daniel Große Verspohl
 
Foto: Stadt Bayreuth
 


 

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 09. July 2021 translate news

herausgegeben am 09.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt Deutschland unter leichtem Zwischenhocheinfluss in einer mäßig warmen und recht trockenen Luftmasse. Nur am Morgen hält sich häufig noch eine feuchte Grundschicht. Zum Abend hin fließt vorderseitig eines Höhentrogs, der sich langsam von Frankreich Richtung Deutschland verlagert, wieder hochreichend feuchte Luft ein, die zunehmend labilisiert wird.
Am SONNTAGmorgen erstreckt sich die Achse des Höhentrogs von den Niederlanden bis an die Alpen und schwenkt bis zum Abend weiter nordostwärts. Bei schwachen bodennahen Druckgegensätzen wird die feuchte und mäßig warme bis warme Luftmasse weiter labilisiert. Dabei kommt es tagsüber in einem Streifen von Nordfriesland bis zum Erzgebirge erneut zu konvektiven Entwicklungen, während sich rückseitig des Höhentrogs in der Südwesthälfte des Landes erneut schwacher Zwischenhocheinfluss mit deutlich trocknerer Luft einstellt. Auch im äußersten Nordosten hält sich bis zum Abend noch etwas trockenere Luft.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige bis gute CU-Thermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört. Im Tagesverlauf von Westen zunehmend abgeschirmt.
Am SONNTAG mäßige bis gute CU-Thermik, gebietsweise durch Überentwicklungen und Abschirmung gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG kann sich oft mäßige, vor allem im Südwesten auch gute Wolkenthermik entwickeln, die im Westen am Nachmittag zunächst durch aufziehende Bewölkung, bis zum Abend auch durch einsetzende Niederschläge, auch mit Überentwicklungen, vorzeitig beendet wird.
Am SONNTAG hält sich von Hessen über Thüringen bis Oberfranken oft noch dichtere Bewölkung mit einzelnen eingelagerten Schauern und Gewittern, hier ist kaum mit nutzbarer Thermik zu rechnen. Abseits davon kann sich durch anfänglich Abschirmung verzögert gebietsweise mäßige Wolkenthermik entwickeln, im Südwesten allerdings durch eine Inversion gedeckelt und teils zu Ausbreitung neigend.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik.
Am SONNTAG meist mäßige Wolkenthermik, im Osten oft durch Abschirmung/Überentwicklung gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 













 


Late Night Soaring: Flug des Monats Juni Friday, 09. July 2021 translate news

Mittlerweile ist der Flug des Monats bei Late Night Soaring ja schon fast Tradition. Benjamin Bachmaier und Mathias Schunk besprechen gemeinsam mit dem jeweiligen Piloten den Flug selber, sowie Hintergründe zum Flug. Wer sich nach Yves Gerster, Michael Sommer und Klaus Ohlmann als vierter einreihen wird, erfahrt Ihr ab 8.7. 20:30h unter https://youtu.be/7CygMShmous

Mathias Schunk

 


Halbzeit in der Segelflug-Bundesliga Wednesday, 07. July 2021 translate news

Nach acht von 15 Segelflug-BUNDESLIGA-Runden ist die Halbzeit in der Saison 2021 vorbei. Wie im letzten Jahr, musste der Liga-Beginn wegen Corona verschoben werden. Rechtzeitig sanken dann die Inzidenzzahlen, so dass dem Start der Speedfliegerei ab Mitte Mai nichts mehr im Wege stand. Trotzdem kamen manche Mannschaften noch nicht so recht in die Puschen. Nur jeweils 20 Teams der 1. und der Quali-Liga, sowie nur 10 in der 2. Liga beteiligten sich, obwohl die Sieger jeweils um die 300 Speedpunkte einfliegen konnten. Auch die Jugend war noch nicht erwacht, obwohl auch dort Leistungen von über 100 Speedpunkten von einzelnen Piloten erflogen wurden. War der Beginn doch zu früh angesetzt? Fehlte Vielen noch die Übung, um schon schnell überland zu fliegen?

Auch 2021 wieder ganz vorn? Das Speedteam aus Rinteln.

Jedenfalls zeigte dann die zweite Runde schon fast wieder eine normale Beteiligung und spätestens ab der dritten Runde war wieder „Full House“ angesagt. Auffällig war die hohe Leistungsdichte, belegt durch minimalste Speedpunkteabstände von oft unter einem Zehntel Punkt. Und dies oftmals quer durch die Republik, wie auch Bernd Fischer in seinem Liga-Resümee der 3. Runde festgestellt hat.

Einige Teams, die sich ernsthafte sportliche Liga-Ziele gesetzt haben, verstanden dies wohl als Aufforderung, sich nochmals mit den Regeln und dem optimalen Ligafliegen auseinanderzusetzen und die Taktik für die folgenden Runden anzupassen. Dadurch war es dann offensichtlich möglich, dass ein oder andere Kilometerchen innerhalb der Wertungszeit zusätzlich herauszuholen. Weil das aber die Spitzenteams aller Ligen machten, blieben die Abstände auch in den folgenden Runden meist sehr eng. Trotzdem gab es bemerkenswerte Ausreißer einzelner Teams nach oben, wie es zum Beispiel der Schwärzwälder Sieg in der BUNDESLIGA-Runde 5 mit über 20 Punkten Vorsprung und der Weidener Sieg in der 2. Liga der Runde 6 mit sogar 33 Speedpunkten Vorsprung auf den Zweitplazierten beweisen.

Die richtig schnellen Liga-Flüge blieben zwar bisher aus, aber dafür gab sich das Wetter recht fair verteilt über alle Regionen. Wie auch in den letzten Jahren, haben sich die alten Liga-Weisheiten bewahrheitet: Konstant mit voller Mannschaftsstärke punkten, keine Runde auslassen und damit auch die Big Points bei miesem Wetter holen. Und wie sich zeigt, liegen genau die Teams in praktischen allen Ligen vorne, die genau dies berücksichtigt haben. Natürlich ist es für den Doppelmeister der Segelflug-BUNDESLIGA aus Rinteln einfach, die Motivation für den dritten Sieg in Folge zu generieren. Verdientermaßen liegen sie zur Halbzeit in Führung, während sich die schärfsten Verfolger abwechseln. Noch ist die Titelverteidigung nicht in trockenen Tüchern. Der dreifache Meister der Jahre 2003, 2006 und 2010 aus Königsdorf sieht nach schwierigen 10 Jahren endlich mal wieder die Chance, ganz oben zu landen. Auch die Odenwälder aus Walldürn dürften genügend Motivation aufbauen, um nach all den Topplatzierungen der vergangenen 20 Jahre endlich auch einmal den Titel einzustreichen.

Die Schnellen von Pirna.

An der Spitze der 2.Segelflug-BUNDESLIGA könnte es ein einsames Rennen für den AC Pirna werden, nachdem sie sich vom härtesten und bisher einzigen Konkurrenten aus Mannheim etwas absetzen konnten. Ähnliches könnte man für die U25-Liga vorhersagen. Königsdorf nutzte jede Runde konsequent und liegt schon weit in Führung vor den Verfolgern aus Grabenstetten, Bad Wörishofen, Walldürn und Lichtenfels. Zumindest die Quali-Liga zeigt bisher genau das Gegenteil und ist alles andere als langweilig. In praktisch jeder Runde hat die Tabellenführung gewechselt. Bei 50 Punkten, die pro Runde für den Sieg vergeben werden, sind die momentanen Punktabstände bis Platz 15 locker aufzuholen. Sicher werden die sieben Aufsteiger erst in der letzten Runde feststehen.

Schöner Wolkenhimmel, nur nicht für so richtig schnelle Flüge.

Wie so meist in den letzten Jahren ist für Spannung in der zweiten Saison-Halbzeit in jedem Fall durch die möglichen Absteiger gesorgt. Dort sind die Punktabstände immer sehr klein. Wer in der Urlaubszeit nicht genügend Piloten aufbieten kann, oder gegen Ende die Motivation verliert, kann sehr schnell den einen notwendigen Punkt verlieren, der die Mannschaft in der ersten oder zweiten Liga gehalten hätte.   

Heiko Hertrich


Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zur 8. Runde der Segelflug-BUNDESLIGA am 03./04.7.21 Monday, 05. July 2021 translate news

Samstag: Der Samstag war so ein typischer "zwischen allen Fronten-Tag", wie das Mitteleuropa-Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) zeigt: Zum einen wellte eine langgestreckte Okklusion vor allem entlang der Ostseeküste, eine weitere hatte die Bretagne erreicht. In deren Vorfeld lag dazu noch eine Konvergenzlinie in der zunehmend feucht-warmen Luftmasse, deren Cirrenfelder (im Bild blass-blau eingefärbt) bereits den Rhein erreicht hatten.
Bis zum Ende des Thermiktages sollten diese Abschirmungen noch weiter vorankommen und vor allem den Südwesten (inklusiver Schweiz und der westlichen Teile Österrreichs) überdecken.
Während gleichzeitig zu den hohen Abschirmungen in der Grundschicht Warmluft in den Westen und Südwesten einsickerte, war die Luftmasse noch Osten hin ungestört und entwickelte verbreitet Cumuli. Die setzten - teilweise aus Restfeuchtefeldern - bereits früh an, was wieder einen langen Thermiktag zur Folge hatte.
Dass der Tag weitreichend genutzt wurde, zeigen die Flugspuren, die jedoch den äußersten Nordosten ausnehmen und auch ganz im Westen etwas "dünner" sind. Die klassischen Rennstrecken der Kämme im Süden sind gut herausgearbeitet und selbst über den westlichen Mittelgebirgen zeigen sich bevorzugte Linien.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

Sonntag: Ein deutlich anderes Bild zeigt der Sonntag. Eingelagert in eine weit ausladende Tiefdruckrinne, die sich von Irland bis nach Südosteuropa erstreckte, hatte sich in der Nacht die feucht-warme und nun auch zunehmend labile Luftmasse nach Osten und Nordosten vorgearbeitet. Um 12 UTC zeigen sich daher auch schon die ersten dickeren Überentwicklungen und Gewitter, die sich teilweise in die Abschirmungen eingelagert hatten. Bis in den späteren Nachmittag sollten sich die zum Teil linienhaften Gewitter noch weiter nach Osten ausbreiten.
Davon verschont - und damit fliegbar - blieb noch der Nordosten, wo die inzwischen erwärmte Luftmasse durch leichtes Absinken stabil gehalten wurde. In den Flugspuren zeichnet sich dann auch ganz klar der Wetterraum vor allem östlich der Elbe ab.
Auch wenn am Sonntag im Nordosten ebenfalls weite Flüge geflogen werden konnten, kamen die Schnitte nicht mehr ganz an das Niveau vom Samstag heran.

Meteosat 8: Der Samstag


Blitze 12 Uhr UTC

 

Wer hat was draus gemacht?
Wer hat was draus gemacht?
Der Liga-Tag war daher vor allem der Samstag, an dem sowohl in der Segelflug-Bundesliga (30) als auch in der 2. Segelflug-Bundesliga (29) bereits fast alle Teams punkten konnten.
Vorab seien aber die beiden weitesten Flüge des Wochenendes erwähnt. Beide ragen u.a. dadurch heraus, dass sie nach gewerteten Kilometern jeweils mehr als 200km weiter waren, als die direkt in den Wertungen nachfolgenden Flüge. Allerdings drängt sich der Verdacht auf, das Michael Sommer am Samstag über 1081km entlang der Kämme im Süden eine klarere Vorstellung über seine Kurswahl hatte, als Bernd Goretzki am Sonntag. Man darf Bernd aber sicher zu gute halten, dass der Wetterraum im Nordosten nicht die optimalen Möglichkeiten bot, ein FAI-Dreieck ins Wetter zu zirkeln. Wer seinen Vortrag vor ein paar Jahren beim Liga-Finale noch in Erinnerung hat, erkennt vielleicht die eine oder andere Idee wieder.
Zur Liga: In der Segelflug-Bundesliga ging das Rennen denkbar knapp aus - noch dazu war es ein Fernduell über die ganze Republik hinweg. Die Rundenplätze 1-3 trennen am Ende weniger als 2 Speed-Punkte und auch Rang 4 rangiert nur knapp dahinter.
Bei der Geschwindigkeit (nach Speed-Punkten) lag Matthias Schunk vorne. Zwischen Hochkönig und Rax war er mit 136,5km/h (116,4 Punkte) unterwegs - und damit während der 2.5h Liga-Zeit deutlich schneller als später auf dem Rückflug nach Königsdorf zwischen Kufstein und Tegernsee. Man könnte vermuten, dass ihm die von Westen hereinkommende Feuchte eine kleine Hürde auf den letzten Meter seines Weg gestellt hat. Nach Speed-Punkten nur knapp hinter Mathias liegt Nico Klingspohn. Von Wilsche aus ging es für ihn erst zäh los, bevor es dann zwischen Südheide und Altmark für den Gifhorner durchzündete und er mit 122,8km/h (115,9 Punkte) erfliegen konnte. Kaum 0,2 Punkte dahinter folgt bereits Christian Daenzer, der zwischen Rennsteig und Oberpfalz den absolut schnellsten Flug über alle Ligen hinweg mit 137,3km/h erreichte.
Während sich die Flüge von Christian und Mathias in der Rundenwertung der Segelflug-Bundesliga weit vorne wiederfinden, landen die Gifhorner leider weit abgeschlagen. Denn am Ende entschied auch eine geschlossene Mannschaftsleistung über die Plätze. Hier führte Christian den FLC Schwandorf auf Rundenplatz 3 (319,46 Punkte), die weiteren Wertunsflüge steuerten Hans Buhlmann & Noah Neumeier sowie Thomas Kleber bei. Rundenplatz 2 geht an den LSV Rinteln (320,22 Punkte), für die Frerk Frommholz, Bernd Goretzki und Reinhard Schramme & Ralf Bödecker punkteten. Mit 321,30 Punkten zwar knapp, aber letzlich ganz vorne landete das SFZ Königsdorf mit Mathias Schunk, Thomas Wolf und Ecki Wehnert.
War die Rundenwertung in der Segelflug-Bundesliga am Samstag schon weitgehend in Beton gegossen, brachte zumindest in der 2. Segelflug-Bundesliga der Sonntag noch etwas Bewegung in die Rangliste. Die Runde für sich entschieden hatte am Samstag bereits der LSC Bad Homburg. Tobi Welsch & Arne Röpling zeigten, dass auch zwischen Hunsrück und Sauerland am Samstag eine schnelle Linie stand (119km/h), während Steffen Göttler von Anspach/Taunus aus seine Punkte über dem Thüringer Wald machte. Es zeigt sich, welch unterschiedliche Optionen sich mit einem so zentral gelegenen Startplatz ergeben können. Jan Omsels war für die Homburger von Aalen unterwegs, die in Summe mit 322 Speed-Punkten die Runde klar für sich entschieden können. Knapper ging es auf den Plätzen dahinter zu. Hier lag das SFZ Ottengrüner Heide (303,5 Punkte) am Samstag auf Rang 2. Claus Triebel hatte mit dem schnellsten/punktbesten Flug der 2. Segelflug-Bundesliga vorgelegt, die weiteren Punkte steuerten Serena Triebel und Hanns-Günther Bauer bei. Auf Rang 3 der Zwischenwertung lag zu dem Zeitpunkt noch der AC Braunschweig, gefolgt vom AC Weiden. Das Wetter im Nordosten nutzten am Sonntag aber noch der AC Pirna und der FCC-Berlin. Vor allem die Sachsen konnten Plätze gutmachen. Lediglich 58,9 Punkte von Benjamin Schüch standen am Samstag in der Liste, bevor Benjamin, Kai Glatter und Alexander Lajn am Sonntag noch bis auf Rundenplatz 3 vorfliegen konnten. Sie verdrängen damit den AC Brauschweig auf Rang 4 und auch der FCC-Berlin kann den AC Weiden noch (um 0,6 Punkte) abfangen.
 In der Gesamtwertung kann Pirna (125 Punkte) damit den Vorsprung auf die in dieser Runde im oberen Mittelfeld fliegenden SFV Mannheim (100) auf nun 25 Punkte ausbauen. Der LSC Bad Homburg (82), der FCC-Berlin (80) und der AC Weiden (76) liegen auf den Verfolgerplätzen dagegen sehr dicht beieinander.
In der Segelflug-Bundesliga führt weiter der amtierende Meister aus Rinteln (122 Punkte), nun gefolgt vom SFZ Königsdorf (108), die durch ihren Rundensieg am FSC Odenwald-Walldürn (105) vorbei auf Rang 2 vorrücken. Dahinter folgen - bereits mit etwas Abstand - punktgleich die Teams des FLC Schwandorf und der SFG Steinwald (jeweils 83).
Die kommende Woche hat von Wetter wieder von allem etwas zu bieten und auch die ersten Prognosen für die kommende Runde machen es spannend ...

Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

OLC-Flugspuren Alpen Samstag

OLC-Flugspuren Deutschland Samstag

OLC-Flugspuren Alpen Sonntag

OLC-Flugspuren Deutschland Sonntag









 


Alexander Schleicher präsentiert die neue AS 35 Mi Friday, 02. July 2021 translate news

Stolz können wir heute den eigenstartfähigen Neuzugang in unserer Produktpalette vorstellen: Die AS 35 Mi ist das nächste Hochleistungssegelflugzeug aus unserem Hause, welches von den neuesten aerodynamischen Erkenntnissen und Erfahrungen der letzten Jahre profitiert.

Mit der AS 33 wurde eine neue Epoche der Flügelprofiloptimierung eingeläutet und der Beweis angetreten, dass es möglich ist ein Segelflugzeug mit hervorragenden Flugeigenschaften zu realisieren, welches zudem mit bislang unerreicht hohen möglichen Flächenbelastungen immer noch sehr gute Steigleistungen erreicht. Mit solchen hohen Flächenbelastungen lassen sich phantastische Schnellflugleistungen realisieren, was zu immer höheren Vorfluggeschwindigkeiten führt. Somit wird der niedrigere Geschwindigkeitsbereich in dem gerade Segelflugzeuge mit großen Spannweiten bislang punkten konnten immer nebensächlicher. So ist schon längere Zeit die beste Gleitzahl als Maß für die Leistung eines Segelflugzeuges ein Wert vergangener Tage.

Neue Rechenmodelle und CFD Simulationen ermöglichen die Grenzen des Machbaren immer weiter zu optimieren. Unsere Antwort darauf ist ein neu entworfener 20 m Flügel, welcher auf Basis der jüngsten aerodynamischen Erkenntnisse die wichtigsten Punkte vereint; sehr gute Leistungen im Hochgeschwindigkeitsbereich und harmonische Kreisflugeigenschaften bei sehr hohen Flächenbelastungen.

Die AS 35 Mi in der 20 m Version hat eine Flügelfläche von 11,75 m² und kann damit, bei einer  maximalen Abflugmasse von 730 kg, eine Flächenbelastung von über 62 kg/m² erreichen. Diese Auslegung in Kombination mit unserem Wankeltriebwerk und dem lenkbaren Einziehspornrad, sorgt für ein gutes Handling am Boden und ermöglicht absolute Unabhängigkeit. Dank der Anwendung von modernen Rechenprogrammen und immer hochwertiger Materialen bleiben die Gewichte der Einzelkomponenten auf einem vergleichsweise gut zu handhabbarem niedrigen Niveau.  Das zu erwartende Leergewicht lässt daher auch eine Version mit 18m Spannweite zu und somit das konkurrenzfähige Fliegen in einer weiteren Wettbewerbsklasse. 

Ein Video zur neuen AS 35 Mi findet sich unter: https://youtu.be/rZg69st4F6s

Alexander Schleicher Segelflugzeugbau
 


 

DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 02. July 2021 translate news

herausgegeben am 02.07.2021 um 14.00 Uhr GZ
SAMSTAG: Unter dem Einfluss eines Hochdruckgebiets über Südostbayern bleibt warme und in unteren Schichten teils noch feuchte Luft wetterbestimmend. Ausnahme stellt zunächst ausschließlich das Ostseeumfeld dar. Hier führt eine sich langsam abschwächende Okklusion hochreichend feuchte und zum Nachmittag rückseitig auch teils labil geschichtete Luftmassen heran. Im Nachmittagsverlauf wird der Hochdruckeinfluss durch eine von Westen hereinschwenkende Okklusion langsam abgebaut. Gegen Sonnenuntergang erreicht sie das Emsland und den Bodenseeraum. Bereits vorderseitig der Okklusion wird die Luftmasse leicht labilisiert.
SONNTAG: In der Nacht hat sich die Okklusion unter Abschwächung kaum ostwärts verlagert. Erst ein von Westen heranschwenkender Trog führt die Okklusion ab der Mittagszeit weiter ostwärts. Mit dem Trog korrespondierende Hebungsvorgänge sowie frontale Restfeuchte bedingen die verbreitete Auslösung von Konvektion rückseitig und entlang der Front. Diese Wetterzone erreicht am Abend die Elbe. Vorderseitig bleiben - mit Ausnahme labiler Luft im Ostseeumfeld - schwache Absinkvorgänge wetterbestimmend.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG insbesondere südwestlich der Elbe mäßige bis gute Wolkenthermik. Im Nordosten gestört durch Abschirmung und Überentwicklung.
Am Sonntag in etwa in einem 60 bis 120 km Umkreis der Elbe mäßige bis gute Wolkenthermik. Sonst kaum nutzbare Thermik durch Abschirmung und Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Verbreitet Thermikbeginn gegen 08:00 UTC, teils etwas früher. Danach gute CU-Thermik, in Richtung Sachsen mit Hilfe des Berglandes auch sehr gute CU-Thermik möglich. Am Nachmittag im westlichen Bergland Überentwicklungen. Zudem reduziert hier der Aufzug dichter Bewölkung aus SW die Thermikgüte bereits am Nachmittag. Über Südhessen, RLP und Baden-Württemberg Thermikende somit bereits gegen 15 UTC, sonst gegen 17:30 UTC.
SONNTAG: Von Südwesten dichte Bewölkung mit eingelagerten Überentwicklungen ohne nutzbare Thermik. Lediglich östlich des Thüringer Walds ab ca. 08:30 UTC ausbildende, gute Wolkenthermik. In Thüringen ab dem Nachmittag ebenfalls Abschirmungen und kräftige Überentwicklungen. Thermik am längsten nutzbar Richtung Mittelsachsen und Lausitz. Thermikende hier gegen 17:30 UTC.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
SAMSTAG: Thermikbeginn zwischen 7:00 und 8:00 UTC. Tagsüber im Osten gute, im Westen mäßige Thermik. Thermikende etwa 16:00 UTC.
SONNTAG: Kaum nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 











 


Tribute to Barron Hilton Friday, 25. June 2021 translate news

To win the Barron Hilton Cup once, who didn't want that! The price was in great demand. And even today, the BHC (1981 to 2009) is surrounded by an awesome murmur, it has gone down in the history of the competition in legendary fashion. Barron, the hotel magnate, has invited the winners and gliding world champions to the Winners Camp at his Flying M ranch in Nevada year after year. For the invited pilots a great week of common activities and flying under heavenly circumstances was on the program.

Two sponsors of gliding: Barron Hilton and Reiner Rose at the last Winners Camp 2009 on the Flying-M-Ranch.

The Barron Hilton Cup now lives on as a challenge at the OLC, keeping the idea of ​​Barron Hilton and his gliding friend Hannes Linke alive: What is needed is the largest declared FAI triangle.

It is an homage by the OLC to Barron Hilton and Hannes Linke – and at the same time the OLC is ignoring his philosophy of free flights. In the OLC, performance evaluation of a flight should not be a bet on the weather forecast, like it is if you declare a task before take off. After all, the success of a declared task depends crucially on whether the forecast for the flight area is correct. If you strive for the daily maximum, you have to declare your turn points correctly early in the morning. If the forcast goes wrong you can’t fly the task and your flight does not count even it is a big one.

Hannes Linke was a close friend of Barron Hilton den Cup and commited himself for the Challenge.

And yet it is exciting to see what is possible with meticulous preparation and good pilot performance. Many pilots also use the declaration of their flights to prepare for central competitions, and here too it is not uncommon to come to terms with weather forecasts that are not suitable in the end.

In the OLC, it is not so tragic if the declared task cannot be completed as planned for the BHC, it is definitely included in the OLC Plus rating. And then it can even end up in first place for the day.

So: Write the daily plan as an FAI triangle in the logger and in the evening see whether it was enough for the 1st place on the day in the Barron Hilton Challenge. It's now easier with simplified documentation requirements. But watch out: Loggers that are recognized by the IGC for the documentation of all flights must be used. The start and end points must not be more than 1000 meters in height apart and the triangles must comply with the 28 percent rule up to 500 kilometers in size, and the 45/25 percent rule of the IGC beyond. The rules for circumnavigating the turning points are now clearer, now the 90-degree sector with a keyhole applies. All flights are scored with an index in one "class".

Gerhard Marzinzik


Hommage für Barron Hilton Friday, 25. June 2021 translate news

Einmal den Barron Hilton Cup gewinnen, wer hat das nicht gewollt! Der Preis war heiß begehrt. Und noch heute umgibt den BHC (1981 bis 2009) ein ehrfürchtiges Raunen, er ist einfach legendär in die Wettbewerbsgeschichte eingegangen. Barron, der Hotelmagnat, hat die Sieger und Segelflug-Weltmeister Jahr für Jahr zum Winners Camp auf seine Flying-M-Ranch in Nevada eingeladen. Für die Eingeladenen stand eine tolle Woche gemeinsamer Unternehmungen und Fliegen unter paradiesischen Umständen auf dem Programm.

Zwei Förderer des Segelflug: Barron Hilton und Reiner Rose beim letzten Winners Camp 2009 auf der Flying-M-Ranch.

Im OLC lebt der Barron Hilton Cup nun als Challenge fort und hält damit die Idee von Barron Hilton und seines Segelflugfreundes Hannes Linke lebendig: Gefragt ist das größte angemeldete FAI-Dreieck.

Es ist eine Hommage des OLC für Barron Hilton und Hannes Linke. Der OLC schert mit der Barron Hilton Challenge zugleich aus seiner Philosophie der freien Flüge aus. Im OLC soll mit Fluganmeldungen ja gerade nicht eine Wette aufs Wetter oder besser die Wettervorhersage in die Leistungsbewertung eines Fluges eingehen. Schließlich hängt das Gelingen eines angemeldeten Fluges entscheidend davon ab, ob die Vorhersage für das Fluggebiet zutrifft. Wer das Tagesmaximum anstrebt, muss bei einer Anmeldung seine Wenden früh morgens richtig setzen. Hockt er dabei einem Irrtum der Vorhersage auf und überreizt, zählt auch ein noch so großer Flug nicht.

Hannes Linke managte als enger Freund von Barron Hilton den Cup und fädelte die Challenge ein.

Und trotzdem ist es spannend zu sehen, was mit akribischer Vorbereitung und guter Pilotenleistung möglich ist. Viele Piloten nutzen die Anmeldung ihrer Flüge denn auch, um sich auf zentrale Wettbewerbe vorzubereiten, auch da gilt es ja nicht selten, mit am Ende nicht passenden Wettervorhersagen klarzukommen.

I

Im OLC ist es auch nicht ganz so tragisch, wenn der angemeldete Flug nicht wie geplant für die BHC absolviert werden kann, in die OLC-Plus-Wertung geht er auf jeden Fall ein. Und da kann er dann sogar auf Tagesplatz 1 landen.

Also: Den Tagesplan als FAI-Dreieck in den Logger schreiben und am Abend sehen, ob es für den 1. Tagesplatz in der Barron Hilton Challenge gereicht hat. Jetzt geht es leichter mit vereinfachten Dokumentationsanforderungen. Aber aufgepasst: Es müssen Logger genutzt werden, die von der IGC für die Dokumentation aller Flüge anerkannt sind. Anfangs- und Endpunkt dürfen nicht mehr als 1000 Höhenmeter auseinanderliegen und die Dreiecke müssen bis 500 Kilometer Größe der 28-Prozent-Regel, darüber hinaus der 45/25-Prozentregel der IGC entsprechen. Die Regeln der Wendepunktumrundung sind nun übersichtlicher, jetzt gilt der 90-Grad-Sektor mit Schlüsselloch. Gewertet wird mit Index in einer „Klasse“.

Gerhard Marzinzik


DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde Friday, 25. June 2021 translate news

herausgegeben am 25.06.2021 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG baut sich von Südeuropa aus ein Höhenkeil über Deutschland auf. Absinkvorgängen werden wetterwirksam, sodass die Luft im Tagesverlauf abtrocknet. Auch im Bodendruckfeld bildet sich bei flacher Druckverteilung eine Hochdruckzelle über Süddeutschland aus. In weiten Teilen des Landes beruhigt sich das Wettergeschehen deutlich zu den Vortagen, nach dem sich die morgendliche feuchte Grundschicht aufgelöst hat. Nur im Osten Deutschlands sowie den westlichen Teilen von Niedersachsen halten sich bis in den Nachmittag noch Reste labil geschichteter Luft.
Am SONNTAG verbleibt ein großer Teil von Deutschland unter schwachem Hochdruckeinfluss mit trockener, tagsüber sich stark erwärmender, Luft. Ein eigenständiges Höhentief kommt zunächst südwärts in Richtung Biskaya voran. Ab den Mittagsstunden greifen die zugehörigen Hebungsvorgänge auf den Westen und Südwesten Deutschlands über, erneut mit feuchter und labil geschichteter Luft, konvektive Ereignisse folgen.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist im Nordwesten bei einer CU-Basis um 800 m mäßige und im Süden und Südosten bei einer CU-Basis von bis zu 2000 m gute Thermik zu erwarten. Vor allem im Westen und Nordwesten stören abschirmende Wolkenfelder und im äußersten Südosten sowie dem westlichen Niedersachsen auch Überentwicklungen.
Am SONNTAG ist im Nordwesten bei einer CU-Basis um 900 m mäßige und im Südosten bei einer maximalen CU-Basis um 2300 m sehr gute
Thermik zu erwarten. Im Südwesten stören im Tagesverlauf zunehmend abschirmende Bewölkung sowie Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG verbreitet gute, über den Berghängen sehr gute CU-Thermik. Dabei Arbeitshöhen bis FL060. Von Osthessen bis nach Sachsen durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute bis sehr gute Wolkenthermik, Arbeitshöhen bis FL070, allerdings ab Mittag von Westen her Abschirmung und Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige, in Alpennähe gute Wolkenthermik. Ab dem Mittag im Bergland durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG meist mäßige Blauthermik, die vor allem nach Osten hin gezeichnet ist. An den Alpen durch Überentwicklungen gestört. Nach Westen hin zunehmend durch abschirmende Bewölkung gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 

 









 


FLIGHT TEAM
Rent a Glider
Bürklin
Alexander Schleicher
DG Flugzeugbau
TopMeteo
Peter H. Braasch
Deutscher Wetterdienst
Siebert
M+D Flugzeugbau
Cobra Trailer
Bitterwasser
HPH
LANGE Aviation GmbH
navITer
ILEC
Segelflugschule Wasserkuppe
FLARM
LXNAV
Jonker Sailplanes
Air Avionics
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
WINTER Instruments
Clouddancers
IMI Gliding
binder
Tost