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Wednesday, 03. June 2020 Nach der langen Corona-Pause startet die U25 Liga gleich mit Spitzenflügen translate news

Dabei stellt sich vor allem der Samstag, der 30.05 als ein absolut genialer Tag heraus. Die knackige Kaltluft reiht sich dank des starken Windes zu Wolkenstraßen und ermöglicht somit Liga Schnitte bis zu 140 km/h. Die Piloten aus Stadtlohn, Frederik Mensing und Lars Siepelmeyer nutzen die Chance und belegen den ersten Platz.
In Bayern und Baden-Württemberg wurden die schnellen Ligaflüge hauptsächlich auf der breitgelaufenen Schwäbischen Alb und unter einer Wolkenstraße, welche aus dem Rheintal bis über den Thüringer Wald stand, geflogen. Wie sieht es mit dem Titelverteidiger aus? Für Königsdorf verlief die erste Runde recht schwach. Das gute Alpenwetter blieb aus. Stattdessen mussten sie sich im Alpenvorland einen mittelmäßigen Schnitt erkämpfen.
In Homberg fand dieses Wochenende ein „kleiner Grand-Prix“ statt. Christian Lampert und Simon Briel fliegen am Samstag erst ihre Aufgabe und graben sich danach am Platz wieder aus, um anschließend den Liga Schnitt zu optimieren. Mit 225 Gesamtpunkten liegen sie in der ersten Runde auf dem dritten Platz.
 
Eric Schneider
 
Eric Schneider mit der OLC unter der Straße von Hammelburg bis über den Thüringer Wald.
Simon Briel und Christian Lampert während des Grand Prix.

 
Simon Briel bei der Optimierung des Liga Schnittes auf dem Rückenwindschenkel.

 


Wednesday, 03. June 2020 Ligastart mit Rückenwind: Optimierter Segelflug aus Blaubeuren translate news

Auf das vergangene Wochenende fieberten die Erst- und Zweitligavereine des Streckensegelflugs die letzten Wochen schon gespannt hin. Viel Zeit fürs Training blieb nicht, da ja erst seit kurzem wieder geflogen werden durfte. Zumindest das Wetter sollte für dieses Pfingstwochenende passen.
Am Samstag standen bei lebhaftem Ostwind schon früh Wolkenaufreihungen am Himmel über der schwäbischen Alb. Von den drei gestarteten Ligapiloten schaffte es am Samstag lediglich Martin Söll mit einem Flug bis in den Südschwarzwald mit 97 Punkten einen ordentlichen Schnitt abzuliefern. So war es klar, der Sonntag musste für den Rundenauftakt herhalten. So standen gleich acht teils mit Wasserballast gefüllte Hochleistungssegler am Startplatz des Zweitligavereins, der FLG Blaubeuren. Zunächst gegen den Ostwind geflogen kehrten sie zwischen Harburg und Waiting im Altmühltal um. Nun mit dem Wind im Rücken konnten der Sprint beginnen. Aus dem Altmühltal über die südliche Rieskante auf die Alb gesprungen wurde diese der Südkante entlang gen Westen geflogen, dann über Geisingen in den Südschwarzwald und teils bis kurz vor den Flugplatz Hotzenwald nahe Basel. Im Einzelsprint gelang dies dem Streckenrekordhalter ab Blaubeuren, Jens Minard am Besten. Er flog seinen Discus mit 133 km/h über die Wertungszeit. Im perfekten Teamflug flogen Oliver Stockinger und Philipp Söll den Wolkenaufreihungen entlang. Dirk Ströbl flog mit seiner LS -8 neo über den Feldberg, musste jedoch bei Todtnau das Gas etwas heraus nehmen, da er hier tief gekommen war und zunächst wieder einen Aufwind finden musste um den sicheren Heimflug anzutreten.
Als am Abend die Flüge zur Wertung hoch geladen wurden staunten die Piloten der FLG nicht schlecht. Mit so einem guten Ergebnis zum Rundenauftakt hatten sie nicht gerechnet. Mit über 4 Punkten Abstand war ihnen der Rundensieg der zweiten Liga sicher. Die Flüge dazu kamen von Minard 125 P. Söll 117 und Ströbl 114. Auch die Einzelleistung kann sich sehen lassen, so war Minards Flug an diesem Tag der schnellste in ganz Europa. Auch die Piloten des FSV Laichingen waren mit ihrem Rundenauftakt und Platz 4 sehr zufrieden. In der ersten Liga gewann die Fliegergruppe Wolf Hirth aus Kirchheim. Die Blaubeurer hoffen natürlich in den kommenden verbleibenden Runden dieser verkürzten Saison den erneuten Aufstieg in die erste Liga zu schaffen. Da dieses Jahr vermutlich keine lokalen Meisterschaften stattfinden werden, haben sie zumindest genug Piloten.
 
M.Söll
 
Aus dem Cockpit von Martin Söll
vor dem Start am Samstag.
Im Schlepp zum Rundensieg.
FLG Flotte vor dem Start.
 

Tuesday, 02. June 2020 AC Braunschweig startet mit Rang 17 in die neue Segelflug-Bundesligasaison translate news

Enger Teamflug zwischen Karsten Bennewitz und Knud Dombrowsky kurz vor Osnabrück.
Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die 1. Segelflug-Bundesliga, die eine relativ junge Variante des Streckensegelflugs ist, erst am zurückliegenden Wochenende starten. Aufgrund der dramatischen Verringerung des Verkehrsaufkommens im Rahmen der Corona-Krise sah sich die Geschäfts- und Betriebsleitung des Flughafens Braunschweig-Wolfsburg gezwungen, die Betriebszeiten auf 10 bis 18 Uhr Lokalzeit einzuschränken. Somit müssen die Braunschweiger Segelflieger spätestens um 17:15 Uhr hier landen, um anschließend in Ruhe die Segelflugzeuge abrüsten zu können.
Dieser Mannschaftswettbewerb für Vereine wird als dezentrale Konkurrenz auf einer Online-Plattform ausgetragen. Dabei fliegen Pilotinnen und Piloten deutschlandweit bis Ende August jeweils an den Wochenenden um Punkte. Gewertet werden die drei schnellsten Flüge eines Vereins, wobei die Berechnung der Geschwindigkeit, unabhängig von der Flugdauer, in einem geschwindigkeitsoptimierten Zeitfenster von zweieinhalb Stunden erfolgt.
Von den 700 Segelflugvereinen in Deutschland fliegen die 30 besten Teams in der 1. Segelflug-Bundesliga und dazu gehören auch die Aufwindjäger der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig, die in der Auftaktrunde mit 312,89 Speedpunkten mit Platz 17 und somit 4 Punkten im Mittelfeld landeten. Die Speedpunkte sind mit mit den geflogenen km/h vergleichbar.
Für die Braunschweiger, die an den beiden Wochenendtagen bei mäßiger bis mitunter auch guter Thermik mit insgesamt 9 Maschinen auf Punktejagd waren, sind folgende drei schnellste Piloten erfolgreich auf Strecke gewesen:
Knud Dombrowsky, Flugzeugtyp ASH 26E, 109,62 Speedpunkte,
Karsten Bennewitz, Ventus 2cM/18m, 108,91 Speedpunkte,
Klaus-Dieter Arntz, ASH 26E, 94,36 Speedpnukte,
Dombrowsky und Bennewitz flogen im engen Team zusammen und trieben ihre Maschinen unter den prächtigen Cumuluswolken mit Rückenwind bis fast an die holländische Grenze. Ihr Umkehrpunkt lag westlich von Emsdetten.
Arntz flog vom Segelflugzentrum Braunschweig-Waggum zunächst bis nach Lüneburg und schlug dann Westkurs ein, um anschließend Hannover großflächig zu umfliegen.
Der Rundensieg dieser Auftaktrunde ging mit schnellen 376,14 Speedpunkten nach Baden-Württemberg an die Fliegergruppe Wolf-Hirth.
 
Rolf Wagner

Tuesday, 02. June 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 30./31.5. (Runde 1) translate news

Das "erste" Ligawochende hatte vom Wetter her direkt einiges zu bieten - vor allem für die, deren Startplatz eher in der Westhälfte lag. Schon Tage vorher hatte sich ein stabiles Skandinavienhoch aufgebaut, auf dessen Südseite der Westen von trockenkühler Luft verwöhnt wurde. Nachteil für die östlichen Landesteile war ein Tief-/Trogsystem über Südosteuropa, das immer wieder abschirmende Feuchte hereinbrachte. Die Luftmasse hatte Potential - für Speed und Strecke ...
Samstag:
Das es am Samstag eher Feuchte im tieferen Niveau war, zeigt das Satellitenbild von 12 UTC (14 MESZ). Sowohl in den Nordosten als auch den Süden war die Feuchte aus dem Tief/Trog eingesickert. Das kräftige Hoch hatte eine ebensolch kräftige Inversion, unter der die Feuchte immer wieder ausbreitete. Der Vergleich von Satellitenbild und Flugspuren zeigt aber auch, dass es auch im Osten gut fliegbare Linien gab. Der Schwerpunkt lag aber eindeutig im Westen: Vom Emsland bis an den Schwarzwald lagen die Besten Linien unter den sich im Wind reihenden Cumuli. In der thermisch sehr guten Luftmasse - noch dazu an den Vortagen vertikal schon gut strukturiert - standen die ersten Quellungen dazu noch sehr früh am Himmel. Es war also auch ein Tag für die lange Strecke...
Die Luftmasse für den Folgetag lässt sichim Satellitenbild bereits im Ostseeumfeld ausmachen.
Sonntag:
In der Nacht hatte diese Luftmasse sich dann weiter nach Westen ausgebreitet. Dass vor allem der Südosten erneut unter dem Einfluss des Trogs lag - der jetzt vor allem durch Cirren störte - zeigt das Satellitenbild sehr klar. Zumindest optisch besser als der Vortag zeigten sich der Südwesten und der der flache Norden - zumindest westlich der Elbe. Östlich davon kam mit kräftigtem Wind weider eine neue, nun deutlich wärmere Luftmasse an.
Das Resultat zeigt sich dann auch in den Flugspuren: Unter den Abschirmungen und in der trockenwarmen Luftmasse im Norden war nicht viel zu holen. Im Gegensatz dazu gab es nach dem bereits sehr guten Vortag entlang der Westschiene nochmal einen "Wetter-Nachschlag", wobei sich Schwarzwald und Alb deutlich abheben. Der etwas schwächere Wind sorgte auch nicht mehr für die klaren Reihungen, so dass die Flüge im Vergleich zum Samstag deutlich flächiger ausfallen konnten.
Wer hat was draus gemacht?
Vorab kurz ein Blick auf die lange Strecke: Hier zeigte sich der Samstag nicht nur in der Menge der weiten vorne. Auch die Verteilung der Startplätze, von denen sie möglich waren, zeigt dies. Ja, der Schwerpunkt lag auch hier eher im Westen, aber selbst von Reinsdorf oder Jena konnte man Strecken an/über 900km fliegen.
Dass die Mannschaften auf den Liga-Start gebrannt haben, zeigt schon der Blick in den Zwischenstand vom Samstag-Abend: Liga 2 war bereits vollständig vertreten und auch in Liga 1 waren schon Füge von 28 Teams eingereicht.
Was man nach dem Satellitenbild vom Samstag nicht direkt vermutet, lag trotz der zahlreichen Ausbreitungen die Alb bereits vorne. Als mit Abstand Schnellster (über alle Ligen hinweg) war Sören Nölke von der Hahnweide aus unterwegs, der zwischen Westalb und Südschwarzwald satte 137 Speedpunkte (146km/h) vorlegte, knapp gefolgt von Markus Frank, der es von Aalen aus auf 130 Punkte (155 km/h) bringt. In der zwischenzeitlichen Gesamtwertung liegen die beiden Mannschaften weniger als 3 Punkte auseinander. Grund genug für Aalen, am Sonntag nochmal einen Angriff auf Platz 1 zu starten. Manfred Streicher gelang es zwar, das Mannschaftergebnis etwas zu verbessern, am Ende der Runde bleibt dennoch ein Abstand von etwas weniger als 2 Punkten und für die Fliegergruppe Wolf Hirth damit der Rundensieg.
Auch in anderen Landesteilen bot der Sonntag Gelegenheit, noch Plätze gut zu machen. So müssen sich Ludwigshafen und Lichtenfels trotz gut vorgelegter Flüge am Samstag noch von Walldürn und Rinteln überholen lassen. Den weitesten Sprung auf den vorderen Plätzen schaffte am Sonntag Rinteln von der Mönchsheide im nördlichen Rheinland-Pfalz aus: Madleen und Frerk Frommholz nutzten die dortigen guten Ausgangsbedingungen und flogen die Niedersachsen von Rang 8 kommend noch bis auf auf Rang 4 nach vorne.
Von hier lässt sich dann auch der Bogen zur Quali-Liga schlagen, die der LV Mönchsheide für sich entscheiden konnte. Die knappen 350 Speed-Punkte hätten dabei auch in den Bundesligen für einen Platz unter den Top 10 gereicht.
Auch in Liga 2 wurde schon am Samstag schnell geflogen. Der LSV Hofgeismar hatte 353 Punkte vorgelegt, von denen Johannes Bick mit 125 Speed-Punkten (143 km/h) unter den Reihungen am schnellsten unterwegs war. Am Sonntag sollte die FLG Blaubeuren doch noch an den Hessen vorbeiziehen. Vom zwischenzeitlichen Platz 25 rollten sie das Feld von hinten auf und zeigten, was im Sonntags-Wetter im Südwesten möglich war. Am Ende reicht es für Blaubeiuren die Runde mit knappen 4 Punkten Vorsprung für sich zu entschieden. Aber auch von Hannover aus gab es am Sonntag gute Linien: Niklas Hahn und Frederic Janssen bringen im Team den Hannoverschen Aero-Club bis auf Rang 3 nach vorne.
Im Rückblick lässt sich festhalten, dass das Wetter beim (verspäteten) Start in die Liga-Saison direkt für Bedingungen gesorgt hat, in denen alle Teams Punkte erfliegen konnten. Und Punkte im Niveau über 350 zeigen, dass es eine der schnelleren Runden war und zeugen damit auch von der Qualität der Luftmasse.
So darf es gerne weitergehen! Man darf also gespannt sein, wo die ab der Wochenmitte einfliessende Kaltluft das passende Wetterfenster für Runde 2 hinlegt ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Monday, 25. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 23./24.5. translate news

Am letzten Wochenende vor dem Liga-Start bot das Wetter für viele nochmal ausreichend Gelegeheit, den letzten technischen Schliff am Flieger durchzuführen. Der Platz in einer (geheizten) Werkstatt war vielfach dem Aufenthalt im Freien vorzuziehen ...
Samstag:
Schuld daran war ein Tief über dem Nordmeer, dessen langgestreckte Kalfront über Deutschland hinweg zog und dessen Bewölkung auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) deutlich zu sehen ist.
Gut zu sehen ist auch die an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden ankommende Rückseite. Deutlich reihen die Cumuli im kräftigen Westwind. In den darauf folgenden Stunden sollte sich die Rückseite noch weiter nach Osten ausbreiten. Auch wenn sich mit der Höhenkaltluft immer wieder Schauer entwickelten, konnte die frische Kaltluft vor allem im Nordwesten genutzt werden -, wie der Blick in die Flugspuren zeigt.
Sonntag:
Etwas anders zeigte sich das Himmelsbild am Sonntag. Die Kaltfront war inzwischen weit nach Südosten abgezogen. Während der Süden in den Einfluss eines Hochkeils kam, erreichte den Nordwesten bereits die nächste (Warmfront)Welle, die sich anschliessend zügig nach Ostsüdost ausbreitete und bis zum Nachmittag bis über den Main vorankam. Und im Süden war die kühle Luftmasse nicht ganz homogen, wie die kräftigen Entwicklungen zeigen, die u.a. zwischen Alb und Alpen auch für Schauer sorgten.
So lag der Schwerpunkt der Flüge nun im Südwesten mit klar gezeichneten Linien nördlich und südlich des Stuttgarter Luftraums - einmal den Reihungen im Westnordwestwind folgend und einmal entlang, bezeihungsweise den Reihungen hinter, der Alb.
Wer hat was draus gemacht?
Viel Gelegenheit boten beide Tage ja nicht, dafür waren die fliegbaren Bereiche an beiden Tagen zeitlich und räumlich recht eingeschränkt.
Am Samstag fällt in der Übersicht auf, dass die Flüge alle relativ spät begannen und je weiter der Startplatz nach Osten lag, natürlich um so länger. Trotzdem hatte es sich dann doch für den einen oder anderen gelohnt, diese Zeit in Kauf zu nehmen. Die frische Kaltluft hatte ja bereits einen guten Teil Wegstrecke "Überland" zurückgelegt und so konnte sich die Basis bereits im Vorfeld entwickeln. Sieht man sich die Barogramme des einen oder anderen Fluges an, so erkennt man, dass bereits zum (oder kurz nach dem Start) die Höhen erreicht wurden, die auch den weiteren Flug erreicht wurden waren. Und die Streckenwahl war natürlich durch die Reihungen vorgegeben, für die der Westwind sorgte. Den sowohl weitesten als auch schnellsten Flug des Samstags absolvierte Hermann Rosing von Borken aus. Die Taktik war klar: Den Reihungen folgend zuerst in den Westen in das berteits entwickelte Wetter und dann im Jojo wieder bis an die Front und dann wieder nach Westen, um dann ... Am Ende waren es 621km bzw. ein Schnitt von 125km/h (110 Speed-Punkte). Und das Ende war spät, denn die anhaltend leichte Kaltluftadvektion konnte die Thermik lange aufrecht erhalten. Als "letzter" landete Hatmut Heinke um 17:43 UTC, nachdem er von Delmenhort aus den Dollart umrundet hatte (ich denke der Flug war auch sicher interessanter als die Sportschau ).
Dass es am Wochenende sowohl noch etwas schneller als auch weiter ging, zeigen die Flüge vom Sonntag. Wie bereits gesehen, lag der Schwerpunkt der Flüge im Südwesten, wobei der Schwarzwald etwas ausgenommen war. Dagegen zeichneten sich die Linien nördlich (Pfalz bis an die Fränkische Alb) und südlich (Schwäbische und Fränkische Alb, bzw. südlich davon) von Stuttgart aus. Erstere war sicherlich auch durch die Reihungen getriggert. Diese nutzten Martin Theisinger/Yannik Frey von Landau aus. Vom Abflug weg ging es unter den Reihungen bis an die Donau hinter Ingolstadt. Und weil noch etwas Zeit bis zur Vollendung der 2,5h war, auch noch ein gutes Stück zurück. Mit 133 km/h (120 Speed-Punkte) waren die Pfälzer die mit Abstand schnellsten. Das Landau ein guter Ausgangspunkt war, bestätigen auch Henrik Bieler und David Schneider/Julia Keller - der Sieg in der Liga-Vorrunde-Teil 2 geht damit an die DJK Landau, die drei der vordersten 5 Plätze im Speed-OLC belegen. Nadja Eisenmenger schafft von Pattonville Ludwigsburg aus den punkthöchsten Flug (713 Punkte) und nutzt dabei beide Linien. Dieter Sinn flog mit 835km zwar die meisten kilometer, aber da er auf dem Heimweg nach Baumerlenbach zünden muss, entgehen ihm die Dreiecks-Punkte.
Zwei weitere Flüge möchte ich nicht unerwähnt lassen: Zum einen Uli Schwenk, der sich offenbar die Schönheiten des Rheintals bei Speyer aus nächster Nähe gönnen wollte und - wenn schon tief, warum dann nicht auch weiter so - dann den Hangwind an der Alb-Vorderkante nutzte. Die Flugspur zeigt auch, wie viele Kilometer man machen kann, wenn man einen Rückenwindbart kurbelt. Eher ungeplant tief/mühselich war Michael Schlaich unterwegs. Nachdem er in der Speedwertung auch vorne dabei war, gestaltete sich sein Rückflug nach Winzeln dann doch eher schwierig. "Mi", besten Dank an dieser Stelle für Deine Kommentare, die einen guten Eindruck Deiner Flüge hinterlassen und immer interessant zu lesen sind. So - und nächste Woche geht's dann "richtig" los ...
 
Bernd Fischer
 
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Thursday, 21. May 2020 BEENDET: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC aus Gründen Covid 19 translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 21.05.2020 wieder unverändert fortgeführt.
Der OLC wünscht euch erfogreiche Flüge.

Thursday, 21. May 2020 LLL: Liga legt los! translate news

'Die Ligen in GE und US ... 2019 und 2020  mit Aufsteigern und Absteigern
Ungeduldig mussten die Ligapiloten warten. Nun gehen endlich alle OLC-Segelflug-Ligen am Pfingstwochenende (30./31.Mai) los!
Was war seit dem geplanten Ligastart (18.April) passiert? Einschränkungen durch Corona überall. Uneinheitliche Regeldetails erzeugten ein großes Durcheinander in der Auslegung der Verordnungen. Jeder neue Ansatz war sicher notwendig, aber brachte irgendwie auch einen Kollateralschaden für eine gewisse Gruppe von Menschen. Diese waren oft uneinsichtig und blickten dann neidvoll auf Andere, bis hin zu Anzeigen unter Freunden! Gelebte Solidarität innerhalb der EU- und Bundesländer und bis hinunter in die einzelnen Vereine ist scheinbar während Krisenzeiten schwierig durchzuhalten, obwohl gerade da ein Zusammenhalt außerordentlich wichtig wäre. Besonders polarisierend hat sich die Diskussion leider innerhalb der Segelfluggemeinde entwickelt. Es gibt bei solchen ungeplanten „Großereignissen“ mit den einhergehenden gewaltigen Einschnitten in einer föderalen Struktur natürlich immer Gewinner und Verlierer. Einen sehr schweren Stand hatten und haben deshalb die verantwortlichen Entscheider auf allen Ebenen. Hier ließ der Vorstand das Fliegen zu, dort tauschte er sogar die Hallenschlösser aus, damit niemand ein Flugzeug auch nur anrühren konnte. Protestbriefe und sogar persönliche Anfeindungen blieben dann nicht aus. Die Folgen und die Lehren aus dieser Krise werden uns wohl noch lange beschäftigen.
Der OLC als weltweit anerkanntes Wertungsportal für Piloten zeigte sich als Fels in der Brandung, ließ unfundierte Kritiken abprallen, überschritt keine Kompetenz in der Bevormundung von eigenverantwortlichen Piloten und übernahm auch zu keiner Zeit die Auslegungshoheit von Vorschriften oder die Prüfung der Einhaltung von gesetzlichen Rahmenbedingungen – wie er dies übrigens auch nicht für Luftraumverletzungen, Flugzeuggewichte, Pilotenscheine, etc. tut! Nur aus Fairnessgründen musste natürlich der sportliche Vergleich, sprich die Wertungslisten von OLC-Plus, OLC-Speed und die Ligen ausgesetzt werden.
Verkürzte Saison, spannendere Runden
Nun bleiben 13 Ligarunden im Jahr 2020 übrig, um würdige Meister und Aufsteiger, sowie auch die unausweichlichen Absteiger zu ermitteln. Bis auf eine kleine Regeländerung bei der U25-Liga – es bilden nur noch zwei Jung-Piloten eine Mannschaft – bleibt alles beim bewährten Alten. Die kürzere Ligasaison wird aber allen ambitionierten Vereinen einen noch größeren Fokus auf die vollständige Besetzung jeder einzelnen Runde abfordern. Verluste von „Big Points“ bei schlechterem Wetter können weniger gut ausgeglichen werden als dies mit den standardgemäßen 19 Runden der Fall ist. Zudem könnte die Abwesenheit von „Key Playern“ in der Sommerurlaubszeit einen größeren negativen Effekt haben.
Jedoch hat die Geschichte der OLC-Liga immer gezeigt, dass trotz einiger Anpassungen der Regeln, immer wieder die gleichen Faktoren maßgebend sind, um vorne in der Rangliste dabei zu sein: ein solider Grundstock an guten Piloten, hohe Motivation, ein guter Teamgeist, Unterstützung vom Vereinsumfeld, gute Regelkenntnisse und deren Anwendung bei der Flugtaktik. Entsprechende Eigenschaften werden die Gewinnerteams auch 2020 sicher wieder vorweisen, kürzere Saison hin oder her.
Ein weiterer Jahrhundertsommer kann kommen
Sicher sind schon ein paar gute und schnelle Wochenenden dem Lockdown zum Opfer gefallen. Aber gerade die letzten Jahre haben gezeigt, dass die besten Liga-Wetterlagen nicht nur am Anfang einer Saison liegen – wie im Rekordjahr 2018, sondern wie 2019 eher in den letzten sechs Runden. So wurden gute Rundensiege mit hervorragenden Mannschaftsleistungen von über 380 Speedpunkten im Juli und August erflogen. Beispielhaft sind die Saisonbestleistungen von 399 und 394 Punkten von Lichtenfels und Rinteln ab Mitte Juli in den Runden 14 und 17 erzielt worden.
Nachdem es 2019 nur Absteiger aus Baden-Württemberg in allen Ligen gab – und keinen einzigen Aufsteiger, ist den dortigen Mannschaften ein faireres Wetter über die Rest-Saison zu wünschen. Allerdings kommt zum Beispiel den verbliebenen drei Erstligisten aus dem Südwesten ein Phänomen zu Gute, welches schon mehrfach früheren Gutplatzierten in anderen Bundesländern geholfen hat: Je weniger Mannschaften aus ähnlichem Gebiet in der Konkurrenz, je weniger nimmt man sich bei gutem Wetter in dieser Region gegenseitig die Rundenpunkte ab. Sollte die Zahl pro Region jedoch weiter sinken, verschwindet der Vorteil wieder, weil sich für nur eine gute Mannschaft auch kein Abstand zur Konkurrenz aus anderen Regionen bilden kann. Königsdorf als quasi einziger Verein aus der Alpenregion musste dies beispielhaft in den vergangenen Jahren immer wieder schmerzlich erfahren.
Ein bisschen Vorbereitung hilft immer
Hoffentlich hat die Zeit seit Lockerung der Einschränkungen gereicht, damit auch alle Ligapiloten ihre obligatorischen Überprüfungs- und Gewöhnungsflüge hinter sich bringen, sowie auch noch etwas Speedtraining absolvieren konnten. Die letzten beiden Wochen haben ja mit vielen Tausendern und schnellen Flügen bei guter und hoher Thermik schon nette Flüge zugelassen. Also: Rechner auf Ligaoptimierung programmieren, nochmal die Regeln überfliegen, die Mannschaft motivieren, eine Taktik bereitlegen und die Flügel putzen! So dürfte dem großen Spaß der Ligafliegerei – auch bei einer verkürzten Saison – ab dem Pfingstsamstag nichts mehr im Wege stehen.
Wir wünschen allen Mannschaften schöne schnelle Flüge. Dem Meister aus Rinteln viel Erfolg bei der Titelverteidigung, den Jägern etwas mehr Fortune als letztes Jahr, den Aufsteigern die nie endende Hoffnung auf den Verbleib und den Absteigern einen sofortigen Wiederaufstieg! Haltet Abstand, am Boden wie in der Luft und bleibt gesund!
 
Heiko Hertrich

 

 

 

Wednesday, 20. May 2020 Definitive launch of the OLC leagues 2020 translate news

As already announced in the OLC magazine on 17 April, all OLC leagues will start on 30/31 May with the first round.
The last round will be flown on 22/23 August.
This is a fully-fledged league season with then 13 rounds.
It concerns -
Germany: Segelflug-Bundesliga, 2. Segelflug-Bundesliga, Quali-Liga, Landes-Klassen, U25 Junioren-Liga
The Netherlands: OLC-League, U25 Junior League
Canada: OLC League
USA: Gold League, Silver League, U25 Junior League
...and several other leagues.

All the best - your OLC team ;-)

Monday, 18. May 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Wochenende 16./17.5. translate news

An diesem Wochenende ging der Himmel auf .... Die vorhergehende Woche war die Woche der Eisheiligen. Passend dazu - fast wie im Bilderbuch - brach Montag die arktische Kaltluft von Nordwesten ein. Da das alleine nicht reicht, stand auch gleich ein Hoch parat, das die eingeflossene trockene Luftmasse stabilisierte. Im Süden hatte sie zuerst zwar etwas Mühe, konnte sich aber dann doch rechtzeitig zum Wochenende durchsetzen. Der Norden hatte gleichzeitig immer wieder mit den Ausläufern am Südwestrand eines Troges Skandinavien zu tun.
Samstag:
So auch am Samstag. Deutlich sieht man auf dem Satellitenbild von 12UTC (14 MESZ) dichte Bewölkung, wo sich die von der Nordsee eingeflossene Feuchte unter der Inversion ausbreitete. Auch ein schmales, aber dichtes Cirrenfeld, das gegen Mittag die Grenze zu BeNeLux in Richtung Südosten überquert hatte, sollte sich für einige Piloten als Hindernis herausstellen.
Weiter im Süden waren die Bedingungen nahezu störungsfrei. Die Trockenheit der Luftmasse zeigt sich auch darin, dass es über weiten Teilen nur wenig entwickelte. Deutlich erkennbar sind aber die gut entwickelten Linien über der Alb, die flächige Entwicklungen über (dem Osten von) Bayern aber auch die im Grenzbereich zwischen der feuchten Luft im Norden und der trockeneren Luftmasse südlich davon.
Sonntag:
Die Konstallation der Druckgebiete und der Luftmasse hat sich gegenüber dem Vortag kaum geändert. Die im Westwind von den Niederlanden und der Nordsee her nachfliessende Feuchte breitete aber nur noch im Nordwesten stärker aus. Östlich von Elbe/Saale war es jetzt offener und der Wind konnte die Cumuli schön reihen. Auch über der Mitte und dem Süden gab es wieder Entwicklungen - und die teilweise schon sehr früh - beschränkte sich aber eher auf Mittelgebirge.
Das sich über das Wochenende so gutes Wetter entwickelte, ist neben der Luftmasse an sich noch zwei weiteren Dingen geschuldet:
Die Lage hatte ein paar Tage Zeit, sich aufzubauen. Dadurch kann sich die Luftmasse Tag für Tag vertikal immer wieder durchmischen und damit strukturieren. Der so wichtige vertikale Temperaturgradient änderte sich dann oberhalb der nächtlichen Bodeninversion nicht mehr. Heizt die Inversion morgens weg - und das geht in der klaren Luft sehr schnell - steht mit einem Schlag fast die komplette Arbeitshöhe des Vortages zur Verfügung. Man hat also schon früh gute Arbeitshöhen.
Und dann die trockene Vorgeschichte: Nachdem der April schon knochentrocken war, stand ihm der Mai in weiten Teilen kaum nach. Die Erwärmung des Bodens wird also kaum bis gar nicht durch Feuchtigekeit am Boden (sei es durch Tau oder Regen) gestört. Beide Faktoren kamen in idealer Weise noch zu der guten Luftmasse dazu ...
Wer hat was draus gemacht?
Viele! 'ne ganze Menge! Kaum ein Monat wie der Mai lässt solche Kombinationen aus Kaltluft, Hochdruck und bereits ausreichend Tageslänge zu. So fallen natürlich zuerst - und da kann man bereits am ersten Tag des Kaltlufteinbruchs beginnen - die langen Strecken im OLC-Plus auf: Montag: 1x über 1000km, Dienstag: 4x über 1000km, MIttwoch: ein "kleiner Duchhänger", Donnerstag: 13x über 1000km, 1x über 1100km, zahlreiche Flüge über 900km, Freitag: 4x über 1000km. Fairerweise muss man sagen, dass der Norden und die Mitte im Vorteil waren, weil im Süden immer wieder die alte Front durchwellte und hier eigentlich nur der Dienstag gut war.
Die Verhältnisse sollten sich zum Wochenende zwar nicht komplett drehen, aber nun den Schwerpunkt eher über die Mitte und den Süden verlagern, denn die Front hatte sich endlich verzogen.
So am Samstag, an dem - auch das eine typische Eigenschaft der Luftmasse - die Entwicklung schon früh losging. Eine eindeutige Rennstrecke ist den vier punkthöchsten Flügen vom Samstag nicht gemein, auch wenn sie alle auf / an der Alb ihren Anfang nahmen. Ein Blick in die Abflüge im Vergleich ist doch interessant. Maximilian Schäfer, der den punkthöchsten Flug schaffte, war als erster in der vier besten in den Luft. Er liess sich noch aus größerer Höhe in die in die sich entwickelnde Thermik fallen. Ähnlich machte es auch Max Kollmar, der am Ende von Donauwörth aus den weitesten Flug (1055km) machte. Sören Nölke, der ca. 20min später ebenfalls auf der Hahnweide abhob, konnte bereits aus dem Schlepp heraus Höhe machen. Simon Schröder dagegen war nochmal 20min später (und damit eine gute 3/4-Stunde nach den Frühstartern) in der Luft. Mit "nur" 975km konnte er punktemäßig durch das anteilig größte Dreieck in die 1000-er Phalanx einbrechen.
Nachdem der OLC-Plus vom Samstag also fest in der Hand der Youngsters (oder Jüngeren ) war, legten am Sonntag die alten Herren nach: Sowohl in Bayreuth als auch in Locktow muss der Wecker früh geklingelt haben, denn bereits um 7:14 hob Alex Müller vom Bindlacher Berg ab, fast zeitgleich war auch Bernd Goretzki in der Luft. Neben dem frühen Start wird hier auch der Blick in die Strecken interessant: Eins fällt gleich auf: Während Alex die klassischen Linien abfliegt und es so schafft, in die 1000km ein Dreieck von fast 930km zu legen, muss Bernd in dem etwas eingeschränkteren Wetterraum im Nordosten zirkeln, um auch Punkte für's flächige Fliegen mitzunehmen. Am Ende hat dann Alex bei den OLC-Punkten knapp die Nase vorn.
Aber die Wetterlage hat natürlich nicht nur was für die lange Strecke zu bieten, denn knackige Kaltluft bringt auch knackige Schnitte: Hier kann man auf dem Flugspuren schon die schnellen Linien am Samstag und Sonntag ausmachen die sich im Satellitenbild als Wolkestrassen widerspiegeln - Wind muss also auch mit im Spiel gewesen sein. Den punkthöchsten Flug im Speed-OLC macht am Samstag Max Gödde, der sich von der Düsseldorfer Wolfsaap ins Bergische gehangelt hat und dann bis an die Saale (und ein Stückchen zurück) innerhalb der Wertungszeit über knapp 325km laufen ließ. Noch ein bisschen zügiger, aber auch hier ganz klassisch mit dem Wind, ging es am Sonntag aus der Heide über den Fläming Richtung Spreewald. Unter den 8 schnellsten findet man gleich 3 Piloten aus Brandenburg/Havel, von denen Rolf Engelhardt der schnellste war. Im Team mit Lothar Dittmer ging es für sie natürlich erstmal gegen den Wind bis kurz hinter Wolfsburg und dann mit dem Wind bis zur Schwarzen Pumpe (und noch ein Stück zurück). Mit 126,29 Punkten war Rolf am Ende nur einen (Index-)Wimpernschlag - also 0,03 Punkte - schneller als Niklas Hahn, der von Oppershausen auf einer ähnlichen Linie unterwegs war and dabei im Team von Frederic Janssen begleitet wurde.
Ein deutliches Ausrufezeichen aus Brandenburg (Liga 1) und Hannover (Aufsteiger in Liga 2).
Und die Saison fängt ja gerade erst an. Und das mit den Lostagen/Bauernregeln ist auch so eine Sache: Der Zeitraum der Eisheiligen wurde 1582 durch die gregorianische Kalenderreform ja ein gutes Stück nach vorne verlegt - also auch von höherer Stelle steht einem neuerlichen Kaltlufteinbruch erstmal nichts entgegen (ausser vielleicht, dass die Regel wahrscheinlich zu einer Mittelalterlichen Kälteperiode aufgestellt wurde und wir heute klimatologisch in die andere Richtung unterwegs sind - aber es ist eben immer noch Wetter).
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Thursday, 14. May 2020 “Streckenflug – leicht gemacht” translate news

Es mangelt zwar nicht an Segelfluglektüre, aber für Piloten die am gesamten gebündelten Wissen interessiert sind, ist dieses Buch sicher die erste Wahl. Der Deutsch-Australier Bernhard Eckey ist Rekordpilot und war jahrelang Cheftrainer des südaustralischen Segelflugverbandes. Schon 2011 hat er mit seiner Erstausgabe einen Bestseller gelandet, aber mit der erweiterten und aktualisierten Neuauflage hat er ein bereits herausragendes Buch weiter perfektioniert. Man merkt, dass der Autor seine Leidenschaft für den Sport und seine Flugerfahrung auf allen fünf Kontinenten einfliessen lassen hat. Es wundert darum nicht, dass sein Werk bereits in vier Sprachen erschienen ist und schon an vielen Stellen der Welt als Leitfaden für Leistungskurse dient.
Wer immer noch etwas dazulernen möchte, und wer ein hochwertiges und preis-wertes Buch mit atemberaubender Bebilderung aus allen Teilen der Welt liebt, der wird “Streckenflug – leicht gemacht” sicher nicht nur einmal lesen. Der Autor geht weit über das Allgemeinwissen hinaus, sodass “Streckenflug – leicht gemacht” nicht nur eine wahre Schatztruhe für ambitionierte Segelflieger ist, sondern auch für Anhänger anderer lautloser Flugsportarten enorm viel zu bieten hat.
Besonders beeindruckend ist die uneingeschränkte Praxisnähe mit einfachem und logischem Textaufbau sowie leicht nachvollziehbaren Begründungen. Der beispiel-lose Umfang (423 Seiten und mehr als 180 Grafiken) deutet klar darauf hin, dass kein Bereich vernachlässigt wurde. Sogar der Sportpsychologie wurde ein an-gemessen hoher Stellenwert eingeräumt.
Neben dem effizienten Nutzen von Aufwinden wird Wetter, Überlandflugstrategien, Sicherheit beim Aussenlanden, Geschwindigkeitsoptimierung, Wettbewerbs-strategien sowie Hang– und Wellenflug so leicht verdaulich und so ausführlich behandelt wie in keinem anderen Buch. Die logischen Erklärungsansätze machen es einfach, in schwierigen Situationen spontan richtig zu entscheiden.
Mit anderen Worten, diese ‘Bibel’ sollte neben dem Lesesessel jedes Segelfliegers seinen Stammplatz haben.
ISBN 978-0-9807349-5-9
 
Zu kaufen gibt es das Buch auch beim OLC-Sponsor Siebert.
 

Wednesday, 13. May 2020 Leidenschaft, Spannung und Speed – die Ligasaison startet am 30./31. Mai translate news

Das Warten hat ein Ende. Am 30. und 31.Mai startet definitiv die diesjährige Ligasaison. Auch wenn 2020 anders ist und aufgrund der Corona-Pandemie nur 13 Wochen vor uns liegen, steht Krimi pur auf dem Programm. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass die Entscheidungen nicht selten hauchdünn waren und teilweise erst in der letzten Runde gefallen sind. Wer erfolgreich sein will, sollte jedes fliegbare Wochenende nutzen und sei das Wetterfenster noch so klein. Also Winterstaub von den Flächen wedeln und ran an den Start. Mit nur zweieinhalb Stunden Aufwand kann jeder für wertvolle Punkte seines Teams sorgen.
Ligafliegen belebt den Verein
Das Team ist der Schlüssel zum Erfolg. Denn nur gemeinsam wird es gelingen, Ziele zu erreichen oder gar an die Spitze zu fliegen. Und das hat einen weiteren positiven Effekt. Begeisterte Ligaflieger berichten, es kommt mehr Leben und Aktivität in den Verein. „Durch die Liga fliegen wir bei Wetterlagen, bei denen wir früher nie ausgeräumt hätten.“ Diese Aussage wird immer wieder angeführt. Insgesamt steigt die Auslastung der Flugzeuge und die Streckenflugaktivität nimmt zu.
Das Wetter, mögliche Flugstrecken und wer fliegt wann gemeinsam zu besprechen, erhöht nicht nur die Erfolgschancen, sondern fördert die Kommunikation und den Austausch im Verein. Gemeinsam die Echtzeit-Ergebnissen nach dem Flugtag auszuwerten ist aufregend. Wer einmal erlebt hat wie es ist, mit der Truppe die Flüge an den OLC zu melden und den Punkten entgegenzufiebern, kann das kommende Wochenende kaum erwarten. Ein Ziel vor Augen, die Leistungsgrenzen austesten und sich mit anderen messen können, das sind enorme Motoren für die Motivation.
Ligafliegen ist für Jeden
Jetzt könnte man meinen: Wer in der Bundesliga und in der 2. Bundesliga fliegt, steht fest. Entfällt das Ligafliegen also für einen großen Teil der Vereine? Irrtum. Für jeden gibt es die passende Liga.
Nach der Saison gibt es in der Bundesliga und der 2. Bundesliga sieben Absteiger und entsprechend aus den unteren Ligen Aufsteiger. Fix ist also dauerhaft gar nichts. Jeder Verein, der nicht in diesen beiden Ligen fliegt, nimmt automatisch an der Quali-Liga teil und kann dort Gas geben. Die besten sieben Teams steigen auf.
Wem diese Ziele zu hochgesteckt sind, der sollte sich auf die Landesklassen konzentrieren. In jedem Bundesland gibt es eine Wertung – und zwar ohne die Bundesliga- und 2. Bundesliga-Vereine. Und plötzlich werden Ziele für viele realistisch.
Da die Alpen fliegerisch spezielle Bedingungen ihr eigen nennen, entstand die länderübergreifende Alpen-Liga. Teilnehmen kann hier jeder Verein. Bedingung ist, dass 50 Prozent des Fluges im festgelegten Alpengebiet stattfinden. Für Fans des Bergfliegens eine sportliche und spannende Herausforderung.
Ligafliegen speziell für junge Piloten bis 25
Die Nachwuchsförderung liegt dem OLC besonders am Herzen. Hat der Verein eine aktive erste Mannschaft, ist es für viele Junioren unmöglich, dort mitzuhalten. In diesem Fall würde die Motivation der Youngsters schnell sinken. Daher gibt es seit einigen Jahren die U25 Liga und die dazugehörigen U25 Landesklassen, in denen alle Jugendlichen bis 25 Jahre teilnehmen. Eine Liga, die von Anfang an zu Begeisterung führte.
Lang ersehnt und jetzt neu: Schon ein Zweier-Team bildet eine Mannschaft.
Ligafliegen hat einfache Regeln
Die Regeln sind einfach und für alle Ligen in den Grundzügen identisch. Werden die Flüge im OLC gemeldet, nimmt man automatisch teil. Jeder Verein fliegt entweder in der Bundesliga, der 2. Bundesliga oder der Quali-Liga. Parallel erfolgt eine Wertung in der World League (Nordhalbkugel) und für alle Nicht-Bundesliga-Vereine in den Landesklassen. Darüber hinaus kann jeder Verein eine U25-Mannschaft stellen.
Unterschiedlich sind die zugelassenen Fluggebiete. So zählen weltweite Flüge nicht in den deutschen Ligen. Für die länderübergreifende Alpenliga werden Flüge im definierten Alpengebiet gerechnet. Der Verein muss dabei kein Alpenanrainer sein.
Die drei schnellsten Piloten eines Vereins (Ausnahme U25: zwei) jedes Wochenendes werden gewertet. Es wird jeweils das beste zweieinhalbstündige Zeitfenster „herausgeschnitten“. Wie in der Formel-1-Wertung bekommt der Siegerverein unabhängig von den Bedingungen immer gleich viele Punkte. Auf den folgenden Plätzen wird jeweils ein Punkt abgezogen. Mindestens einen Trostpunkt erhält jedes teilnehmende Team. Eine oder gar mehrere Nullrunden können am Ende bitter werden, denn die Ergebnisse addieren sich über die Runden.
Ligafliegen mit einem Lächeln starten
Also auf keinen Fall die erste Runde verpassen. Jeder Punkt zählt. Und ein Lächeln neben dem Namen ziert diesen besonders und zählt für den Erhalt des Segelflugsports. Mit jedem Smiley für nur 12 Euro im Jahr wird unter anderem das Ligafliegen und die Jugendförderung unterstützt.
 
 

Saturday, 02. May 2020 OLC-Reaktion zu Covid 19 für Deutschland: Unterbrechung der Gesamtwertungen OLC-Plus & Speed-OLC translate news

Die Gesamtwertungen für DEUTSCHLAND des OLC-Jahres 2020 für den OLC-Plus Champion, für die Junior Challenge und für den Speed-OLC Champion sowie den Young Eagle Speed Cup werden ab dem 17.03.2020 unterbrochen. Über eine Fortführung der Wertungen, wenn sich Bedingungen wieder normalisiert haben, wird im OLC-Magazin rechtzeitig informiert.
Das OLC-Portal selbst ist weiterhin uneingeschränkt aktiv (für Deutschland betrifft das in erster Linie die jeweiligen Tageswertungen).
Der OLC wünscht allen Teilnehmern eine baldige Rückkehr zu den gewohnten Verhältnissen.

Wednesday, 29. April 2020 Appell Nr. 2 der LSG Bayreuth an die Verbände: Setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!! translate news

Sehr geehrte LVB-Geschäftsführung,

zunächst möchte ich erwähnen, dass ich mit Eurer Arbeit in den letzten Jahren durchaus nicht unzufrieden war und mir durchaus bewusst ist, dass Verbandsarbeit in einem Spannungsfeld zwischen den Erwartungen der Mitglieder und guten Kontakten zu den politischen Entscheidungsträgern steht.

Dennoch kann ich die aktuelle Verbandspolitik in Bezug auf die Corona-Maßnahmen nicht mehr nachvollziehen. Aufgrund wichtiger Geschäftsreisen habe ich in den letzten Wochen mit der Motormaschine 6 Bundesländer durchflogen und kann feststellen, dass überall um ein Vielfaches mehr Luftsport betrieben wird als in Bayern. Auch im benachbarten Tschechien wird über die ganze Zeit der Maßnahmen praktisch uneingeschränkt Luftsport betrieben, weil eine Verordnung des tschechischen Gesundheitsministeriums ausdrücklich die Sportarten - darunter Sportfliegerei - benennt, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen betrieben werden können.

Anstatt freiwillig jede Art von Luftsport zu unterbinden, wäre es vielmehr wünschenswert, dass sich der Verband dafür einsetzt, in Bayern endlich, wie in vielen Nachbarländer, Regelungen zu finden, die eine Ausübung unseres Sports unter Beachtung der gebotenen Abstandsregeln ermöglicht.

Ich bin selbst Rechtsanwalt und vertrete beruflich die Interessen von Unternehmen und Einzelpersonen. Es ist in einer rechtsstaatlichen Demokratie überhaupt nichts verwerfliches, die spezifischen eigenen Interessen gegenüber der Politik und anderen Interessengruppen zu vertreten. Im Gegenteil: der LVB existiert zu keinem anderen Zweck als zur Vertretung der gemeinsamen Interessen seiner Mitglieder. Deshalb rufe ich Euch auf: Vertretet endlich energisch unsere Interessen gegenüber den Maßnahmen der bayerischen Politik!

Es nützt niemand anderem, wenn wir auf das Fliegen sogar unter der Prämisse der Einhaltung strengster Abstandsregeln verzichten. Das Argument aus dem Rundschreiben des DAeC, man könne es der Bevölkerung nicht zumuten, ein Flugzeug am Himmel fliegen zu sehen, zeugt aus meiner Sicht von einem grundfalschen Verständnis unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung. Freiheitseinschränkungen müssen nämlich in Deutschland immer verhältnismäßig sein. Auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten übertragen sich Viren nun einmal. Dies rechtfertigt die strengen Verbote auf dem Kinderspielplatz und im Kindergarten. In der Luft und am Flugplatz sind die Verbote dagegen nicht verhältnismäßig, da hier die Schutzregeln sehr gut eingehalten werden können und sich der Virus dadurch praktisch nicht übertragen kann.

Bitte ermöglichen Sie uns zumindest einen Flugbetrieb unter Auflagen! Die aktuell geltenden Verordnungen der bayerischen Regierung ermöglichen in Bezug auf unseren Sport bereits eine viel liberalere Auslegung als sie derzeit praktiziert wird. Bitte wirken Sie darauf hin, dass die Vereine so wenig wie möglich weitere finanzielle Schäden erleiden! Ermöglichen Sie es den Piloten, in Übung zu bleiben und somit die wichtigste Voraussetzung für Flugsicherheit zu erhalten! Bitte nehmen Sie keine Rücksicht auf andere Sportverbände auf Grundlage einer falsch verstandenen Solidarität mit anderen Sportarten, die leider unter Einhaltung der gebotenen Abstandsmaßnahmen nicht ausgeübt werden können.

Auch im Namen zahlreicher weiterer Mitglieder der LSG Bayreuth fordere ich Sie auf: Bitte erfüllen Sie Ihre Aufgabe und setzen Sie sich endlich energisch und nötigenfalls auch konfliktbereit für die Ermöglichung unseres Sports in diesen Zeiten ein!
 
Mit freundlichen Grüßen,

Sven Höbel
Mitglied und Fluglehrer bei der Luftsportgemeinschaft Bayreuth e.V.

Tuesday, 28. April 2020 Appell der LSG Bayreuth an die Verbände: Mehr Engagement bitte für Erleichterungen im Luftsport! translate news

Mit einem eindringlichen Aufruf wendet sich am 24.4.2020 Johannes Bühler, der 1. Vorsitzende der Luftsportgemeinschaft Bayreuth, in einem Brief an LVB-Geschäftsführer Herwart Meyer. Der Vorwurf: "Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen zum 04.05."

Der Brief im Wortlaut

Betreff: Beschränkungern im Luftsport

Sehr geehrter Herr Meyer,

ich wende mich heute persönlich an Sie, weil ich die Vorgänge um die Nichtöffnung von zu-
mindest Teilen des Luftsport für kontraproduktiv hinsichtlich des lnfektionsschutzgesetzes
halte, um nicht zu sagen, für gefährlich.

lch hatte schon Anfang April sowohl Herrn MP Dr. Söder, als auch Herrn Klett Schreiben
geschickt, in welchen ich dargelegt hatte, dass das Fliegen in Teilbereichen sehr wohl mit
den Restriktionen des lnfektionsschutzgesetzes zu vereinbaren sei und man dies bitte bei
den zum 19.04. anstehenden Exit Diskussionen berücksichtigen möge. Wie allseits bekannt,
hat sich in Bayern nichts geändert.

Leider hat der DAeC zwischenzeitlich eine Neiddiskussion vom Zaun gebrochen und auch
der LVB mit seinem Schreiben an den MP Dr. Söder vom '18.04. viel, viel zu spät reagiert.

Jetzt verstecken sich alle hinter einem BLSV, DOSB etc. und ,,erwarten" Erleichterungen
zum 04.05.

Wir, die Mitglieder des DAeC und LVBs, erwarten aber keine Gleichstellung aus politischen
Erwägungen mit anderen Sportlern, wir erwarten, dass unsere Dachverbände unsere lnte-
ressen vertreten und die Politik in Richtung einer Öffnung unserer Fliegerei hinbewegen.

Der vollständige Brief findet sich hier.

Monday, 27. April 2020 Die aktuelle Situation zur Wiederaufnahme des Segelfluges in den vier größten Bundesländern translate news

Baden-Württemberg:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Baden-Württembergischer Luftfahrt-Verband
https://www.bwlv.de/verband-service/aktuellesnews/alle-news.html
Bayern:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: Luftsport-Verband Bayern
https://www.lvbayern.de/mitgliederservice/service-allgemein/news/
Niedersachsen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn (Start der Lockerung).
Quelle: Luftsport-Verband Niedersachsen
https://www.lsvni.de/index.php/verbands-infos/corona-aktuell
Nordrhein-Westfalen:
Aktuell keine Informationen zu einem konkreten Wiederbeginn.
Quelle: AEROCLUB NRW
https://www.aeroclub-nrw.de/aktuelles/

Der Stand der Informationen ist Montag 27.04. um 20:00 Uhr

Sunday, 26. April 2020 Piloten-Kommentar von Mathias Brandt (LSV Bückeburg-Weinberg) vom Flug am 25.4.2020 translate news

Hier geht es zum Flug im OLC.
 ... was für ein schöner Tag ;-)
Zumindest für NRW wurden Flüge mit Eigenstarter wieder "erlaubt".
Ich habe es einfach nur genossen und möchte mich hier auch nicht großartig über die gegenwärtige Situation auslassen. Ich kann Winfried Kassera (kassera.de) und den Anmerkungen von Markus Kries zu seinem Flug vom 10.04. nur zustimmen!
Ich finde es beschämend, dass der DSV, der den Anspruch stellt, unser Fachverband zu sein, sich dagegen stellt, das Wenige, was wir legal durchführen dürfen, auch zu nutzen. Solidarität ist nicht, zu verzichten wenn der Verzicht niemandem nutzt!! Übrigens haben alle meine Bekannten Nichtsegelflieger Unverständnis geäußert, warum wir denn unseren Sport nicht ausüben dürfen und über Geschichten wie "Oskar" nur den Kopf geschüttelt!!
Selbst der DAeC, dem der DSV abspricht, Vertreter der deutschen Segelflieger zu sein, setzt sich für uns Segelflieger ein. Zumindest war dieses von den LV RP und NRW wie auch vom Präsidenten der Bundesgeschäftsstelle. Ich hoffe, ihr schafft es, dass unter Beachtung gewisser Regeln unser schöner Sport schnellstmöglich wieder ausgeübt werden darf!!
Zum Hochladen der Flüge kann ich nur die uralte Aufforderung des DAeC zitieren: "Jeder hochgeladene Flug ist dokumentierte Nutzung des Luftraums und unterstützt damit unseren Anspruch auf gleichberechtigte Nutzung des Luftraums"
 

Friday, 24. April 2020 Rheinland-Pfalz: Segelfliegen ist eingeschränkt möglich ;-) translate news

Der Luftsportverband Rheinland-Pfalz informiert auf seiner website, dass das aber aktuell nur mit Segelflug-Eigenstartern, Motorflugzeugen, Motorsegelrn und Ultraleicht-Flugzeugen möglich ist. Eine genaue Prüfung der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Rheinland-Pfalz durch die Juristen des Landesverbandes hat ergeben, dass die immer noch geltenden Einschränkungen bezüglich des Kontaktverbotes einen Segelflugbetrieb, wie man ihn kennt und der konform geht mit der Segelflug-Betriebsordnung (SBO), so noch nicht möglich ist.
Weitere Infos finden sich unter:
 
 
https://www.lsvrp.de/regeln-fuer-den-segelflugsport-zu-corona-zeiten/

Einen Bitte an die Leser des OLC-Magazins: Wem entsprechende Möglichkeiten in anderen Bundesländern bekannt sind, möge sie bitte an die Redaktion des OLC-Magazins mailen.
Danke im Voraus.

Wednesday, 22. April 2020 COVID19: Strategie für den Segelflugverkehr 2020/2021 in Deutschland translate news

Fast 9.000 Segelflugsportler melden alljährlich ihre Flüge alleine in Deutschland im/zum OLC-Portal.
Aus gegebenem Anlass, nämlich um mitzuhelfen, dass der Segelflugsport auch in Deutschland wieder möglich ist, äußert sich auch der OLC zum derzeitgen Hauptthema der Segelflieger in Deutschland.
Der Segelflugverkehr in Deutschland ist seit etwa dem letzten März-Drittel infolge den jeweiligen Verfügungen in den Bundesländern zur Eindämmung der COVID19 - Epidemie von den Landesluftfahrtbehörden zuständigkeitshalber gänzlich untersagt worden.
Die Entwicklung der Pandemie aber, so wie diese am 15.4. bei der Pressekonferenz nach der Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vorgestellt wurde, macht uns Segelfliegern in Deutschland aber durchaus Hoffnung. Wir müssen jedoch bereit sein, auf unseren Fluggeländen, in den Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports 'markante Maßnahmen' hinsichtlich Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen einzuführen.
Wenn uns das gelingt, so haben wir durchaus eine realistische Chance, in der Zeit, in der es weder Impfstoff noch Therapien gegen SARS-CoV-2 gibt, den Segelflugsport im verbleibenden Jahr 2020, dann 2021, und vllt. sogar auch noch 2022, weiter auszuüben.
Fakt ist: Das Leben mit dem Virus ist die neue Normalität!
Die Umsetzung/Einführung nun von 'markanten Maßnahmen' auf Fluggeländen, in Flugzeughallen, Flugvorbereitungsräumen und bei der Ausübung unseres Sports ist unseres Erachtens eine relativ schnell zu lösende Kommunikationsaufgabe. Es muss den Luftsportvereinen/Platzhaltern in geeigneter Form und auch sehr deutlich klar gemacht werden, worum es hier geht, wie schnell man alle Forderungen erfüllen kann (Desinfektion, Hygiene und Kontaktbeschränkungen) - und es dann aber kaum noch Wagnisse für Infektionen am Flugplatz gibt. Denn bei der Ausübung unseres Sports selbst sitzen wir in der Regel über Stunden meistens alleine im Cockpit. Kurzzeitige Kontakte mit nur wenigen Vereinsmitgliedern gibt es eigentlich nur vor dem Start oder nach der Landung, wobei die Abstandsregeln jedoch ohne Probleme einhaltbar sind.
Mit geringem Aufwand könnte man ein mit dem Bundesministerium für Gesundheit (BMG) abgestimmtes Leit-Papier erstellen:
'Infektionsvermeidung bei Ausübung des Segelflugsports auf unserem Flugplatz: Corona KEINE Chance'
- und anschließend zum Download anbieten.
Die Luftsportvereine/Platzhalter müssten sich dann entsprechend ausrüsten (Desinfektionsspender, Seifenspender, Masken, etc.) und an exponierten Stellen des Flugplatzes dazu ausreichend informieren.
Natürlich wäre es wünschenswert, wenn sich die örtlichen Gesundheitsämter von den Maßnahmen überzeugen würden.
Wir Segelflieger in Deutschland setzen jetzt auf die am 30.4. stattfindende nächste Telefonschaltkonferenz der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder, hoffen auf eine Lockerung der momentanen Einschränkungen und wünschen uns bundeseinheitliche Lösungen.
(Passagen des Textes sind in einem am 19.4. an MdB Dr. Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, gerichtetes Mail enthalten)
 

Friday, 17. April 2020 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH/APRIL 2020 translate news

In this month’s issue JS shares about the impact of the Corona virus and what is means for the company. Although JS had to close their doors for the lockdown period, admin and support personal can still assist from home. More good news is that JS’s engineering team is proceeding very well working from home offices, completing final outstanding work on the JS2 and progressing very well with certification compliance documentation. Johan Bosman, JS’s Aero guru, answers some interesting questions about the JS3 high wing design. This year was the 9th time the Oppenheimer family invited some of the best pilots in the world with their partners to an exclusive Kalahari lodge, Tswalu, for the Helli Lasch Challenge. Read more about what this special occasion entails. Then last but definitely not least read all about the "extreme” and challenging dust games of the 10th Women's World Gliding Championships in Australia, which took place in the beginning of January 2020.
 
 
French Team - Winners of the Team Cup Melanie Gadoulet - 18m class Champion Oil Tests on JS High Wing Design

 


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