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Tuesday, 23. July 2019 AC Braunschweig: Die Ausbeute der letzten beiden Runden beträgt 10 Punkte translate news

In den letzten beiden Bundesligarunden konnte der Aero-Club insgesamt 10 Punkte einfliegen und somit im Rahmen der dreizehnten Runde die Grenze von 100 Gesamtpunkten überspringen. Hier holte Kornelius Volosciuk für uns die Kastanien aus dem Feuer, weil er mit einem einzigen Flug vier ganz wichtige Punkte beisteuern konnte. An diesem Wochenende fand in Waggum aufgrund fehlender Thermik kein Flugbetrieb statt. Im Rahmen der Deutschen Segelflugmeisterschaften der Offenen Klasse in Stendal flog er am 13. Juli in der 30 Piloten und Pilotinnen umfassenden Konkurrenz auf den zehnten Tagesplatz und war mit 105,38 Speedpunkten richtig gut dabei. Der östlichste Wendepunkt seiner Flugaufgabe lag im polnischen Luftraum. Die aktuelle Runde vierzehn erbrachte Rang 15 und somit 6 Punkte. Dabei erfolgten die Starts unserer Piloten jeweils auf drei unterschiedlichen Segelflugplätzen. Diese Aufwindjäger waren mit 335,87 Speedpunkten auf Strecke:
Jens Rabe, Ventus, bT/15m, 117,09 Speedpunkte,
Christian Ückert, LS 6 WL, 116,24 Speedpunkte,
Hayung Becker/Markus Schmied, Arcus T, 102,53 Speedpunkte,
Rabe startete in Waggum und wendete zunächst in Brandenburg/Havel und flog anschießend wieder nach Westen bis nach Erxleben. Von dort ging es dann erneut zurück auf Ostkurs mit dem Umkehrpunkt Luckenwalde. Ückert weilte mit der Haltergemeinschaft seiner Minimoa in Wilsche, die dort bei unseren Nachbarn den wunderschönen Oldtimer Minimoa in die Luft brachte. Er legte seine Wendepunkte mit seiner LS 6 WL südlich von Hodenhagen und in den Bereich Havelberg. Becker und Schmied nutzen den Abschlusstag des Fluglagers der Segelfluggruppe des Aero-Club Braunschweig in Brandenburg-Mühlenfeld zu einem Bundesligaflug mit dem Arcus T. Sie glitten zunächst bis Haldensleben und schlugen dann Ostkurs mit dem Umkehrpunkt Lübbenau/Spreewald ein.
Der AC Lichtenfels aus Bayern konnte mit 398,82 Speedpunkten diese Runde für sich entscheiden. Zur Zeit führt der LSV Rinteln mit nunmehr 188 Punkten und der Aero-Club liegt mit 107 Punkten im Mittelfeld.
 
Rolf Wagner
 
Während des Aufrüstens kumulierte
es bereits in Waggum.
Die LS 6 WL und die Minimoa
in Wilsche.
Das Arcus-Team kreist über der
Cargolifter Halle bei Brand.
 
 

Tuesday, 23. July 2019 U25: Königsdorf fliegt in Runde 14 allen Teams davon translate news

Nach einer unbrauchbaren Runde 13 folgt endlich wieder fliegbares Wetter und die Chance auf Punkte in fast allen Ecken Deutschlands. Strahlen können die Königsdorfer. Sie haben nicht nur in der wenig motivierenden Wetterlage der vergangenen Woche ein paar Flüge zusammengekratzt und sich wieder an die Spitze katapultiert, sondern können diese mit einer fulminanten Runde 14 und mehr als 340 Speedpunkten leicht ausbauen. Oerlinghausen brachte die Runde 13 nicht einmal ein kleines Wetterfenster. Sie konnten nur tatenlos zusehen wie sie ihre gerade erworbene Führung wieder abgeben müssen. Natürlich steht das Team in der Runde 14 wie auch Hammelburg, Nastätten, Erbslöh Langenfeld mit voller Besetzung -also zielstrebig wie immer- am Start, um den Anschluss zu halten. Das gelingt ihnen auch mit Bravur.
An die Geschwindigkeit der Königsdorfer reicht diesmal aber niemand auch nur annähernd heran.
Bessere Bedingungen? Mitnichten. Einzelne Flüge wie beispielsweise der von Jannes Stahf (Startplatz Marpingen) mit traumhaften kurbelfreien 138,47 Speedpunkten zeigen, da wäre was gegangen.
Die Prognose war verhalten; mäßige Blauthermik mit jähem Ende durch Schauer und Gewitter waren die Aussichten für Königsdorf. Von Westen zieht eine bereits sichtbare hohe Bewölkung herein. Also, so früh wie möglich in den Startlöchern stehen und rechtzeitig zurück sein, um keine Punkt zu verschenken. Der frühe Start wird mit Blubber-Thermik und einem extrem schwierigen Sprung ins hohe Gelände „belohnt“. Hinzu kommt auch noch, dass das Variometer von Johannes Beyer ausfällt. Mit Hilfe seines Teamkollegen Vincent Heckert kann er jedoch dranbleiben. Teamwork, gegenseitige Motivation sind ganz klar wichtige Erfolgsfaktoren, um in der Liga ganz vorn dabei zu sein. Johannes betont, wie wichtig eine gut funktionierende Mannschaft ist.
Gegen Mittag ist dann die Thermik ausgeprägt. Vincent und Johannes wenden im Doppel vor dem Inn und nehmen den Gegenwindschenkel nach Westen. Jakob Edmaier hingegen quert das Inntal nach Osten, um mit einem langen Rückenwindschenkel Ligapunkte zu holen. Sowohl im Osten als auch im Westen gehen die Fahrstühle nach oben. Das Duo verlängert zum Hochkönig. Jakob, der bis dahin schneller unterwegs war, verbastelt sich und kann seinen Schnitt nicht bis zum Ende halten. Wie auch immer, der Rückweg muss jetzt angetreten werden, denn die Schauer warten schon. Es gelingt ihnen, diese zu umschiffen und sicher mit ordentlichen Punkten im Gepäck auf dem Heimatplatz anzukommen. Eine Stunde später wäre das nicht mehr gelungen.
Eine spannende Runde liegt hinter uns und noch einige vor uns. Das Spitzenfeld ist eng gedrängt, da kann sich das Blatt noch mehrfach wenden.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Königsdorf (BY) 340,74 Speed/50 Punkte, 2. AC Nastätten (RP) 299,03 Speed/49 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 283,12 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 14: 1. SFZ Königsdorf (BY) 511 Punkte, 2. FG Oerlinghausen (NW) 496 Punkte, 3. FSG Hammelburg (BY) 491 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Jakob Edmaier, Johannes Beyer
 
Vollgas an den Hängen
Richtung Osten (Jakob Edmaier)
 
Beste Bedingungen mit Blick
auf den Königsee (Johannes Beyer)
Endanflug an den Schauern
vorbei (Johannes Beyer)
 

 


Monday, 22. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Runde 14 war geprägt durch 2 ganz unterschiedliche Wetterlagen und Luftmassen. Am Samstag noch warme, später im Westen labile Luft und gute Bedingungen im Süden und am Sonntag dann die Kaltfront mit ihrer Rückseite und Reihungen im Wind in weiten Teilen -, da fragt man sich, welches Wetter nun das schnellere war? Die Antwort darauf folgt weiter unten. Zumindest war es ein Wochenende, an denen wieder (fast) alle Teams die Gelegenheit bekamen, Punkte zu erfliegen.
Samstag:
Eindrucksvoll zeigt die Kombination aus dem visuellem Satellitenbild und den Blitzen der vorhergehenden Stunde von 15UTC (17MESZ) die Wetterlage über Mitteleuropa - alles im Einfluss einer Kaltfront: Deren Rückseite liegt zu diesem Zeitpunkt noch von der Bretagne bis an die holländische Nordseeküste. Im Vorfeld liegt eine warme Luftmasse. Hebung im Vorfeld lässt dichte Cirrenfelder über den Osten ziehen, während über dem Süden eine Mischung aus gut entwickelten Cumuli und ersten Überentwicklungen liegt, die sich lokal in Schauern und Gewittern entladen. Linienhaft und stark zeigen sich dagegen die Überentwicklungen im Westen. Kräftige Labilisierung und Feuchte, gepaart mit Hebung ließ hier Gewitterlinien und -systeme entstehen, die mit der Höhenströmung von der Grenze zu Holland/Belgien im Nachmittagsverlauf immer weiter westwärts zogen.
Entsprechend zeigen die Flugspuren ihre Schwerpunkte vor der Front im Nordosten, im Süden und vor allem in den Alpen.
Sonntag:
In der Nacht war die Kaltfront deutlich nach Westen vorangekommen und die nachfliessende kühlere Luftmasse wurde durch ein Zwischenhoch von Westen stabilisiert. Luftmasse und Stabilisierung schafften es im Tagesverlauf aber nicht, die labile Warmluft komplett zu verdrängen. Südöstlich einer Linie Schwarzwald - Erzgebirge entwickelte es bereits wieder früh und kräftig, im Tagesverlauf wurden die Überentwicklungen aber zunehmend in den Bereich südöstlich der Donau verdrängt, wie das Satellitenbild von 15UTC zeigt. Rückseitig reihten sich in der kühleren Luftmasse die Cumuli im Wind und auch unter dem von Frankreich in den Westen hereingezogene Cirrenschirm blieben die Quellungen bis in den Nachmittag hinein erhalten.
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag lagen noch die Teams aus den Alpen vorne. Mit der Kaltfront (bzw. mit der labilen Warmluft davor) sollten sich dort die Bedingungen aber verschlechtern, ganz anders über der Mitte und dem Norden, wo am Sonntag rückseitig die Kaltluft kam. Die Frage lautete daher auch: "Würde der erflogene Vorsprung für die Teams im tiefen Süden reichen, oder sollte die Aufholjagd aus dem Nordne und der Mitte erfolgreich sein ?"
Diese Frage scheint sich in den Minuten, in denen ich an den ersten Zeilen dieses Rückblickes schreibe (damit einem am Sonntag-Nachmittag bei gutem Wetter auf der Winde nicht ganz so langweilig ist, weil alles in der Luft ist) zu klären: Am Samstag war der schnellste Schnitt noch knapp unter 125km/h, erflogen von Thomas Wolf aus Königsdorf, jetzt läuft der erste Flug aus dem Norden in die Wertung: Frerk Frommholz & Madleen Fernau fliegen 125km/h unter den Reihungen von Rinteln aus - so geht "Liga live"
[Zeitsprung...] Inzwischen ist es Montag-Nachmittag, die Wertung steht und es ist klar, dass der Sonntag den Samstag in den Schnitten deutlich übertroffen hat. Der Flug  von Frerk und Madleen sollte - auch wenn es nicht der schnellste der Runde war - trotzdem noch wichtig werden, aber dazu gleich mehr.
Ein Blick in die Flugspuren zeigt neben den Schwerpunkten auch die Taktik der Flüge: Deutlich erkennbar sind die Spuren, die an den Wolkenstrassen (und damit am Wind) ausgerichtet sind. Bleibt also nur die Frage, wo nun die schnellste Linie lag.
Die in Summe als Team schnellsten Flüge hat sicherlich der AC Lichtenfels vom heimischen Platz aus erflogen. Mit nahezu gleicher Liga-Speed - und auch einen gutes Stück der Liga-Flüge gemeinsam - waren Jan Kretzschmar (137,69km/h) und Gerd-Peter Lauer (136,09km/h) unterwegs. In einem Jojo mit 3 Schenkeln ging es gegen den Wind immerhin noch mit rund 115km/h (Realspeed) vorwärts, der Rückenwind schob auf den beiden anderen Schenkeln zwischen Rhön und Oberfranken auf einen Schnitt von fast 170km/h. Zwar etwas langsamer, aber mit ein wenig weniger Kurbelanteil war auf einer ähnlichen Strecke Markus Reuß unterwegs. Seine 125km/h bringen den Franken am Ende eine Gesamt-Ligaspeed von 398km/h und damit den Sieg in dieser 14. Runde. Wie verteilt das gute Wetter war (auch wenn sich die Taktiken natürlich gleichen), zeigen die weiteren Platzierungen: Auf Rang zwei folgt mit dem FK Brandenburg (385km/h) ein Verein aus dem Nordosten. Waldemar Labusga und Matthias Kaese fliegen im Team 134km/h bzw. 129km/h, Rolf Engelhard bringt 121km/h mit in die Wertung. Der dritte Rang geht ins Rheintal - und damit wieder quer durch die Republik - an die SFG Giulini/Ludwigshafen. Dieter Bartek und Uwe Melzer fliegen das schnellste Clubklasse-Team dieser Runde mit jeweils 127km/h, ergänzt um den Flug von Alexander Meinicke (122km/h) unter den Reihungen im Westen. Wichtig für den optimalen Schnitt war aber nicht nur der Zugriff auf die Wolkenstrassen, sondern auch der Startzeitpunkt. Während im Westen der frühe Vogel der schnellere war (weil er den nachmittäglichen Cirren aus dem Weg ging), musst man in Franken erst einmal die Kaltluft ankommen lassen.
Nicht nur einen optimalen Start, sondern vor allem eine optimale Streckenwahl hat offenbar Jannes Stahf erwischt. Am Trainingstag zur DM in Marpingen musste er nur nach dem Start einmal hochkurbeln, der Rest der Strecke ging es dann nur noch geradeaus - 154km/h (indexkorrigierte 138,47km/h) bedeuten am Ende eine Liga-Strecke in den 2,5h von etwas mehr als 400km! Vom Westen aus gehen die Punkte für den schnellsten Schnitt dieser Runde nach Lüsse.
Nun aber - wie angekündigt - zu den Flügen im hohen Norden und deren Bedeutung für die GEsamtwertung: Hier landen Gifhorn und Rinteln auf Rang 4 und 5. Für Rinteln - für die auch noch Reinhard Schramme und Stephan Beck auf Punktejagd waren - bedeuten diese 16 Punkte, dass sie in der Gesamtwertung an den dieses Mal etwas glücklosen Bayreuthern (Rundenplatz 18) vorbei ziehen können. Der Vorsprung der Niedersachsen (188) auf die Franken (187) beträgt aber gerade mal ein einziges Pünktchen. Burgdorf (179) kann den 3. Platz festigen und baut den Vorsprung auf Aalen (167) etwas aus.
Eine ähnliche Geschichte zum Unterschied von Samstag und Sonntag lässt sich für die 2. Liga erzählen. Hier lag das AFZ Unterwössen nach tollen Flügen am ersten Tag des Wochenendes noch vorne, musste dann aber zusehen, wie Team um Team vorbei zog. Das Rennen machte am Ende der LSC Bad Homburg (328km/h Liagspeed), knapp vor Schwinfurt (324km/h) und dem AC Bad Nauheim (319km/h). In der Liste der schnellsten Flüge schlägt sich auch hier das Training in Marpingen durch: Von dort aus fliegt Niels Deimel (131km/h) für Bad Homburg den schnellsten Flug in Liga 2 - und ist damit kaum langsamer als das Gros der Teilnehmer aus Liga 1.
Auch hier ist in die Gesamtwertung ein wenig Bewegung gekommen: Schweinfurt kann durch einen erneuten 2. Rundenplatz (wie schon in der Vorwoche) einen Gesamtplatz gut machen und ist nun punktgleich mit Oerlinghausen, kann die Ostwestfalen aber durch die bessere Gesamtspeed überholen. Sie liegen nun auf Gesamtrang 3 (168 Punkte), während Ansbach (192) die Tabelle weiter vor Bad Nauheim (187) anführt.
Nun stehen uns unter der Woche erstmal heisse Tage bevor (war da nicht die Bauernregel mit den Hundstagen, die am 23. Juli beginnen?) an denen sich die Temperatur mit dem Fieberthermometer messen lässt. Zum nächsten Wochenende sehen die Prognosen dann aber wieder eine Kaltfront von Westen hereinziehen - mit allem, was im Vorfeld einer Front so auftreten kann. Die Rückseite, ja die Rückseite, die kommt dann ... auch irgendwann
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 

Thursday, 18. July 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 18.07.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen hat die Warmfront eines Tiefs westlich von Schottland den äußersten Norden Deutschlands erreicht und zieht rasch nordostwärts ab. Nachfolgende Kaltfront erreicht gegen Mittag die Grenze zu den Niederlanden und zieht langsam weiter ostwärts. Vorderseitig fließt sehr feuchte und hochreichend labile Luft in den Nordwesten Deutschlands. Damit einhergehend kommt es zu konvektiven Umlagerungen. Im den restlichen Landesteilen ist die Luftmasse ebenfalls hochreichend labil aber insgesamt trockener. Hierbei sollten sich konvektive Umlagerungen auf das Bergland sowie den Alpenraum beschränken.
Am SONNTAGmorgen verläuft die o.g. Kaltfront etwa diagonal von der Ostsee bis zum Saarland und trennt warme und hochreichend labil geschichtete Luft im Osten und Süden von kühler und stabil geschichteter Luft im Nordwesten. Im weiteren Verlauf wird die warme und labil geschichtete Luft bei zunehmendem Hochdruckeinfluss bis nach Süddeutschland verdrängt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNTAG ist die Thermik im Norden bei einer maximalen CU-Basis um 600 m mäßig und nach Süden zu bei einer maximalen CU-Basis bis 1800 m gut. Im Norden ist sie dabei häufig und nach Süden zu noch vereinzelt zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG im Norden geringe, sonst verbreitet mäßige bis gute CU-Thermik. Ab dem Nachmittag im Nordwesten, vor allem im Mittelgebirgsraum durch Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG gute, aber oft zerrissene Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige Thermik, nur örtlich durch FEW CU gekennzeichnet. Arbeitshöhen am Nachmittag bei FL080.
Beeinträchtigungen durch teils dichten CI.
Am SONNTAG im Osten durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen meist keine nutzbare oder nur geringe Thermik bis
5000 FT AMSL. Im Westen am Nachmittag auflockernde Bewölkung und geringe bis mäßige Wolkenthermik bis FL080.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Monday, 15. July 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Was die Segelflugbedingungen angeht, schwächelt der Juli weiterhin. Nach einer schon eher mageren Vorwoche fanden nun in Runde 13 an beiden Tagen nur jeweils rund 140 Flüge den Weg in die Wertungslisten des OLC - und danei ist schon alles mitgerechnet. Entsprechend ausgedünnt präsentieren sich sowohl die Wertungslisten über beide Ligen hinweg als auch die Karten der Flugspuren.
Samstag:
Und diese Flugspuren zeigen einen eindeutigen Schwerpunkt im Nordosten der Republik, fast könnte man meinen, dort fände gerade eine größere Segelflugveranstaltung statt Wettertechnisch mit gewissen Vorteilen, war die Lage dort dennoch nicht einfach. Bestimmt war der Tag dort zwar durch eine vergleichsweise trockene Luftmasse, die aber durch einen Trog über Fennoskandien, der im Tagesverlauf erst gute Thermik brachte, dann aber in der zunehmenden Labilität überkochte. Die folgenden Gewitter sind sehr eindrucksvoll entlang der Elbe im Satellitenbild von 15UTC (17MESZ) zu sehen, dem die Blitze der vorausgegangenen Stunde überlagert sind. Es gab aber noch eine Wetterlücke: Im Südwesten hatte man Anschluss an das gut entwickelte Jura. Dazwischen liegt ein breiter Streifen feuchter, im Norden kühler und im Süden wärmerer Luft. Dass über den britischen Inseln hatte es bis dato nicht geschafft, die Luftmasse ausreichend zu stabilisieren und abzutrocknen. Die wärmere Luft im Norden macht sich übrigens durch eine starke Inversion bemerkbar, unter der die Feuchte von der Nordsee einfloss, um dann an dieser breit zu laufen ...
Sonntag:
Auch am Sonntag bot sich ein ganz ähnliches Bild. Vor allem der Norden lag weiter unter einer dichten Stratusdecke, getriggert durch die Feuchte, die auf der Ostseite des Tiefs unter der Inversion immer weiter von Norden hereinströmte und sich dann vor allem an den Nordrändern der Mittelgebirge staute. Während die Feuchte verbreitet auch in die zentralen Mittelgebirge einsickerte, zeigt das Satellitenbild (erneut von 15UTC) ganz deutlich den Föhneffekt im Lee des Erzgebirges. Im Süden lag noch die warme Luftmasse des Vortages, die neben fliegbaren Bereichen Richtung Allgäu und Franken dann auch die Labilität in Form von Überentwicklungen mit Gewittern/Blitzen zeigt.
Wer hat was draus gemacht?
Alles in allem gab es in dieser Runde 13 also weder weiträumigen und selbst in den fliegbaren Lücken dann keine einfachen Bedingungen. Blickt man auf die Flugspuren beider Tage, spiegelt sich das auch ganz deutlich wieder. Dass eine Vielzahl der Bundesliga-Piloten und -Pilotinnen gerade auf den Deutschen Meisterschaften in Stendal am Start sind, erklärt natürlich die Häufung der Flüge am Samstag, bei denen die Flugspuren die ausgeschreibenen Strecken der Klassen sehr gut wiedergeben. Entsprechend spiegeln sich die Wertungslisten der Liga und der DM in vielfacher Weise. Den schnellsten Liga-Flug aus der Menge der Teilnehmer schaffte der Tagessieger der Offenen Klasse, Markus Frank. Ebenfalls in der 105km/h-Klasse finden sich Felipe Levon (Tages-Dritter) und Kornelius Volosciuk (Tages-Zehnter) wieder. Im Gegensatz zu den letzgenannten profitieren die Aalener von den weiteren Teamflügen: Während Bernd & Alexender Schmid ebenfalls von Stendal aus - in der Doppelsitzerklasse - unterwegs waren, kann Steffen Schwarzwer am Sonntag vom heimischen Platz aus mit einem Flug über der Alb und an die Tauber weitere 99km/h beisteuern, die Aalen in der Rundenwertung auf den 2. Rang bringen. Fast identisch, nur um knappe 2km/h langsamer, absolvieren die Bamberger als 3. diese Runde: Schnellster im Team war Horst Singer, den drittschnellsten Flug bringen Hans-Jürgen-Schmacht & Martin Heide - beide jeweils von Stendal aus - ein. Gerhard Herbst erfliegt seine Punkte über Franken mit einem Liag-Schnitt von 101km/h. Die Runde für sich kann dann aber ein Verein aus dem Norden entscheiden, wobei alle 3 eingereichten Wertungsflüge ihren Anfang und ihr Ende in Standal nahmen. Während Stefan Beck und Reinhard & Daniel Schramme durch die ausgeschriebene Strecke in ihrer Kurswahl nachvollziehbar etwas eingeschränkt waren, galt das nicht für Frek Frommholz & Madleen Fernau. Vor dem Feld gestartet, führte sie ihr Kurs in den früh schon gut entwickelten Norden Richtung Müritz und am Ende auf eine Rundenschnitt von 105km/h.
Mit knapp 308km/h entscheiden die Niedersachsen damit diese Runde für sich, gefolgt von Aalen (301km/h) und Bamberg (299km/h). Erst danach folgen die Vereine, die ihre Flüge komplett vom heimischen Platz aus durchgeführt haben, unter ihnen auch der AC Lichtenfels, deren schnellsten Wertungsflug in Runde 12 (Jan Kretzschmar, 140km/h) in der Konvergenz des Thüringerwaldes ich letzte Woche unbeabsichtigt unterschlagen habe.
Karten mit nur wenigen Flugspuren offenbaren machmal sogar einzelne interessante Flüge, so auch an diesem Samstag: Die Spur aus Polen heraus bis nach Sachsen war beispielsweise Abi Kiessling, der mittlerweile seinen 18. Flugtag seines Wandersegelfluges absolviert hat. Etwas aus dem Deutschland-Auschnitt verschwindet zwar der weiteste Flug des Wochenendes über 707km, die Rennstrecke des Jura ist im Alpen-Ausschnitt aber gut auszumachen. Dorthin führte der Weg von Michael Schlaich von Winzeln aus - und wieder zurück.
Auch in Liga 2 schlägt sich der Einfluss der DM in Stendal nieder: Hier liegt der Aero-Club Ansbach ganz vorne und entscheidet diese Runde für sich. Der schnellste Flug der Runde von Peter Pollack & Ralph Bürklin (103km/h) von Stendal aus geflogen wurde. Den Beilngriesern ging es aber als Runden-Sechster ähnlich wie den davor platzierten Teams aus Bad Nauheim und Poppenhasen, die zwar ihre Punkte auch von Stendal aus mit schnellen Schnitte erflogen, aber jeweils nur 2 Flüge in die Wertung brachten. So schieben sich am Ende doch 2 Teams auf Rang 3 und 2, die ihre Flüge alle von den heimischen Plätzen aus absolvierten, zwar langsamer, in der Summe über 3 Flüge aber doch vorne. Und die jeweils im Süden und am Sonntag: Möckmühl-Öhringen (200km/h) und Schweinfurt (223km/h). Rundensieger Ansbach (255km/h) profitiert wiederum von der Mischung von Flügen aus Stendal - Thomas Kuhn (84km/h) und Jürgen Schuster (82km/h) - und der Unterstützung aus der Heimat, von wo aus Wolfgang Müller 87km/h beisteuern kann.
In der Gesamtwertung von Liga 1 bleibt es an der Spitze knapp und spannend: Durch den Rundensieg schiebt sich Rinteln nun auf Gesamtrang 2 (172 Punkte) vor und verdrängt Burgdorf (169 Punkte) auf den dritten Platz. Aalen (166 Punkte) bleibt als 4. in direkter Schlagdistanz. Tabellenführer bleibt das Team aus Bayreuth mit 184 Punkten, der Vorsprung schmilzt über die letzten Runden aber kontinuierlich zusammen - und das trotz der vergleichsweise kühlen Temperaturen.
In Liga 2 kann Ansbach (181 Punkte) durch den Rundensieg dagegen seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf nun 12 Punkte ausbauen. Engster Verfolger bleibt der AC Nauheim (169 Punkte), während Oerlinghausen - in dieser Runde punktlos - die Lücke gezwungenermassen größer werden lassen muss. Pirna und Schweinfurt liegen knapp dahinter und können den Blick ebenfalls noch nach oben richten.
In der ersten Wochenhälfte geht das Wetter mit feuchter Luft im Norden und etwas trockenerer und fliegbarer Luft im Süden erst einmal weiter, bevor sich langsam eine Umstellung andeutet, die zumindest ersten Prognosen nach zur nächsten Runde wieder weiträumigere Bedingungen verspricht.
 
Bernd Fischer
 
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Sunday, 13. January 2019 Königsdorf versinkt im Schnee translate news

In Königdorf kann  man sich momentan nur schwer vorstellen, dass es dort in absehbarer Zeit Flugbewegungen geben könnte, so hoch liegt der Schnee. Da der Schnee noch dazu sehr nass, daher extrem schwer ist und Regenfälle vorhergesagt waren, war die Angst groß, dass irgendwann die Tragkraft der Hallendächer nicht mehr ausreicht. Daher entschloss man sich am Samstag zu einer großen Dachräumaktion.  Bis zu 20 Mann pro Hallendach waren im Einsatz und „nur“ acht Stunden später war der Schnee von den Dächern. Nun liegt dieser aber neben den Hallen teilweise bis auf Dachhöhe und es laufen die Wetten bis zur wievielten Bundesligarunde man die Schneehaufen sehen wird.
 
Mathias Schunk
 
Die momentanen Schneemassen
werden in Königsdorf wohl auf
absehbare Zeit keine
Winter Föhnflüge zulassen...
Der Schnee liegt
bis auf Dachhöhe
Neue Disziplin:
Hangar Skispringen

 


Friday, 11. January 2019 Der Segelflug im Januar - aerokurier translate news

Die Themen sind unter anderem: Hang und Welle im Rheintal: Nachwuchs-Sportler Matthias Arnold verrät Tipps und Tricks für die Wintersaison zwischen Pfälzer Wald und Bergstraße, Winter-Hotspots: Deutsche Segelflugregionen, in denen die Saison nie endet, Projektbericht: Was plant Lange Aviation für die Antares 21E? 90 Jahre Akaflieg Karlsruhe: Zum Jubiläum stellte die Akaflieg Karlsruhe ihren Nurflügler AK-X öffentlich vor – und blickte gleichsam in die Historie und die Zukunft, Beilage: Maintenance-Special mit Reportagen über den Holzflugzeugbauer Sascha Heuser und einen Zellenwart-Lehrgang auf dem Klippeneck.
 

 

 

 


Thursday, 10. January 2019 Klarstellung zu Diskussionen zur Transponderverpflichtung für Segelflugzeuge translate news

Das Thema hat aufgrund von Missverständnissen und fehlerhaften Formulierungen zu Diskussionen insbesondere im Segelflug geführt. Wir zeigen in der Ableitung, wie und wo was geregelt ist. Der an Details interessierte Leser kann dies nachverfolgen. Für alle ist das wichtige Fazit am Ende kurz und verständlich dargestellt.
Ableitung: Im Regelwerk SERA (Standardized European Rules of the Air) bezieht sich der Abschnitt 6 „Luftraumklassifizierung“ im Punkt 6005 auf die (vor einiger Zeit neu) eingeführten Luftraummodule RMZ und TMZ.
Durch einen früheren Dreher zwischen „T“ und „R“ beruht auch das Missverständnis in der Zuordnung im Punkt 6005 (b). Über die Luftraumklassifizierungen werden keine spezifischen Ausrüstungen für die Nutzern vorgegeben. Diese werden über die Fragestellung der notwendigen Separierung nach wie vor unterschiedlich pro EASA Staat gesondert festgelegt. In Deutschland zum Beispiel durch die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge (FSAV).
 
Die komplette Information findet sich hier
Für mehr Infos zum Deutschen Segelflugverband (DSV) bitte hier Klicken.

Sunday, 16. December 2018 Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 2018 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December 2018 DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

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