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Thursday, 18. April 2019 Saisonstart in Südfrankreich mit dem OLC-Discus translate news

Mit der Hoffnung auf gutes Wetter habe ich meinen Saisonauftakt in Südfrankreich geplant. Als ich in Puimoisson eintreffe stellt sich tatsächlich eine gute Prognose für die folgenden Tage ein.
Am ersten Tag kann ich mir bei einer Arbeitshöhe über 4000 Meter ein wenig die Gegend erfliegen. In den nächsten Tagen lerne ich das Gebiet rund um den Parcours, Barcelonnette, Briancon und die Ecrins kennen. Trotz meiner geringen Erfahrung in Südfrankreich fühle ich mich in dem Gelände schnell wohl. Dies gelingt vor allem aufgrund einer ausgiebigen, theoretischen Vorbereitung anhand von Fluganalysen und Kartenmaterial.
Am fünften Flugtag, dem 29.03.2019, ist es dann an der Zeit, das bereits von mir erflogene Gebiet zu verlassen und flächendeckender zu fliegen. So bereite ich mich gut vor und mache mich auf den Weg in den Norden. Nach der klassischen Route entlang des Parcours über Barcelonette, St. Crepin und Briancon ergreife ich die Gelegenheit und springe mit einer Höhe von 3400 Metern ins Modane Tal. Richtung Norden kann ich bereits einen Blick auf den Mont Blanc werfen, schaffe es aber leider nicht einen guten Anschluss an das Thermiksystem zu finden. Sicher spielt hier der viele Schnee, die frühe Jahreszeit und mangelnde Ortskenntnis eine Rolle. Den Rückweg trete ich also über Grenoble und die etwas niedrigeren Berge an, um notfalls mit Hilfe des Turbos in dem flacheren Gelände heimfliegen zu können. In guter, schwach durch Flusen gezeichneter, Thermik komme ich schnell wieder in mir bekanntes Gelände und kann am westlichen Rand der Ecrins erneut bis an die hohe Basis steigen um die verbleibenden Schenkel noch am Parcours zu verfliegen.
Am Ende des Tages kann ich bereits zum vierten Mal in dieser Woche einen Flug über 500 Kilometer hochladen.
Wenige Tage später gelingt es mir erneut ins Modanetal zu springen und noch ein wenig näher an den Mont Blanc zu fliegen, allerdings kann ich auf dem Rückweg über Grenoble keinen Anschluss finden, sodass hier der Motor aushelfen muss.
Mit 10 Flügen und ungefähr 60 Stunden Flugzeit packe ich den OLC Discus wieder in den Anhänger und begebe mich motiviert und voller Vorfreude auf die Saison in Deutschland auf den Heimweg.
 
Marcel Kaspari
 
Gute Bedingungen an der
italienischen Grenze
Sunset in Puimoisson nach
einem langen Flug
Ausblick über das noch
schneebedeckte Gebirge

 


Thursday, 18. April 2019 Ziel 2019: Liga oder Langstrecke? Ist das wirklich eine „oder“-Frage! translate news

Höchstens für die absoluten Optimierer!
Denn natürlich führt jeder einzelne gewertete Flug am Wochenende zu einer Ligawertung. Selbstverständlich auch jeder Langstreckenflug. Da schließt sich überhaupt nichts aus. Aber der Erfolg tritt beim Ligafliegen wesentlich eher und für einen wesentlich größeren Pilotenkreis ein, als dass es bei jeder anderen Art des sportorientierten Segelfliegens gegeben ist.
Die Erfindung der OLC-Ligen hat der Segelflugwelt eine völlig neue Dimension erschaffen. Darum verwundert es, dass sich nicht mehr Piloten in den Vereinen zusammenschließen und das Ligafliegen durch abgesprochene Ziele in den Vordergrund stellen.
Es muss nicht immer gleich ein vorderer Platz in der Segelflug-Bundesliga sein, um sich intern am Mannschaftsergebnis zu erfreuen und extern mit vielen einfach zu erstellenden Presseberichten zu glänzen. Vor allem die Quali- und die U25-Liga mit ihren jeweils 16 Landeswertungen erzeugen viel Potential um eine Mannschaft mit Erfolgserlebnissen zu motivieren. Gerade Vereinspiloten ohne eigenes Flugzeug, die hauptsächlich nur am Wochenende Zeit zum Fliegen haben, werden sich schnell selbst höhere Ziele setzen, wenn eine ganze Gruppe mitmacht. Allein das Ziel, an jedem Wochenende mindestens drei Wertungen zu erreichen, hat schon manchen Piloten doppelt so viele Flüge pro Jahr und vielen Vereinen die doppelte Auslastung der Flugzeuge beschert. Und plötzlich ist man sogar aufgestiegen und kann zu einer großen Feier einladen!
Man muss nur den ersten Schritt machen und z.B. einen Grillabend zu Saisonbeginn organisieren. Wird erst einmal über die Liga-Möglichkeiten und Ziele gesprochen, kann man sofort die Motivation der Piloten spüren: „Aha, sogar ich kann da ja mitmachen!“. Etwas Liga-Regelkunde schadet dabei auch nicht. Erstens ist es nicht so kompliziert und zweitens vermeidet man Frust aus verpassten Chancen oder Unwissenheit. Außerdem kommt die Erfahrung mit den ersten Wertungsflügen. Ein dem Segelflieger per se angeborener Optimierungswille führt dann automatisch zu den Erfolgen und diese wiederum zu höheren Zielen. Und sei es auch nur ein vorderer Platz in einer U25-Landeswertung an einer der 19 Runden.
Mannschaftserfolge sind in der Liga viel einfacher zu erreichen, wesentlich mehr Piloten zugänglich, viel befriedigender und werden ausgiebiger gefeiert als die wenigen Einzelsieger. Darum wird geraten: Versucht es 2019 einfach einmal und beginnt am Osterwochenende mit einer sich gegenseitig motivierenden Mannschaft. Lest die Ligaregeln und findet euch auf einem siegreichen Platz einer Ligawertung wieder!
Eine packende Sport-Welt wartet auf euch - viel Erfolg!
 
Die Bundesliga-Mannschaft
der LSG Bayreuth.
Dieses Team gilt es 2019
zu schlagen ;-)
 
Habt Ihr etwas Besonderes erlebt,
seid ihr stolz auf euer Ergebnis oder
habt trotz mäßiger Wetterlage
Erstaunliches herausgeholt?
Dann schickt dem OLC eure
Vereinsberichte!
Die U25-Junioren - der Stolz
des OLC und die treibende
Kraft in vielen Vereinen.
 

Friday, 12. April 2019 U25-Liga: An Ostern eröffnet die JAGDSAISON translate news

Nach einem gigantischen U25 Liga-Jahr 2018 fällt am Osterwochenende der Startschuss in die neue Saison. Es wird erneut mit einem spannenden Krimi gerechnet. Die Liga für Piloten unter 25 stößt zunehmend auf Begeisterung und hat viele Junioren zu einem Team innerhalb der Vereine zusammengeschweißt. Und damit stehen nicht nur die Titelverteidiger aus Königsdorf, sondern die Youngstars diverser Teams, die im letzten Jahr teilweise auch schon ganz nah am Treppchen oder sogar am Titel dran waren, in den Startlöchern. Der Titel ist das eine, es warten jedoch noch weitere Sahnebonbons.
Worum wird gekämpft?
Auch in diesem Jahr fighten die U25-Sportler nicht „nur“ im Team um den Titel in der U25. Im Rahmen der OLC-Talentförderung hat jeder Einzelne erneut die Chance auf das Spitzen-Sportgerät LS8 neo. Dieses für Wettbewerbe bestens ausgestattete Flugzeug zu nutzen, ist ein Traum für jeden leistungsorientierten Segelflieger. Und ein Jahr lang gefördert zu werden, um ganz nach vorn zu fliegen – wer will das nicht?
Wie funktioniert das mit der LS8 neo?
Jeder U25 Liga-Pilot kommt in die Wertung, die Basis ist das Ranking der "U25 Pilotenprofile“. Wer nicht nur Top-Leistungen in dieser Einzelwertung erbringt, sondern auch mit seinem U25-Team unter den ersten 20 Vereinen landet und sich in zentralen Wettbewerben hervorragend platziert, kann sich für die LS8 neo bewerben. Anhand dieser Bewerbung entscheidet sich die Vergabe der LS8 neo. Wir sind schon sehr gespannt, wer die Nachfolge von Philipp Lauer (AC Lichtenfels) antritt.
Das ist aber nicht alles!
Zum krönenden Abschluss werden sich auf der Wasserkuppe vom 27. bis 31. August 2019 wieder die Top-U25 Piloten im OLC U25-Speed-Camp auf der Wasserkuppe messen können. Das Trainingslager orientiert sich am IGC Grand Prix Format und bietet somit direkte Vergleichsmöglichkeiten und enorme Lerneffekte.
Wer nimmt an der U25-Liga teil?
Dafür muss sich niemand separat anmelden. Alle in Deutschland im OLC registrierten Vereine sind automatisch auch Teilnehmer an der U25. Einzige Voraussetzung, die Piloten sind jünger als 25 Jahre (25. Geburtstag in dieser Saison). Gewertet werden am Liga-Wochenende die drei schnellsten Flüge auf Einsitzern innerhalb eines zweieinhalbstündigen Zeitfensters (Speed-OLC) von unterschiedlichen Piloten. Maßgeblich ist die deutschlandweite Wertung, man kann sich aber auch im Rahmen der nach Bundesländern sortierten Landesklassen messen.
Also keinesfalls den Start in die neue U25 Liga-Saison verpassen!
Jeder Flug zählt und vor allem gilt es, nicht die drei Startplätze, die jedes Team an jedem Wochenende zum Punkten hat, zu verschenken. Es gab schon tolle Doppelteams, die es extrem weit gebracht haben, ein zusätzlicher dritter Starter hätte aber vielleicht Gold in der Runde bedeutet.
Das Geheimnis der erfolgreichen U25-Teams ist so simpel wie schwer. Jedes Wochenende nutzen, möglichst drei Piloten am Start haben, kurz am Freitag abstimmen und sich natürlich gegenseitig motivieren. Klar, mit alten Hasen an der Seite, die einen unterstützen, läuft es noch besser, der Teamspirit innerhalb der Jugendgruppe ist aber noch viel wichtiger.
Eine erfolgreiche U25-Teilnahme eines Vereins ist im Grunde genommen ein Qualitätszertifikat für den Verein für seine Ausbildung und Jugendförderung. Über eine gute Leistung freuen sich also nicht nur die Youngstars, sondern sie bestätigt auch die Vereine in ihrer Ausbildungsarbeit.
Wir werden die ganze Saison über die Highlights, die Aufs und Abs und die damit verbundenen Emotionen berichten.
Bitte vergesst nicht, dem OLC hin und wieder eure Rundenberichte -am besten mit drei Bildern- zu senden.
Und Ehrensache … sicher habt ihr doch alle einen Smiley ;-)
Geht fliegen und lasst nichts anbrennen!
 
Steffi Keller (OLC-Magazin)
 
Ende August geht es für die
TOP-Junoioren wieder zum
U25-Speed Cup auf der Wasserkuppe.
.
Ein weiteres Schmuckstück
für den OLC: Eine perfekt
ausgestattete LS8 neo.
Die Titelverteidiger
aus Königsdorf.
 

Thursday, 04. April 2019 Fliegen in TMZ mit Hörbereitschaft, Beispiel TMZ Memmingen translate news

Im Rahmen der jährlichen Luftraumarbeit wurde gemeinsam mit der DFS München und dem Bereich Luftraumplanung der DFS in Langen eine Information zur erhöhten Aufmerksamkeit für den Bereich der TMZ Memmingen vereinbart. Neben den gut informierten Vereinen in der unmittelbaren Umgebung werden hiermit insbesondere die Segelflieger und Luftsportler angesprochen, die diesen Bereich bei den Streckenflügen mit den beliebten Strecken von den Alpen nach Norden und von der Schwäbischen Alb nach Süden nutzen.
Mit dieser Awareness Campaign möchte der DSV den Segelfliegern und den anderen Luftsportlern Informationen und Empfehlungen zum Verhalten in der Nähe von Flugplätzen mit und Nutzung in einer TMZ (mit Hörbereitschaft) geben – hier speziell im Bereich TMZ Memmingen. Logischerweise setzt die Nutzung dieses Luftraummoduls für Streckenflieger im Segelflug einen Transponder voraus. Die jeweiligen und standortspezifischen Frequenzen und Transponder Codes zu jeder TMZ sind der neuen ICAO Karte zu entnehmen.
Besonders weisen wir auf die Bedeutung der Hörbereitschaft hin, deren Nutzung wir als Selbstverpflichtung empfehlen. Weitere Maßnahmen für eine zukünftig rechtlich bindende Verpflichtung zur Hörbereitschaft werden von uns unterstützt und sind vom DSV initiiert.
Die Sicherheitshinweise gelten generell für die Nutzung des Luftraums in einer TMZ mit Hörbereitschaft. Das Wissen und Verstehen der Verfahren ist wichtig. Daher bitten wir insbesondere zu Beginn jeder Flugsaison alle Vereine, dieses Thema in die Auffrischungsseminare und Flugsicherheitshinweise aufzunehmen.
Diese Informationen sind Teil der DSV-Luftraumarbeit.
Wir bitten Sie/Euch die Information den Mitgliedern in den Vereinen über die Verteiler zugänglich zu machen und zudem an den Flugplätzen sichtbar zur Verfügung zu stellen..
Gerne stehen wir Ihnen/Euch für Rückfragen und Anregungen zur Verfügung.

Tuesday, 02. April 2019 Jonker Sailplanes Newsletter - MARCH 2019 translate news

Jonker Sailplanes rolled out their 50th RAPTURE JS3 sailplane on 13 March 2019 just as the morning sun made its first appearance. A very excited Katrin Senne, glider pilot from Southern Germany, the current women’s gliding world champion and the proud owner of JS3 Serial number 50 “BK”, attended the roll-out function and tells her story in this month’s newsletter. On the other side of the world, also in the Southern Hemisphere, the first South American JS3 got issued an experimental permit to fly and flew its first flight after three months of completing paperwork required from the (National Civil Aviation Agency). A final reminder is given to visit JS at the AERO Friedrichshafen which is taking place from 10 – 13 April.
 
 
 
 
Raul Garda - Happy owner of JS3 SN30
JS3 50 Roll-out

Sunday, 13. January 2019 Königsdorf versinkt im Schnee translate news

In Königdorf kann  man sich momentan nur schwer vorstellen, dass es dort in absehbarer Zeit Flugbewegungen geben könnte, so hoch liegt der Schnee. Da der Schnee noch dazu sehr nass, daher extrem schwer ist und Regenfälle vorhergesagt waren, war die Angst groß, dass irgendwann die Tragkraft der Hallendächer nicht mehr ausreicht. Daher entschloss man sich am Samstag zu einer großen Dachräumaktion.  Bis zu 20 Mann pro Hallendach waren im Einsatz und „nur“ acht Stunden später war der Schnee von den Dächern. Nun liegt dieser aber neben den Hallen teilweise bis auf Dachhöhe und es laufen die Wetten bis zur wievielten Bundesligarunde man die Schneehaufen sehen wird.
 
Mathias Schunk
 
Die momentanen Schneemassen
werden in Königsdorf wohl auf
absehbare Zeit keine
Winter Föhnflüge zulassen...
Der Schnee liegt
bis auf Dachhöhe
Neue Disziplin:
Hangar Skispringen

 


Friday, 11. January 2019 Der Segelflug im Januar - aerokurier translate news

Die Themen sind unter anderem: Hang und Welle im Rheintal: Nachwuchs-Sportler Matthias Arnold verrät Tipps und Tricks für die Wintersaison zwischen Pfälzer Wald und Bergstraße, Winter-Hotspots: Deutsche Segelflugregionen, in denen die Saison nie endet, Projektbericht: Was plant Lange Aviation für die Antares 21E? 90 Jahre Akaflieg Karlsruhe: Zum Jubiläum stellte die Akaflieg Karlsruhe ihren Nurflügler AK-X öffentlich vor – und blickte gleichsam in die Historie und die Zukunft, Beilage: Maintenance-Special mit Reportagen über den Holzflugzeugbauer Sascha Heuser und einen Zellenwart-Lehrgang auf dem Klippeneck.
 

 

 

 


Thursday, 10. January 2019 Klarstellung zu Diskussionen zur Transponderverpflichtung für Segelflugzeuge translate news

Das Thema hat aufgrund von Missverständnissen und fehlerhaften Formulierungen zu Diskussionen insbesondere im Segelflug geführt. Wir zeigen in der Ableitung, wie und wo was geregelt ist. Der an Details interessierte Leser kann dies nachverfolgen. Für alle ist das wichtige Fazit am Ende kurz und verständlich dargestellt.
Ableitung: Im Regelwerk SERA (Standardized European Rules of the Air) bezieht sich der Abschnitt 6 „Luftraumklassifizierung“ im Punkt 6005 auf die (vor einiger Zeit neu) eingeführten Luftraummodule RMZ und TMZ.
Durch einen früheren Dreher zwischen „T“ und „R“ beruht auch das Missverständnis in der Zuordnung im Punkt 6005 (b). Über die Luftraumklassifizierungen werden keine spezifischen Ausrüstungen für die Nutzern vorgegeben. Diese werden über die Fragestellung der notwendigen Separierung nach wie vor unterschiedlich pro EASA Staat gesondert festgelegt. In Deutschland zum Beispiel durch die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge (FSAV).
 
Die komplette Information findet sich hier
Für mehr Infos zum Deutschen Segelflugverband (DSV) bitte hier Klicken.

Sunday, 16. December 2018 Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 2018 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December 2018 DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Peter H. Braasch
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