OLC-Magazine ... powered by Bürklin


Friday, 14. June 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 14.06.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG gewinnt ein Höhentief nördlich der Britischen Inseln wieder an Wettereinfluss. Mit südlicher Höhenströmung fließt erneut eine hochreichend feuchte und labil geschichtete Luftmasse ein. Der Norden und Nordosten Deutschlands liegen im Bereich einer Tiefdruckrinne, in der es bereits in der ersten Tageshälfte zu konvektiven Umlagerungen kommt. Im Alpenvorland werden konvektive Umlagerungen zunächst durch den Föhn unterdrückt, erst am Nachmittag kommt es aus den Alpen heraus zu teils kräftigen Gewittern.
Am SONNTAG bleibt das Höhentief bei den Britischen Inseln weiterhin wetterbestimmend, die Höhenströmung dreht auf Südwest bis West und führt kühlere Meeresluft heran. Diese ist zum Teil noch leicht labil geschichtet, gelangt aber im Tagesverlauf zunehmend unter den Einfluss eines Hochs über Frankreich und trocknet dabei von Westen her allmählich ab. Im Süden und Südosten kommt es jedoch weiterhin zu hochreichender Konvektion.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG verbreitet aufgrund massiver Überentwicklungen meist keine nutzbare Thermik, zwischen Vorpommern und Lausitz bis zum Mittag, im äußersten Südwesten am Nachmittag mäßige Wolkenthermik mit CU-Basis bei 1000-1200 m, weiterhin Möglichkeit von Überentwicklungen.
Am SONNTAG meist gute Wolkenthermik mit CU-Basis bei 1200-2000 m, die durch einzelne Überentwicklungen gestört wird.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bei vielfach starker Bewölkung und immer wieder eingelagerten Überentwicklungen kann sich nur lokal mäßige Thermik entwickeln.
Auch am SONNTAG ist es zunächst meist stark bewölkt, vor allem im Süden, später auch im Osten kommen verbreitet Niederschläge hinzu und es kann sich keine nutzbare Thermik entwickeln. Am Nachmittag kommt der Westen und Südwesten jedoch auf die Rückseite und es kann sich lokal mäßige, lokal gute Thermik entwickeln.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG geringe bis mäßige, über dem Bayerischen Wald mäßig bis gute Thermik. Am Spätnachmittag und Abend vom Alpennordrand nordwärts ausbreitend Überentwicklungen mit Gewittern.
Am SONNTAG abgeschirmt durch starke bis geschlossene Bewölkung mit eingelagerten CB, Schauern und einzelnen Gewittern.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Wednesday, 12. June 2019 U25: Viel Wind und durchwachsene Bedingungen prägen die Runde 8 translate news

Es liegt eine Runde mit nicht ganz einfachen Bedingungen hinter uns. Während am Sonntag der Nordwesten bevorteilt ist, ist es Samstag der Rest Deutschlands. Wobei Vorteil hier relativ ist. Die erzielten Schnitte zeigen, dass die Punkte hart erkämpft sind. Wer einen Hang hat, kann diesen Dank des Windes einigermaßen gut nutzen. Auch hier sind Grenzen gesetzt. So gibt es beispielsweise Wettbewerbe, die an diesen Tagen aufgrund des Windes neutralisiert werden. Nicht nur das Wetter brodelt an diesem Wochenende, auch im Ranking geht es heiß her. Ein derart enger und häufiger Wechsel an der Tabellenspitze war im vergangenen Jahr nicht an der Tagesordnung. Erneut schiebt sich Lichtenfels mit einer grandiosen Leistung nach vorn.
Aber auch unter den Treppchenanwärtern gibt es Veränderungen. Während Oerlinghausen und Hammelburg weiter ihre Ränge halten, schiebt sich die LSG Erbslöh Langenfeld an Brandenburg vorbei auf Rang sechs. Bereits 2015 können sie mit nur drei Piloten am Start Rang vier erzielen. In dieser Saison haben sie neue junge Überlandflieger dazu gewonnen. Die damaligen Liga-Piloten bilden die Youngstars aus. Bereits im Winter begann die Einstimmung und Vorbereitung im Rahmen von Seminaren von der Bedienung des E-Varios bis hin zum mentalen Training. Geflogen wird in Langenfeld durch die Liga auch bei nicht optimalen Wetterbedingungen. So auch an diesem Wochenende. Hochmotiviert tankt die U25 morgens um neun ihre Flugzeuge, während die alten Hasen erst mittags antraben. Geringe Basis und große Wolkenabstände erschweren das Wegkommen vom Start. Auch die Steigwerte im Sauerland lassen sich als nicht berauschend zusammenfassen. Ein Stockwerk höher stehen die Lentis. Nur rankommen ist nicht. Sehnsüchtig kämpfen sie thermisch weiter. Und auch diese lässt auf dem Rückweg nach. So wird ein 40 Kilometer langer sportlicher Endanflug notwendig. Ein kleines Industriegebiet in der Nähe des Platzes lässt nochmal Höhe tanken und bringt ein wenig Entspannung. Außenposten Marc Wachtmeister ist beim Euregiocup. Nachdem sein Wettbewerb Dank des Wetters an den beiden Tagen gecancelt wird, startet er, um zumindest eine Liga-Wertung zu erfliegen. Auch wenn es nicht für zweieinhalb Stunden reicht, kommen wichtige Punkte zusammen. Drei Wertungen an einem schwierigen Wochenende schieben das Team als Belohnung eine Etage weiter nach oben. Potenziale für weitere Klettertouren sind definitiv vorhanden.
Rundenwertung U25: 1. SFZ Aachen (NW) 205,39 Speed/50 Punkte, 2. AC Lichtenfels (BY) 195,42 Speed/49 Punkte, 3. FSV Erlangen-Nürnberg (BY) 166,63 Speed/48 Punkte
Tabellenstand U25 nach Runde 8: 1. AC Lichtenfels (BY) 307 Punkte, 2. SFZ Königsdorf (BY) 292 Punkte, 3. FC Eichstätt (BY) 289 Punkte
 
Text: Stephanie Keller (OLC-Redaktion)
Fotos: Carsten Richartz
 
Nicht sehr einladende Wolkenstruktur
Teamwork
Kurz vor der Heimat
 

 


Wednesday, 12. June 2019 Die Runde acht bringt dem Aero-Club Braunschweig einen Trostpunkt translate news

Die Minimoa ist eine absolute Augenweide für alle Oldtimerfans.
Im Rahmen der letzten beiden Bundesligarunden mussten sich die Braunschweiger Aufwindjäger mit jeweils einem Punkt begnügen. In der zurückliegenden achten Runde konnte der LSV Rinteln erfolgreich mit 361,15 Speedpunkten sein Heimspiel bei mächtigem Südwestwind an den Hängen des Weserberglandes gewinnen. Unsere 248,27 Speedpunkte wurden von diesen Piloten, die drei unterschiedliche Startorte hatten, eingeflogen:
Heiko Braden/Michael Schoof, Duo Discus, 86,77 Speedpunkte,
Hayung Becker, Standard Cirrus, 81,50 Speedpunkte,
Joerg Meyer, ASW 20, 80,00 Speedpunkte,
In der Gesamtwertung führt nun die LSG Bayreuth mit 111 Punkten und der Aero-Club liegt mit 72 Punkten auf Rang zehn. Braden und Schoof nahmen am geschichtsträchtigen Wilscher Vergleichsfliegen 2019 teil und konnten sich in ihrer 10 Maschinen umfassenden Konkurrenz im Mittelfeld positionieren. Der äußerst erfahrene Thermikjäger Becker hat zur Zeit seine Zelte in Riesa aufgebaut und fliegt dort die Streckenflugwoche Canitz mit. Er liegt in der Clubklasse aktuell auf Rang zwei in der 27 Maschinen umfassenden Konkurrenz.
Sein kongenialer Partner Meyer stieg mit der ASW 20 auf der Großen Höhe in Delmenhorst auf. Conni Bruns und Christian Ueckert nutzten den Pfingstsonntag zu erlebnisreichen Ausflügen mit ihrer Minimoa mit dem Startort Stade. Mit 46,59 Speedpunkten erfüllte „Yeti“ mit der „betagten Dame“ sogar die Grundlagen für eine Bundesligawertung.
Es ist schon ein absolutes Novum, dass eine Minimoa für das Bundesligafliegen eingesetzt worden ist. Der Rumpf wurde im zurückliegenden Winter mit sehr viel Liebe und Herzblut von den beiden bereits oben genannten „Holzwürmern“ und ihren weiteren Braunschweiger Freunden der gemeinsamen Haltergemeinschaft grundüberholt.
 
Rolf Wagner

 


Monday, 10. June 2019 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende translate news

Die 8. Runde der Segelflug-Liga war eine windige Angelegenheit. Auf der Vorderseite eines Troges bestimmte der Wind nicht nur den Wechsel untershiedlicher Luftmassen (Samstag eher kühler, Sonntag eher wärmer), sondern auch die daraus resultierende Flugtaktitk.
Samstag:
Vor allem am Samstag war der Wind "der" dominierende Faktor, aber auch die Feuchteverteilung, was das Satellitenbild von 12UTC recht deutlich zeigt: Das steuernde Tief lag zu der Zeit über der Nordsee. In einer weiten Spirale zieht sich die okkludierte Front über die britische Inseln (und entschwindet erst einmal aus dem Bild, das Südskandinavien nicht mit abdeckt) und dann als langgezogene Kaltfront, die von der Ostsee über Polen bis in die Tschechien reichte.
Mit der kräftigen Südwestströmung floss im Nordwesten feuchte Luft nach, während der Süden eher wolkenlos daherkam. Gut erkennbar reihen die Wolken im Wind, von Ostfrankreich bis ins nordhessische Bergland zeigen sich dabei sogar wellende Strukturen. Interessant ist auch der Grenzbereich zwischern feuchter und trockener Luft, der genau die richtige Mischung aus Cumuli und Reihungen zeigt. Eine weitere - fast singuläre - Reihung ist im Bogen zwischen Allgäu, der Oberpfalz und das Erzgebirge erkennbar, die sich bis nach Berlin erstreckt.
Während letztere keiner vollständig genutzt hat, erkennt man in den Flugspuren aber sehr deutlich, dass viele Flüge auf den Wind, d.h. entlang des Windes ausgerichtet waren. Nur an einem Hang im Nordwesten Deutschlands liegen die Flugspuren quer zum Wind, dazu aber gleich mehr ...
Sonntag:
Feuchte, warme und von Cirren durchsetzte Luft zeigt dagegen das Satellitenbild vom Sonntag 12UTVC. Vor dem Trog über der Biskaya war mit der anhaltenden Südwestströmung nun wieder eine deutlich wärmere und im Südwesten auch labile Luft herangezogen. Die "Reste" der kühleren Luftmasse vom Vortag und die darin ebenfalls deutlichen Reihungen im Wind sind nun zwischen den Niederlanden und dem Küstenumfeld zu sehen.
Wer hat was draus gemacht?
Betrachtet man beide Karten der Flugspuren, wird man je nach Sicht und Lage, unterschiedlicher Meinung sein, ob nun der Samstag oder der Sonntag der bessere der beiden Tage war. In der Summe beider hatte jeder wohl eine Chance, aber nur wenige konnten beide Tage voll nutzen. Aber bevor es in die Liga-Wertung geht, ein kleiner Abstecher in die Flugspuren: Wettbewerbe kann man häufiger erkennen, aber das man einzelne Flüge eindeutig in den Flugspuren ausmachen kann, ist eher selten -, es geht aber an diesem Sonntag. Der langgestreckte Flug aus dem nördlichen Baden-Württemberg bis nach Saches waren Frank Güntert & Heiko Nill, die vom Hornberg nach Oschatz unterwegs waren.
Aber zurück zur Liga, zurück zum Samstag: Was die Schnitte und Liga-Ergebnisse angeht, hat dieser Tag dann doch die Nase gegenüber dem Sonntag weit vorne. Die Luftmasse war einfach weiträumiger und taugte mehr für schnelle Schnitte. Und natürlich hatte auch der Wind seinen Anteil daran. Sind an "windschwächeren" Runden die auf die Liga optimierten Flüge häufig nur knappe 3 Stunden lang und als Jojo angelegt waren sie an diesem Samstag deutlich länger. Meist - und auch da gleichen sich die Taktiken - ging es erst gegen den Wind voran, bevor man sich dann im Liga-Fenster am Startplatz durch den Wind "vorbeitragen" liess, um dann die Rückkehr wieder gegen den Wind zu fliegen. Bei den Windgeschwindigkeiten in dieser Runde - oft in 1500m bei 30km/h oder mehr - war oft gar kein vollständiger Liga-Flug allein mit Rückenwind möglich, ein Teil musste gegen den Wind, aber unter den Reihungen, durchgeführt werden.
Im ähnlichen Wetterraum und im Rundenergebnis auch äußerst knapp ging es zwischen der SFG Giulini/Ludwigshafen und dem FSC Odenwald Walldürn zu: Jeweils im bereits beprochenen Bereich unterwegs, wo die Balance zwischen Cumulli und Wind optimal war, konnten sich am Ende die Kurpfälzer mit knapp 2km/h durchsetzen. Grund dafür war auch das ausgeglichene Mannschaftsergebnis, bei dem Jan Hertrich (109km/h), Simon Schmidt-Meinzer (108km/h) und Dieter Bartek (105km/h) nahezu gleichauf lagen. Für die Walldürner war Wolfgang Lehnert mit 117km/h am schnellsten, die beiden anderen Wertungsflüge lieferten Günter Rincker (109km/h von Altfeld aus) und Werner Ehrler (94km/h).
Dass man quer zum Wind noch deutlich schneller unterwegs sein kann, zeigte der LSV Rinteln, der diese Runde mit gut 40km/h Vorsprung mehr als deutlich für sich entscheiden kann. Die Orographie hatte dabei natürlich auch ihren Anteil, denn bei den Flügen wurden das Wiehengebirge und die jeweils angrenzenden Hänge genutzt, auf denen der Wind am Samstag in fast idealer Weise stand. Stefan Bachmann war dabei Schnellster für die Rintelner mit 130,5km/h. Carsten Kopsieker mit Co. Mario KIessling erflog nach einem "Überführungsflug" von Oerlinghausen aus noch 125km/h. Dritter war Dietmar Heintze (105km/h), der damit das Rundenergebnis auf insgesamt 360km/h bringt. Aus Liga-Gesichtspunkten könnte man noch überlegen, ob und wie man die 4 Abschnitte der Speed-Wertung optimal verteilt, da der Hang gegenüber der Wertungsstrecke ja deutlich gekrümmt ist.
Auch in Liga 2 dominierte der Hang. Hier liegt die FG Oerlinghausen ebenfalls weit vorne. Nicht ganz mit der Geschwindigkeit wie in Liga 1, trotzdem mit einem deutlichen Vorsprung, konnten die Ostwestfalen Rundeplatz 1 erfliegen. Dabei nutzten sie nicht den Teutoburger Wald direkt vor der eigenen Schwelle, sondern ebenfalls die weiter nördlich gelegenen Hänge. Während Michael Elvermann an der Porta Westfalica zu seinem Wertungsflug abhob (123km/h), starteten Tobias Blaum (110km/h) und Günther Robeck (108km/h) vom heimischen Platz aus -, um am Ende auch dorhin zurückzukehren. Zweiter dieser Runde wurde der HAC Boberg, jedoch nicht vom heimischen Platz aus, sondern auch sie hatten den Start an den Hang verlegt. Rolf Hilgert & Marcel Rast waren für die Hamburger am schnellsten unterwegs (116km/h), Marcel Damian Przygoda & Andreas Bergmann (98km/h) sowie Olaf Rehme & Roger Tiburg (96km/h) steuerten die beiden anderen Wertungsflüge bei. Wie man sieht, war an den Hängen recht viel Verkehr, das zeigt - mehr noch als die Flugspuren - der Blick in die "Meeting-Points", die selten so umfangreich gewesen sein dürften, wie an diesen Hangflugtagen. Dass es auch ohne Hang und auch am Sonntag gelingen konnte, Flüge in die Wertungs zu bringen, zeigt der Aero Club Berlin. Von Reinsdorf aus waren Stephan Kirchner (106kjm/h) und Klaus Engelherdt (96km/h) unterwegs, wobei der Wind leider nicht optimal als Unterstützung für die Rennstrecken des Fläming funktionierte. Den einzigen Flug in die Top3-Ränge beider Ligen vom Sonntag brachten Stephan Ühkötter & und erneut Stephan Kirchner ins Ziel.
In Liga 1 liegen weiter die LSG Bayreuth (111 Punkte), die Abstände zu den Verfolgern aus Aalen (108) und Rinteln (103) sind aber mehr als nur knapp. Ebenso eng geht es in Liga 2 zu, wo der Aero-Club Ansbach (108 Punkte) durch Rundenplatz 6 an die Spitze springen kann und damit Eichstätt (103) und Bad Nauheim (98) auf die Plätze 2 und 3 verdrängt..
In der Woche wird die genannte Troglage anhalten und das einzige Beständige bleibt dabei die Unbeständigkeit - für die nächste Runde ist also noch für alle alles drin ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.

 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
Meteosat 8: Der Sonntag ...
OLC Flugspuren Alpen
OLC Flugspuren Deutschland
 
 

Friday, 07. June 2019 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 07.06.2019 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen wird der Osten Deutschlands noch von der labil durchsetzten Kaltfront eines Sturmtiefs über der Nordsee beeinflusst. Diese zieht am Vormittag nach Nordosten ab. Rückseitig fließt mit kräftiger, zur Nordsee hin mit stürmischer Südwestströmung kühlere und labil geschichtete Luft ein. Nach Süden hin baut sich im Tagesverlauf Hochdruckeinfluss auf.
Am SONNTAG ist das Sturmtief nach Skandinavien abgezogen. Es dominiert nachfolgend der Einfluss eines Hochs über Polen, der die Luftmasse stabilisiert. Aus Südwesten wird im Tageslauf jedoch wieder etwas feuchtere und labil geschichtete Luft herangeführt. Am MONTAG
fließt im Vorfeld eines Höhentroges über Frankreich feuchte und labil geschichtete Warmluft nach Deutschland, die für teils kräftige Konvektion sorgt.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SONNABEND ist im Nordwesten bei einer CU-Basis um 500 m sowie starker Bewölkung und wiederholten Schauern keine nutzbare Thermik zu erwarten. Nach Südosten zu wird die Thermik rückseitig der Kaltfront bei einer maximalen CU-Basis bis 2300 m sehr gut sein. Vom äußersten Südosten abgesehen, ist sie allerdings häufig zerrissen.
Am SONNTAG ist im Nordwesten bei einer maximalen CU-Basis um 1300 m mit guter, im Südosten bei einer maximalen CU-Basis von bis zu 2500 m mit sehr guter Thermik zu rechnen. Gebietsweise, insbesondere nach Südwesten zu, stören allerdings abschirmende Wolkenfelder. Im Norden ist die Thermik bis weit in den Nachmittag hinein zerrissen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG westlich des Thüringer Waldes mäßige Wolkenthermik, die häufig zerrissen ist. Östlich erst mit Abzug von abschirmender  Bewölkung ausbildende, mäßige Wolkenthermik.
Am SONNTAG mäßige Thermik, die vor allem im Bergland gezeichnet ist.  Von Südwesten her aufkommende Abschirmung. Im Südwesten entwickeln sich am späten Nachmittag Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, spät einsetzend und über Mittag gebietsweise noch durch Ausbreitungen gestört.
Am SONNTAG mäßige Thermik, nachmittags zunehmend von Westen her  abgeschirmt.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.
 

Friday, 11. January 2019 Der Segelflug im Januar - aerokurier translate news

Die Themen sind unter anderem: Hang und Welle im Rheintal: Nachwuchs-Sportler Matthias Arnold verrät Tipps und Tricks für die Wintersaison zwischen Pfälzer Wald und Bergstraße, Winter-Hotspots: Deutsche Segelflugregionen, in denen die Saison nie endet, Projektbericht: Was plant Lange Aviation für die Antares 21E? 90 Jahre Akaflieg Karlsruhe: Zum Jubiläum stellte die Akaflieg Karlsruhe ihren Nurflügler AK-X öffentlich vor – und blickte gleichsam in die Historie und die Zukunft, Beilage: Maintenance-Special mit Reportagen über den Holzflugzeugbauer Sascha Heuser und einen Zellenwart-Lehrgang auf dem Klippeneck.
 

 

 

 


Thursday, 10. January 2019 Klarstellung zu Diskussionen zur Transponderverpflichtung für Segelflugzeuge translate news

Das Thema hat aufgrund von Missverständnissen und fehlerhaften Formulierungen zu Diskussionen insbesondere im Segelflug geführt. Wir zeigen in der Ableitung, wie und wo was geregelt ist. Der an Details interessierte Leser kann dies nachverfolgen. Für alle ist das wichtige Fazit am Ende kurz und verständlich dargestellt.
Ableitung: Im Regelwerk SERA (Standardized European Rules of the Air) bezieht sich der Abschnitt 6 „Luftraumklassifizierung“ im Punkt 6005 auf die (vor einiger Zeit neu) eingeführten Luftraummodule RMZ und TMZ.
Durch einen früheren Dreher zwischen „T“ und „R“ beruht auch das Missverständnis in der Zuordnung im Punkt 6005 (b). Über die Luftraumklassifizierungen werden keine spezifischen Ausrüstungen für die Nutzern vorgegeben. Diese werden über die Fragestellung der notwendigen Separierung nach wie vor unterschiedlich pro EASA Staat gesondert festgelegt. In Deutschland zum Beispiel durch die Flugsicherungsausrüstung der Luftfahrzeuge (FSAV).
 
Die komplette Information findet sich hier
Für mehr Infos zum Deutschen Segelflugverband (DSV) bitte hier Klicken.

Sunday, 16. December 2018 Halbzeit beim Tausend Kilometer Camp translate news

Mit dem Gewinn des Bitterwasser Cup ging für mich ein Traum in Erfüllung. Zehn Tage Segelfliegen in einem der besten thermischen Gebiete der Erde. Zusammen mit Maximilian Dorsch, der auf Grund seines deutschen Meistertitels nach Bitterwasser reisen durfte, machte ich mich am vergangenen Montagabend von Frankfurt aus auf die Reise nach Windhoek. Der Dienstag wurde dann entspannt am Pool verbracht und wir konnten uns einen ersten Eindruck von der Bitterwasser Lodge und der Pfanne machen. Alles ist einfach super organisiert und das Essen übertrifft die Ansprüche eines Studenten deutlich.
Der Mittwoch versprach direkt super Wetter, und nach den Einweisungsstarts am Morgen wollten wir direkt auf Strecke gehen. Für mich sollte es am ersten Tag mit dem neuen Ventus losgehen und Max flog mit Wilfried Großkinsky in dessen EB28 mit. Nach zwei Stunden erreichten wir in Richtung Botswana die ersten Wolken. Dort herrschte dann schönstes Segelflugwetter und wir flogen über mehrere hundert Kilometer die Grenze zu Botswana entlang, die sich wie ein Strich durch die Landschaft zieht. Kurz vor Sonnenuntergang kehrten wir jeweils mit mehr als 1100 Kilometer nach Bitterwasser zurück.
Auf seinem ersten Start auf dem Ventus konnte Max dann direkt die 1000 FAI knacken. Auch er war begeistert vom einfachen Handling und den unglaublichen Flugleistungen des Ventus, die so manchen Offene-Klasse Flieger in die Verzweiflung trieben.
Richtiges Hammerwetter gab es dann am Freitag. Wir starteten um halb 11 und erreichten bereits nach einer Stunde die ersten Wolken. Von der Grenze zu Botswana ging es dann quer durch Namibia Richtung Namib-Wüste, an deren Kante sich oft eine Konvergenz ausbildet. Hier konnten wir auf über 5500 Meter steigen und die Schnittgeschwindigkeit erreichte fast 200 Stundenkilometer. Zwei Stunden vor Sunset wendeten wir am südlichen Ende der Konvergenz mit Ziel Bitterwasser und nach der Landung standen mehr als 1300 Kilometer auf dem Tacho.
Der vierte Tag bot uns dann einen Einblick in die Extreme des afrikanischen Wetters. Den Morgen verbrachten wir noch am Pool und erst gegen 12 Uhr kreisten wir auf der Suche nach dem ersten Bart über der Pfanne. Auf dem Rückweg schob sich dann eine Schauerlinie aus Nordosten langsam über Bitterwasser. An deren Rand ließen sich fantastische Schnitte erzielen, und als die ersten Blitze zu sehen war, hatten wir mit gezogenen Bremsklappen Probleme, überhaupt abzusteigen. Nach der Landung zog dann eine Böenwalze über den Platz. Hier zeigte sich die optimale Lage von Bitterwasser. Während andere Plätze bereits im Regen verschwanden, war westlich von Bitterwasser noch alles frei und eine Landung in Mariental zu jeder Zeit möglich. Das Wetter für die nächsten Tage sieht nun sehr gut aus und wir freuen uns auf 6 weitere Flugtage hier unten!
 
Moritz Althaus
 
Sandwalze am Abend
bei Bitterwasser
Wilfried Großkinsky (rechts) mit den
Teilnehmern des Tausend Kilometer
Camp: Maximilian Dorsch
, Moritz Althaus und Florian Heilmann.
Sunset über der Pfanne
mit dem neuen Ventus
 
 

Tuesday, 11. December 2018 1000 km Camp in Bitterwasser translate news

Wilfried und Florian
Auch dieses Jahr lud Wilfried Grosskinsky wieder vier Junioren zum hochangesehenen 1000 km Camp ein. Florian Heilmann flog als erstes in den Süden und berichtet von seinen Eindrücken.
Am 30. November kamen wir in Bitterwasser an. Nach einem herzlichen Empfang führten wir direkt das Briefing und die Einweisung in das Fluggelände durch, um optimal auf die kommenden Tage vorbereitet zu sein. Gleich am ersten Tag sollte das Wetter sehr gut werden. Dieses Jahr ist es hier möglich den Luftraum nördlich von Windhuk zu nutzen, wovon wir direkt Gebrauch machten. So erflogen wir uns unter tollen Bedingungen ein großes Dreieck und insgesamt 1163 km mit der EB28. Besonders eindrucksvoll lag uns im Endanflug die orange leuchtende Kalahari zu füßen. Ein toller Start in zwei aufregende Fliegerwochen.
Am zweiten Tag folgte mein erstrer Start auf dem neuen Ventus 3M. Wieder stand das gute Wetter im Nordosten. Aufgrund der Auslösetemperatur startete ich 13 Uhr und konnte dennoch knapp 900 km erfliegen. Wichtig zu erwähnen ist, dass der Ventus wunderbar fliegt. In all seinen Eigenschaften macht der Flieger unendlich viel Spaß und zeichnet sich durch seine überragende Performance aus.
Aufgrund der klimatischen Umstellungen musste ich drei Tage pausieren, was besonders ärgerlich war, weil derzeit Kaltlufteinfluss herrscht und die Tage schlecht fliegbar sind. Die Kaltluft sorgt für geringe Basishöhen, sodass das Fliegen über dem fremden und zum Großteil unlandbarem Gelände nicht oder nur schlecht möglich ist. Wolken gibt es sowieso keine.
Dennoch haben wir kurz nach meiner Genesung weitere tolle Flüge zwischen 700 und 900 Kilometern fliegen können. Morgen sieht es nocheinmal ganz gut aus, sodass ich meine Zeit in Bitterwasser mit einem tollen Flug beenden kann.
Bis jetzt macht es unheimlich viel Spaß mit all den netten Leuten zu fliegen und interessante Gespräche zu führen. Es ist eine riesen Chance, die Wilfried uns Jungliegern schenkt. Danke dafür!
 
Florian Heilmann
 
Endanflug nach 1160 km
Kalahari
Konvergenz

 


Tuesday, 11. December 2018 DSV in den DAeC aufgenommen translate news

Gemeinsame Mitteilung des Vorstandes der Bundeskommission Segelflug im DAeC und des Vorstandes des Deutschen Segelflugverbandes DSV e.V.
Am 24.11.2018 hat der DAeC auf seiner Hauptversammlung den Deutschen Segelflugverband DSV e.V. als Monoluftsportverband aufgenommen. Damit wird der DSV neben den Landesverbänden in der Bundeskommission Segelflug (BuKo Segelflug) vertreten sein. Vorher hatte die Hauptversammlung der BuKo Segelflug Anfang November in Koblenz mit einem klaren Votum der Segelflugreferenten diese Aufnahme unterstützt.
Aufgrund der ausführlichen und immer fair geführten Gespräche zwischen den Vorständen des DSV und der BuKo Segelflug wird der DSV gemeinsam als Monoluftsportverband für den Segelflug im DAeC positioniert. Damit wird die Selbstständigkeit des Segelflugs im Dachverband DAeC umgesetzt, wozu auch die Themen-, Finanz- und Personalhoheit für den Segelflug gehören. Darauf hat der Vorsitzende der Bundeskommission Segelflug, Walter Eisele, in Koblenz hingewiesen. Alle Beteiligten sehen damit eine deutliche Verbesserung für den Segelflug. Der Vorsitzende des DSV, Dr. Mario Wichmann, erklärte das gemeinsame Ziel, mit den Landesverbänden auf der Grundlage von Kooperationsvereinbarungen zusammen zu arbeiten. Hierbei sollen die jeweiligen Möglichkeiten der sehr unterschiedlich strukturierten Landesverbände zum gegenseitigen Vorteil aller Beteiligten einschließlich der Vereine genutzt werden.
 
Hier gibt es die ganze Meldung als PDF-Datei.
 
Deutscher Segelflugverband (DSV)
 

Thursday, 06. December 2018 502,89 Kilometer in 150 Minuten - Speed OLC in Bitterwasser translate news

502,89 Kilometer in 150 Minuten, 201,16 km/h Schnitt. Das ist Speed OLC und erflogen von Andreas Hillebrand und Jens Böske auf einer ASG32 MI am 4.12.2018 ab Bitterwasser. Immer mehr Piloten versuchen sich an Flügen, um das Optimum an Strecke in 2,5 Stunden zu erfliegen. Ein gutes Training für den Wettbewerb wenn der Tag vorn und hinten nicht losgeht. In den letzten Tagen findet das  Segelflugwetter  in Namibia nordöstlich von Windhoek statt. Der Luftraum ist jetzt nördlich der Landeshauptstatt bis FL 145 zu befliegen. Ein besonderes Ergebnis des Segelflugverbandes von Namibia unter der Leitung von Wolfgang Joschko.
Man hört die Sektkorken beim LSV Egge auf dem Heimatflugplatz in Oerlinghausen schon knallen aufgrund der besonderen Leistung ihrer Jungs. Dem Fluggebiet in Ostwestfalen, welchem oft nach Bericht von Andreas Hillebrand: „ Das Wetter vorn und hinten nicht losgeht“.
 
Holger Weitzel
 
 

HPH
aerokurier
Bürklin
binder
TQ Avionics
TopMeteo
LXNAV
Segelflugschule Wasserkuppe
Bitterwasser
Clouddancers
Peter H. Braasch
LANGE Aviation GmbH
navITer
FLARM
Rent a Glider
DG Flugzeugbau
Alexander Schleicher
Siebert
FLIGHT TEAM
Cobra Trailer
Deutscher Wetterdienst
Fliegerstrom
IMI Gliding
Jonker Sailplanes
M+D Flugzeugbau
SCHEMPP-HIRTH Flugzeugbau GmbH
WINTER Instruments
ILEC
Tost
Air Avionics