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Monday, 03. August 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 01./02.8. (Runde 10) translate news

Satelliten-Animation des
Samstag-Nachmittags.
Samstag: Ein schneller Samstag-Nachmittag über dem Kamm des Thüringer Waldes. Das Satellitenbild des frühen Nachmittags zeigt die Situation recht eindeutig: Von der Elbmündung bis hinunter in die Pfalz liegt eine Zone kräftiger Bewölkung. Diese gehört zu einer Konvergenzlinie, die sich im Vorfeld einer Kaltfront gebildet hatte und langsam von West nach Ost zog. Sie bestand aus einer bunten Mischung aus Abschirmungen und Ausbreitungen, teilweise garniert mit Schauern. Vor dieser Linie lag eine sehr warme, um nicht zu sagen "heiße" Luftmasse. Und die hatte es im wahrsten Sinne des Wortes "in sich". Es dauerte zwar, bis sie endlich gut nutzbare Thermik erzeugte, mit der leichten Labilisierung aber kochte die Atmosphäre dann am Nachmittag immer stärker, um letztlich vor allem über der Alb dann auch überzukochen.
Herausragend - und das deutet das Satellitenbild durch eine Linie von Cumuli nur an - war die Linie zwischen Frankenwald und Thüringer Wald. Deshalb ein bisschen Chronologie aus den Satellitenbildern des Samstag-Nachmittags:
11UTC: Man sieht man die ersten zarten Quellungen etwas nördlich des Hauptkamms
12UTC: Der nördliche Bereich des Thüringer Waldes ist gut entwickelt, im Vorfeld der Konvergenz tauchen erste Cirren auf
13UTC: Der nördliche und zentrale Thüringer Wald sind kräftig entwickelt, wen kümmern da die Cirren?
14UTC: Im Vorfeld der Konvergenz entwickelt es auch vor dem Kamm, über dem eine Linie steht, die (mit ein paar Lücken) bis an den Frankenwald reicht
15UTC: Kräftige Entwicklungen über Frankenwald und Thüringer Wald
16UTC: Kurz vor Erreichen der Konvergenz erste, kräftige Überentwicklungen. Die linienhafte Struktur geht verloren
In der Summe würde man daraus schlussfolgern: Die Zeit von 13UTC bis 15UTC war die der besten Entwicklungen – und die Flugspuren lassen diese Linie ja auch mehr als erahnen...
Sonntag:
Ein eher chaotisches Himmelsbild zeigte sich dann am Sonntag: Die Konvergenz war inzwischen nach Osten abgezogen und die eigentliche Kaltfront lag relativ unstrukturiert in einen breiten Streifen von der Ostsee bis hinunter in den Südwesten Deutschlands.
Rückseitig zeigte sich aber doch noch ein offener Streifen, der mit dem System von West nach Ost zog. Am besten entwickelt war es zwischen Eifel und Pfalz, nach Norden hin erstrecken sich die Quellugen bis in die Heide -, aber es zogen auch abschirmende Cirren darüber. An der Grenze zu den Niederlanden taucht zur selben Zeit bereits eine neue Konvergenzlinie auf, die den Thermiktag von Nordwesten her frühzeitig beendete. Da diese zweite Linie schneller war, als die vorlaufende Front, schloss sich die Lücke langsam - auch hier war also das richtige Timing gefragt.
Die Flugspuren zeigen dann auch, dass aus dem offenen Bereich im Südwesten die meisten Flüge gemeldet wurden.
Wer hat was draus gemacht?
Legt man die Flugspurenkarte von Samstag und Sonntag zusammen, sollte sich ein (fast) vollständiges Bild ergeben. Und auch der Blick in die Wertungslisten zeigt, dass über beide Bundesligen hinweg 50 von 60 Teams Punkte am kompletten Wochenende erfliegen konnten.
Keine Frage, die Top-Region der 10. Runde lag natürlich über dem Thüringer Wald und so wundert es nicht, dass sich die Teams vorne platzieren konnten, die den Kamm direkt zumindest in der Nähe ihrer Haustüre liegen haben. Man könnte natürlich den einen oder anderen Flug herausheben, so wie den von Maximilian Dorsch, der (mal wieder) zu den schnellsten Ligapiloten gehörte und satte 148 Speed-Punkte mit einer LS4 erfliegt (153,55km/h). Serena und Claus Triebel schaffen den absolut schnellsten Schnitt (159,16km/h), Wolfgang Clas (159,07km/h) ist kaum langsamer. Überhaupt fliegen die Top 10 des Speed-OLC einen Schnitt von über 150km/h!
Aber was fällt sonst noch auf? Ohne explizit in die Flüge zu schauen hätte ich gedacht, dass - wie bei vielen anderen, sehr schnellen Ligaflügen - der Kurbelanteil nahe 0 sein dürfte. Tatsächlich liegt er bei bis zu (oder sogar knapp mehr) als 10%. Lediglich Wolfgang Clas - der im Vergleich zu den anderen Top10 über die größte Spannweite verfügt haben dürfte - blieb bei unter 3%. Hier wäre bei Gelegenheit mal ein Vergleich mit den schnellen Flügen unter den Wolkenstraßen im Norden interessant…
Was allen Flügen gemeinsam ist - und das war nach der Satellitenchronologie zu erwarten - sie nutzen jeweils die beste Zeit zwischen ca. 13:00UTC und 15:30UTC aus.
Dass die Luftmasse brauchte, damit die zu kochen begann, zeigen 3 Flüge exemplarisch: Maximilian Dorsch, der sich gute 1,5h von Bamberg aus bis an den Frankenwald vorkämpfte, um dann nach einen Basissprung von gut 1000m seine LS4 an Rennen brachte. Edith Mehler und Helmut Joost, die von Erbendof aus nicht nur über die 4 Liga-Schenkel flogen, sondern über 6 Schenkel im OLC-Plus am Ende auf 716km kommen - und damit den weitesten Flug des Samstags schafften, und das bei einem Start gegen 13:30 MESZ wohlgemerkt. Die Auswirkungen der kochenden Luftmasse schildert Tobias Pachowsky in seinem Kommentar mit der Grenzerfahrung zwischen hoher Basis und beginnender Gewittertätigkeit sehr eindrücklich. Er war übrigens mit 133,88km/h der schnellste Pilot am Samstag, der NICHT über dem Thüringer Wald unterwegs war.
Die Runde entscheidet in der Bundesliga am Ende Bayreuth (410 Speed-Punkte) für sich, denn neben Wolfgang Clas sind auch Sebastian Baier sowie Daniela Baier & Mathias Mühlbacher unter den Schnellsten dieser Runde. Knapp dahinter liegt Bamberg (404 Speed-Punkte), dicht gefolgt von der SFG Steinwald (402 Speed-Punkte).
Aber neben den schnellen Flügen, der bislang schnellsten Runde dieser Saison und der Dominanz der Vereine aus dem Südosten interessiert natürlich 3 Runden vor Schluss immer brennender die Frage: "was machen die Spitzengruppen" der beiden Ligen?
Der FSC Walldürn schafft in der Bundesliga einen deutlichen Sprung in der Tabelle nach vorne: Mit Rundenplatz 4 (380 Speed-Punkte) lassen sie aufhorchen. Der Blick in die Flüge offenbart: Wie schon in den Vorjahren verbringen die Walldürner ihre Ferien in Erbendorf und waren diesmal genau zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.
Ganz vorne, wo die FG Wolf-Hirth der ärgste Verfolger der führenden Rintelner ist, gab es in dieser Runde ein Patt, denn die Rintelner (17. Platz, 4 Punkte) schafften es am Sonntag noch, 2 weitere Flüge nachzulegen und in der Rundenwertung auf die FG Wolf Hirth (16. Platz, 5 Punkte) aufzuschließen. Die Niedersachsen führen damit die Bundesliga weiter souverän an (148 Punkte) und haben weiterhin ein komfortables Polster von 27 Punkten auf die an 2. Stelle liegende FG Wolf Hirth (121 Punkte). Dahinter wird es etwas knapper, es folgen Walldürn (112) vor Winzeln (110) und Donauwörth (104).
Die 2. Liga entschied mehr als souverän das SFZ Ottengrüner Heide für sich. Neben Serena & Claus Triebel steuern Hanns-Günther Bauer und Christian Riedl ihre Punkte bei (insgesamt 417 Speed-Punkte), die letztlich einen Vorsprung von fast 70 Punkten zum zweitplatzierten FC Eichstätt (349) bedeuten, gefolgt vom AC Weiden (315). In der Gesamtwertung kann Blaubeuren durch einen guten 6. Rundenplatz die Führung bei 149 Punkten weiter ausbauen, während sich dahinter Laichingen (126) und Hofgeismar (122) ein spannendes Duell um Platz 2 liefern.
Noch sind in den 3 letzten Runden 60 Punkte zu vergeben, und das einzig sichere ist, dass Blaubeuren mit 65 Punkten Vorsprung auf Rang 8 bereits jetzt in die 1. Liga aufgestiegen ist. Der Rest ist und bleibt noch offen und nach einer erneut heißen Woche wird es zur Runde 11 kommt die Atmosphäre wieder ans Kochen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 31. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 31.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAGmorgen ist vorderseitig eines von Westen aufziehenden Trogs, der sich von Island bis nach Spanien erstreckt, eine Tiefdruckrinne mit feuchtheißer und hochreichend labiler Luft aufgezogen. Diese verlagert sich im Tagesverlauf ostwärts bis etwa in die Mitte Deutschlands. Der Osten verbleibt indes noch unter
Hochdruckeinfluss in der trockenen und stabil geschichteten Luftmasse. Rückseitig der Tiefdruckrinne fließt im Nordwesten ebenfalls wieder trockenere und stabilere, aber deutlich kühlere Luft ein.
Am SONNTAGmorgen liegt ausgehend von einem Tief über dem Nordmeer eine Kaltfront etwa entlang einer Linie Hamburg-Saarland. Diese kommt im Tagesverlauf ostwärts voran und reicht am Abend von Rügen bis zum Schwarzwald, wo sie stationär liegen bleibt. Vorderseitig ist die hochreichend labile, feucht und sehr warmen Luftmasse wetterbestimmend. Rückseitig fließt mit westlicher Strömung kühlere Luft ein, die durch einen Höhentrog angefeuchtet und leicht labilisiert wird. Ab dem Nachmittag sorgt Zwischenhocheinfluss über dem Ärmelkanal im Nordwesten Deutschlands für Absinken und Wetterberuhigung.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG überwiegend mäßige und blaue Warmluftthermik. Im Westen  durch Wolkenfelder/Überentwicklungen gestört. Im weiteren Tagesverlauf vermehrt Schauer und Gewitter samt lokaler Unwetter denkbar. Richtung Niederlande zum Nachmittag möglicherweise noch nutzbare CU-Thermik.
Am SONNTAG und MONTAG ist in einem Streifen von NRW über das mittlere Niedersachsen bis in das südöstliche S-H und Mecklenburg recht gute CU-Thermik mit CU-Basen von 1300-1600 m möglich. Örtlich ein verzögerter Thermikbeginn, lokal schwache Überentwicklungen. Jeweils südöstlich und nordwestlich der genannten Zone neigt es vermehrt zu abschirmenden Wolkenfeldern und/oder stärkeren Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG bildet sich mäßige bis gute Thermik, die von Westen her zunehmend durch Abschirmung gedämpft und durch Überentwicklungen gestört wird.
Am SONNTAG kann sich im Nordwesten geringe bis mäßige Wolkenthermik bilden, die durch Abschirmung gehemmt wird. Im restlichen Gebiet wird bei Abschirmung und Überentwicklungen keine nutzbare Thermik erwartet.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG bis zum Mittag unter einer tiefen Absinkinversion meist nur geringe Blauthermik oder keine nutzbare Thermik. Am Nachmittag teils mäßige Wolkenthermik, die von Westen her durch aufziehende mittelhohe Wolken und teils kräftigen Überentwicklungen zunehmend gestört wird.
Am SONNTAG verbreitet schauerartige Niederschläge, teils gewittrig, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Thursday, 30. July 2020 Top 10 im Alleingang: U25 Piloten unter den Schnellsten translate news

Die vergangene Runde wurde von den Junioren aus Homberg/Ohm dominiert. Simon Briel und Christian Lampert waren nördlich der Rhön und entlang des Thüringer Waldes unterwegs. Platz zwei belegten diese Runde Philipp Lauer und Dominik Biesenecker vom AC Lichtenfels, die sich im westlichen Oberfranken ihre Speedpunkte abholten. Gefolgt von Lukas Brune und Leon Bohnenkamp aus Oerlinghausen auf Platz drei, die südlich Bielefeld und Münster im Jojo auf Punktejagd gingen.
Diese bereits neunte Runde der verkürzten Coronasaison war von einem Zwischenhoch am Samstag geprägt. Auf der Schwäbischen Alb bildeten sich immer wieder Aufreihungen und teils starke Bärte jenseits der fünf Meter.
So nutze Tobias Pachowsky, der schnellste Junior an diesem Wochenende, geschickt die Aufreihungen auf Alb und dem Altmühltal und legte einen sagenhaften 127,61 Punkte Flug auf einem gut gefülltem Discus 2a hin. Da jedoch der zweite Junior aus seinem Verein fehlte, brachte ihm dieser Flug nur den Rundenplatz neun und somit 42 Punkte für den FC Eichstätt.
Er freute sich jedoch sicher über den Drittschnellsten Flug Deutschlands an diesem Tag. Ebenso fehlten Simon Schröder (Bad Wörishofen) mit 126,36 Punkten auf Platz zehn und Lukas Esser vom FSV Sinderfingen mit 125 Punkten auf Platz elf die zweite Frau bzw. der zweite Mann.
Eric Schneider von der FSG Hammerburg konnte sich erneut über den Flug von Peter Wagner freuen, mit dem sie Rundenplatz vier und somit die Tabellenführung weiterhin behaupten können. Jedoch haben die Oerlinghausener einen Punkt gut gemacht und Hammelburg hat nur eine knappe Führung von 5 Punkten.
So bleibt es 4 Runden vor Saisonende spannend um die Liga und es wird sicher noch den ein oder anderen Wechsel an der Tabellenspitze geben, da noch einige Vereine auf Schlagdistanz zum Titel sind.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Am Abend reihten sich die Wolken auf.
Aufreihungen auf der
Schwäbischen Alb (Foto: Dirk Ströbl).
Perfektes Speed-Jojo
von Tobias Pachowsky am Samstag
 

Tuesday, 28. July 2020 FLG Piloten in der falschen Liga translate news

„Langsam wird’s peinlich“, so Philipp Söll nach seinem Bundesligaflug am Samstag. Gemeint hatte er damit erneut seine Streckenwahl im Jojo auf der Schwäbischen Alb. Da dies jedoch die thermisch aktivste Ecke in Süddeutschland war, musste er seine speed für die Ligapunkte erneut hier holen.

Morgens schnell noch Wasserballast getankt, ging es für Ihn und Dirk Ströbl zunächst gar nicht gut los. An einer Schauerlinie bei Ehingen abgeprallt waren sie kurz nach ihrem Start bereits tief über dem Blaubeurer Teilort Asch zu sehen und suchten einen passenden Aufwind. Nachdem sie einen starken Bart, wie die Aufwinde in der Fliegersprache genannte werden, gefunden hatten hieß es Knüppel nach vorne. Mit einem Kreisfluganteil von 8 % ging es für die beiden die nächsten 150 Minuten flott zwischen 1500 m und 2300 m auf der Alb voran. In Summe flogen sie in 4 Stunden über 600 Kilometer weit.
Bereits vor Ihnen gestartet flog derweil der Blaubeurer Vereinsdoppelsitzer Arcus mit Joachim Krais und seinem Vater Heinrich Richtung Westen. Sie hatten das Ziel Genf zu sehen, was sie auch schafften. Lediglich am Einstieg in den Schweizer Jura hatten sie kurz Probleme, verloren an Höhe und kamen tief. Doch der routinierte Bergflieger Krais konnte geschickt die Aufwinde nutzen um wieder an Höhe zu gewinnen. Am Ende kam eine Wertungsdistanz von über 724 Kilometer zusammen.
Zu Hause am Heimatflugplatz landeten derweil Ströbl und Söll zwischen den holländischen Fluglagergästen vom AC Nistelrode. Da der Sonntag nur schwache Thermik brachte, die durch lebhaften Westwind vertrieben wurde, stand bereits am Samstag die Wertung der FLG. Mit sagenhaften 143 km/h über die Wertungszeit holten Philipp Söll und Dirk Ströbl nicht nur den schnellsten Schnitt des Tages, sondern auch die Plätze zwei und drei in der diesjährigen Speed Wertung in Baden-Württemberg. Zusammen mit dem Flug von Joachim Krais von 115,53 km/h reichte dies mit über 40 Punkten Vorsprung bereits zum Dritten Rundensieg in dieser Saison.
Sogar der schnellste Verein der ersten Liga war über 20 Punkte langsamer als die Blaubeurer. In der Tabelle haben die Blaubeurer mit 19 Punkten beinahe eine Runde Vorsprung vor dem LSV Hofgeismar, der am Sonntag den FSV Laichingen auf den Dritten Tabellenplatz verbannte.
Die letzten vier Runden wollen die Blaubeurer nochmal alles geben um die Tabellenführung bis zum Ende der Saison zu behaupten. In der weltweiten Liga Betrachtung liegen die Blaubeurer in dieser coronabedingten verkürzten Saison auf dem sechsten Platz der 983 Segelflug Vereine weltweit.
 
M.Söll
 
Bereits am Morgen eine
gute Optik nach Westen.
Philipp Söll kurz vor seinem Start.
Die schnellsten Segelflugpiloten
Deutschlands Dirk Ströbl und Philipp Söll.

 


Monday, 27. July 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 25./26.7. (Runde 9) translate news

Auch wenn das Wetter für die meisten in dieser 9. Runde nur einen fliegbaren Tag brachte, konnten sich (fast) alle Teams der 1. und 2. Liga in die Wertungslisten eintragen - wenn auch unter deutlich unterscheidlichen Wettervorzeichen und -bedingungen. Der Schwerpunkt lag erneut eher in der Südhälfte, was aber einige Teams aus dem Norden und Osten nicht davon abgehalten hat, gute Ergebnisse zu erfliegen. Vor allem im Mittelfeld der Rundenwertung ging es relativ eng zu. Wenige Speed-Punkte entschieden hier über die Platzierung - und damit auch über die Punkte. Da wir uns bereits im letzten Drittel der Liga-Saison befinden, werden die zunehmend wichtiger - an beiden Enden der Tabellen.
Samstag:
Der Samstag war geprägt von einem schwachen Zwischenhoch, dass sich zwischen einem abziehenden Trog über dem Balkan und einem heranziehenden Trog über den britischen Inseln aufbauen konnte. Die Vorgeschichte des Satellitenbildes von 12UTC (14MESZ) begann morgens mit Abschirmungen sowohl östlich von Elbe und Saale als auf westlich des Rheins. Der Süden startete - vom äußersten Südosten mal angesehen - relativ ungestört in den Tag. Schon früh zeigten sich dann die ersten Quellungen über dem Schwarzwald und der Alb, die dann in einem ersten Schub hochkochten, um danach aber wieder durch den schwachen Hochdruckeinfluss gedeckelt zu werden. Zum Nachmittag wurde die Entwicklung dann wieder etwas stärker und mündete letzlich in einer lange anhaltenden Konvergenz, die sich vor allem über der Fränkische Alb erstreckte.
Auch im Rest ging es in allen Stockwerken sehr dynamisch zu. Die Ausbreitungen im Südosten zogen ostwärts, ebenso wie die sich auflösenden Feuchtefelder im Nordosten. Dafür breiteten sich vom Rhein her die Abschirmungen weiter nach Osten aus und selbst der Schwarzwald bekam zum Thermikende noch einen Cirren-Schirm verpasst, der wenige Stunden zuvor noch über der Biskaya lag.
Die Flugspuren zeigen, dass nach Norden - vor allem nach Nordwesten - hin, das Wetter wenig Nutzbares zugelassen hat, während vor allem die Rennstrecken im Süden gut frequentiert waren. Das richtige Timing und Planung waren dennoch auch dort nötig, um zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein.
Sonntag:
Die Geschichte des Sonntags ist anhand des Satellitenbildes und der Flugspuren schnell erzählt: Die Kaltfront, die im Laufe der Nacht im Westen angekommen war, zog - getrieben durch den kräftigen Wind - zügig ostwärts und hatte zum 12UTC-Termin schon fast die Oder erreicht und den Süden bereits gequert. Die rückseitig einfliessende Kaltluft war noch labil, was u.a. die Wolkenstrukturen zwischen Weser und Elbe, aber auch Richtung Franken, zeigen.
Von Westen her wurde es etwas stabiler und die Cumuli formierten sich im Wind zu schönen Strassen. Die Chance auf einen Sonntagsausflug nutzen nicht viele, auf die Rundenwertung hatten die Flüge aber leztlich einen durchaus bemerkenswerten Einfluss.
Aber dazu gleich mehr ...
Wer hat was draus gemacht?
Am Samstag war sicher Aalen einer der Haupt-Ausgangspunkte, sowohl für die Liga als auch für die lange Strecke (die mal wieder ganz gut zu kombinieren waren). Im Rahmen des Trainingscamps der Damen-Nationalmannschaft konnten nicht nur die Teilnehmerinnen und Organisatoren sich in den Listen des OLC-Plus und des Speed-OLC eintragen. Interessant ist, in welcher Form und vor allem zu welcher Zeit die Reihungen der Alb genutzt wurden. Gerrit Illenberger schaffte den punkthöchtsen Flug mit 1013km und 1142 Punkten und nutzte vor allem für seine Speed (133km/h) die abendliche Konvergenz.
Simon Schröder und Tobias Pachowsky waren dagegen waren - als schnellste Junioren - eher am (frühen) Nachmittag über der Alb unterwegs. Was den absoluten Schnitt angeht, war Erwin Ziegler nicht zu schlagen, der seine Speed ebenfalls von Aalen aus über der Alb machte und die 149km/h in einen Flug über knapp 1045km einbettete. Indexkorrigiert die Schnellsten waren aber eindeutig Dirk Ströbl und Philipp Söll, die von Blaubeuren aus im Team vor allem über der Schwäbischen Alb unterwegs waren und mit jeweils rund 135 Speed-Punkten die Liste der schnellsten Flüge unangefochten anführen. Unterstützt von Joachim & Heinrich Krais hatte Blaubeuren damit die Spitze der 2. Liga bereits am Samstag erobert. Ihre 374,35 Speed-Punkte hätten auch im Oberhaus für einen mehr als souveränen Rundensieg gereicht. Auf Rang 2 folge der FSV Sindelfingen, angeführt von Lukas Esser. Gute 334,49 Speed-Punkte bedeuten zwar einen Rückstand von fast 40km/h, aber trotzdem gehen 19 Punkte nach Deckenpfronn.
Während Blaubeuren schon am Samstag durch den dritten Rundensieg entspannt dem Sonntag entegegen sehen konnte und seine Spitzenposition damit weiter zementiert, dürfte in Hofgeismar noch keine Entspannung geherrscht haben. Nur 2 Flüge standen für den Tabellen-Zweiten bis dato in der Wertung und der 1 Punkt hätte einen deutlichen Rückschlag für die Aufstiegs-Ambitionen der Hessen bedeutet. Aber Der Dingel sollte am Sonntag noch rechtzeitig auf die Rückseite der Front kommen, so dass Christoph Danders & Tamino Köbl unter den Reihungen noch auf knapp 134km/h (121.18 Punkte) kamen. Bemerkenswert ist der Unterschied zwischen den beiden längeren Schenkeln ihres Fluges nach Westen: Gegen den Wind  mussten sie 3x kurbeln, um einen Schnitt von 108mk/h zu erreichen. Mit dem Wind und nur 1x Kurbeln ging es dann zurück - mit 159km/h. Hofgeismar flog damit noch auf Rundenplatz 3 vor. Sie verteidigen damit Gesamtrang 2 (115 Punkte), Laichingen (113 Punkte) bleibt aber fast gleichauf. An der Spitze der 2. Liga kann Blaubeuren (134 Punkte) seinen Vorsprung weiter ausbauen und liegt nun bereits fast 20 Punkte in Führung.
Eine ähnliche Geschichte spielte sich auch in der 1. Liga ab: Hier hatte nach dem Samstag Aalen unangefochten die Nase vorne, denn zu dem (bereits erwähnten Flug) von Erwin Ziegler kamm noch schnelle Alb-Flüge von Johannes Böckler und Bernd Schmid hinzu (der ebenfalls die späte Konvergenz für seine Speed nutze). Immerhin gute 10 Speed-Punkte lagen sie vor Donauwörth, Schwäbisch Gmünd nochmal knapp dahinter. Liag-Primus Rinteln hatte bis dahin "nur" 320 Speed-Punkte erflogen, zu denen vor allem auch Chrissi Grote ihren Flug von Aalen aus beigesteuert hatte (auch da war was mit der Konvergenz). Die weiteren Punkte kamen von Reinhard Schramme & Rolf Bödecker sowie Michael Sasse und Stephan Beck, die am Samstag von Rinteln aus die Hänge nutzten. Beide Teams hatten wohl aber auch die Rückseite am Sonntag auf dem Plan: Bei den schnellsten Flügen vom Sonntag landen sie neben Christoph Danders ganz vorne. Um die führenden Aalener abzufangen reichte es um ein gutes km/h nicht mehr, aber sie konnten sich noch bis auf Rundenplatz 2 vorschieben.
Donauwörth (98 Punkte) kann in der aktuellen Gesamtwertung einen Sprung von Rang 6 auf 4 nach vorne machen und liegt nun nur noch ganz knapp hinter dem LSV Schwarzwald (99 Punkte). Die Spitzenplätze haben weiter die FG Wolf Hirth (116 Punkte) und Titelverteidiger Rinteln (144 Punkte) inne. Die Niedersachsen können 4 Runden vor dem Ende ihren Vorprung nochmals ausbauen und setzen damit ein klares Zeichen in Richtung Titelgewinn.
Aber noch sind 80 Punkte zu vergeben und damit weiter alles offen. Nach einer nun kommenden Sommerwoche sehen die ersten Prognosen zur 10. Runde wieder 2 Luftmassen an 2 Tagen - es bleibt also spannend, wer was draus macht ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
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Friday, 24. July 2020 U25: Verdienter Wechsel an der Tabellenspitze translate news

Die siebte Runde der U25 Liga wurde von den Königsdörfern dominiert, die Ihren Startplatz nach Donauwörth an den Stillberghof verlegten. Jakob Edmaier holte dabei seinen Schnitt von 115 Punkten in einem 925 km Alb / Schwarzwald Jojo. Der zweite Königsdörfer Johannes Beyer holte seine 111 Punkte in einem 938 km Dreieck auf dem Schenkel Thüringer und Bayerischer Wald. In freier OLC Plus Strecke wurden es noch beachtliche 1006 km. Dies war an diesem Ausnahmesonntag jedoch keine Seltenheit, so war es klar das der OLC LS 8 neo Pilot Eric Schneider auch alles dafür zu tun würde um Ligapunkte zu holen. In einem 956 km Flug holte er bereits am Samstag 112 Punkte, doch die Wettervorhersage für Sonntag versprach noch mehr. Mit seinem Platz sechs im Deutschen OLC Streckenrekord über 1116 km holte er 115 Punkte für die Liga. Doch da so ein Ausnahmepilot ohne einen zweiten Piloten aus seinem Verein in der Ligawartung nichts bringt war er sicherlich froh, dass sein Vereinskamerad Peter Wagner noch 107 für den Rundenplatz 2 beisteuerte. Den Dritten Platz in Runde 7 holten sich die Jungs vom FSV Laichingen. In Jojoflüge über 784 km und 985 km eingebettet holten Kevin Schmidt 111 und Sebastian Klein 109 Punkte für den FSV. An der Tabellenspitze hat sich bis dahin nichts geändert. Immer noch war Oerlinghausen vor Hammelburg und Homberg/Ohm.
Dann kam die Runde 8 und mit ihr die Schröders. Simon flog auf einer ASG 29 über Alb, Schwarzwald bis ins Jura und mit einem Abstecher in den Nordschwarzwald wieder zurück nach Bad Wörishofen. Dies brachte ihm mit 128,65 Punkten den schnellsten Schnitt an diesem Tag, sogar noch vor Mario Kiessling mit 127,50 Punkten. Aber da auch er nicht allein Punkten kann war er froh, dass seine Schwester Eva mit der LS 8/18 auf der Alb beachtliche 102,65 Punkte ablieferte. An zweiter Stelle kam schon wieder Hammelburg. Nachdem Eric Schneider am Samstag noch beim Grenzlandcup am Niederrhein sein Können im Zentralen Wettbewerb zeigte, flog er bereits am Sonntag schon wieder ab Hammelburg und holte mit der OLC LS 8 neo 113 starke Punkte im Thüringer Wald und zusammen mit seinem Vereinskollegen Peter Wagner mit 95 Punkten den Zweiten Platz. Den Dritten Platz holten sich die Königsdörfer mit Johannes Beyer 111 und Noklai Wolf 85 Punkte. Somit lösen die Hammelburger die FG Oerlinghausen ab und setzten sich verdient an die Tabellenspitze. Die Halbzeit dieser Ligasaison ist schon rum und wir sind auf die kommenden letzen sechs Runden gespannt.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Herrliche Aussichten am
Tauserdertag 12.7. im Schwarzwald.
Laichinger Junioren auf Punktejagd.
Steigwerte über 5 Meter waren
keine Seltenheit an diesem
Ausnahmesonntag (12.7.)

 


Friday, 24. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 24.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG ist verbreitet schwacher Hochdruckeinfluss wetterbestimmend und die im Norden zunächst noch feuchte Luftmasse trocknet allmählich ab. Auch im Süden kann sich meist trockenere Luft durchsetzen. Nur im äußersten Südosten bleibt die Luftmasse bis zum Abend noch etwas feuchter und labil geschichtet. Mit auf Südwest drehender Strömung fließt sehr warme Luft ein. Im Laufe des Nachmittags zieht im Westen die Warmfront eines Tiefs zwischen Island und Schottland auf. Dabei wird vor allem im Nordwesten wieder hochreichend feuchte Luft heranführt.
Am SONNTAG schwenkt ein Trog nach Dänemark, sodass die Strömung wieder auf westliche Richtung dreht. Die eingeflossene feuchte Luftmasse ist anfangs vor allem in der Nordhälfte des Landes, am Nachmittag auch im Südosten hochreichend labil geschichtet, sodass sich teils hochreichende Konvektion ausbildet. Das inzwischen okkludierte Frontensystem greift bis auf die mittleren Landesteile über. Frontrückseitig fließt wieder trockenere und etwas kühlere Luft ein, die von Westen her stabilisiert wird.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG wird sich im Osten überwiegend gute, im Westen mäßige Thermik entwickeln. Im Osten steigen die Untergrenzen der CU bis zum Nachmittag auf 1500-1800 m, im Westen auf 1000-1400 m. Im Osten stören zeitweise abschirmende Wolkenfelder, im Westen wird die Thermik von Westen her zunehmend durch Abschirmung und zeitweilige Niederschläge gestört.
Am SONNTAG ist in der Osthälfte durch Abschirmung und Niederschläge kaum mit nutzbarer Thermik zu rechnen, rückseitig der Front kann sich im Westen zeitweilig mäßige, nach Süden hin gute Thermik entwickeln, die allerdings auch noch durch abschirmende Wolkenfelder und Überentwicklungen immer wieder gestört wird. Die CU-Basen steigen im Norden auf 1200-1400 m, im Süden auf 1500-2000 m.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG: Durch Abschirmung verzögert einsetzende, meist mäßige CU-Thermik, westlich des Rheins durch einzelne Überentwicklungen gestört.
SONNTAG: Keine nutzbare Thermik aufgrund von Abschirmung und häufigen Überentwicklungen.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG gute Wolkenthermik. Thermikbeginn gegen 9 UTC.
Am SONNTAG abgeschirmt, keine nutzbare Thermik.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Wednesday, 22. July 2020 FLG Blaubeuren baut Führung aus translate news

Vergangenes Wochenende zog es die Blaubeurer Zweitligisten nach Westen. Am Samstag flogen sie zunächst über die Alb, den Schwarzwald bis teils ins Breisgau. Die meisten wendeten hier um zurück auf der Alb ihre Ligapunkte zu holen. Joachim Krais jedoch kämpfte sich durch den komplizierten Luftraum bei Basel um in das Schweizer Jura Gebirge zu fliegen. In Frankreich querab vom Genfer See wendete er und machte sich auf den 350 Kilometer weiten Rückflug. Dass bei so einem Sightseeing Flug auch 111 Ligapunkte zu ergattern waren freute ihn umso mehr.
Zusammen mit Philipp Söll 114 und Oliver Stockingers 108 Punkten belegten die Blaubeurer in dieser Runde erneut einen hervorragenden Dritten Platz hinter dem FSV Laichingen und dem SFV Bad Wörishofen. In der Tabelle bauten die Blaubeurer ihre Führung auf 114 Punkte aus. Gefolgt von dem LSV Hofgeismar und dem FSV Laichingen die punktgleich mit 97 Punkten hinter den Blaubeurer liegen. Sechs Runden liegen noch vor ihnen und hier kann noch viel passieren. Zumindest für kommenden Samstag ist wieder Fliegerwetter angesagt und die Ligasegler werden sich neben die Fluglagergäste aus Holland an den Start reihen
 
M.Söll
 
Diese Wolken bringen Speed.
Thermik auf dem Rückweg von Freiburg.
Joachim Krais putzt nach
erfolgreichem Flug seinen Ventus.

 


Monday, 20. July 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 18./19.7. (Runde 8) translate news

Auch wenn das vorhergehende Runde kaum zu überbieten ist, fällt auch die Runde 8 sowohl durch weite als auch schnelle Flüge auf. Auch wenn der Schwerpunkt eher im Süden lag, fällt eine Gemeinsamkeit auf: Es ist und bleibt weiter bei relativ trockenen Wetterlagen, bei der selbst Fronten nicht durch übermäßige Niederschläge auffallen. Und so kann sich selbst bei thermisch mäßigen Luftmassen über den trockenen Böden noch gute Thermik bilden.
Samstag:
Die Vorwoche hatte sich beständig ein Kaltlufttropfen über Polen bzw. der Tschechien gedreht und einen deutlichen Einfluss vor allem auf das Wetter und die Flugbedingungen im Osten gehabt. Auf dem Satellitenbild von 12UTC (14MESZ) erkennt man, dass er - zwischenzeitlich Richtung Balkan gezogen - nur noch den Osten Bayerns beeinflusste. Nahezu störungsfrei und mit weitreichender Cumulus-Bewölkung zeigt sich ein breiter Streifen, der sich - angefüllt mit mäßig warmer, thermisch aber (auch wegen der Böden) guter Luft - vom Südwesten bis in den Nordosten erstreckte. Vom Saarland bis in die Kieler Bucht liegt eine schwache, nicht wetterwirksame Front, die sich durch Cirren und Ausbreitungen kennzeichnet. Nur schmal, waren auf ihrer Rückseite Richtung BeNeLux die Bedingungen schon wieder deutlich besser.
Während die Front relativ ortsfest liegen blieb, konnten sich die Abschirmungen des Tropfens westwärts ausbreiten und sorgten damit südöstlich einer Linie Fichtelgebirge - Lech für ein verfrühtes Thermikende.
Sonntag:
Die großräumige Verteilung hatte sich zum Sonntag nicht geändert: Die Reste der Front im Nordwesten sind noch südlich der Lübecker Bucht erkennbar, zwischenzeitlich hatten sich aber auch die Cirrenfelder verdichtet, die im Vorfeld der nächtsten Front hereingezogen waren. Und auch der Kaltlufttropfen war weiter aktiv: Zwar hatten sich die dichten Abschirmungen des Vortages nach Osten verzogen, die latente Labilität zeigte sich aber in den Überentwicklungen entlang der Grenzen zu Polen und Tschechien.
Im Unterschied zum Vortag zogen die Cirren nun aber weiter ostwärts, liessen aber östlich Brandenburg und Thüringer Wald noch genügend Zeit, bevor sie hier die Thermik zum Erliegen brachte. Weitgehend störungsfrei verlief dagegen der Tag im Süden,  wo die Cirren nicht oder erst spät ankamen. Gut entwickelt war es vor allem die Alb, die schnelle (und auch wieder weite) Flüge ermöglichte. Die Flugspuren geben die (erwarteten) Rennstrecken daher auch gut wieder.
Wer hat was draus gemacht?
Es war vor allem wieder ein Wochnende, an dem alle etwas (Punkte) daraus machen konnten, auch wenn gerade der Norden und vor allem der Nordwesten, dieses mal einen gewissen Wetternachteil hatten. Das deutliche Süd-Nord-Gefälle zeigt sich dann auch an den Rundenwertungen: Während in Liga 1 der Süden die Top 10 der Runde 8 allein dominiert, können sich in Liga 2 zumindest 3 Teams im oberen Drittel platzieren, die nicht aus Bayern oder Baden-Württemberg kommen - wobei man erwähnen muss, dass man aus dem südlichen Hessen heraus Schwarzwald und Alb fliegerisch ebenfalls im Zugriff hat oder das man ja auch direkt dort starten kann. So liegt das gallische Dorf, das in der Top10 der Liga 2 dem Süden Widerstand leistet, in Sachsen.
Aber zurück zu den schnellen Linien: Auch da kann man keinen der beiden Tage absolut priorisieren - was bei Flügen von über 1000km an beiden Tagen übrigens auch für die lange Strecke gilt. Was am Samstag aber auffällt ist, dass die beiden absolut schnellsten Ligaflüge eine Gemeinsamkeit haben: Sie lagen nicht in Deutschland. Sowohl Simon Schröder (146,98 km/h, 128,65 Punkte) als auch Mario Kiessling (145,67km/h, 127,5 Punkte) flogen ein gutes Stück ihrer Speed entlang des Jura. Während Mario von der Hahnweide aus früh dort war und seine Liga-Speed mit einem Jojo über dem Höhenzug (mit Wende Richtung Genfer See) machte, kam Simon schon mit Anlauf die Alb entlang kam (tektonisch bilden die ja auch eine Einheit ) und konnte damit über die komplette Distanz den - wenn auch schwachen - Rückenwind nutzen. Auch mit der indexkorrigierten Speed liegen sie am Samstag mit weitem Abstand vor der Konkurrenz - und das, wo zumindest die Satellitenbilder zum Nachmittag hin sogar eine noch bessere Entwicklung zeigen, als zu der (relativ) frühen Zeit als sie dort unterwegs waren.
Aber auch der Sonntag war kein langsamer Tag. Das auch hier die 145km/h fallen können, zeigt zum einen Alex Müller, der von Bayreuth aus den Thüringwer Wald abreitet und mit 145,59km/h nur wenig langsamer ist, als Frank Rodewald, der mit 145,60km/h beweist, dass die Schwäbische Alb an dem Tag genau so schnell war. Indexbereinigt müssen beide aber Sebastian Nägel und Sören Nölke den Vortritt lassen. Für die beiden Piloten der FG Wolf Hirth mag auch der Teamflug die entscheidende Komponente gewesen sein, ihren Verein zum Rundensieg zu führen. Fläche an Fläche ging es über 4 Jojo-Schenkel grob zwischen Albstand und St. Blasien/Schluchsee. Im Gegensatz zur Konkurrenz fällt bei ihnen die Gleichmäßigkeit auf, bei der kein Schenkel deutlich herausragt. Lediglich die ersten 40km sind mit knapp 125km/h relativ "langsam", während die folgenden 3 Schenkel sich im Niveau zwischen 136 und 139km/h abspielen.
Mit 128,28 und 127,83 Speed-Punkten verweisen sie am Ende sogar ihren Teampartner Mario KIessling auf den internen dritten Platz- Bei einer Summe von 383,61 Speed-Punkten ist aber klar, dass die FG Wolf Hirth diese Runde mehr als souverän für sich entscheidet. Die FG Schwäbisch Gmünd (359,85 Punkte), für die neben FRank Rodewald auch Bastian Hörber und Andreas Kleemann & Lars Linkner punkten, erreicht den 2. Rang.  Auf ganz unterschiedlichen Wegen war der LSV Schwarzwald unterwegs, um am Ende bei den Punkten fast gleichauf zu liegen. Jeweils 114 Speed-Punkte gehen nach Winzeln an Volker Herzog (über der Alb), Markus Schweizer (über dem Schwarzwald) und Frederick Hauenschild & Matze Sturm (über dem Jura am Sonntag), die damit zeigen, welche Möglichkeiten man bei entsprechenden Bedingungen vom Schwarzwald aus als Ausgangspunkt hat. Die Winzelner machen in der Gesamtwertung einen weiten Sprung nach vorne und liegen nun auf Rang 3 (88 Punkte), während die FG Wolf Hirth (100) den 2. Gesamtplatz festigt. Weiter souverän in Führung bleibt der amtierende Meister aus Rinteln (125), in dieser Runde auf Rang 11 und damit schnellter Nord-Verein.
In der 2. Liga geht der Rundensieg nach Bad Wörishofen, für die neben Simon auch Robert Schröder und Kilian Biechele für die Punkte sorgen. Die bereits am Samstag erflogenen 361,79 Speed-Punkte bedeuten den souveräne Rundensieg. Denkbar knapper geht es dahinter zu: Laichingen (322,63 Punkte), Blaubeuren (332,55 Punkte) sowie Freudenstadt (331,61 Punkte) liegen nur einen Wimpernschlag auseinander.
Auch die 2. Liga bleibt nach wie vor eng zusammen, auch wenn es in dieser Runde auf den beiden Spitzenplätzen keine Änderung gegeben hat: Blaubeuren führt weiterhin (114 Punkte) und kann den Vorsprung vor Hofgeismar (97) sogar etwas ausbauen. Mit den Hessen kann Leichingen (97) gleichziehen und verdrängt damit Eisenhüttenstadt auf Rang 4 (92).
Die Woche über bleibt es bei der diffusen, windschwachen Lage (die ein Graus aus der Sicht eines Meteorologen sind). Daher ist noch völlig offen, wie sich die Lage zur kommenden Runde entwickelt. Es bleibt aber wohl bei relativ wenig Niederschlag, was die Böden weiter trocken halten dürfte - zumindest aus segelfliegerischer Sicht keine schlechten Randbedingungen ...
 
Bernd Fischer
 
Weitere Infos zu Top-Meteo finden sich hier.
 
Meteosat 8: Der Samstag ...
OLC Flugspuren Alpen
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Meteosat 8: Der Sonntag ...
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Friday, 17. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 17.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG hat sich korrespondierend zum Azorenhochkeil eine Hochdruckbrücke von Frankreich über die Mitte Deutschlands bis ins Baltikum gebildet. Damit hält sich überwiegend trockene und stabil geschichtete Luft. Der Südosten liegt im Einflussbereich eines umfangreichen Höhentiefs über Südosteuropa im Zustrom feuchter und labil geschichteter Luft. Auch der äußerste Nordwesten wird im Tagesverlauf von feuchterer und labil geschichteter Luft beeinflusst.
Am SONNTAG kommt die feuchte und nun hochreichend labil geschichtete Luft auch in die nordöstlichen Landesteile voran. Gleichzeitig  befindet sich der äußerste Nordwesten weiterhin im Zustrom feuchter  und labil geschichteter Luft, während dazwischen Hochdruckeinfluss mit trockener und stabil geschichteter Luft dominiert.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG verbreitet gute CU-Thermik, örtlich durch Ausbreitung gestört.
Am SONNTAG verbreitet gute Wolkenthermik, vor allem im Nordwesten durch Abschirmung und im äußersten Osten durch Überentwicklung gestört.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
SAMSTAG/SONNTAG: Nach Thermikbeginn gegen 08 UTC Ausbildung mäßiger bis guter CU-Thermik, die in Richtung Oberfranken und Sachsen an beiden Tagen ab dem Nachmittag durch Überentwicklungen gestört sein kann.
Thermikende gegen 18 UTC.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG im Westen gute Wolkenthermik, im Osten ist die Thermik durch Abschirmungen und Überentwicklungen beeinträchtigt. Dort geringe bis mäßige Wolkenthermik, am östlichen Alpenrand teils auch nicht nutzbar.
Am SONNTAG geringe bis mäßige Wolkenthermik. Im Osten zunächst noch abgeschirmt, später entstehen dort und am Alpenrand Überentwicklungen.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Friday, 17. July 2020 Über 1.100 Kilometer mit der OLC LS 8 neo! translate news

Abflug Richtung Rhön. Danach sieht es eher blau aus. Ich muss hoffen, dass es bald großflächiger entwickelt.
Nachdem ich mich am Samstag spontan zu einem frühen Start beim Ligaflug entschieden habe und es am Ende überraschenderweise sogar noch 950km geworden sind, konnte ich gar nicht glauben, dass der Sonntag noch besser werden sollte. Aber was dann kam, war einfach unglaublich!
Sonntag 9:30 Uhr:
Um Hammelburg ist es noch blau, nur in der Rhön sind zwei dicke Wolken zu sehen. Ich starte um kurz vor 10 und befürchte trotzdem, dass es noch zu früh ist. Dann erst mal die Enttäuschung, als ich im F-Schlepp die 150km entfernte, gut entwickelte Alb sehen kann und mir klar wird, dass bereits hunderte vor mir gestartet sind. Naja dazu später mehr…;) 
Also gleite ich wie üblich Richtung Bad Brückenau an die erste Wolke und treffe dort sogar schon erstaunliche 1,5m/s! Kurz vor der Wasserkuppe drehe ich Richtung Süden ab und folge ungefähr Julian und Chris, die zuvor von der Wasserkuppe aus gestartet sind. Mittlerweile sind auch im Flachland die ersten Wolken entstanden und die erste Stunde läuft mit einem 112er Schnitt extrem gut. Kurz vor dem Bayerischen Wald fehlt die Sonneneinstrahlung und macht das Treffen von guten Steigwerten etwas schwieriger.
13:00 Uhr:
Ab der Wende kurz vor Arnbruck lief es dann wieder super flott an der Donaukante bis kurz vor den Titisee. Mit einem 120er Schnitt, teilweise schönen Wolkenaufreihungen und vor allem grandiosen Steigwerten hat dieser Schenkel mit Abstand am meisten Spaß gemacht.
16:00 Uhr:
Der Schwarzwald hat inzwischen etwas abgetrocknet. Über kleine Wolken fliege ich mit einem defensiveren Flugstil durch den nördlichen Schwarzwald und anschließend durch den Kraichgau. Hier ist es mir besonders wichtig oben an der Basis zu bleiben. Deshalb mag es im Barogramm vielleicht nach einer Straße aussehen, obwohl ich einfach nur häufiger mittelmäßiges Steigen mitnehme. 
Kurz vor dem Spessart treffe ich die wohl ausschlaggebende Entscheidung und fliege nicht, wie alle anderen vor mir, unter dem C von Frankfurt, sondern umfliege ihn östlich auf Höhe Walldürn. Dadurch, dass ich im höheren Band bleibe, kann ich entspannt bis Hammelburg abgleiten und muss nur noch ein mal an die Basis kommen um die 1000km zu schaffen. 
Kurz vor 19 Uhr:
Mit etwas Glück ziehe ich nach einem „längeren Gleitstück unter einer recht dunklen Wolke kurz vor Hammelburg nochmal unglaubliche 2,5m/s. Die Freude ist noch viel größer als sich im Anschluss eine Wolkenstraße bis ca. Suhl enwtickelt. 
19:30 Uhr 
Auf dem Rechner stehen nun 1000km und ich fliege immer noch Richtung Nordost. Die Wolkenstraße bringt für die späte Uhrzeit nochmal erstaunliche Steigwerte! Kurz vor 20 Uhr wende ich bei 1020km knapp vor dem Thüringer Wald und habe nun den letzten Schenkel mit Rückenwind vor mir. Es fehlen noch ca. 400m bei MC 1.5 für den 60km langen Endanflug auf Hammelburg.
Obwohl die Wolkenstraße in den letzten Minuten sehr schnell zerfallen ist, treffe ich auf dem Rückweg nochmal ca. 1,2m/s und habe nun deutlich Plus auf Hammelburg. Auf ein mal erscheint es sogar möglich die 1100km noch zu knacken. Mit nun 300m+ auf unseren Nachbarplatz Karlstadt würde ich es schaffen. Über Whatsapp informiere mich bei der Crew am Boden, ob ein Rückschlepp möglich wäre.
20:30 Uhr:
Über Bad Kissingen kurbel ich noch ca. 200m in 0,4m/s und lasse mich durch den Wind immer weiter Richtung Westen treiben. Inzwischen ist mein Vater mit der Schleppmaschine abflugbereit und macht sich auf den Weg nach Karlstadt. Gemütlich gleite ich die verbleibende Höhe ab und setze um 21:01 in Karlstadt mit 1116 geflogenen Kilometern auf. Ein unglaubliches Gefühl den Sonnenuntergang aus dem Segelflieger zu sehen. Meine Enttäuschung vom F-Schlepp am Morgen ist schon längst vergessen.  Es kommt eben nicht nur darauf an, wo es als erstes losgeht, sondern auch wo es am Abend am längsten geht.
Ich bin überglücklich, dass es dieses Jahr doch noch mit den 1000km geklappt hat, nachdem ich es vor ca. 1 Woche um nur 1100m verfehlt habe. 
An dieser Stelle ein ganz ganz großes Dankeschön an den OLC und alle Sponsoren, die mir dieses Jahr dieses wunderschöne Flugzeug zur Verfügung stellen. Es macht einfach unglaublich viel Spaß mit der Ls8neo "OLC" zu fliegen :D
 
Hier geht es zum Flug im OLC.
 
Eric Schneider
 
Von Nittenau bis Arnbruck
etwas spannender. Hier lag noch
sehr viel Feuchte in der Luft
Blick Richtung Nordschwarzwald.
Etwas trockener als zuvor.
Kurz vor der Landung, ein
unglaublich toller Anblick!
 

Thursday, 16. July 2020 DG-1001E neo takes-off for maiden flight translate news

The DG-1001E successfully performed its maiden flight in the beginning of July. The DG-1001’s new version with FES-System by LZ Design was piloted by Jelmer Wassenaar, Head of Engineering at DG. The glider took-off with 18m neo wing tips and small FES Batteries (2x 14S / 4,2kWh).
The sustainer system worked perfectly right from the beginning. On both seats there is a FES control unit including main switch which enables controlling the system from both seats. Equivalent to the single-seater system the pilot may use the motor easily by activating the main switch and turning the rpm potentiometer. Instantly the motor will start and bring the glider back to safe altitude.
With the small battery we currently achieve around 15 minutes of climb at 1m/s. Alternatively the pilot can do level flight at 105km/h for half an hour. In order to significantly increase this performance we wait for bigger batteries to be cleared for use in the DG-1001. According to the latest EASA standards the batteries need to run through different tests successfully before they may be used in flight. These tests are not completed yet.
The new 20m neo wing tips will be ready for test flights.
We already had the chance to deliver the first customer aircraft. FSR Kraichgau is the first proud owner of a DG-1001E neo since one week now. Besides FES, the glider is equipped with a handicap system. Thanks to the cooperation with “Aktion Mensch” (a German social organization) and DG Flugzeugbau, Martin Koehl the club’s handicapped pilot will also be able to take-off in this beautiful glider.
At present, DG Flugzeugbau conducts flight tests for certifying the DG-1001E for aerobatics. In order to fulfil its role as versatile aircraft, it will still be possible to perform aerobatics in 17.2m configuration and without FES batteries.
As soon as the new 20m neo tips are available we will also begin to offer test flights and are very much looking forward to see our customers taking a ride!

DG Flugzeugbau
 
DG-1001E neo Prototype in DG’s final assembly
Large screens and state-of-the-art avionics have enough space
Delivery of the first DG-1001E neo to FSG Kraichgau

 

Thursday, 16. July 2020 DG-1001E neo hebt zum Erstflug ab translate news

Die DG-1001E hat Anfang Juli erfolgreich Ihren Erstflug absolviert. Die neue Version der DG-1001 mit FES Antrieb der Fa. LZ Design hob mit Jelmer Wassenaar an Bord zu Ihrem Jungfernflug ab. Das Flugzeug flog mit 18m neo Winglets und den kleinen FES-Batterien mit 2x14S und 4,2kWh.
Das Motorsystem funktionierte auf Anhieb problemlos. Auf beiden Sitzen befindet sich eine FES Kontrolleinheit, sowie ein Hauptschalter. Dies ermöglicht es von beiden Cockpits aus das FES zu steuern bzw. bei Bedarf einzugreifen. Wie im Einsitzer auch, reicht es das System mit dem Hauptschalter zu aktivieren und über einen Drehzahlpoti den Motor zu starten. Augenblicklich springt das Triebwerk an und befördert das Flugzeug wieder in sichere Höhe.
Mit der kleinen Batterie sind aktuell etwa 15min Steigflug bei 1m/s möglich, oder alternativ gut eine halbe Stunde Reise-Flug bei 105km/h. Um diese Leistungen deutlich zu steigern warten wir aktuell auf die Freigabe für die großen Batterien. Nach aktuellen EASA Zulassungsvorschriften müssen diese zusätzliche Tests durchlaufen, die noch nicht alle abgearbeitet werden konnten.
Die neuen 20m neo Winglets stehen kurz vor Ihrer Fertigstellung.
Es konnte bereits auch das erste Flugzeug an seinen Kunden übergeben werden. Der FSR Kraichgau aus Sinsheim darf nun seit letzter Woche eine DG-1001E neo sein Eigen nennen. Das Flugzeug ist neben dem neuen FES System auch mit einer Handicap Steuerung ausgestattet. In Kooperation mit der Aktion Mensch und DG Flugzeugbau konnte der Verein seinem Rolli Flieger Martin Köhl ermöglichen auch bald mit dem neuen Doppelsitzer des Vereins zu fliegen.
Aktuell läuft bei DG die Flugerprobung des Kunstfluges mit der DG-1001E neo. Um der Rolle als Allzweckflugzeug möglichst gerecht zu werden wird man die DG-1001E mit 17,2m Spannweite und ohne die FES Batterien auch im Kunstflug einsetzen können.
Sobald die neuen Ansteckflügel verfügbar sind werden wir auch damit beginnen die Vielzahl an Probefluganfragen abzuarbeiten. Wir freuen uns Ihnen bald dieses wunderschöne Flugzeug präsentieren zu können.

DG Flugzeugbau
 
 Der Prototyp der DG-1001E neo in der Endmontage von DG Flugzeugbau
Große Anzeigen und moderne Avionik finden bequem Platz
Auslieferung der ersten DG-1001E neo an den Kunden FSG Kraichgau
 

Tuesday, 14. July 2020 AC Braunschweig - der Aero-Club lebt noch translate news

Bei diesen Steigwerten lacht jedes Fliegerherz.
...und fliegt in Runde sieben auf Rang 15 und holt somit 6 Punkte.
Im Rahmen dieser Runde konnten die Braunschweiger endlich mal wieder mit guten 330,43 Speedpunkten in die Wertung kommen. Die sechste Runde war für die Löwenstädter aufgrund fehlender Streckenflugbedingungen eine Nullnummer. An beiden Wochenendtagen war der Aero-Club mit insgesamt 10 Maschinen bei richtig guter Thermik unterwegs. Folgende drei Teams waren am Ende schnell auf Strecke:
Knud Dombrowsky, ASW 28, 114,92 Speedpunkte,
Wiebke Holste, Joshua Arntz, Arcus T, 113,33 Speedpunkte,
Andreas Kruse, Peter Montag, Arcus T, 102,18 Speedpunkte,
Dombrowsky trieb die mit Wasser gefüllte ASW 28 am Sonntag bis an die polnische Grenze und wendete südlich von Guben. Holste und Arntz flogen am selben Tag ebenfalls nach Osten und hatten genau den identischen Umkehrpunkt. Kruse und Montag waren bereits am Samstag auf Strecke und kehrten westlich von Lübben (Spreewald) um. Dieser Rundensieg ging mit 367,79 Speedpunkten an den Aero-Club Nastätten.
Nach sieben geflogenen Runden führt nach wie vor der LSV Rinteln mit 115 Punkten und der Aero-Club hat weiterhin in der Gesamtwertung mit nunmehr 20 Punkten den letzten Rang und somit die rote Laterne inne. Da die Braunschweiger Segelflieger nach wie vor den Verkehrsflughafen Braunschweig-Wolfsburg um 18 Uhr verlassen müssen und somit in der Regel deswegen gegen 17 Uhr hier landen, ging Karsten Bennewitz am Sonntag nach Wilsche und aus diesem Grund beendete auch das Arcus-Team Holste/Arntz deswegen gegen 19:30 Uhr Ortszeit nach 849 Kilometern ihren Flug in Wilsche und wurde dort freundlich empfangen. Somit sind unter diesen Bedingungen auch große Streckensegelflüge im Rahmen der DMSt von Braunschweig aus nicht mehr oder nur noch mit einem anderen Landeort möglich. Daher ist für die Braunschweiger Aufwindjäger kein fairer Wettbewerb mehr möglich.
 
Rolf Wagner

Tuesday, 14. July 2020 FLG Blaubeuren erlebt Tag der Rekorde translate news

Der vergangene Sonntag wird wohl in die Geschichtsbücher der Segelfliegerei eingehen. Wobei er für die Piloten der FLG bereits am Vortag begann. Nachdem Charlie Bauder die Schleppmaschinen bereits auf 9 Uhr bestellt hatte, schauten noch einige Piloten das Wetter genauer an. Es bahnte sich einer dieser wenigen Tage an, an denen man sehr früh starten konnte. So wurden vereinzelt noch am Samstagabend die Flugzeuge aufgebaut und mit Wasserballast betankt, um am Morgen in aller Frühe zu starten. Der erste Flugzeugschlepp hob dann bereits um 9:10 Uhr ab.
In der Luft wurde dann festgestellt, dass man bereits noch früher startet hätte können. Zunächt flogen die Ligapiloten der FLG erstmals gen Westen den schönen Aufreihungen auf ihrer geliebten Schwäbischen Alb entlang. Im Schwarzwald hatten sich die Piloten verschiedene Wendepunkte ausgesucht. Vater Karl-Eugen und Sohn Sebastian Bauder wendeten in Rothaus und flogen anschließend den Schwarzwald hoch. Joachim Krais, Jens Minard und Martin Söll flogen ebenfalls den derzeit noch schwach entwickelten Schwarzwald entlang. Dirk Ströbl, Philipp Söll und Helmut Schmid flogen zurück auf die Alb um Ligapunkte zu ergattern. Für die anderen ging es durchs Kraichgau in den Odenwald mit Spessart bis in den Thüringer Wald bis kurz vor Eisenach. Anschließend galt es den Thühringer Wald nach Südosten abzufliegen und über die Oberpfalz in den Bayerischen Wald zu fliegen. Dort wendeten sie in Tschechien, nahe Furth im Wald. Nun ging es mit Rückenwind die 250 Kilometer Richtung Heimat. Am Abend war die Freude groß, zuerst landeten Ströbl und P. Söll mit über 1000 km im „Jojo“. Als nächstes kamen die Bauders, sie hatten sich ihr ausgeschriebenes Ziel ein Dreieck über eintausend Kilometer geschafft und landeten nach über Zehn Stunden Flugzeit überglücklich in Blaubeuren. Nach Ihnen Joachim Krais, der die Latte sogar auf 1080 km legte. Nun warteten alle gespannt auf Jens Minard, der schon längere Zeit nichtmehr im Funk zu hören war. Es war bereits nach 20 Uhr als man den Funkspruch Tangomike im Anflug auf die Landebahn hörte. Er hatte es ebenfalls geschafft und flog in zehneinhalb Stunden mit seinem Discus über 1021 Kilometer. Dieser Flug war der deutschlandweit der viertbeste an diesem Tag. Zusammen mit den Fluglagergästen aus Betzdorf-Kirchen wurden ab Blaubeuren über fünfzehntausend Kilometer geflogen.
Da so große Strecken nur mit einer hohen Geschwindigkeit zu meistern sind, gab es demnach auch eine tolle Ligawertung. So belegten die Blaubeurer mit den Flügen von Philipp Söll (120), Dirk Ströbl (120) und Joachim Krais (102) den zweiten Rundenplatz und stehen somit wieder an der Tabellenspitze der zweiten Liga. Doch dieser Tag steht ganz im Sinne der Dreiecke, die Königsdisziplin der Streckenfliegerei. Karl Eugen Bauder versuchte seit Jahren dieses Dreieck zu fliegen, umso schöner, dass er dieses Erlebnis nun zusammen mit seinem Sohn Sebastian teilen konnte.
Der Blick auf die Nachbarn aus Laichingen lässt auch sehen, dass es ein Ausnahmewetter war. Hier flogen vier Piloten über Eintausend Kilometer im Jojo und mit Rundenplatz fünf rücken die Piloten des FSV auf den vierten Tabellenplatz vor. Dazwischen halten sich noch eisern die Vereine Hofgeismar aus Hessen und Eisenhüttenstadt aus Brandenburg .
 
M.Söll
 
Dirk Ströbl und Philipp Söll nach erfolgreichem Eintausenkilometerflug. Jens Minard wurde bereits von seinen Kindern erwartet. Sebastian Bauder steigt nach über 10 h Flug aus seinem Ventus.
 

Tuesday, 14. July 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 11./12.7. (Runde 7) translate news

24h-Niederschlag
Kaltfrontrückseite unter Hochdruckeinfluss. Ein Samstag, der mehr als nur eine Andeutung des Potentials war und ein Sonntag, an dem man im OLC-Plus gut 1000 Punkte erfliegen musste, um unter die ersten 100 zu kommen und selbst bei Rang 200+ noch Flüge von mehr als 1000km zu finden sind! Zwar war Runde 1 in der Bundesliga 2020 auf dem Spitzenplatz ein wenig schneller, als der Sieger in dieser 7. Runde, aber die 300 Punkte-Marke wurden selbst noch auf auf Rang 27 erreicht. Ein Kennzeichen für schnelles UND weitreichend gutes Wetter.
Samstag:
Der Blick in die Flugspuren offenbart, das der Wetterraum noch seine Grenzen hatte: Die finden sich nahezu deckungsgleich im Satellitenbild des frühen Nachmittags (12 UTC/14 MESZ) wieder. Im Südosten lag noch die Kaltfront und von der Nordsee her sorgte die einfliessende Feuchte für Ausbreitungen, in die sich teils noch Schuer einlagerten.
Weite Teile profitierten aber schon vom stabilisierenden und abtrocknenden Effekt des Hochkeils. Der fliegereische Schwerpunkt lag im Westen, von wo aus der Keil hereinragte, aber selbst bis nach Polen hinein gab es sehr gute Linien. Die Liga profitierte durch die aktive Luftmasse, die lange Strecke durch die beständige leichte Kaltluftadvektion, die die Thermik früh beginnen ließ, um sie zum Ausgleich noch lange anhalten zu lassen - begünstigt natürlich auch durch die aktuellen Tagelängen.
Dazu kam noch, dass in dem Bereich die Niederschläge gering waren (siehe 24h-Niederschlagsmenge zwischen Freitag 06UTC und Samstag 06UTC) und daher nicht viel Energie in das Abtrocknen der Böden investiert werden musste - ein weiterer Faktor, für einen möglichst frühen Thermikbeginn.
Sonntag:
Zum Sonntag hatte sich die Lage nochmals gebessert: Im Süden war die Front weg, so dass sich die Luftmasse im Tagesverlauf immer besser strukturieren konnte. Im Rückfeld des abziehenden Troges floss noch Feuchte in den Nordosten, deren Ausbreitungen vor allem östlch der Elbe und nördlich der Havel für Ausbreitungen sorgte. Die thermisch gute Luftmasse ermöglichte nochmal weitere und schnellere Flüge als am Vortag, auch wenn es östlich von Weser/Werra auch ausbreitete oder sich die Cumuli über dem Schwarzwald langsam rar machten.
Was den Sonntag am Ende noch etwas besser machte als den Samstag, war der Aspekt, dass sich die Luftmasse am Vortag bereits vertikal gut durchmischt hatte. In einem solchen Fall muss nur die nächtliche Inversion weggeheizt werden, damit schon früh fast die komplette Konvektionshöhe des Vortages zur Verfügung steht (Übrigens kann man diesen Effekt auch an den Flügen/Barogrammen vom Montag weiterverfolgen).
Wer hat was draus gemacht?
Das sieht man ganz gut im Vergleich der jeweils strecken- und punktbesten Flüge im OLC-Plus von Samstag und Sonntag: Michael Ebel, immer früh unterwegs, stieg beim Start gegen 8:30 in Reinsdorf noch auf rund 1000m über Grund, um dann erst gegen 11:30 Uhr diese Höhe erstmals wieder zu erreichen. Selbst die Harz-Querung lief im Paterre ab. Der Frühstart (und die Landung gegen 20 Uhr) ermöglichten eine Flugzeit von rund 11:15h, bei der er 1149km zurücklegen konnte. Zu fast gleicher Uhrzeit hob am Sonntag Alex Müller in Bayreuth ab. Gleich der Hausbart trug ihn bereits auf 1300m über Grund (immerhin bereits mehr als 2000m MSL) und um 9:00 Uhr ging es das erste Mal über 2500m MSL. Nach 11:45h und 1319km rollte er auf dem Bindlacher Berg aus. An beiden Tagen kam übrigens Eric Schneider mit dem OLC-Discus auf Rang 2: Waren es am Samstag "nur" 956km (aber 750kim FAI) flog er am Sonntag von Lager Hammelburg aus 1116km (950km FAI)
Wie bereits erwähnt, waren es am Samstag 5 und am Sonntag über 40 Flüge über die 1.000km, aber die Luftmasse brachte natürlich auch schnelle Bedingungen - und das an beiden Tagen.
So hatte sich am Samstag der FSC Walldürn mit 334 Speed-Punkten an der Spitze der 1. Liga platziert, gefolgt von Brandenburg, Rinteln und Berlin. 28 Teams hatten sich da bereits in die Wertungsliste eingetragen. Aber der Sonntag sollte nochmal einen drauflegen: Am Vortag noch auf Rang 10 liegend, sprintete der AC Nastätten bis an die Spitze vor, wobei sich Holger Back als Schnellster in den Speed-OLC eintragen konnte. Für die Verhältnisse spät gestartet, konnte er ab der Tauber gegen den Wind bis kurz vor Bayreuth bereits 139km/h auflegen, auf dem Rückweg endeten die 2,5h dann erst kurz vor dem Pfälzer Wald - seine 335km bedeuteten einen Schnitt von 141km/h und 133 Speed-Punkte. Sein Bruder Jochen war auf ähnlichen Weg, aber etwas früher unterwegs. Seine 139 km/h bettete er in einem Flug von über 1.000km ein. Was den absoluten Speed angeht, waren auch Andreas Kühl (Eisenhüttenstadt, 139,85kmh) und David Bauder (Donauwörth, 139,83km/h) ganz vorne mit dabei, was sich auch im Mannschaftsergebnis wiederspiegelt: David führte in der 1. Liga Donauwörth auf Rang 2, Eisenhütttenstadt erreicht in Liga 2 Rang 7. Dabei muss man aber auch berücksichtigen, dass die Punkteabstände der Teams bei der relativ homogenen Wetterlage vergleichsweise eng sind und dass wenige Speed-Punkte schon den einen oder anderen Platz ausmachen können.
Bis weit hinunter in den Wertungslisten sieht man schnelle Flüge, wobei natürlich die Rundensieger noch erwähnenswert sind: In Liga 1 schafft es Nastätten (Dritter im Bunde war neben den Back-Brüdern Martin Fuhr) sich knapp gegen Donauwörth durchzusetzen. Rinteln - schon am Samstag stark - legte Sonntag nochmal zu. Wie weitreichend das Wetter war, belegen die quer über die Republik vertreuten Startplätze Rinteln, Locktow und Kronach. Die 2. Liga entscheidet der LSC Bad Homburg für sich. Von Anspach/Taunus aus war hier Niels Deimel Punkt-Schnellster - und zwar bereits am Samstag. Seine 132km/h (125 Punkte) erreichte er zwischen Hunsrück, Saarland und Pfälzer Wald. Mit den sonntäglichen Flügen von Tobi Welsch & Elmar Fischer und Sebastian Beule erreichen die Hessen einen souveränen Rundensieg mit knapp 365 Punkten und damit rund 20 Punkten Vorsprung auf Blaubeuren (342), die wiederum knapp vor dem SFZ Aaachen (340) liegen.
In der Gesamtwertung der 1. Liga zeigt Rinteln die größte Konstanz - egal ob am Hang oder in der Thermik -, und baut seinen Vorsprung auf nunmehr 35 Punkte aus. Um so knapper geht es auf den Verfolgerplätzen zu: Auf Rang 2 schiebt sich die FG Wolf Hirth vor (80 Punkte) und verdrängt Oerlinghausen (79) auf Rang 3. Und auch in der 2. Liga gab es einen Positionswechsel: Blaubeuren kann die Spitze übernehmen (96 Punkte) und schafft sich direkt ein kleines Polster auf die direkten Verfolger Hofgeismar (87 Punkte) und Eisenhüttenstadt (79 Punkte).
Dass sich eine solche Lage - und noch dazu an einem Wochenende - kurzfristig nochmal aufbaut, ist eher unwahrscheinlich. Zumindest sehen die ersten Prognosen aber für das kommende Wochendene wieder durchaus fliegbare Bedingungen voraus ...
 
Bernd Fischer
 
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Meteosat 8: Der Samstag ...
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Friday, 10. July 2020 DWD-Wetterprognose zur Segelflug-BUNDESLIGA Runde translate news

herausgegeben am 10.07.2020 um 14.00 Uhr GZ
Am SAMSTAG liegt die Kaltfront eines zum Baltikum abgezogenen Tiefs mit hochreichend feuchter Luft zunächst noch über dem Südosten und den Alpen. Ein über Deutschland ostwärts hinwegschwenkender Höhentrog sorgt tagsüber für eine Labilisierung der Luftmasse, die bis zum Abend in den äußersten Südosten Bayerns abgedrängt wird. Rückseitig der Front hält sich noch teils labil geschichtete, kühlere Meeresluft, die von Westen her zunehmend unter Hochdruckeinfluss
gerät und abtrocknet.
In der Nacht zum SONNTAG zieht die Kaltfront endgültig südostwärts ab. Damit ist ein Hochdruckgebiet über dem Ärmelkanal für ganz Deutschland wetterbestimmend. Mit nördlicher Strömung fließt dabei mäßig warme Meeresluft ein. Am Morgen hat sich vor allem südlich der Donau, aber auch im Norden und Westen gebietsweise eine feuchtkalte Grundschicht ausgebildet, die sich rasch auflöst.
SEGELFLUGPROGNOSEN:
Bereich Nord (GAFOR-Gebiete 00 bis 23 und 31 bis 36)
Am SAMSTAG mäßige, im Süden auch gute Wolkenthermik, durch einzelne Überentwicklungen in Form von Schauern, die von Nordwesten hereinziehen, gestört. Im Südosten bleibt es meist trocken.
Am SONNTAG verbreitet gute Wolkenthermik, gebietsweise durch Ausbreitung an einer Inversion gedämpft. Im Nordosten geringes Risiko für einzelne Überentwicklungen.
Bereich Mitte (GAFOR-Gebiete 24 bis 28 sowie 37 bis 64)
Am SAMSTAG: Meist gute CU-Thermik, zwischen Main und Donau verspätet einsetzend durch anfängliche Abschirmung, in Sachsen meist mäßig wegen länger anhaltender Abschirmung und einzelner Überentwicklungen.
Am SONNTAG: Östlich des Thüringer Waldes mäßige bis gute Wolkenthermik. Sonst verbreitet gute, im Bergland sehr gute Wolkenthermik.
Bereich Süd (Alpen und das Alpenvorland (GAFOR-Gebiete 71 bis 84 sowie angrenzende Alpenländer)
Am SAMSTAG rückseitig der Kaltfront Ausbildung geringer bis mäßiger Wolkenthermik, durch einzelne Überentwicklungen gestört.
Am SONNTAG mäßige bis gute Wolkenthermik, durch Überentwicklungen gestört.
 
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst (DWD) und seinen Dienstleistungen finden sich hier.

 


Tuesday, 07. July 2020 Über 1.000 Punkte mit der OLC LS 8 neo translate news

Beim Abflug liegen die Wolken noch fast in der Rhön auf.
Hinter einem abziehendem Frontensystem über Skandinavien wird eine etwas kühlere feuchte Luftmasse von Nordwest nach Deutschland geführt. Am 03.07 waren sich die Vorhersagemodelle von Topmeteo und DwD einig, dass das beste Wetterfenster um und westlich von Nürnberg liegen sollte. Geplant war, dass ich am Morgen mit dem Rückenwind über Bamberg und Bayreuth bis nach Stankov in Tschechien fliege und von dort aus dann gegen den Wind bis Hangensteinerhof, nördlich von Stuttgart fliege, mit der Option, am Abend nochmal über die Rhön zu verlängern. Am Morgen sehe ich jedoch im Satellitenbild und über aktuelle Bilder von Hannes, dass die Gegend östlich Nürnberg noch viel zu feucht ist. Der Plan wird kurzfristig geändert, sodass ich südlich Nürnberg Richtung Osten fliege.
8:45 Uhr
In der Rhön liegen die Wolken noch fast auf. Über Whatsapp bekomme ich mitgeteilt, dass Matze schon vor einer Stunde gestartet ist. Bei der Feuchte kann ich mir nicht vorstellen, dass es überhaupt möglich ist seine Höhe zu halten. Über den Glidertracker sehe ich, dass die Basis im Süden deutlich höher sein muss als bei uns. Ich beschließe direkt zu starten und einen Schlepp über die Wolken zu machen. In 1800m klinke ich über den Tops der Wolken und gleite Richtung Süden, wo die Wolken nicht nur höher sind, sondern auch eine klare Struktur inkl. Basis haben. Bei Würzburg dann der erste Ausschlag über 0m/s bei einer Wolkenuntergrenze von 1200MSL, über Kitzingen sogar bis 1500 Meter.
11:00 Uhr
Da die Steigwerte um diese Uhrzeit natürlich noch nicht so berauschend sind, plane ich einen langen Schenkel mit Rückenwind, in der Hoffnung später unter besserer Entwicklung wieder gegen den Wind vorzufliegen. Südlich Nürnberg fliege ich einen 117er Schnitt und werde dann doch schon etwas wählerisch, was die Steigwerte angeht. Hier bewege ich mich in einem Höhenband von ca. 1000-1400MSL, was für den Bayerischen Wald natürlich zu tief ist. Deshalb nehme ich ab Regensburg das Gas etwas raus und bemühe mich, mal wieder bis an die Basis zu steigen.
12:30 Uhr
Wie vorhergesagt ist auch der Bayerische Wald sehr feucht. Die Basis dementsprechend recht niedrig und die Wolkenuntergrenze sehr ausgefranzt. Ich entscheide mich ca. 10km südöstlich von Arnbruck zu wenden. Die Optik nach dem Wenden ist jedoch alles andere als einladend, bei 7-8 Achteln zeichnen sich nur noch leicht die Strukturen ab, unter denen ich zuvor geflogenen bin. Die Taktik ist klar! Oben bleiben ist jetzt extrem wichtig, vor allem da man bei dem starken Wind keine Zeit durch Ausgraben verlieren will. Bis kurz vor den Brombachsee komme ich recht zügig voran und freue mich, dass ich schon bald wieder unter besseren Bedingungen fliegen kann.
15:45 Uhr
Die letzten 100km sind recht gut gelaufen. Zwar ist der Kurbelanteil recht gering und die Freude sehr groß, aber nun habe ich einen kleinen Durchhänger. Bei 600km mit einem 105er Schnitt erhofft man sich natürlich Steigwerte von 2+m/s, aber in der vergangenen halben Stunde bin ich immer tiefer gekommen und nicht mehr auf das erwünschte Steigen getroffen. An der Stelle wäre es vermutlich einfacher gewesen der Wolkenstraße weiter Richtung Westen zu folgen, jedoch habe ich mich für ein großes Dreieck entschieden. Dafür musste ich, nördlich in den Schwarzwald einfliegen, womit ich mir sehr schwer getan habe.
17:45 Uhr
Kurz vor Walldürn muss ich das schöne Wetter leider verlassen. Der Heimweg sieht mit sehr wenig Cumulis zwischen den Altocumulus sehr mühsam aus. Außerdem haben nicht mehr alle Wolken gezogen, da viele am Zerfallen waren. Bis Würzburg muss ich nun abgleiten, um unter kleinen Flusen erst mal in 0,5m/s zu parken. Die Spannung steigt…soll ich nun das Risiko eingehen und die nächste Wolke ausprobieren oder mich geduldig in 0,5 hochkurbeln?
Ich fliege die nächste Wolke an und sehe auf dem Butterfly einen anderen Segelflieger, der 750m über mir ebenfalls nur mit 0,5 steigt. Auf der westlichen Seite der Wolke bilde ich mir jedoch ein, eine Entwicklung zu sehen und treffe dort 2m/s.
Mit +500 Meter auf Hammelburg fliege ich in Richtung Ausklinkpunkt, um das bislang 720km Dreieck zu schließen. Es fehlt aber nicht mehr viel, um auf ein 800er Dreieck zu kommen. Ich fliege also weiter Richtung Norden aber treffe leider nicht mehr auf Steigen. 12km Nördlich vom Platz drehe ich um und bräuchte jetzt nur noch einen Bart um das Dreieck erneut zu schließen. Am Patz in 200agl steigt es aufgrund des Hanges nochmal mit 0,5m/s. Am Ende haben dann 5km und 200 Höhenmeter zum erneuten Schließen des 800km Dreiecks gefehlt.
Fazit:
Der Rückenwindschenkel am Morgen war sinnvoll, jedoch bin ich etwas zu weit geflogen und somit fast aus dem Wetterfenster gefallen. Der Abstecher in den Schwarzwald war zwar sehr mühsam, aber hat sich für die große Dreiecksstrecke gelohnt. Ideal wäre gewesen, wenn ich am Abend nochmal die Rhön auf der Luv-Seite abgeflogen wäre, um das Dreieck auf über 800-850km zu strecken. Leider war dies aufgrund der Abschirmung nicht mehr möglich. Ich denke aber, bis dahin war es trotzdem ein toller Flug.
 
Hier geht es zum Flug im OLC.
 
Eric Schneider
 
Im Bayerischen Wald kurz vor
der Wende ist mir die Basis
etwas zu tief.
Auf dem Heimweg aus dem
Schwarzwald fliege ich an den
tollen Linien, die in Ost-West
Ausrichtung verliefen, vorbei.
Ab Walldürn habe ich nur noch
wenig Optionen. Die Altocumulus-
Bewölkung hat hier deutlich die
Energie rausgenommen.
 

Tuesday, 07. July 2020 Bernd Fischer von TopMeteo resümiert zum Bundesliga-Wochenende 04./05.7. (Runde 6) translate news

Mit der Runde 6 ist nun fast schon die Liga-Halbzeit erreicht. Auch wenn wir gerade das erste Juli-Wochenende haben, stellt sich (mal wieder) die Frage: Was ist schneller: Thermik oder Hang?
Samstag:
Zweifelsfrei war Samstag "der" Tag des Wochenendes, denn das Wolkenbild von 12 UTC (14 MESZ) zeigt einen sehr gut entwickelten Süden, während von Nordwesten bereits das Gewölk einer Warmfront aufzog, die sich zügig nach Osten und etwas langsamer nach Süden ausbreitete. Überhaupt kam die Strömung auf der Südseite eines ausgedehnten Trogsystems für die Hänge des Wiehengebirges von der Richtung her zwar nicht ganz optimal, machte das aber durch Stärke wieder wett. Die Front selber war zwar über mehrere Schichten recht massiv, brachte aber - abgesehen vom Morgen - kaum Niederschlag. Auch über dem offenen Süden, über dem sich in der thermisch sehr guten Luftmasse, wurde der Wind im Tagesverlauf etwas stärker, sorgte aber eher für Reihungen als dass er störend wirkte. Man musste aber auch im Süden mit ersten störenden Feuchtefeldern kalkulieren, die im Vorfeld nach Südosten drifteten,
Bleibt die eingangs gestelle Frage, ob nun der Hang im Nordwesten oder die Thermik im Süden die besseren Liga-Bedingungen gebracht hat, dazu gleich mehr ...
Sonntag:
Der Blick auf das Satellitenbild von Sonntag (ebenfalls wie gewohnt von 12 UTC / 14 MESZ) ist schnell besprochen: Die Reste der Front vom Vortag waren etwas weiter nach Süden vorangekommen, konnten den Bereich südlich der Donau aber kaum noch erreichen und liefen hier in die trockene Warmluft ein. Von Nordwesten war aber bereits die nächste Front - diesmal eine Kaltfront - unterwegs, die zum Zeitpunkt des Bildes massiv zwischen Rheinsland und Ostsee lag. Auch hier war relativ wenig Niederschlag im Spiel, dafür hatte überall der Wind im Vergleich zum Vortag zugelegt, die Reihungen in Richtung Nordsee zeigen das an. Da der Wind weiter eine starke Westtendenz hatte, nun aber auch im Süden stärker geworden war, konnte man auch die Hänge der Bergstrasse nutzen, wie man auf den Flugspuren sehen kann. Am Ende - soviel sei vorweggenommen - war das nicht mehr in der Liga(spitzengruppe) entscheidend.
Wer hat was draus gemacht?
Schon vor dem Wochenende war relativ klar, dass der Samstag der bessere der beiden Tage werden würde. Das hatten offenbar gleich eine Reihe von Teams auf dem Zettel, denn die geplante Verlegung der Startpunkte an die Hänge des Wiehengebirges lässt sich aus den Wertungslisten eindeutig erkennen.
Bevor es an die Liga geht, noch ein kurzer ausflug auf die große Strecke des OLC-Plus: Was der Samstag mit der Mischung aus Luftmasse und Wind hier möglich machte, zeigten Michael Sommer und Phillip Keller. Von Oberhinkofen bzw. Straubing aus folgten sie zuerst dem Bayerischen Wald nach Süden, um dann nach Nordosten in den Rückenwind zu drehen und die langgestreckten Reihungen bis an die Ostsudeten zu folgen. Während Phillip knapp südlich der Glatzer Schneeberge drehte, machte Michael einen Dreiländerflug daraus und flog noch ein gutes Stück weiter und drehte erst in Polen um. Für beide ging es auf fast dem gleichen Weg zurück. Durch die spätere Wende konnte Michael den Tag gute 1,5h länger nutzen und kam am Ende auf 1015km, Phillip auf 820km. 4 Länder in einem Flug schaffte sogar Mattias Schunk,- aber für seine Verhältnisse liegen D-A-CH und Italien ja auch jeweils gleich nebenan. 932km auf denen er dann doch auch in für ihn weniger bekannte Gegenden kam, um dort auf Bekannte aus dem Rheinland zu treffen
Aber zurück zur Liga. Wie gesagt - die Sache war am Samstag im Wesentlichen schon durch. Im Vergleich der abendlichen Zwischenwertung und der Endabrechung der Liga 1 muss man bis hinunter ins letzte Drittel, um zumindest signifikante Platzverschiebungen zu erkennen. Zwei Sachen fallen mir dabei aber auf: Ja, der Hang hat es am Ende gebracht und der LSV Gifhorn (360,84 Punkte) deklassiert die Konkurrenz förmich und gewinnt diese Runde mit einem Vorsprung von über 30 Speed-Punkten. Signifikant, denn gerade in den vorhergehenden Runden liess sich der Abstand der Top-Teams ja fast nur mit der Mikrometerschraube messen. Und zweitens - mit einem deutlich größeren Vorsprung, als die Rennen am Hang vom Erwartungswert her ausgehen wo sonst die Abstände deutlich geringer ausfallen. Woran lag es? Verglichen mit dem Drittplatzierten Rinteln (326,84 Punkte) fällt zumindest die unterschiediche Startzeit auf: Während Rinteln das Rennen gegen 13.00 startetete, hoben die Gifhorner eine gute Stunde später ab. Mal unabhängig davon, wie sich der Flug an den Hängen ligatechnisch selbst unter Ausnutzung der letzten Ecken am besten optmieren lässt -, der Blick in die Ortsvorhersage zeigt ab ca. 14.00 ein leichtes Rückdrehen des Windes. Ob es daran lag und Gifhorn einfach die besseren Windbedingungen erwischte, ist aber von meiner Seite aus erstmal rein spekulativ! Der Vorsprung ist letztendlich auch ein Resultat einer guten Mannschaftsleistung von Dennis Polej, Lars Trampe und Nico Klingspohn, die ihren Flug gemeinsam durchführen und deren Differenz in den Speedpunkten im wesentlichen indexbedingt ist.
Dass es aber auch schnell unter den Wolken im Süden ging, zeigen nicht nur die guten Teamergebnisse aus Schwäbisch Gmünd. Während Lars Linkner und Kai Kunze nahezu klassisch über der Alb unterwegs waren und ihre Ligaflüge erst begannen, nachdem sie ein gutes Stück gegen den Wind vorgeflogen waren, flog Freddy Hein ein Jojo etwas nördlich der Alb und dabei bis an die Oberpfalz heran. Kurz vorher war noch ein erster Feuchteschwall nach Südosten durchgezogen, hinter dem sich dann wieder eine breitere Lücke mit guten Reihungen auftat. In der Summe erreichen sie damit 328 Speedpunkte und können damit Rinteln mit weniger als 2 Punkten Abstand auf Rundenplatz 3 verdrängen.
Schnellster in Liga 2 (und Schnellster, was den absoluten Schnitt über alle Ligen hinweg angeht) war Johannes Bick vom LSV Hofgeismar. Die Hessen hatten ihren Starpunkt vom heimischen Dingel nach Bisperode verlegt und hatten von dort Zugriff auf die Hänge. Am Samstag noch auf Rang 6 konnten Christoph Danders & Tim Wroblewski am Sonntag noch nachlegen und sich insgesamt auf Rang 3 verbessern. Es reichte aber nicht, um die führenden Schwäbisch Hall und Bückeburg-Weinberg noch abzufangen. Auch hier war am Ende der Vorsprung am Hang mehr als deutlich: Die 334 Punkte von Bückeburg hätten auch im Oberhaus für einen Spitzenplatz gereicht.
Die Liga 2 ist in der Spitzengruppe weiter nahe beieinander: Hofgeismar (81 Punkte) kann durch das gute Ergebnis in dieser Runde auf den Spitzenplatz vorrücken und verdrängt Blaubeuren (77 Punkte). Eisenhüttenstadt (65 Punkte) macht einen Sprung nach vorne und liegt nun auf Rang 3. Und auch im Oberhaus gibt es leichte Veränderungen im Tabellenbild: Gifhorn zieht durch den Rundensieg punktgleich mit der FG Wolf Hirth, liegt aber durch die höhere Gesamtspeed nun auf Rang 3 (jeweils 70 Punkte). Oerlinghausen (78 Punkte), in dieser Runde 6., kann Rang 2 vereteidigen. Während die Ostwestfalen mit 8 Punkten Differenz weiter den heissen Atem der Verfolger spüren, setzt sich Rinteln an der Spitze (97 Punkte) weiter ab.
Für das kommende Wochenende sehen die ersten Prognosen schonmal vielversprechend aus. Und soviel scheint sicher: Der Hang wird in Runde 7 keine Option sein.
 
Bernd Fischer
 
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Tuesday, 07. July 2020 U25: Mit der OLC LS 8 neo auf Aufholjagd translate news

Der Samstag galt Deutschlandweit als der bessere Tag dieses Wochenendes. Kein Wunder, dass es Leon Bohnenkamp aus Örlinghausen an die Porta zog. Der Lebhafte Westwind stellte gute Ligapunkte in Aussicht. Auf einem Cirrus brachte er einen Ligaflug mit über 100,96 Punkten ein. Der zweite U 25 Ligaflug für die Örlinghausener kam aus dem 400 km entfernten Beilngries, wo Lukas Brune es mit einer ASW 20 entlang des Bayerischen Waldes bis beinahe Tschechien auf einen 93,52 Punkteflug brachte. Diese beiden unterschiedlichen Flüge reichten für einen erneuten Rundensieg und zur Verteidigung der Tabellenspitze.

Bei der FSV Bad Wörishofen hatte Eva Schröder den schnellsten Schnitt. Sie trieb ihre Ls 8 -18 bis weit hinter Regensburg mit 91,85 Punkten und zusammen mit Martin Hundegger der mit einer Kestrel auf der Schwäbischen Alb mit 78,67 Punkten unterwegs war belegten sie in dieser Runde den zweiten Platz. Der Drittplatzierte dieser Runde holte seine Punkte am Sonntag. Die Juniorpiloten des SFG Giulini flogen die Bergstrasse entlang. Alexander Meinicke kommentierte seinen Flug mit „Fun am Hang“. Das hatte er sicherlich auch, denn er flog eine ASW 19 mit 82,80 Ligapunkten. Zusammen mit seinem Vereinskollegen Karol Müller der auf einer ASW 15 stolze 86,59 Punkte holte brachten sie es auf den Dritten Rundenplatz. Der smiley hinter dem Namen von Eric Schneider dürfte sich doppelt freuen, mit seinem 98,77 Flug auf der vom OLC gesponserten Rennmaschine LS 8 neo schaffte es der Hammelburger zusammen mit seinem Vereinskollegen Peter Wagner (66,08) auf Rundenplatz 5 und sie schieben sich auf den zweiten Tabellenplatz vor. Eric hat dieses Jahr schon über 177 Stunden auf der OLC LS 8 neo und Strecken von über 900 km zurückgelegt. Auf dem Dritten Tabellplatz steht der LSV Homberg/Ohm.
 
Martin Söll (OLC-Redaktion)
 
Christian Polizzano am Samstag
an der Bergstrasse
(Bild Alexander Meinicke).
Karol Müller in seiner ASW 15.
So geht Nachwuchsförderung:
Eric Schneider darf eine Saison
lang die bestens ausgestattete
OLC LS 8 neo fliegen.

 


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