Type of glider: Std. Cirrus,

Takeoff location: Noetsch (AT / ktn)

Map

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Flight details

Points for the flight 89.08
scoring distance 220.48 km
Speed 88.19 km/h
Duration 02:30:00
Scoring class club
Scoring start 07:57:48
Scoring end 16:28:08
Index: 98.0
Club AFZ Unterwössen
Date of claim 02.06.2010 08:51:23
state IGC-File: Flight:

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Comment

Schon vor dem Start war die starke Westkomponente deutlich zu sehen, spätestens beim ängstlichen Aufachten in der Nordwestwand des Mittagskogels dann auch zweifelsfrei zu spüren - meine heutige Ausrede, auf den Karawanken nicht wirklich tief zu gehen. Am Hochobir betrug die Westkomponente dann schon bis zu 30 km/h. Grund genug, trotz eigens und mit reichlich Zeitaufwand erachterter Höhe doch nicht bis zur Petzen weiterzufliegen. Erstaunlich problemlos dann trotz Gegenwindes die Karawanken bis zurück zum Wurzen. Im Gailtal gab es Thermik, allerdings auch bis auf 300° kanalisierten Wind. Das macht die Linienwahl nicht gerade anschaulicher und die Bögelchen um die "Bugwellen"-Lees sind immer ein Ratespiel. Am Gamskofel gelang mir mittlerweile zum drittenmal der Fehler, zuerst in die südöstlichere, meist und heute ganz sicher abgeschirmte Rippe hineinzufliegen. Dafür brachte die vorgelagerte nördliche Rippe mit schönen 3200m dann auch die fürs Lesachtal dringend nötige Höhe. Was tun? Wie letztesmal der Umweg zuerst östlich und dann nördlich um die Lienzer herum? Nein, da schlüge ich mich voll ins Lee und in der ersten frei angeblasenen Nordwestflanke käme ich dann nicht mehr hoch genug an. Ganz hinten auf dem Kamm der Karnischen fliegen? Bei der Westkomponente lieber nicht, wegen der Westlees der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Rippen. Bleiben also nur die Nasen dieser Rippen und die Hoffnung auf eine tragende Linie unter den mit massiv zunehmender Feuchte trügerischen, großen Wolkenbatzen - die sich leider nicht erfüllte. Nachdem auch eine schöne Nordwestflanke überhaupt nicht im Hangwind ging: Sicherheitsentscheidung zum Umdrehen in 2400 m und mit reichlicher Höhenreserve und Rückenwind raus aus dem Lesachtal. Sicherlich wäre die nächste Rippe, weil freier angeblasen, noch einen Versuch wert gewesen, aber ich hatte schlicht zuviel Angst, damit dann auf Obertilliach angewiesen zu sein. So hingegen war ich bequem wieder am Gamskofel und bald wieder oben. Das Gailtal diesmal trotz großer Ausgangshöhe und Rückenwindes ein thermisches Gemurkse, dafür konnte ich aber diesmal auf den Karawanken was Neues lernen: daß deren vorderste Mugel nämlich nicht nur jeder einzeln tief im Hang gehen, sondern daß sie auch fähig sind, gemeinsam so eine Art makroskopische Luv-Welle aufzuwerfen, an der man sich dann, ohne sich um Klein-Klein-Strukturen scheren zu müssen, in ganz erstaunlich großer Höhe und mit sehr eleganter Kurslinie dran entlangintegrieren kann. Interessant. Das Gailtal war mittlerweile (13:30 UTC) ziemlich abgeschattet, thermische Unterstützung nicht mehr zu erhoffen, deswegen habe ich schon am Wurzen wieder gedreht. Zum Vergleich nun noch einmal die hintere Karawankenlinie, die den West ganz erstaunlich gut vertrug und deren Wolken sehr wellig geworden waren. Der Einstieg war aus dem Luv heraus ohne Turbulenz einfach zu finden, leider waren die Löcher zu klein und die glattgekämmte, neuschneeweißen Wolkengebirge zu hoch, um on top weiterfliegen zu können. Vielen Dank an den unglaublich freundlichen und hilfsbereiten Controller von Klagenfurt Radar, der mir in Absprache mit Ljubljana zuerst FL140 ermöglichte und dann von sich aus noch mehr anbot - super! Da musste ich wegen beginnender Kondensation in der Lücke aber schon wieder runter, trotzdem ein herrlicher Blick und das Highlight dieses interessanten Übungsfluges. Danke an alle in Nötsch!

Pilot

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